Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Der Räuber und das Fitnessstudio

16. Juni 2024 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Der Teufel will unsere Energie für Dinge verbrauchen, die uns nichts bringen“, sagt der amerikanische Priester David Michael Moses in einem neuen Video.


New York (kath.net / pk) Der Teufel ist clever bei seinen Strategien, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Das analysiert der amerikanische Priester David Michael Moses in einem neuen You Tube-Video. Er vergleicht eine solche Strategie mit jener eines Fitnessstudios, das seinen monatlichen Abopreis sehr gering ansetzt, damit möglichst viele Leute ein Abo abschließen. Die meisten von ihnen kommen nie oder sehr selten dorthin, aber weil es so billig ist, zahlen sie einfach weiter und kündigen nie.

Was passiert? „Das Fitnessstudio verschlingt allmählich, Monat für Monat, Jahr für Jahr, Geld, und die Leute bekommen nichts dafür. Das Geld, das für etwas Nützliches und Produktives hätte verwendet werden können, verschwindet einfach. Genau so arbeitet der Feind. Der Teufel will unsere Energie für Dinge verbrauchen, die uns nichts bringen und uns nichts zurückgeben.“ Der Teufel komme, um zu „stehlen und zu vernichten“, heißt es in Johannes 10,10.


Ein gutes Beispiel dafür seien die Medien. „Es ist sicher gut, über das Weltgeschehen informiert zu sein, aber ich denke, wir können alle erkennen, dass die Medien – sogar einige religiöse Medien – ein Geschäft sind. Sie brauchen dich, damit du ihre Schlagzeilen anklickst, um Geld zu verdienen. Also tendieren sie dazu, diese Schlagzeilen so kontrovers wie möglich zu gestalten. Oft wollen sie nicht die Wahrheit, sondern nur deine Klicks…“

„Der Feind möchte, dass du viel Energie dafür verschwendest, dich über Dinge aufzuregen, die du nicht ändern kannst, und noch besser: die Dinge zu ignorieren, die du ändern könntest, etwa dein Gebetsleben, deine Ehe, deine Familie.“ Jedoch: „Wir werden nicht nach Dingen beurteilt, für die Gott uns nicht verantwortlich gemacht hat, sondern danach, wie wir unsere Berufung leben.“

Das Fitnessstudio wisse genau, dass die meisten kündigen würden, wenn sie 100 Dollar im Monat verlangen würden, also nehmen sie nur zehn Dollar im Monat, vergleicht David Michael Moses. „Der Feind weiß, dass du dich radikal von ihm abwenden würdest, wenn er versuchen würde, dich völlig in Besitz zu nehmen, also sucht er heute wahrscheinlich nach subtileren Wegen.“

Jeder müsse sich fragen, welche Belastungen er spüre, wo Energie und Aufmerksamkeit abgezogen werde, die einen darin hindere, seine Berufung, seinen Auftrag zu leben. „Wo gebe ich dem Feind die Kontrolle, welche „Energie“-Mitgliedschaften muss ich loswerden, damit ich mich auf die Dinge konzentrieren kann, die der Herr mir gegeben hat?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz