Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Das Antlitz und die Stimme. Die Wiedergeburt in der Taufe

12. Jänner 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Im Antlitz des geliebten Sohnes erkennen wir, wer Gott wirklich ist. Das heutige Fest läßt uns über das Antlitz und die Stimme Gottes nachdenken, die sich in der Menschlichkeit Jesu offenbaren. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am Fest der Taufe des Herrn: „Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Herzen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen

Das Fest der Taufe Jesu beschließt die Weihnachtszeit mit dem Auftreten des Herrn am Jordan. Im Hintergrund der Szene des Evangeliums (Lk 3,15-16.21-22) stehe das wartende Volk, aus dem die Gestalt Jesu hervortrete, der sich ihnen anschließe, um die Taufe zur Vergebung der Sünden zu empfangen.


„Ich erinnere gerne an die Worte eines liturgischen Hymnus“, so der Papst, „das ich schon bei anderen Gelegenheiten zitiert habe und das sehr gut die Haltung der Demut wiedergibt, mit der das Volk zur Taufe durch Johannes ging: ‚mit nackter Seele und nackten Füßen‘“.

Wenn Jesus auch die Taufe empfange, findet die Epiphanie Gottes statt, der nicht nur sein Antlitz in seinem Sohn offenbare, sondern auch seine Stimme erklingen lasse, indem er sagt: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (V. 22). Das Antlitz und die Stimme: „Verweilen wir bei diesen beiden menschlichen Eigenschaften, die Gott sich zu eigen macht“.

Zunächst das Antlitz. Indem Gott sich durch den Sohn offenbare, schaffe er einen privilegierten Ort, um mit der Menschheit in Dialog und Gemeinschaft zu treten. Im Antlitz des geliebten Sohnes „erkennen wir, wer Gott wirklich ist. Und im Antlitz des geliebten Sohnes können wir auch unsere eigenen Züge erblicken, entdecken, dass auch wir Kinder des Vaters sind und seine Gegenwart in unseren Schwestern und Brüdern erkennen“.

Dann erhebe der Vater seine Stimme, indem er sage: „Du bist mein geliebter Sohn“ (V. 22). Dies sei ein weiteres Zeichen, das die Offenbarung Jesu im Augenblick der Taufe begleite.

Das heutige Fest lasse uns also über das Antlitz und die Stimme Gottes nachdenken, die sich in der Menschlichkeit Jesu offenbarten. „Fragen wir uns also“, so Franziskus abschließend: „Fühlen wir uns von Gott geliebt und begleitet, oder halten wir ihn für weit entfernt von uns? Sind wir in der Lage, sein Antlitz in Jesus und in unseren Brüdern und Schwestern zu erkennen? Hören wir auf seine Stimme?“. Und: „Nutzen wir die Gelegenheit, um uns zu fragen: Erinnern wir uns an das Datum unserer Taufe?“. Das sei sehr wichtig. Man müsse sich an das Datum seiner Taufe erinnern.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  3. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  4. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  5. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  6. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  9. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  12. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  13. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  14. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz