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Kirche in Mulhouse/Elsass verwüstet: Verdächtiger wurde in Psychiatrie eingewiesenvor 9 Stunden in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Pfarrer: „Er handelte voller Wut und zielte auf christliche religiöse Symbole ab“
Mulhouse (kath.net) Die katholische Kirche St. Stefan (Erzbistum Straßburg) wurde am Sonntag, dem 5. Juli, Ziel von Vandalismus. Ein Mann – bekleidet mit Shorts, aber mit nacktem Oberkörper und barfuß – betrat das Gebäude gegen 16:30 Uhr. Er steuerte sofort auf den Altar zu, ergriff das dort stehende Kreuz und warf es zu Boden. Das schildert die französische überregionale Tageszeitung „Le Figaro“. Danach nahm der Mann eine Vase und schüttete Wasser und Blumen auf den Altar. Schließlich brach er die Türen dreier Beichtstühle auf; dabei benutzte er ein Kreuz als Brecheisen. Der Vorfall dauerte nur etwa fünf Minuten, die Kirche war leer. Es wurde nichts gestohlen, was darauf hindeutet, dass die Tat vorwiegend antichristlich motiviert war. 
„Er handelte voller Wut und zielte auf christliche religiöse Symbole ab“, beklagte Pfarrer Pascal Boulic am Montag gegenüber „Le Figaro“. Zuvor hatte der Pfarrer der Polizei Mulhouse Anzeige erstattet. Der Vandalismus wurde von einer Videoüberwachungsanlage aufgezeichnet.
Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen und dann in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Der Staatsanwalt von Mulhouse, Nicolas Heitz, erklärte am Dienstag, dass der psychische Zustand des Tatverdächtigen „als nicht mit einem Polizeigewahrsam vereinbar eingestuft“ wurde. „Die Ermittlungen laufen, und der Mann könnte nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus erneut in Gewahrsam genommen werden.“
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Lesermeinungen| | Fragender087 vor 6 Stunden | | | | Paternalismus ist das Stickwort welches erklärt was hierzulande und in weiten Teilen der Kirche los ist, Man versteht sich selber nicht als schwachen Menschen, sondern als Supertyp, der alles weiß, alles kann, alles richtig macht. In diesem Denken, ist der der nicht alles weiß, alles richtig macht, einer der eben genau nicht verantwortlich ist für sein Tun und das ist genau der Denkfehler. |  0
| | | | | Dornenbusch vor 7 Stunden | | | | SalvatoreMio Ich gebe Ihnen bei Ihrem Beitrag nahezu zu 100 % recht. Aber diese Gesetze entspringen einer geradezu masochistischen Nachgiebigkeit. |  4
| | | | | Jothekieker vor 7 Stunden | | | | Nicht ganz so einfach @SalvatoreMio
Wenn der Täter wirklich psychisch krank ist, dann kann man ihn für seine Tat nicht verantwortlich machen. Dann wird man seine Krankheit durch materielle Bestrafungen nicht heilen können.
Ein Problem sehe ich aber in den vielen Fällen, bei denen eine psychische Krankheit gerne angenommen wird, um sich nicht mit den wahren Ursachen der Tat aueinandersetzen zu müssen. |  3
| | | | | SalvatoreMio vor 8 Stunden | | | | Heilung durch Selbstzahlung aller Unkosten Vielleicht könnte der psychisch Gestörte Heilung finden, wenn ihm alle durch ihn entstandenen Unkosten -Schäden an der Kirche, Polizeieinsatz, Abtransport des Kranken, Unkosten in der Psychiatrie, von seinem Lohn bzw. staatlichem Lebensunterhalt abgezogen würden. - Aber dafür sind die Gesetze wohl zu menschenfreundlich. |  5
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