Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Schisma auf leisen Sohlen
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Papst Franziskus hat seit Tagen "leichte Grippe", gestern wurde er in einem Spital untersucht

29. Februar 2024 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Angeschlagener Gesundheitszustand des 87-jährigen Kirchenoberhaupts - Am Samstag soll er Bundeskanzler Scholz im Vatikan empfangen, manche andere Termine des 87-Jährigen gelten nur noch unter Vorbehalt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die für kommenden Samstag angekündigte Papst-Audienz für den deutschen Regierungschef Olaf Scholz soll trotz des angeschlagenen Gesundheitszustandes des 87-jährigen Kirchenoberhaupts stattfinden. Franziskus werde Bundeskanzler Scholz am Samstag um 11 Uhr empfangen, berichtet das der vatikanischen Medienbehörde unterstehende Portal "Vatican News" (Donnerstag) in seinem deutschsprachigen Angebot.

Weiter heißt es in der Meldung, die sich auf eine Vatikan-Mitteilung vom Mittwoch beruft: "Demnach ist eine halbe Stunde für die Begegnung angesetzt. Es handelt sich um die erste Privataudienz Scholz' beim Papst." Und schließlich: "Damit ist klar, dass der Papst trotz angeschlagenen Gesundheitszustandes an seinem Terminkalender festhalten will."

Die beim Vatikan akkreditierten Journalisten erhielten am Mittwoch Hinweise, wann und wo sie sich im Vatikan einfinden sollen, um die Ankunft des deutschen Bundeskanzlers live mitzuerleben. Bei der Begegnung des Gastes mit dem Papst können sie allerdings - wie bereits seit der Corona-Pandemie üblich - nicht dabei sein.


Am Mittwoch hatte sich der Papst kurzzeitig im Krankenhaus aufgehalten. Nach der Generalaudienz am Vormittag sei er für einige "diagnostische Tests" in ein kirchliches Spital auf der Tiberinsel in Rom gebracht worden, teilte das vatikanische Presseamt mit.

Zuvor hatte der Vatikan am Wochenende bekannt gegeben, dass Franziskus eine "leichte Grippe" habe. Mehrere Privataudienzen am Samstag und am Montag wurden abgesagt. Am Mittwoch empfing der Papst dann in der Früh mehrere armenisch-katholische Bischöfe und absolvierte auch die wöchentliche Generalaudienz. "Ich bin immer noch ein bisschen erkältet", sagte er am Beginn der Veranstaltung und bat die anwesenden Gläubigen mit hörbar belegter Stimme um Entschuldigung dafür, dass er die vorbereitete Katechese nicht selbst hielt, sondern von einem Mitarbeiter verlesen ließ.

Kurze Videobotschaft

Zur Beruhigung der um die Papstgesundheit besorgten Vatikanbeobachter könnte eine kurze Videobotschaft beitragen, die der Papst offenbar am Mittwoch in seiner Wohnung im Vatikan aufgezeichnet hat.

Darin grüßt er laut "Vatican News" eine Vereinigung von Richtern in seinem Heimatland Argentinien und betont die unverzichtbare Rolle des Staates gerade in Krisenzeiten. Möglicherweise handelte es sich um einen Seitenhieb gegen seinen radikal-liberalen Landsmann, Staatspräsident Javier Milei, der den Staat bestenfalls für ein notwendiges Übel hält.

Rätselraten über weitere Termine

Rätselraten herrscht über andere Termine des Papstes. Eine für nächsten Dienstag geplante Begegnung mit römischen Pfarrern, die nicht vom Vatikan angekündigt war, wurde dem Vernehmen nach kurzfristig abgesagt. Unklar ist, ob der Papst am 8. März die Pfarre Pio Quinto unweit des Vatikans besuchen wird. Das Ereignis hatte die Pfarre angekündigt, der Vatikan bestätigte es aber noch nicht.

Ähnlich verhält es sich mit einem Auftritt des Papstes in der vatikanischen Audienzhalle bei einem Kongress über die anthropologischen Grundlagen des Priestertums am 1. März. Dort war ein Grußwort des 87-Jährigen vorgesehen, doch wurde auch dies zunächst nicht vom Vatikan bestätigt.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österrei


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz