Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  12. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  13. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr

6. September 2025 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach Angaben der Lebensschutzorganisation Pro Life Campaign hat die Republik Irland seit Legalisierung mehr als 50 Millionen Euro aus Steuermitteln für die Abtreibung ausgegeben.


Dublin (kath.net/LifeNews/jg)
In der Republik Irland verdienen Ärzte, die Abtreibungen durchführen, dadurch im Durchschnitt 21.029 Euro zusätzlich pro Jahr. Dies ergibt sich aus den Daten der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Abgeordneten Michael Collins von der Partei Independent Ireland.

Ärzte, die für Abtreibungen konsultiert werden, haben im Durchschnitt der Monate Januar bis Mai 2025 fast 430.000 Euro monatlich aus Steuergeld erhalten. Jeden Monat werden durchschnittlich 245 Ärzte für Abtreibungen aufgesucht. Daraus ergeben sich hochgerechnet durchschnittliche Einnahmen in Höhe von 21.029 Euro pro Arzt und Jahr für Abtreibungen.


„Viele Leute werden es ungehörig finden, dass Abtreibung zu einer derart profitablen Aktivität geworden ist, insbesondere, weil sie von unserem Steuergeld bezahlt wird“, sagt Ellis Mulroy von der Lebensschutzorganisation Pro Life Campaign. Viele Menschen in Irland müssten mit weniger als 21.029 Euro pro Jahr auskommen. Ärzte würden dies zusätzlich zu ihrem Einkommen erhalten und häufig nur Abtreibungspillen verschreiben. Sollten negative Begleiterscheinungen auftreten, überweise der Arzt die Frauen einfach ins Krankenhaus.

Besonders kritisch sieht Mulroy Abtreibungen, die Frauen zu Hause nach einem telemedizinischen Termin durchführen. Diese Vorgangsweise wurde während der Covid-19-Pandemie eingeführt, um einen Arzttermin von zu Hause aus wahrnehmen zu können. Mit der Einführung der Telemedizin müssten die Ärzte die Frauen nicht einmal mehr persönlich sprechen. Stattdessen können sie alles in einem kurzen Telefonat erledigen und ein paar Vorbereitungen treffen, damit sie die Abtreibungspillen abholen kann. Dafür kassieren sie 450 Euro, kritisiert Mulroy.

Nach ihren Angaben hätte die Republik Irland seit der Legalisierung im Januar 2019 mehr als 50 Millionen Euro aus Steuergeld für Abtreibungen ausgegeben; Geld, mit dem man Frauen in Schwangerschaftskonflikten wirklich hätte unterstützen können, meint sie.

Laut der Abtreibungsstatistik des irischen Gesundheitsministeriums wurden im Jahr 2024 insgesamt 10.852 Babys abgetrieben.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  2. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  3. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  4. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  5. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  6. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  7. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen

Irland

  1. „Möge die Hand Gottes uns schützen“
  2. Trendwende in Irland? Beginnt eine Rückkehr zum Glauben?
  3. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  4. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  5. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  6. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  7. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  13. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  14. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  15. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz