Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

‚Bätzing-Liturgie’ auf dem Katholikentag in Erfurt

5. Juni 2024 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Änderung der Liturgie sei eine Konsequenz aus dem veränderten Glauben, denn die Liturgie sei nichts anderes als der rituelle oder zeremonielle Ausdruck dessen, was man glaube, sagt der Journalist Mathias von Gersdorff.


Erfurt (kath.net/jg)
Bischof Bätzing wolle seine eigene Kirche gründen, mit eigenem Lehramt, eigener Hierarchie und eigener Liturgie. Diesen Vorwurf erhebt der katholische Journalist Mathias von Gersdorff in einem Videobeitrag.

Das neue Lehramt enthalte nur die Beschlüsse des Synodalen Weges. Diese hätten das Evangelium, die Zehn Gebote, das katholische Lehramt und auch die Tradition ersetzt.

Die katholische Hierarchie werde durch den Synodalen Ausschuss ersetzt, der gerade gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) eingerichtet werde.

Die neue Liturgie sei beim Katholikentag in Erfurt sichtbar geworden. Von Gersdorff zitiert dazu einen Absatz aus dem Artikel „Liturgiedesigner am Werk – Notizen vom Katholikentag IV“, den Benjamin Leven in der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio veöffentlicht hat.


Beim Ablauf der Messe seien „Liturgiedesigner am Werk“ gewesen, heißt es dort. Der Friedensgruß, der vor der Kommunion vorgesehen sei, werde zu Beginn der Messe nach dem Allgemeinen Schuldbekenntnis gegeben. „Großes, allseitiges Händeschütteln auf dem Domplatz also, während der Chor das Kyrie singt“, kommentiert Leven wörtlich.

Die Predigt sei als „Dialogpredigt“ von Bischof Bätzing und der Theologin Juliane Eckstein vorgetragen worden, berichtet Leven. Eine Dialogpredigt sei in der Römischen Liturgie gar nicht vorgesehen. Es sei keine Predigt, sondern ein Gespräch zwischen dem Bischof und der Theologin gewesen.

Die „Dialogpredigt“ fand nach der zweiten Lesung statt, nicht nach dem Evangelium, wo sie eigentlich ihren Ort hat.

Danach folgten Halleluja-Ruf und Evangelium. Dann wurde ein längerer Moderationstext verlesen, der „den Zusammenhang zum Evangelium“ herstellen sollte. Im Anschluss gaben verschiedene im Sozialbereich tätige Personen Einblicke in ihre Arbeit, schreibt Leven.

Das habe mit der katholischen Liturgie nichts zu tun. Nach dem Evangelium komme die Predigt, betont von Gersdorff. Nach seiner Ansicht sei dies eine „Parlamentarisierung der Liturgie im Sinne des Synodalen Weges“. Der Priester werde immer mehr verdrängt. Beim Synodalen Weg sei diskutiert worden, ob eine Kirche ohne Priester möglich sei, erinnert von Gersdorff.

Das in der Römischen Liturgie vorgesehene Glaubensbekenntnis sei entfallen, berichtet Leven.

Für von Gersdorff ist das keine Überraschung. Da sich Bätzing vom katholischen Glauben entfernt habe, passe das katholische Glaubensbekenntnis einfach nicht mehr, kommentiert er.

Die Änderung der Liturgie sei eine Konsequenz aus dem veränderten Glauben, denn die Liturgie sei nichts anderes als der rituelle oder zeremonielle Ausdruck dessen, was man glaube, sagt der Journalist.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. „O Sapientia“ – O Weisheit
  5. „O Emmanuel“ – Gott mit uns, Gott für uns, Gott in uns
  6. „O Rex Gentium“ – König der Völker, König des Staubs
  7. „O Oriens“ – Licht, das in die tiefste Nacht fällt
  8. „O Clavis David“ – Der Schlüssel zur Freiheit
  9. „O Radix Jesse“ – Hoffnung aus dem Stumpf
  10. „O Adonai“ – Der Gott im Feuer und der ausgestreckte Arm






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz