Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien

Der „Ripple effect“ in der Fastenzeit: Wenn kleine Steine große Kreise ziehen

14. Februar 2024 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die Fastenzeit ist nicht wie ein Berg, den es zu erklimmen gilt. Sie ist eher wie ein Kieselstein, den man in einen stillen Teich wirft“ – Fünf Tipps zur Gestaltung der kommenden Fastenzeit


Paris (kath.net/pl) „Die Fastenzeit ist nicht wie ein Berg, den es zu erklimmen gilt. Sie ist eher wie ein Kieselstein, den man in einen stillen Teich wirft. Während die anfänglichen Wellen vielleicht nur subtil sind, breitet sich ihre Wirkung nach außen aus und verändert nach und nach das gesamte Gewässer. Ebenso haben kleine, beständige Gewohnheiten, die wir während unserer lieben 40 Tage in der Wüste gepflegt haben, das Potenzial, nach außen zu wirken, unser Leben zu prägen und uns Gott näher zu bringen.“ Das schreibt Daniel Esparza in seinem Beitrag auf der katholischen Website „Aleteia“. Denn für viele Katholiken sei „die Fastenzeit eine Zeit großer und kleiner Vorsätze: auf Schokolade zu verzichten, sich zum täglichen Gebet zu verpflichten, sich für wohltätige Zwecke zu engagieren und allgemein bessere Gewohnheiten zu fördern. Alle diese Vorsätze sind sicherlich edel, aber seien wir ehrlich: Manchmal können große Gesten, egal wie gut sie gemeint sind, überwältigend und unhaltbar wirken.“ Doch genau hier zeige sich „die Kraft kleiner Gewohnheiten“.


Der Autor gibt fünf Tipps für die Gestaltung der kommenden Fastenzeit:

1.)    Fangen Sie klein aber nachhaltig an: Anstatt einer festen Verpflichtung zu einer vollen Stunde kontemplativen Gebetes jeden Tag könnte man „mit fünf Minuten stiller Besinnung beginnen“, denn vermutlich sind Sie „(noch) noch kein Mönch und keine Nonne“. „Dieses machbare Ziel macht den Erfolg wahrscheinlicher und fördert ein Erfolgserlebnis, das die Motivation steigert.“

2.)    „Lassen Sie sich von der Bibel inspirieren: Die Bibel ist voll von Beispielen für scheinbar unbedeutende Handlungen, die zu großartigen Ergebnissen führen. Denken Sie an David und seine Schleuder oder an das Senfkorn, das zu einem mächtigen Baum heranwuchs. Lassen Sie sich von diesen Geschichten zu Ihrem eigenen Engagement für kleine, aber wirkungsvolle Gewohnheiten inspirieren. Gehen Sie niemals ohne Ihre ‚Schleuder‘ aus dem Haus.“

3.)    „Bieten Sie Ihre ‚Kieselsteine‘ Gott an: Das haben wir schon oft gehört, aber es lohnt sich immer, sich daran zu erinnern: Jedes Gebet, jede Tat der Güte, jeder Moment des Opfers, egal wie klein dies auch sein mag, kann Gott dargebracht werden. Dies war der berühmte Kleine Weg von Therese von Lisieux. Dieser einfache Akt verleiht selbst den kleinsten Gesten eine immense spirituelle Bedeutung.“

4.)    „Die Wellen teilen: Wenn Ihre kleinen Gewohnheiten Wurzeln schlagen, teilen Sie sie mit anderen. Ermutigen Sie Ihre Gemeinde, sich Ihnen bei der Pflege kleiner Glaubensakte anzuschließen und so eine schöne Kette gemeinsamen Engagements zu schaffen. Denken Sie daran, dass selbst die kleinsten Wellen eine Welle positiver Veränderungen auslösen können. Achten Sie jedoch darauf, Ermutigen nicht mit Prahlen zu verwechseln. Halten Sie Ausschau nach dieser besonders allgegenwärtigen Versuchung!“

5.)    „Die Fastenzeit ist eine Reise, kein Ziel … In der gesamten Fastenzeit wird es sicherlich Stolpersteine und Tage geben, an denen die Motivation nachlässt. Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Jeder Fehltritt ist eine Gelegenheit zu lernen und sich folglich erneut zu engagieren. Das Schöne an kleinen Gewohnheiten ist ihre Flexibilität – schütteln Sie einfach den Staub ab und beginnen Sie von vorne. In der Fastenzeit geht es auch (oder vielleicht hauptsächlich) um Vergebung. Lernen Sie, dass Ihnen vergeben wird.“

Link zum „Aleteia“-Beitrag in voller Länge: The ripple effect: Tiny gestures transform your Lent

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz