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Großes Lob für Trump-Plan zur Beendigung der Gaza-Krise

1. Oktober 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Es ist fast eine Sensation: Neben Israel stimmen auch zahlreiche arabische Länder dem Plan zu. Jetzt liegt es an der Terrorgruppe Hamas, ob der Gaza-Konflikt endlich beendet werden kann - Auch Papst Leo unterstützt den Plan


Washington D.C. (kath.net/rn)

Weltweit gibt es großes Lob für den Trump-Plan zur Lösung des Gaza-Konflikts. Während deutsche Theologen und deutsche Medien täglich bemüht sind, Trump niederzuschreiben und diesen zu verteufeln, hat dieser offensichtlich binnen weniger Tage einen Plan für die Lösung des Nahostkonflikts entworfen, bei dem alle wichtigen Player an Board sind, dh. neben Israel auch zahlreiche arabische Länder wie Türkei, Ägypten und Saudi-Arabien und Katar. Und sogar die Palästinensische Autonomiebehörde lobte den Trump-Plan.

Im Kern geht es darum, dass alle Geiseln freikommen sollen und die Hamas die Waffen niederlegen muss. Sollte dies passieren, wird sich Israel vollständig schrittweise aus Gaza zurückziehen. Dort soll das Land wieder aufgebaut werden und dann von einer internationalen Streitmacht (USA + arab. Länder) kontrolliert werden. Israel selber wird 250 zu lebenslanger Haft Verurteilte sowie 1700 Gaza-Bewohner freilassen, die nach dem 7. Oktober 2023 inhaftiert wurden. Für jede israelische Geisel, deren sterbliche Überreste freigelassen werden, wird Israel die sterblichen Überreste von 15 verstorbenen Gaza-Bewohnern freigeben.


Hamas-Aktivisten bekommen, wenn sie die Waffen niederlegen, Amnestie und freies Geleit in ein Aufnahmeland. Gaza soll vorübergehend von einem technokratischen, unpolitischen palästinensischen Komitees verwaltet. Dieses Komitee soll sich aus qualifizierten Palästinensern und internationalen Experten zusammensetzen. Die Aufsicht und Kontrolle eines neuen internationalen Übergangsgremiums, dem „Board of Peace“, soll US-Präsident Präsident Donald J. Trump innehaben. Der Plan hat derzeit nur einen Haken: Die Hamas hat noch nicht offiziell zugestimmt. Unklar ist derzeit auch, wer die Entscheidungen bei der Terror-Gruppe trifft und wieviel Macht die Gruppe jetzt noch hat. Denn selbst die Schutzmacht Katar, wo der politische Arm der Gruppe sich befand, dürfte genug von der Terror-Gruppe haben. Sollte die Hamas den Plan nicht zustimmen, hat Israel von Donald Trump einen Blankscheck bekommen, um den Krieg gegen die Hamas in Gaza fortzusetzen und zu einem Ende zu führen. Fazit: Die Hamas wird entscheiden, ob der Krieg in Gaza beendet wird. Besonders tragisch: Weder die Europäer noch die großen Kirchen haben bis jetzt einen nennenswerten Beitrag zur Beendigung des Gaza-Konflikts geleistet und stehen de facto am Rande in der Warteposition.

Armin Laschet, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, schrieb gestern auf X: "Der Trump-Plan zur Beendigung des Gaza-Krieges, zur Freilassung aller Geiseln und zu einem langfristigen Friedensplan ist das Hoffnungsvollste, was die Region seit Jahren des Hasses, des Krieges und des Terrorismus erlebt. hat dem Plan zugestimmt. Bemerkenswert ist die große Zahl arabischer und muslimischer Länder, die den Plan unterstützen. Die Abraham Accords können zur Grundlage einer neuen regionalen Kooperation werden. Es liegt jetzt an der Hamas, das Leid zu beenden."

oe24-Herausgeber Wolfgang Fellner sprach gestern davon, dass Trump wirklich den Friedensnobelpreis verdient hat, wenn das klappen sollte. "Das ist wirklich ein Friedenspräsident, der das hier aufgestellt hat", betont Fellner

UPDATE: Auch Papst Leo hat gestern am Abend den Trump-Plan gelobt: "Wir hoffen, dass sie [die Hamas] es akzeptieren; es scheint ein realistischer Vorschlag zu sein", wobei der Papst die Notwendigkeit eines Waffenstillstands und der Freilassung aller Geiseln bekräftigte.

 

 


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