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US-Haushaltspaket könnte Finanzierung von Planned Parenthood für die nächsten zehn Jahre streichen

4. Juli 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Planned Parenthood ist der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA. Die Organisation ist auch wegen großzügiger Abgabe von Hormonen zur ‚Änderung‘ des Geschlechts an Minderjährige in die Kritik geraten.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Im US-Kongress liegt derzeit ein umfassendes Haushaltsabstimmungspaket, das den Spitznamen „Big Beautiful Bill“ trägt. Neben vielen anderen Bestimmungen enthält das Paket auch ein Ende der Finanzierung von Planned Parenthood. Lebensschützer begrüßen die Bestimmung. Sie würde mehr für den Lebensschutz tun als jede andere Lebensschutzgesetzgebung seit der Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ im Juni 2022.


Das Paket wird derzeit vom zuständigen Ausschuss des Senats geprüft, nachdem es vom Repräsentantenhaus mit knapper Mehrheit beschlossen worden ist. Wenn der Senat auch zustimmt, würde Planned Parenthood in den nächsten zehn Jahren kein Geld aus Bundesmitteln erhalten. Das würde bedeuten, dass Planned Parenthood und die verbundenen Organisationen wahrscheinlich mehrere hundert Millionen US-Dollar weniger zur Verfügung hätten.

Laut dem letzten Jahresbericht von Planned Parenthood hat die Organisation in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt 400.000 Abtreibungen durchgeführt. Sie ist damit die größte Anbieterin von Abtreibungen in den USA. Im genannten Zeitraum hat Planned Parenthood fast 800 Millionen US-Dollar aus Steuergeldern erhalten.

Planned Parenthood ist neuerdings auch wegen der Abgabe von Hormonen zur „Änderung“ des Geschlechts an Minderjährige in die Kritik geraten. Laut LiveAction hat ein Bericht des US-Gesundheitsministeriums die Organisation als führenden Anbieter von Medikamenten zu diesen Zwecken an Jugendliche bezeichnet.

Untersuchungen von LiveAction haben ergeben, dass Einrichtungen von Planned Parenthood bereit sind, diese Hormone an Jugendliche abzugeben, oft ohne Therapie, ohne persönliche Untersuchung und ohne Zustimmung der Eltern.

Die Senatsführung möchte das Haushaltsabstimmungspaket bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli finalisieren.

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum 4. Juli 2025 
 

Ist das nicht kriminell?

"... dass Einrichtungen von Planned Parenthood bereit sind, diese Hormone an Jugendliche abzugeben, oft ohne Therapie, ohne persönliche Untersuchung und ohne Zustimmung der Eltern." Ist das nicht u.a. Körperverletzung?


1
 
 girsberg74 4. Juli 2025 
 

"Polonaise Blankenese" ?

Noch nicht, doch da kommt Hoffnung auf !


1
 

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