Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

Der Räuber und das Fitnessstudio

16. Juni 2024 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Der Teufel will unsere Energie für Dinge verbrauchen, die uns nichts bringen“, sagt der amerikanische Priester David Michael Moses in einem neuen Video.


New York (kath.net / pk) Der Teufel ist clever bei seinen Strategien, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Das analysiert der amerikanische Priester David Michael Moses in einem neuen You Tube-Video. Er vergleicht eine solche Strategie mit jener eines Fitnessstudios, das seinen monatlichen Abopreis sehr gering ansetzt, damit möglichst viele Leute ein Abo abschließen. Die meisten von ihnen kommen nie oder sehr selten dorthin, aber weil es so billig ist, zahlen sie einfach weiter und kündigen nie.

Was passiert? „Das Fitnessstudio verschlingt allmählich, Monat für Monat, Jahr für Jahr, Geld, und die Leute bekommen nichts dafür. Das Geld, das für etwas Nützliches und Produktives hätte verwendet werden können, verschwindet einfach. Genau so arbeitet der Feind. Der Teufel will unsere Energie für Dinge verbrauchen, die uns nichts bringen und uns nichts zurückgeben.“ Der Teufel komme, um zu „stehlen und zu vernichten“, heißt es in Johannes 10,10.


Ein gutes Beispiel dafür seien die Medien. „Es ist sicher gut, über das Weltgeschehen informiert zu sein, aber ich denke, wir können alle erkennen, dass die Medien – sogar einige religiöse Medien – ein Geschäft sind. Sie brauchen dich, damit du ihre Schlagzeilen anklickst, um Geld zu verdienen. Also tendieren sie dazu, diese Schlagzeilen so kontrovers wie möglich zu gestalten. Oft wollen sie nicht die Wahrheit, sondern nur deine Klicks…“

„Der Feind möchte, dass du viel Energie dafür verschwendest, dich über Dinge aufzuregen, die du nicht ändern kannst, und noch besser: die Dinge zu ignorieren, die du ändern könntest, etwa dein Gebetsleben, deine Ehe, deine Familie.“ Jedoch: „Wir werden nicht nach Dingen beurteilt, für die Gott uns nicht verantwortlich gemacht hat, sondern danach, wie wir unsere Berufung leben.“

Das Fitnessstudio wisse genau, dass die meisten kündigen würden, wenn sie 100 Dollar im Monat verlangen würden, also nehmen sie nur zehn Dollar im Monat, vergleicht David Michael Moses. „Der Feind weiß, dass du dich radikal von ihm abwenden würdest, wenn er versuchen würde, dich völlig in Besitz zu nehmen, also sucht er heute wahrscheinlich nach subtileren Wegen.“

Jeder müsse sich fragen, welche Belastungen er spüre, wo Energie und Aufmerksamkeit abgezogen werde, die einen darin hindere, seine Berufung, seinen Auftrag zu leben. „Wo gebe ich dem Feind die Kontrolle, welche „Energie“-Mitgliedschaften muss ich loswerden, damit ich mich auf die Dinge konzentrieren kann, die der Herr mir gegeben hat?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  5. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  6. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  7. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  8. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  11. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  12. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  13. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  14. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  15. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz