Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Islamwissenschaftlerin Schröter: Kalifatsforderung „ist ganz klar verfassungsfeindlich“

24. Mai 2024 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Prof. Susanne Schröter: „Das Kalifat ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar“ – „Ein Kalifat wäre eine Ordnung, die auf der Scharia basiert, so wie wir sie bei den Taliban in Afghanistan oder ... der Terrororganisation islamischer Staat kennen“


Frankfurt a.M. (kath.net) „Das Kalifat ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Es ist eine totalitäre Diktatur mit Werten, die im 7. Jahrhundert in Saudi-Arabien geherrscht haben“, es gehe dabei darum „in Deutschland Werte nach dem Vorbild des Korans durchsetzen“. Darauf macht Islamwissenschaftlerlin Prof. em. Susanne Schröter im Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ aufmerksam. Es habe in der Geschichte noch nie ein friedliebendes Kalifat gegeben. Wörtlich erläutert die renommierte Islamwissenschaftlerin: „Ein Kalifat wäre eine Ordnung, die auf der Scharia basiert, etwa so wie wir sie bei den Taliban in Afghanistan oder schlimmer noch bei der Terrororganisation Islamischer Staat kennen“, da würden „rigide Normen durchgepeitscht, die mit Menschenrechten nichts zu tun haben und in denen alle Nicht-Muslime Bürger zweiter Klasse sind. Frauen haben in dieser Ordnung nicht die gleichen Rechte wie Männer, und Gewalt gegenüber Nicht-Muslimen lässt sich rechtfertigen“.


Doch das Innenministerium nehme das Problem des Islamismus „nicht ernst“, sondern sehe ihn als „unbedeutende Spinnerei“, so Schröter. Allerdings zeigen Umfragen bsp. bei niedersächsischen muslimischen Schüler, dass fast 70 Prozent von ihnen den Koran als wichtiger als die deutschen Gesetze einstuften. An der Universität Münster waren die Studenten der Islamischen Theologie und Religionspädagogik befragt worden, hier gaben die Hälfte an, dass Israel kein Existenzrecht habe, jeder Fünfte befürworte eine Islamisierung Deutschlands, erläutert die Wissenschaftlerin und warnt, dass genau diese Studenten dann zu Multiplikatoren werden.

Den Islamismus ordnet Prof. Schröter als rechtsradikale Bewegung ein, denn er habe „ein klares Führerprinzip und er lehnt die Menschenrechte ab – beides sind Merkmale für Rechtsradikalismus“.

Zur Zuwanderungspolitik bemerkte Schröter, dass sie vor „vor einer schnellen Einbürgerung“ warne, denn „diese sollte am Ende eines Integrationsprozesses stehen. Wir brauchen eine Willkommenskultur für diejenigen, die die Werte unserer Gesellschaft teilen – und eine harte Hand gegen alle, die demokratiefeindliche Ziele verfolgen.“

Link zum Interview in „idea“: „Kalifat: Da ist Schluss mit Barmherzigkeit“
https://www.idea.de/artikel/das-kalifat-ist-mit-dem-grundgesetz-nicht-vereinbar

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Katholiken-der-Film 24. Mai 2024 
 

Weit über 90% der Extremismusfälle bei der Generalstaatsanwaltschaft sind Islamisten,

nur jeweils unter 5% sind rechts- und Linksextremisten. Aber die Gefahr kommt natürlich "von Rächz", wie Phaser & Co mantraartig betonen. Na ja, wenn diese Fake News besser ins Weltbild passen, lasst es anderswo halt laufen. Houellebecq hat ja beschrieben, wie es enden wird - am eindrücklichsten und stillsten an der zuvor von einer Frau geleiteten Pariser Sorbonne, bei deren letzter Veranstaltung am Ende des Romans (nach der Machtübernahme des "gemäßigten Islamisten", der von allen Parteien unterstützt worden war, um Marine Le Pen zu verhindern) keine einzige Frau mehr zu sehen ist - nicht einmal mehr beim Personal hinter dem Büffet. Ja, wählt sie nur, aber beklagt Euch nachher nicht, dass niemand es hätte kommen sehen können, wenn auch viele unserer Kirchen den Ehrentitel "Fatih" (Eroberer) tragen werden, der Sultan Mehmed II. nach der Eroberung von Konstantinopel (Byzanz/Ostrom) verliehen wurde.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  8. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  9. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  10. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  11. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz