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Prolife, Mutter, Rechtsanwältin: Maria Steen möchte irische Präsidentschaftskandidatin werden

3. September 2025 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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„Irish Times“ zitiert sie: der Tod sei „ein vereinigendes Zentrum eines schrecklichen Pentagramms … Tod der Ehe im klassischen Verständnis…, Tod des Kindes im Mutterleib, Tod des biologischen Geschlechts, … der Tod, der selbst gewählt wurde“.


Dublin (kath.net) Der Tod ist „ein vereinigendes Zentrum eines schrecklichen Pentagramms … der Tod der Ehe im klassischen Verständnis. Der Tod des fortpflanzungsfähigen Geschlechts. Der Tod des Kindes im Mutterleib. Der Tod des biologischen Geschlechts als bestimmendes Merkmal der Menschheit. Und schließlich der Tod selbst, der selbst gewählt wurde.“ Dies hatte Maria Steen bei einem Vortrag des Iona Institute im Mai vertreten. Nun kämpft die parteilose Katholikin um eine Kandidatur für das irische Präsidentschaftsamt. Darüber berichtet die „Irish Times“.

Steen verweist des öfteren auf die Lehren von Papst Johannes Paul II., wonach „Gewissen, Gebet, Dienst und vor allem der Schutz und die Anerkennung der auf der Ehe basierenden Familie die besten Chancen bieten, eine Kultur zu schaffen, in der menschliches Leben gedeihen kann.“ Dazu erläutert die Lebensschützerin gemäß Darstellung der „Irish Times“: „Die Erfahrung der letzten dreißig Jahre hat meiner Meinung nach gezeigt, wie klarsichtig Papst Johannes Paul die Gefahren erkannte, die die Gesellschaft bedrohten, als Evangelium Vitae erstmals veröffentlicht wurde. Und ich denke, das ist heute genauso aktuell wie damals. Der Konflikt zwischen den Kulturen des Lebens und des Todes endet in dieser Welt nie.“


Die „Irish Times“ berichtete, dass „die konservative Aktivistin Maria Steen … ihr Interesse an einer Präsidentschaftskandidatur bestätigt“ habe und in den nächsten zwei Wochen entsprechende Gespräche mit Politikern führen werde, und zwar dezidiert als parteilose Kandidatin. Steen hatte sich an der erfolgreichen Kampagne gegen die dann „gescheiterten Referenden zu Familie und Pflege im Jahr 2024 beteiligt, erinnert die „Irish Times“. Sie ist Mitglied des Iona Institute, der katholischen Interessenvertretung, und setzte sich 2018 gegen die Aufhebung des verfassungsmäßigen Abtreibungsverbots des Staates und 2015 für die Gleichstellung der Ehe ein. ‚Ich bin daran interessiert, bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zu kandidieren und suche Gespräche mit Politikern, aber das ist kein einfacher Weg für eine parteilose Kandidatin‘, so Frau Steen gegenüber der Irish Times.“

Hintergrund: Steen hat Jura und Architektur studiert, außerdem hat sie eine Qualifikation als Montessori-Lehrerin. Mit ihrem Mann hat sie fünf Kinder, die keine Schulen besuchen, sondern zu Hause unterrichtet werden. Sie hat bereits für „The Irish Catholic“ geschrieben und hat sich für das – von Papst Johannes Paul II. geschätzte – wertkonservative Iona-Institut bereits vielfach für einen starken rechtlichen Schutz des ungeborenen Kindes ausgesprochen, für die klassische Ehe und gegen das Gendermainstreaming, auch in TV-Debatten zu Referenden, die danach mit starkem Stimmanteil abgelehnt wurden. Eine Tante von Steen hatte bereits 2018 ebenfalls eine Kandidatur um das Präsidentenamt, wobei sie dabei erfolglos blieb.

Archivfoto Maria Steen (c) Catholic Arena/Twitter/Screenshot


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