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Früherer Präfekt für Heiligsprechungen Amato gestorben

2. Jänner 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung
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In die Amtszeit Kardinal Amatos fielen bedeutende Entscheidungen wie die Heiligsprechung von Mutter Teresa oder auch die Seligsprechung der als "Lübecker Märtyrer" bekannten NS-Gegner


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Kardinal Angelo Amato (Archivfoto), früherer Präfekt der Römischen Selig- und Heiligsprechungskongregation (2008-2018), ist tot. Der aus Süditalien stammende Ordensmann der Salesianer Don Boscos starb an Silvester (Dienstag) mit 86 Jahren, wie Vatikan-Medien (Mittwoch) berichten.

Amato wurde am 8. Juni 1938 in eine Schiffsbauerfamilie in Molfetta (Provinz Bari) geboren, schlug zunächst die Kapitänslaufbahn ein, bevor er sich zum Eintritt in den Salesianerorden entschied. 1956 legte er seine erste Ordensprofess ab, 1967 wurde er zum Priester geweiht.


An der Päpstlichen Universität Gregoriana promovierte er 1974 zum Doktor der Theologie und wurde als Dozent für dieses Fach berufen. Zudem war er Stipendiat des Patriarchats von Konstantinopel in Thessaloniki. Zurück in Rom, lehrte er Christologie an der Theologischen Fakultät der Päpstlichen Salesianer-Universität, deren Dekan er von 1981 bis 1987 und von 1994 bis 1999 war. Von 1997 bis 2000 war er auch Vizerektor dieser Universität.

Nach einem Studienaufenthalt in Washington wurde er zum Berater der Kongregation für die Glaubenslehre, der Päpstlichen Räte zur Förderung der Einheit der Christen und des interreligiösen Dialogs sowie zum Mitglied der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie ernannt. 1999 folgte seine Ernennung zum Sekretär der neu strukturierten Päpstlichen Akademie für Theologie und zum Herausgeber der neu gegründeten theologischen Zeitschrift "Path".

Johannes Paul II. berief ihn im Dezember 2002 als Sekretär an die Glaubenskongregation und weihte ihn im Januar 2003 zum Bischof. Den Kardinalspurpur erhielt Amato 2010 von Benedikt XVI. Papst Franziskus bestätigte Amato 2013 für eine zweite Amtszeit. Kurz vor seinem 80. Geburtstag 2018 legte der Kurienkardinal dieses Amt nieder.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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