Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  7. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  8. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  9. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  14. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  15. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“

"Christdemokraten für das Leben" zum CDU-Grundsatzprogramm: Mit Leben füllen.

8. Mai 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Gerade vor dem Hintergrund der Vorschläge der Regierungskommission zur Abschaffung des § 218 Strafgesetzbuch, ist die CDL erfreut über die klare Aussage, dass eine weitere Verschlechterung der geltenden Rechtslage mit der CDU nicht erfolgen wird."


Berlin (kath.net/CDL) " Die CDL gratuliert dem CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz und Generalsekretär Dr. Carsten Linnemann zur Wahl. Die hervorragenden Wahlergebnisse beider zeigen, dass die Delegierten die begonnene Neuausrichtung der CDU voll unterstützen." Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), Susanne Wenzel, reagiert  auf das neue Grundsatzprogramm, das die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag in Berlin beschlossen hat.

Zu den Aussagen zum Lebensschutz im neuen Grundsatzprogramm stellt Susanne Wenzel fest: "Das Bekenntnis der CDU zum Lebensschutz in ihrem neuen Grundsatzprogramm begrüßt die CDL grundsätzlich. Gerade vor dem Hintergrund der Vorschläge der Regierungskommission zur Abschaffung des § 218 Strafgesetzbuch, ist die CDL erfreut über die klare Aussage, dass eine weitere Verschlechterung der geltenden Rechtslage mit der CDU nicht erfolgen wird. Stattdessen setzt das Grundsatzprogramm auf Prävention, aber auch auf die Verbesserung der Hilfsangebote für Frauen und Paare im Schwangerschaftskonflikt. Dies ist angesichts der steigenden Abtreibungszahlen, mit denen sich auch die CDU nicht abfinden will, konsequent und dringend geboten.


Anders als in früheren Fassungen, auch das gehört in die Beurteilung, fehlt es jedoch an einer ausdrücklichen Bezugnahme auf die Personalität des ungeborenen Kindes und auf das Erfordernis der Achtung seines Lebensrechts in der vorgeburtlichen Phase. Leider täuscht die positive Betonung des „mühsam gefundenen gesellschaftlichen Kompromisses“ darüber hinweg, dass das Rechtsgut selbst dadurch nicht geschützt wird. Das mag ein Kompromiss für die widerstreitenden Interessen sein, nicht aber ein solcher, der das Rechtsgut, um dessen willen die Strafrechtsnorm existiert, zu schützen geeignet ist.

Nach Ansicht der CDL wären auch Positionierungen zur Leihmutterschaft und Eizellspende sowie zum Embryonenschutz insgesamt wünschenswert gewesen, da auch diese Fragen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa auf die Tagesordnung kommen. Vor diesem Hintergrund sowie angesichts der Bestrebungen einer Mehrheit des Europaparlamentes, Abtreibung als angebliches „Menschenrecht“ in die Grundrechtecharta der EU aufzunehmen, ist es für die CDL übrigens auch unverständlich, dass das Programm der Unionsparteien zur Europawahl ohne einen Satz zum Lebensrecht und den genannten Aspekten auskommt.

In einem kurzen Satz lehnt die CDU in ihrem Grundsatzprogramm die aktive Sterbehilfe ab. Hier wären weitere konkrete Aussagen zum wichtigen Ausbau der Suizidprävention wünschenswert gewesen. Wichtig ist, dass die CDU die fatale soziale Bedeutung der Einsamkeit von Menschen als Herausforderung erkennt und diese bekämpfen will.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass aus Sicht der CDL das Bekenntnis zum Lebensschutz an vielen Stellen konkreter hätte ausgestaltet sein können. Doch letztlich ist es wichtig, dass die beschlossenen Grundsätze nun – wie bereits während der Debatte auf dem Parteitag wiederholt angekündigt – in praktische Politik umgesetzt, in die parlamentarische Debatte getragen und so das Grundsatzprogramm mit Leben gefüllt wird."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  6. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  7. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  8. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  9. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  10. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  11. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz
  12. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  13. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"
  14. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  15. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz