Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  7. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  8. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  9. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  10. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  11. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  12. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  13. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  14. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg
  15. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe

Wenn „Menschen nach und nach den Glauben durch eine halbesoterische Weltanschauung ersetzen“

8. April 2025 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Äbtissin Reemts: „Fundament kann doch nicht das sein, was mir oder sonst jemand in Deutschland 2025 einleuchtet (wer sind wir denn?), sondern nur das Wort Gottes und der Glaube der Kirche, egal wie hart, unverständlich und zeitgeistfern beides ist.“


Mariendonk (kath,net/pl) „Es macht mich traurig, oft geradezu verzweifelt, wenn ich erlebe, wie Menschen, die ich schätze, nach und nach den Glauben durch eine halbesoterische Weltanschauung ersetzen, die zwar immer noch viele Bestandteile christlich-biblischen Ursprungs enthält, aber insgesamt Menschenwerk, die Bibel würde sagen Götzendienst, ist.“ Das schreibt die Mariendonker Äbtissin und renommierte Theologin Christiana Reemts in einem Beitrag auf ihrem Blog.


Sie schildert aus ihren eigenen Erfahrungen weiter: „Wenn ich das vorsichtig anmerke, viel vorsichtiger, als ich es hier schreibe, gelte ich als Hardlinerin, Fundamentalistin oder zumindest einem vormodernen Glauben verhaftet.“

Doch sie selbst sehe sich eigentlich „als einen nüchternen, eher rationalen als gefühlsbetonten Menschen, der allerdings auf dem Standpunkt steht: Wenn schon Glaube, dann fundiert. Und das Fundament kann doch nicht das sein, was mir oder sonst jemand in Deutschland 2025 einleuchtet (wer sind wir denn?), sondern nur das Wort Gottes und der Glaube der Kirche, egal wie hart, unverständlich und zeitgeistfern beides ist.“

Dr. Christiana Reemts OSB (siehe Link) ist seit 2005 die Äbtissin der auf dem Gebiet des Bistums Aachen liegenden Abtei Mariendonk. Sie hat unter anderem Arbeiten zu den Kirchenvätern veröffentlicht. Mariendonker Ordensfrauen arbeiten seit 1990 an den „Fontes christiani“, einer zweisprachigen Ausgabe der Kirchenväter, mit, außerdem bei der Edition der Vetus Latina und dem Novum Testamentum Patristicum.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  10. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  11. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  12. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  13. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  14. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  15. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz