Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  7. Der stumme Gott unserer Zeit
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. Realitätsverlust im Bistum Chur
  10. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  13. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  14. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  15. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen

Weitere lange Haftstrafen für Lebensschützer in den USA

18. Mai 2024 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie hatten 2020 den Zugang zu einer Abtreibungsklinik in der Hauptstadt Washington blockiert. Zwei der Lebensschützer sind jetzt zu 27 Monaten Haft verurteilt worden.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Ein Gericht in der US-Bundeshauptstadt Washington D.C. hat zwei weitere Lebensschützer zu langen Haftstrafen verurteilt, weil diese im Oktober 2020 bei einer Rettungs- und Protestaktion den Zugang zu einer Abtreibungsklinik blockiert haben. John Darnel und Herb Geraghty müssen eine Haftstrafe von jeweils 27 Monaten verbüßen. Lauren Handy, eine Lebensschützerin die an derselben Aktion teilgenommen hatte und zu 57 Monaten Haft verurteilt worden ist, wird wie angekündigt gegen ihr Urteil Berufung einlegen. (Siehe Link) Sie hat die Protestaktion organisiert und geleitet.

Rechtliche Grundlage für die Verurteilung der Lebensschützer ist der FACE (Freedom of Access to Clinic Entrances)-Act, der den Zugang zu Abtreibungskliniken aber auch Lebensschutzzentren sicherstellen soll. Auf Verstöße gegen den FACE-Act stehen hohe Haftstrafen. Den Lebensschützern wird zusätzlich vorgeworfen, sie hätten eine „Verschwörung“ gegen das „Recht auf Inanspruchnahme einer reproduktiven Gesundheitsleistung“ organisiert.


Die Protestaktion, die zu Gerichtsverfahren gegen insgesamt neun Lebensschützer geführt hat, fand am 22. Oktober 2020 bei und in der Surgi Abtreibungsklinik an. Dort werden auch Spätabtreibungen durchgeführt. Der Fahrer eines Lieferwagens, der die Überreste der abgetriebenen Babys abtransportiert, hatte den Lebensschützern 115 abgetrieben Babys übergeben, die teilweise weit entwickelt waren. Diese übergaben die Überreste der Gerichtsmedizin. Zwei Monate später führten sie die Aktion durch. Einige ketteten sich dabei an der Eingangstür der Abtreibungsklinik fest.

Cesare Santangelo, der Betreiber der Surgi Abtreibungsklinik, hat in einem von LiveAction verdeckt gedrehten Video gesagt, er würde einem Baby, das eine Spätabtreibung überlebt, nicht helfen. Die Anstrengungen, die eine nahegelegene Klinik unternommen habe, um das Leben eines Kindes zu retten, das er abtreiben wollte, sei „das Dümmste, was sie tun konnten“. Für Darnel, Herb Geraghty und Lauren Handy waren diese Videos ein wichtiges Motiv für ihre Protestaktion.

In einem Interview sagte John Darnel, es sei für ihn eine „Ehre“ für die Rettung von Babys verhaftet zu werden. Nach der Hinrichtung Christi sei Abtreibung „das Schlimmste, das in der Geschichte der Welt“ jemals passiert sei, sagt der bekennende Christ Darnel.

Die Aktion wurde von der politisch linken Lebensschutzorganisation Progressive Anti-Abortion Uprising (PAAU) organisiert und durchgeführt. Lauren Handy und Herb Geraghty sind Mitglieder der Organisation. Die PAAU setzt sich für den Lebensschutz, aber auch für Black Lives Matter und „Rechte“ von Trans-Personen ein.

Kristan Hawkins, die Präsidentin der Lebensschutzorganisation Students for Life Action, hat das einseitige Vorgehen des US-Justizministeriums, welche die Klagen gegen die Lebensschützer eingebracht hat, verurteilt. In den letzten Wochen hätten sich Studenten, welche die Hamas unterstützen, in Universitätsgebäuden verbarrikadiert, ohne dass die Justiz eingeschritten sei. Jetzt werde eine Frau wegen der Blockade einer Abtreibungsklinik zu mehreren Jahre ins Gefängnis verurteilt.

Ähnlich klingt die Kritik von Teresa Bukovinac, der Gründerin von PAAU. Keine andere Bewegung, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetze, müsse mehrjährige Gefängnisstrafen für seine Aktivisten für gewaltlosen Widerstand befürchten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fragezeichen?! 18. Mai 2024 
 

Appell !

Hier wäre wohl ein dringendes Bischofs- und noch besser Papstwort zur Unterstützung der christlichen Lebensschützer dringend geboten. Aber auch christliche Staaten und Parteien dürfen sich gerne melden! Komm Heiliger Geist, strahle Licht in diese finstere Welt!


0
 
 KatzeLisa 18. Mai 2024 
 

Der Verwirrer hat ganze Arbeit geleistet: diejenigen, die das Leben schützen wollen, werden verurteilt, diejenigen, die zum Mörder werden, werden von Gerichten bestätigt.
Seit 2000 Jahren hat sich offensichtlich nichts geändert.


3
 
 Oreo 18. Mai 2024 
 

Die Hinrichtung Christi würde ich nicht als schreckliches Ereignis bezeichnen. Es war ein Akt der puren Liebe. Eine Liebe, die alle Vorstellungskraft sprengt und deren Bedeutung wir Unwürdigen kaum begreifen können.


1
 
 Katholiken-der-Film 18. Mai 2024 
 

Der Krieg des "Katholiken" Joe Biden gegen die ungeborenen Kinder

wird mit (fast) allen Mitteln geführt. Da verwundert es nicht, dass sich Leute die passenden Verschwörungstheorien dazu ausmalen. Dass Mitarbeiter der Abtreibungsorgsnisation "Planned Parenthood" dabei gefilmt wurden, wie sie angeblichen Kaufinteressenten "Organe in intakter Hülle" angeboten hatten, hat jedenfalls an der Oberfläche realer Abgründe gekratzt. Und der Vatikan hat bis heute nicht dementiert, dass der Papst Joe Biden ausdrücklich zum Empfang des Leibes des Herrn aufgefodert hat. Wer hätte so etwas vor 2013 überhaupt für möglich gehalten?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  2. US-Familien ziehen in Bundesstaaten, die von Republikanern regiert werden
  3. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  4. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  5. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  6. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  7. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood

Abtreibung

  1. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  2. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  3. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  4. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  5. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  6. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  7. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  11. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Vom Elend der Fürbitten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz