Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  15. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem

Das Wunder, das Carlo Acutis zugeschrieben wird

18. Oktober 2024 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich wünschte, ich könnte aufhören, so viel zu erbrechen“, bat der vierjährige Mattheus und berührte die Reliquie. Wenige Stunden später aß er Pommes und Steak.


Assisi (kath.net / pk) Er konnte keinerlei Nahrung bei sich behalten, erbrach ständig, und wurde immer dünner: Der kleine brasilianische Junge Mattheus wurde 2009 mit einem schweren Geburtsfehler geboren, einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, durch die er ständige Bauchschmerzen hatte.

Als Mattheus fast vier Jahre alt war, wog er nur noch rund zehn Kilo, heißt es in einem Artikel der „Catholic News Agency“. Seine Ernährung bestand aus einem Vitamin- und Proteinshake, denn sein Körper konnte sonst kaum etwas vertragen. Keiner rechnete damit, dass er noch lange leben würde. Seine Mutter, Luciana Vianna, betete seit Jahren für seine Heilung.


Im Jahr 2013 erhielt ein mit der Familie befreundeter Priester, Pater Marcelo Tenorio, eine Reliquie von Carlo Acutis, jenes italienischen Teenagers, der 2006 an Leukämie starb, nachdem er ein bemerkenswertes, heiligmäßiges Leben geführt hatte. Tenorio lud alle Gläubigen seiner Pfarre zu einer Messfeier mit anschließendem Heilungsgebet ein. Luciana Vianna hörte davon und beschloss, mit ihrem kleinen Sohn teilzunehmen.

Schon Tage davor begann sie eine Novene zu Carlo Acutis zu beten und erklärte dem kleinen Mattheus, dass man Carlo Acutis um Fürsprache bitten könne, damit er gesund werde. Nicola Gori, Postulator des Seligsprechungsprozesses, erzählte italienischen Medien, was dann geschah:

„Am 12. Oktober 2013, sieben Jahre nach Carlos Tod, äußerte ein Kind mit einer angeborenen Fehlbildung (Pancreas anulare), als es an der Reihe war, das Bild des zukünftigen Seligen zu berühren, einen einzigen Wunsch, wie ein Gebet: ,Ich wünschte, ich könnte aufhören, so viel zu erbrechen.‘ Die Heilung setzte sofort ein, und zwar so sehr, dass sich die Physiologie des betreffenden Organs veränderte.“

Auf dem Heimweg von der Messe sagte Mattheus seiner Mutter, er sei bereits geheilt. Zu Hause wollte er Pommes Frites essen sowie Reis, Bohnen und Steak – die Lieblingsspeisen seiner Brüder. Er aß alles und erbrach sich nicht. Auch am nächsten und übernächsten Tag verzehrte er problemlos alle Speisen.

Seine Mutter Vianna brachte Mattheus zu mehreren Ärzten, die alle über die Heilung des Jungen verwundert waren. Gegenüber brasilianischen Medien meinte Vianna, das Zeugnis ihres Sohnes sei „ein Weg zu evangelisieren und anderen Familien Hoffnung zu geben“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  11. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  12. "Hassprediger und Hofnarr"
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz