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Das Wunder, das Carlo Acutis zugeschrieben wird

18. Oktober 2024 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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„Ich wünschte, ich könnte aufhören, so viel zu erbrechen“, bat der vierjährige Mattheus und berührte die Reliquie. Wenige Stunden später aß er Pommes und Steak.


Assisi (kath.net / pk) Er konnte keinerlei Nahrung bei sich behalten, erbrach ständig, und wurde immer dünner: Der kleine brasilianische Junge Mattheus wurde 2009 mit einem schweren Geburtsfehler geboren, einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, durch die er ständige Bauchschmerzen hatte.

Als Mattheus fast vier Jahre alt war, wog er nur noch rund zehn Kilo, heißt es in einem Artikel der „Catholic News Agency“. Seine Ernährung bestand aus einem Vitamin- und Proteinshake, denn sein Körper konnte sonst kaum etwas vertragen. Keiner rechnete damit, dass er noch lange leben würde. Seine Mutter, Luciana Vianna, betete seit Jahren für seine Heilung.


Im Jahr 2013 erhielt ein mit der Familie befreundeter Priester, Pater Marcelo Tenorio, eine Reliquie von Carlo Acutis, jenes italienischen Teenagers, der 2006 an Leukämie starb, nachdem er ein bemerkenswertes, heiligmäßiges Leben geführt hatte. Tenorio lud alle Gläubigen seiner Pfarre zu einer Messfeier mit anschließendem Heilungsgebet ein. Luciana Vianna hörte davon und beschloss, mit ihrem kleinen Sohn teilzunehmen.

Schon Tage davor begann sie eine Novene zu Carlo Acutis zu beten und erklärte dem kleinen Mattheus, dass man Carlo Acutis um Fürsprache bitten könne, damit er gesund werde. Nicola Gori, Postulator des Seligsprechungsprozesses, erzählte italienischen Medien, was dann geschah:

„Am 12. Oktober 2013, sieben Jahre nach Carlos Tod, äußerte ein Kind mit einer angeborenen Fehlbildung (Pancreas anulare), als es an der Reihe war, das Bild des zukünftigen Seligen zu berühren, einen einzigen Wunsch, wie ein Gebet: ,Ich wünschte, ich könnte aufhören, so viel zu erbrechen.‘ Die Heilung setzte sofort ein, und zwar so sehr, dass sich die Physiologie des betreffenden Organs veränderte.“

Auf dem Heimweg von der Messe sagte Mattheus seiner Mutter, er sei bereits geheilt. Zu Hause wollte er Pommes Frites essen sowie Reis, Bohnen und Steak – die Lieblingsspeisen seiner Brüder. Er aß alles und erbrach sich nicht. Auch am nächsten und übernächsten Tag verzehrte er problemlos alle Speisen.

Seine Mutter Vianna brachte Mattheus zu mehreren Ärzten, die alle über die Heilung des Jungen verwundert waren. Gegenüber brasilianischen Medien meinte Vianna, das Zeugnis ihres Sohnes sei „ein Weg zu evangelisieren und anderen Familien Hoffnung zu geben“.


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