Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  7. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

„Islamismuskritik ist nicht per se islamfeindlich“

6. Juni 2024 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der (muslimische) Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde, Toprak (CDU): „In Deutschland kann man die Kirchen rauf und runter kritisieren, sogar beleidigen. Aber beim Islam wird man gleich als islamophob verdächtigt.“


Mannheim (kath.net) Nach dem Attentat von Mannheim, bei dem ein junger Polizist starb, vertritt der CDU-Politiker und (muslimische) Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde, Ali Ertan Toprak: Kritische Migranten haben vor Islamisten gewarnt. Doch keiner hörte auf sie. Im Interview mit der „Zeit“ erläutert er, dass er „in Deutschland zu der Handvoll Menschen“ gehöre, „die frühzeitig vor dem Islamismus gewarnt haben – und man hat immer versuch, uns zu brandmarken“. Dies betreffe etwa Seyran Ates, Ahmad Mansour, Mouhanad Khorchide. „Wir warnen oft vor Islamismus, weil andere schweigen.“

Von der jetzigen Regierung erwarte er, „dass sie Islamismus ohne Scheu anspricht und islamistische Aktivitäten kompromisslos“ bekämpfe, außerdem, dass sie „die größten Islamverbände in Deutschland, Ditib und Milli Görüs, die Erdogans Religionspolitik in unser Land tragen, nicht länger als Partner akzeptieren“, die obendrein sowieso nur „vielleicht zehn Prozent der Muslime in Deutschland“ repräsentierten. Er wünsche sich, „dass Kanzler Olaf Scholz mit ihnen nicht mehr unsere Islampolitik“ aushandle.


Toprak wies auf Nachfrage darauf hin, dass er selbst „säkulare und liberale Muslime“ in Deutschland verteidige. Auf eine andere Nachfrage hatte er schon zuvor geantwortet: „Deutschland ist ein Ort der Freiheit, das sehen Millionen zugewanderte Muslime so.“ Andernfalls, so argumentiert er, „wären sie doch in reiche islamische Staaten wie Saudi-Arabien oder die Emirate gegangen, wo auch Arbeitskräfte fehlen. Stattdessen haben sie Tausende Kilometer Flucht in Kauf genommen… Weil sie in Westeuropa frei sind. Das möchte ich verteidigen: gegen Rechtsradikalismus und gegen Islamismus.“

Archivfoto Ali Ertan Toprak (c) Kurdische Gemeinde Deutschland


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  13. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  14. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  15. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz