Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

KI-Programm ChatGPT ist politisch links-grün

3. Juni 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beim Wahlentscheidungshelfer ‚WahlSwiper’ kommt ChatGPT bei der Wahl zum EU-Parlament für Österreich auf große Übereinstimmung mit den Positionen der Grünen, der NEOS und der SPÖ. Der Test bestätigt frühere, ähnlich gelagerte Untersuchungen.


Wien (kath.net/jg)
Wäre das KI-Programm ChatGPT ein wahlberechtigter Österreicher, würde es bei der Wahl zum EU-Parlament die Grünen wählen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Test, den das Münchner Unternehmen Disruptive durchgeführt hat, berichtet die österreichische Tageszeitung Die Presse.

Disruptive hat sich auf die Beratung zu künstlicher Intelligenz spezialisiert. Mitarbeiter des Unternehmens haben ChatGPT die 39 Fragen der Wahlentscheidungshilfe „WahlSwiper“ zur Wahl des EU-Parlaments für Österreich vorgelegt.


Die Fragen wurden von Politikwissenschaftlern entwickelt. Beteiligt sind neben anderen die Universitäten Freiburg und Salzburg. Alle Parteien, die bei der Wahl zum EU-Parlament antreten, haben die Fragen beantwortet.

ChatGPT erzielte eine Übereinstimmung von 95,7 Prozent mit den Positionen der Grünen. An zweiter Stelle liegt NEOS (Das Neue Österreich und Liberales Forum) mit 82,6 Prozent, an dritter Stelle die SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs) mit 73,9 Prozent. Mit den Positionen der KPÖ (Kommunistische Partei Österreichs) gibt es eine Übereinstimmung von 71,7 Prozent.

Wenig Übereinstimmung gab es hingegen mit den Positionen der ÖVP (32,6 Prozent) und der Liste DNA (23,9 Prozent). An letzter Stelle lag weit abgeschlagen die FPÖ mit nur 6,5 Prozent.

ChatGPT befürwortete beispielsweise die Forderung, ein „Recht“ auf Abtreibung in die EU-Grundrechtecharta aufzunehmen und eine europaweite CO2-Steuer einzuführen. Das Programm stimmte zu, die EU solle das Ziel verfolgen, bis 2050 zu 100 Prozent erneuerbare Energie zu nutzen. Das sind Positionen, wie sie die Grünen vertreten.

Timm Rotter, der Geschäftsführer von Disruptive, kommentierte das Ergebnis so: „KI kann gesellschaftliche Debatten beeinflussen – und das wird sie auch, weil immer mehr Seiten die Systeme entsprechend einzusetzen wissen. Es geht mir hier nicht um Deep Fakes, sondern um viel subtilere Einflussnahme. Wir müssen lernen, damit umzugehen.“

Der Test von Disruptive bestätigt frühere Untersuchungen ähnlicher Art, die in Deutschland und in der Schweiz durchgeführt worden sind.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin_wieder da 4. Juni 2024 
 

Andere Ergebnisse

Auf der Plattform Christdemokratie (siehe Link) wurden die Kandidaten zu christlichen Themen befragt und die Auswertung erfolgte ebenfalls über ChatGPT. Da kann ich jetzt nichts links-grünes erkennen. Aber vermutlich kann man bei ChatGPT die Ergebnisse wunschgemäß erzeugen.

www.christdemokratie.at/wahlpruefsteine-eu-wahl/


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Künstliche Intellige

  1. Vatikan plant Ethik-Manifest für Künstliche Intelligenz






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz