Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  7. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  12. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

Den Schatz des Lebens im Licht des Evangeliums anlegen

10. August 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Leo XIV. über Barmherzigkeit, Wachsamkeit und die Verwandlung des Gebers. Wächter der Barmherzigkeit und des Friedens sein. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) In seiner Katechese zum Angelus am 19. Sonntag im Jahreskreis hat Papst Leo XIV. das Evangelium des Tages (vgl. Lk 12,32–48) als Einladung Jesu ausgelegt, den „Schatz unseres Lebens“ verantwortungsvoll einzusetzen. Der Herr fordere uns auf, „die Gaben, die Gott uns gegeben hat, nicht für uns zu behalten, sondern sie großzügig zum Wohl anderer einzusetzen, insbesondere zum Wohl derer, die unsere Hilfe am dringendsten benötigten“.

Dabei gehe es nicht nur um materielles Teilen, sondern ebenso um den Einsatz „unserer Fähigkeiten, unserer Zeit, unserer Zuneigung, unserer Gegenwart und unseres Einfühlungsvermögens“. „Das Geschenk Gottes, das wir sind, ist nicht dazu bestimmt, auf diese Weise verbraucht zu werden“: All dies mache jeden Menschen zu einem „einzigartigen Gut von unveräußerlichem Wert“, das als „lebendiges, pulsierendes Kapital“ gepflegt und fruchtbar gemacht werden müsse, um nicht zu „verdorren“ oder zu „verloren zu gehen“.


Das menschliche Leben sei, so der Papst, ein Geschenk Gottes, das „Raum, Freiheit und Beziehungen“ benötige, um sich zu entfalten. Entscheidend sei die Liebe: „Sie allein verwandelt und veredelt jeden Aspekt unseres Daseins, indem sie uns Gott immer ähnlicher werden lässt“. Dass Jesus diese Worte auf dem Weg nach Jerusalem gesprochen habe, wo er sich „am Kreuz für unser Heil hingeben wird“, sei kein Zufall.

Als sicherste Anlage bezeichnete Leo XIV. die „Werke der Barmherzigkeit“. Hier gelte, dass selbst „zwei kleine Münzen“, wie bei der armen Witwe (vgl. Mk 12,41–44), zu unermesslichem geistlichen Reichtum werden können. Der Papst griff ein Wort des heiligen Augustinus auf: „Was du gibst, wird wirklich verwandelt; nicht Gold, nicht Silber, sondern das ewige Leben erhältst du“. Diese Verwandlung geschehe, weil sich „der Geber selbst verwandelt“. Zur Verdeutlichung nannte Leo XIV. lebensnahe Bilder: „Eine Mutter, die ihre Kinder an sich drückt“, oder „zwei Verlobte, wenn sie beieinander sind“ - in beiden Fällen zeige sich, dass Hingabe und Nähe tief bereichern..

Der Papst rief dazu auf, im Alltag „keine Gelegenheit zu verpassen, um Liebe zu schenken“. Wachsamkeit bedeute, „aufmerksam, bereit und sensibel füreinander zu sein, so wie er [Christus] es in jedem Augenblick für uns ist“.

Abschließend vertraute Leo XIV. diesen Vorsatz der Gottesmutter an: „Sie, der Morgenstern, helfe uns, in einer Welt, die von vielen Spaltungen gezeichnet ist, ‚Wächter‘ der Barmherzigkeit und des Friedens zu sein, wie uns der heilige Johannes Paul II. gelehrt hat (vgl. Gebetsvigil zum XV. Weltjugendtag, 19. August 2000) und wie es uns die Jugendlichen, die zum Heiligen Jahr nach Rom gekommen sind, auf so schöne Weise gezeigt haben“.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz