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Medjugorje: "Mladifest" mit Papst-Aufruf zu Begegnung gestartet

5. August 2025 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Mehrere zehntausende Jugendliche zur 36. Auflage des internationalen Glaubensfestivals in der Herzegowina versammelt - Erzbischöfe Chullikatt und Cavalli: Jugendliche sind "Gesichter der Hoffnung"


Medjugorje (kath.net/KAP) Mit einer Papst-Grußbotschaft des Aufrufs zu "echter Begegnung" in einer immer digitaleren Welt ist am Montagabend in Medjugorje das 36. Internationale Jugendfestival "Mladifest" eröffnet worden. Der Apostolische Nuntius für Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Francis Assisi Chullikatt, stand gemeinsam mit dem Apostolischen Visitator Aldo Cavalli, Bischof Guido Gallese aus Italien und Ortspfarrer Zvonimir Pavicic dem Eröffnungsgottesdienst mit 500 Priestern und mehreren Zehntausend Jugendlichen aus 71 Ländern vor.

"Wir leben in einer immer digitaleren Welt, in der uns Künstliche Intelligenz und Technologie viele Möglichkeiten bieten. Doch kein Algorithmus kann eine Umarmung, einen Blick oder eine echte Begegnung ersetzen - weder mit Gott noch mit unseren Freunden und Familien", hieß es in der von Erzbischof Cavalli verlesenen Papst-Botschaft an die in Medjugorje versammelten Jugendlichen. Die Menschen seien "geschaffen, um uns zu begegnen und um gemeinsam das Ziel zu finden", finde man doch "den Weg zum Herrn nur gemeinsam", hieß es in den Worten von Leo XIV. 

Die Jungfrau Maria, die in den biblischen Berichten zu ihrer Cousine Elisabeth aufbrach, bezeichnete der Papst als Vorbild für wahre Begegnung. "Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden", zitierte das Kirchenoberhaupt den Apostel Paulus. Jedes Hindernis, welches sich durch Unterschiede etwa in der Sprache oder Kultur dabei stelle, könne durch die "Sprache des Glaubens, gestärkt durch die Liebe Gottes" überwunden werden. Wenn Jugendlichen danach handelten, würden sie zu "Verkündern des Friedens und der Hoffnung". 


Weiters ermutigte der Papst die Jugendlichen auch, keine Angst zu haben, "wenn ihr auf der Pilgerreise eures Lebens besondere Berufung verspürt", sondern dieser zu folgen, "denn dieser Ruf kommt von Gott, er spricht zu unserem Herzen". Es handelte sich um die erste Botschaft von Papst Leo XIV. seit dessen Amtsantritt im April an das Medjugorje-Jugendfestival. Sein Vorgänger Franziskus hatte diese Tradition eingeführt und sich jedes Jahr an die dort versammelten jungen Pilger gewandt.

Selbst zur Hoffnung werden

Als das "lebendige Gesicht der Hoffnung" bezeichnete Nuntius Chullikatt in seiner Predigt die Jugendlichen beim Mladifest. Jugendliche seien nicht zufällig in Medjugorje versammelt, sondern von Gott dazu gerufen worden. Das Glaubensfestival ende nicht mit der Heimkehr, vielmehr beginne damit erst die Sendung an die Teilnehmenden, "Licht, Liebe und Hoffnung zu sein in euren Familien, Schulen und Gemeinschaften". 

Das Mladifest bietet den Teilnehmenden ein fünftägiges Programm mit Katechesen, Zeugnissen, geistlichen Impulsen, Gebetszeiten, Eucharistiefeiern, Prozessionen und Tanz, musikalisch begleitet von einem internationalen Chor und Orchester mit Musikern aus 30 Ländern. Ortspfarrer Pavicic bezeichnete es in einer Pressekonferenz vor Beginn als eine "geistliche Erneuerung durch das Gebet" und ein "tiefes geistliches Erlebnis". Das Motto des diesjährigen fünftägigen Treffens lautet: "Kommt, wir ziehen hinauf zum Haus des Herrn" (Psalm 122,1). 

Erinnerung an Gründer

Inhaltlich orientiert sich das Treffen diesmal am geistigen Werk von dessen Initiator aus dem Jahr 1989, P. Slavko Barbaric, anlässlich seines 25. Todestages. Der Franziskaner, der in Österreich studiert hatte und oftmals dort war, prägte das Wallfahrtswesen in Medjugorje wie auch die Verbreitung der Botschaften maßgeblich; ein Seligsprechungsverfahren für ihn läuft. Auch das Dokument "Königin des Friedens", mit dem der Vatikan die geistliche Bedeutung Medjugorjes unterstreicht, ohne sich zu den Erscheinungen selbst abschließend zu äußern, ist Inhalt der Katechesen.

Dass der Vatikan Medjugorje gutgeheißen hat, habe zu einem spürbaren Anstieg des Pilgerwesens geführt, erklärte Pfarrer Pavicic. "Es kommen nicht nur mehr Pilger, sondern auch neue Pilger zu uns, die zuvor nicht kamen. Viele sagen, dass das nihil obstat ihre Pfarrer veranlasst haben, nun eigene Wallfahrten zu organisieren." Auch etliche Bischöfe aus aller Welt kämen oder hätten zumindest die Note vom September 2024 aufgenommen und deren Inhalte rezipiert. Medjugorje sei ein Ort, an dem viele Berufungen entstehen und kirchliches Leben erneuert werde - besonders dort, wo die Kirche unter Druck stehe.

Das Programm wird in 19 Sprachen simultan übersetzt, darunter neben Deutsch, Englisch, Kroatisch und Spanisch auch Chinesisch, Koreanisch und Arabisch. Die Übertragungen über die YouTube-Kanäle von Media Mir Medjugorje sowie über 15 Medienpartner weltweit werden von mehreren Millionen Nutzern mitverfolgt.

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