Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  8. Vom Benehmen mit Majestäten
  9. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  10. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  11. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  12. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  13. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Islamwissenschaftlerin Schröter: Kalifatsforderung „ist ganz klar verfassungsfeindlich“

24. Mai 2024 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Prof. Susanne Schröter: „Das Kalifat ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar“ – „Ein Kalifat wäre eine Ordnung, die auf der Scharia basiert, so wie wir sie bei den Taliban in Afghanistan oder ... der Terrororganisation islamischer Staat kennen“


Frankfurt a.M. (kath.net) „Das Kalifat ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Es ist eine totalitäre Diktatur mit Werten, die im 7. Jahrhundert in Saudi-Arabien geherrscht haben“, es gehe dabei darum „in Deutschland Werte nach dem Vorbild des Korans durchsetzen“. Darauf macht Islamwissenschaftlerlin Prof. em. Susanne Schröter im Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ aufmerksam. Es habe in der Geschichte noch nie ein friedliebendes Kalifat gegeben. Wörtlich erläutert die renommierte Islamwissenschaftlerin: „Ein Kalifat wäre eine Ordnung, die auf der Scharia basiert, etwa so wie wir sie bei den Taliban in Afghanistan oder schlimmer noch bei der Terrororganisation Islamischer Staat kennen“, da würden „rigide Normen durchgepeitscht, die mit Menschenrechten nichts zu tun haben und in denen alle Nicht-Muslime Bürger zweiter Klasse sind. Frauen haben in dieser Ordnung nicht die gleichen Rechte wie Männer, und Gewalt gegenüber Nicht-Muslimen lässt sich rechtfertigen“.


Doch das Innenministerium nehme das Problem des Islamismus „nicht ernst“, sondern sehe ihn als „unbedeutende Spinnerei“, so Schröter. Allerdings zeigen Umfragen bsp. bei niedersächsischen muslimischen Schüler, dass fast 70 Prozent von ihnen den Koran als wichtiger als die deutschen Gesetze einstuften. An der Universität Münster waren die Studenten der Islamischen Theologie und Religionspädagogik befragt worden, hier gaben die Hälfte an, dass Israel kein Existenzrecht habe, jeder Fünfte befürworte eine Islamisierung Deutschlands, erläutert die Wissenschaftlerin und warnt, dass genau diese Studenten dann zu Multiplikatoren werden.

Den Islamismus ordnet Prof. Schröter als rechtsradikale Bewegung ein, denn er habe „ein klares Führerprinzip und er lehnt die Menschenrechte ab – beides sind Merkmale für Rechtsradikalismus“.

Zur Zuwanderungspolitik bemerkte Schröter, dass sie vor „vor einer schnellen Einbürgerung“ warne, denn „diese sollte am Ende eines Integrationsprozesses stehen. Wir brauchen eine Willkommenskultur für diejenigen, die die Werte unserer Gesellschaft teilen – und eine harte Hand gegen alle, die demokratiefeindliche Ziele verfolgen.“

Link zum Interview in „idea“: „Kalifat: Da ist Schluss mit Barmherzigkeit“
https://www.idea.de/artikel/das-kalifat-ist-mit-dem-grundgesetz-nicht-vereinbar

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  12. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  13. Vom Benehmen mit Majestäten
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz