Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  4. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  5. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  15. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!

Das Antlitz und die Stimme. Die Wiedergeburt in der Taufe

12. Jänner 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Im Antlitz des geliebten Sohnes erkennen wir, wer Gott wirklich ist. Das heutige Fest läßt uns über das Antlitz und die Stimme Gottes nachdenken, die sich in der Menschlichkeit Jesu offenbaren. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am Fest der Taufe des Herrn: „Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Herzen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen

Das Fest der Taufe Jesu beschließt die Weihnachtszeit mit dem Auftreten des Herrn am Jordan. Im Hintergrund der Szene des Evangeliums (Lk 3,15-16.21-22) stehe das wartende Volk, aus dem die Gestalt Jesu hervortrete, der sich ihnen anschließe, um die Taufe zur Vergebung der Sünden zu empfangen.


„Ich erinnere gerne an die Worte eines liturgischen Hymnus“, so der Papst, „das ich schon bei anderen Gelegenheiten zitiert habe und das sehr gut die Haltung der Demut wiedergibt, mit der das Volk zur Taufe durch Johannes ging: ‚mit nackter Seele und nackten Füßen‘“.

Wenn Jesus auch die Taufe empfange, findet die Epiphanie Gottes statt, der nicht nur sein Antlitz in seinem Sohn offenbare, sondern auch seine Stimme erklingen lasse, indem er sagt: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (V. 22). Das Antlitz und die Stimme: „Verweilen wir bei diesen beiden menschlichen Eigenschaften, die Gott sich zu eigen macht“.

Zunächst das Antlitz. Indem Gott sich durch den Sohn offenbare, schaffe er einen privilegierten Ort, um mit der Menschheit in Dialog und Gemeinschaft zu treten. Im Antlitz des geliebten Sohnes „erkennen wir, wer Gott wirklich ist. Und im Antlitz des geliebten Sohnes können wir auch unsere eigenen Züge erblicken, entdecken, dass auch wir Kinder des Vaters sind und seine Gegenwart in unseren Schwestern und Brüdern erkennen“.

Dann erhebe der Vater seine Stimme, indem er sage: „Du bist mein geliebter Sohn“ (V. 22). Dies sei ein weiteres Zeichen, das die Offenbarung Jesu im Augenblick der Taufe begleite.

Das heutige Fest lasse uns also über das Antlitz und die Stimme Gottes nachdenken, die sich in der Menschlichkeit Jesu offenbarten. „Fragen wir uns also“, so Franziskus abschließend: „Fühlen wir uns von Gott geliebt und begleitet, oder halten wir ihn für weit entfernt von uns? Sind wir in der Lage, sein Antlitz in Jesus und in unseren Brüdern und Schwestern zu erkennen? Hören wir auf seine Stimme?“. Und: „Nutzen wir die Gelegenheit, um uns zu fragen: Erinnern wir uns an das Datum unserer Taufe?“. Das sei sehr wichtig. Man müsse sich an das Datum seiner Taufe erinnern.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. Die Stunde der Heuchler

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz