Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Das Wunder, das Carlo Acutis zugeschrieben wird

18. Oktober 2024 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich wünschte, ich könnte aufhören, so viel zu erbrechen“, bat der vierjährige Mattheus und berührte die Reliquie. Wenige Stunden später aß er Pommes und Steak.


Assisi (kath.net / pk) Er konnte keinerlei Nahrung bei sich behalten, erbrach ständig, und wurde immer dünner: Der kleine brasilianische Junge Mattheus wurde 2009 mit einem schweren Geburtsfehler geboren, einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, durch die er ständige Bauchschmerzen hatte.

Als Mattheus fast vier Jahre alt war, wog er nur noch rund zehn Kilo, heißt es in einem Artikel der „Catholic News Agency“. Seine Ernährung bestand aus einem Vitamin- und Proteinshake, denn sein Körper konnte sonst kaum etwas vertragen. Keiner rechnete damit, dass er noch lange leben würde. Seine Mutter, Luciana Vianna, betete seit Jahren für seine Heilung.


Im Jahr 2013 erhielt ein mit der Familie befreundeter Priester, Pater Marcelo Tenorio, eine Reliquie von Carlo Acutis, jenes italienischen Teenagers, der 2006 an Leukämie starb, nachdem er ein bemerkenswertes, heiligmäßiges Leben geführt hatte. Tenorio lud alle Gläubigen seiner Pfarre zu einer Messfeier mit anschließendem Heilungsgebet ein. Luciana Vianna hörte davon und beschloss, mit ihrem kleinen Sohn teilzunehmen.

Schon Tage davor begann sie eine Novene zu Carlo Acutis zu beten und erklärte dem kleinen Mattheus, dass man Carlo Acutis um Fürsprache bitten könne, damit er gesund werde. Nicola Gori, Postulator des Seligsprechungsprozesses, erzählte italienischen Medien, was dann geschah:

„Am 12. Oktober 2013, sieben Jahre nach Carlos Tod, äußerte ein Kind mit einer angeborenen Fehlbildung (Pancreas anulare), als es an der Reihe war, das Bild des zukünftigen Seligen zu berühren, einen einzigen Wunsch, wie ein Gebet: ,Ich wünschte, ich könnte aufhören, so viel zu erbrechen.‘ Die Heilung setzte sofort ein, und zwar so sehr, dass sich die Physiologie des betreffenden Organs veränderte.“

Auf dem Heimweg von der Messe sagte Mattheus seiner Mutter, er sei bereits geheilt. Zu Hause wollte er Pommes Frites essen sowie Reis, Bohnen und Steak – die Lieblingsspeisen seiner Brüder. Er aß alles und erbrach sich nicht. Auch am nächsten und übernächsten Tag verzehrte er problemlos alle Speisen.

Seine Mutter Vianna brachte Mattheus zu mehreren Ärzten, die alle über die Heilung des Jungen verwundert waren. Gegenüber brasilianischen Medien meinte Vianna, das Zeugnis ihres Sohnes sei „ein Weg zu evangelisieren und anderen Familien Hoffnung zu geben“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz