Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
  15. Viel Lärm um nichts?

Das Antlitz und die Stimme. Die Wiedergeburt in der Taufe

12. Jänner 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Im Antlitz des geliebten Sohnes erkennen wir, wer Gott wirklich ist. Das heutige Fest läßt uns über das Antlitz und die Stimme Gottes nachdenken, die sich in der Menschlichkeit Jesu offenbaren. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am Fest der Taufe des Herrn: „Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Herzen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen

Das Fest der Taufe Jesu beschließt die Weihnachtszeit mit dem Auftreten des Herrn am Jordan. Im Hintergrund der Szene des Evangeliums (Lk 3,15-16.21-22) stehe das wartende Volk, aus dem die Gestalt Jesu hervortrete, der sich ihnen anschließe, um die Taufe zur Vergebung der Sünden zu empfangen.


„Ich erinnere gerne an die Worte eines liturgischen Hymnus“, so der Papst, „das ich schon bei anderen Gelegenheiten zitiert habe und das sehr gut die Haltung der Demut wiedergibt, mit der das Volk zur Taufe durch Johannes ging: ‚mit nackter Seele und nackten Füßen‘“.

Wenn Jesus auch die Taufe empfange, findet die Epiphanie Gottes statt, der nicht nur sein Antlitz in seinem Sohn offenbare, sondern auch seine Stimme erklingen lasse, indem er sagt: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (V. 22). Das Antlitz und die Stimme: „Verweilen wir bei diesen beiden menschlichen Eigenschaften, die Gott sich zu eigen macht“.

Zunächst das Antlitz. Indem Gott sich durch den Sohn offenbare, schaffe er einen privilegierten Ort, um mit der Menschheit in Dialog und Gemeinschaft zu treten. Im Antlitz des geliebten Sohnes „erkennen wir, wer Gott wirklich ist. Und im Antlitz des geliebten Sohnes können wir auch unsere eigenen Züge erblicken, entdecken, dass auch wir Kinder des Vaters sind und seine Gegenwart in unseren Schwestern und Brüdern erkennen“.

Dann erhebe der Vater seine Stimme, indem er sage: „Du bist mein geliebter Sohn“ (V. 22). Dies sei ein weiteres Zeichen, das die Offenbarung Jesu im Augenblick der Taufe begleite.

Das heutige Fest lasse uns also über das Antlitz und die Stimme Gottes nachdenken, die sich in der Menschlichkeit Jesu offenbarten. „Fragen wir uns also“, so Franziskus abschließend: „Fühlen wir uns von Gott geliebt und begleitet, oder halten wir ihn für weit entfernt von uns? Sind wir in der Lage, sein Antlitz in Jesus und in unseren Brüdern und Schwestern zu erkennen? Hören wir auf seine Stimme?“. Und: „Nutzen wir die Gelegenheit, um uns zu fragen: Erinnern wir uns an das Datum unserer Taufe?“. Das sei sehr wichtig. Man müsse sich an das Datum seiner Taufe erinnern.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. "Derselbe Polarstern"
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  11. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz