Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  4. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  5. Ein unvermeidliches Schisma?
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Écône, zum Zweiten
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  10. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  11. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  12. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  13. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  14. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  15. Kirche SOS

Frankreich nimmt „Freiheit zur Abtreibung“ in Verfassung auf

5. März 2024 in Prolife, 34 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Viel Jubel darüber, dass nun in Frankreich NOCH MEHR Kinder als bisher getötet werden können – In Frankreich wurden in den letzten Jahren etwa 230.000 Kinder pro Jahr abgetrieben (Dunkelziffer unbekannt)


Paris (kath.net/pl) In Frankreich erhält als erstes Land weltweit die sogenannte „Freiheit zur Abtreibung“ Verfassungsrang . Die Abgeordneten beider Parlamentskammern votierten in einer eilig angesetzten Sondersitzung in Versailles mit 780 gegen nur 72 Gegenstimmen dafür. Abtreibung ist in Frankreich bis einschließlich 14. Schwangerschaftswoche erlaubt, die Kosten übernimmt die Krankenversicherung. IIin den letzten Jahren wurden pro Jahr ungefähr 230.000 Kinder vor ihrer Geburt bewusst getötet – das sind zumindest die offiziellen Angaben, möglicherweise gibt es dazu auch eine nicht unerhebliche Dunkelziffer. Jede vierte Schwangerschaft endet in Frankreich durch Abtreibung.


Derzeit führen allerdings nur drei Prozent der französischen Hebammen und Gynäkologen Abtreibungen durch – offenbar können sich anderen 97 Prozent angesichts der menschlichen Überreste, die sie nach einer Abtreibung gegebenenfalls sehen und beseitigen müssen, nicht zur Durchführung des Menschentötens durchringen. Inwieweit ihre Gewissensfreiheit in Zukunft noch geschützt wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen – Lebensrechtler befürchten starken Zwang auf diese Gewissensentscheidungen.

Gemäß Darstellung der ARD mahnte die Päpstliche Akademie für das Leben: "Im Zeitalter der universellen Menschenrechte kann es kein 'Recht' geben, ein menschliches Leben zu vernichten."

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. Écône, zum Zweiten
  3. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  4. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  5. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  6. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  7. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  8. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  9. Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
  10. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  11. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  12. Kirche SOS
  13. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  14. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  15. Leo XIV. überarbeitet Franziskus-Reform für Diözese Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz