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Wenn der Friede Programm macht: Adoratio Kongress 2026 kehrt in den Salzburger Dom zurück

vor 2 Stunden in Österreich, keine Lesermeinung
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‚Kaum ein Motto könnte in unserer Zeit dringender sein als der Friede, der von Gott kommt‘, erklärt Organisator Pfarrer Rupert Santner. Anbetung, Vorträge, Lobpreis, Workshops und eine Lichterprozession sollen Gottes Frieden erfahrbar machen.


Salzburg (kath.net/pm/jg)
Von 18. bis 20. September 2026 findet der zweite Adoratio Kongress im Dom von Salzburg statt. Unter dem Leitwort „Himmlischer Friede“ soll die historische Kathedrale drei Tage lang zu einem lebendigen Ort der Hoffnung, der Begegnung und geistlichen Erneuerung werden.

Bereits 2025 strömten knapp 1.000 Gläubige – darunter besonders viele junge Menschen – in den Dom, um gemeinsam Glauben, intensives Gebet, Musik und die Eucharistie zu feiern. Die positive Resonanz war so stark, dass der Kongress 2026 nicht nur zurückkehrt, sondern weiterwächst. Organisator Pfarrer Rupert Santner, vielen als „Don Rupi“ bekannt, freut sich über die Entwicklung: „Kaum ein Motto könnte in unserer Zeit dringender sein als der Friede, der von Gott kommt.“


Der Adoratio Kongress versteht sich bewusst nicht als reine Vortragsveranstaltung. Im Mittelpunkt steht die Eucharistie. Ergänzt wird sie durch Lobpreis-Abende, Vorträge, Workshops, Gebetszeiten und Beichtmöglichkeiten. Neu in diesem Jahr ist ein großes Begegnungszelt auf dem Domvorplatz, das Raum für Austausch, Verpflegung und weitere Workshops bietet.

Besonders eingeladen sind Familien. Ein eigenes Kinderprogramm von KISI – God’s singing kids richtet sich an Kinder von 4 bis 14 Jahren. Gleichzeitig soll der Kongress weiterhin junge Erwachsene und Jugendliche ansprechen, die 2025 von der Dynamik und der authentischen Atmosphäre begeistert waren.

Neben den spirituellen Angeboten gibt es auch konkrete lebenspraktische Elemente: Workshops zur gesellschaftlichen Versöhnung, eine Coaching-Ecke für Paare und Einzelpersonen sowie Gesprächsmöglichkeiten mit Seelsorgern.

Ein zentraler Schwerpunkt des Programms liegt auf der konkreten Auseinandersetzung mit Krieg, Versöhnung und Hoffnung. Fr. Yuriy Kolasa, Ordinarius für die Ostkirchen in Österreich, kommt gemeinsam mit einer Delegation byzantinischer Christen aus der Ukraine. Seine Kernbotschaft: „Der Friede kommt von Christus. Eigentlich ist der Friede eine Person.“ Kinga Schierstaedt von Kirche in Not berichtet über ihre Erfahrungen im Sudan und in Nigeria. Sr. Gabriela Zinkl SMCB teilt Einblicke aus ihrer Vermittlungsarbeit in Jerusalem.

Diese internationalen Zeugnisse sollen verdeutlichen, dass christlicher Friede mehr ist als die Abwesenheit von Konflikten – nämlich eine tiefe, persönliche Begegnung mit Christus.

Prof. Andreas Weiß beleuchtet das Thema „Falscher Friede und faule Kompromisse – Was die Weltpolitik vom christlichen Glauben lernen kann“. P. Johannes Lechner von den Johannesbrüdern spricht über den Frieden, der aus der Eucharistie erwächst.

Weitere Informationen über den Kongress und Anmeldung: www.adoratio.at

 


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