Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Der Räuber und das Fitnessstudio

16. Juni 2024 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Der Teufel will unsere Energie für Dinge verbrauchen, die uns nichts bringen“, sagt der amerikanische Priester David Michael Moses in einem neuen Video.


New York (kath.net / pk) Der Teufel ist clever bei seinen Strategien, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Das analysiert der amerikanische Priester David Michael Moses in einem neuen You Tube-Video. Er vergleicht eine solche Strategie mit jener eines Fitnessstudios, das seinen monatlichen Abopreis sehr gering ansetzt, damit möglichst viele Leute ein Abo abschließen. Die meisten von ihnen kommen nie oder sehr selten dorthin, aber weil es so billig ist, zahlen sie einfach weiter und kündigen nie.

Was passiert? „Das Fitnessstudio verschlingt allmählich, Monat für Monat, Jahr für Jahr, Geld, und die Leute bekommen nichts dafür. Das Geld, das für etwas Nützliches und Produktives hätte verwendet werden können, verschwindet einfach. Genau so arbeitet der Feind. Der Teufel will unsere Energie für Dinge verbrauchen, die uns nichts bringen und uns nichts zurückgeben.“ Der Teufel komme, um zu „stehlen und zu vernichten“, heißt es in Johannes 10,10.


Ein gutes Beispiel dafür seien die Medien. „Es ist sicher gut, über das Weltgeschehen informiert zu sein, aber ich denke, wir können alle erkennen, dass die Medien – sogar einige religiöse Medien – ein Geschäft sind. Sie brauchen dich, damit du ihre Schlagzeilen anklickst, um Geld zu verdienen. Also tendieren sie dazu, diese Schlagzeilen so kontrovers wie möglich zu gestalten. Oft wollen sie nicht die Wahrheit, sondern nur deine Klicks…“

„Der Feind möchte, dass du viel Energie dafür verschwendest, dich über Dinge aufzuregen, die du nicht ändern kannst, und noch besser: die Dinge zu ignorieren, die du ändern könntest, etwa dein Gebetsleben, deine Ehe, deine Familie.“ Jedoch: „Wir werden nicht nach Dingen beurteilt, für die Gott uns nicht verantwortlich gemacht hat, sondern danach, wie wir unsere Berufung leben.“

Das Fitnessstudio wisse genau, dass die meisten kündigen würden, wenn sie 100 Dollar im Monat verlangen würden, also nehmen sie nur zehn Dollar im Monat, vergleicht David Michael Moses. „Der Feind weiß, dass du dich radikal von ihm abwenden würdest, wenn er versuchen würde, dich völlig in Besitz zu nehmen, also sucht er heute wahrscheinlich nach subtileren Wegen.“

Jeder müsse sich fragen, welche Belastungen er spüre, wo Energie und Aufmerksamkeit abgezogen werde, die einen darin hindere, seine Berufung, seinen Auftrag zu leben. „Wo gebe ich dem Feind die Kontrolle, welche „Energie“-Mitgliedschaften muss ich loswerden, damit ich mich auf die Dinge konzentrieren kann, die der Herr mir gegeben hat?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz