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US-Präsident Biden will das Töten kleiner, ungeborener Kinder gesetzlich festlegen

27. Jänner 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Die unter dem Urteil ‚Roe v. Wade’ geltende, freizügige Abtreibungsregelung soll per Gesetz in allen Bundesstaaten der USA gelten, wenn die Demokraten bei den Wahlen im November die Mehrheit im Kongress erhalten.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
US-Präsident Joe Biden hat bei einer Pro-Abtreibungsveranstaltung angekündigt, er werde das 2022 vom Obersten Gerichtshof aufgehobene Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ kodifizieren lassen, sollte die Demokratische Partei in beiden Häusern des Kongresses nach den Wahlen im November die Mehrheit haben. Vizepräsidentin Kamala Harris hat indessen erneut behauptet, dass Christen Abtreibung gutheißen können.

Die Entscheidung Roe v. Wade hat Spätabtreibungen zugelassen, wenn die Bundesstaaten diese nicht verbieten. Einschränkungen der Abtreibung waren unter „Roe v. Wade“ aber nur für die späte Phase der Schwangerschaft erlaubt, in welcher das Ungeborene außerhalb des Mutterleibes lebensfähig wäre. Eine Kodifizierung von Roe v. Wade könnte also bedeuten, dass Abtreibungen bis zur Geburt legal wären.


Biden versprach, sein Veto gegen ein Gesetz einzulegen, welches die Abtreibung einschränkt. Abtreibungseinschränkungen seien gegenüber den betroffenen Frauen „grausam“, behauptete der Präsident weiter. Frauen seien „gezwungen“, hunderte Meilen zu reisen um, wie er wörtlich sagte, „medizinische Grundversorgung“ – gemeint ist Abtreibung – zu erhalten. Biden behauptete auch, dass Frauen in Bundesstaaten mit Abtreibungsverboten oder -einschränkungen von Notaufnahmen abgewiesen würden, obwohl alle Lebensschutzgesetze der Bundesstaaten garantieren, dass schwangere Frauen jede notwendige medizinische Behandlung erhalten, auch bei Eileiterschwangerschaften oder Fehlgeburten.

In seiner Rede kündigte Biden an, ein Schlupfloch in einem Bundesgesetz nutzen zu wollen, um das Angebot an Abtreibungen zu erweitern. Ein Bundesgesetz verpflichtet Krankenhäuser und Ambulanzen zu „notfallmedizinischer Versorgung“. Der Präsident will das Gesetz nun so interpretieren, dass Abtreibungen unter „notfallmedizinische Versorgung“ fallen. So könnten Notaufnahmen im ganzen Land dazu gezwungen werden, Abtreibungen durchzuführen. Bundesgerichte haben solche Versuche allerdings bereits untersagt, beispielsweise in einem Urteil für den Bundesstaat Texas vom 2. Januar dieses Jahres.

Vizepräsidentin Kamala Harris hat in einer Rede erneut behauptet, dass niemand „seinen Glauben oder seine tiefsten Überzeugungen aufgeben“ müsse, um Abtreibung gutzuheißen. Sie hat diese Ansicht bereits mehrmals vertreten, ohne sie zu begründen. (Siehe Link)

Legale Abtreibung sei vielmehr ein Ausdruck des Mitgefühls, behauptete sie weiter. „Wir haben einen Präsidenten, der – und das ist von kritischer Bedeutung – das Mitgefühl und auch die Entschlossenheit und die Fähigkeit hat, unsere Vision für unser Land und für unsere Zukunft zu realisieren“, sagte sie wörtlich. Biden sei „ein mutiger Kämpfer für unsere grundlegendsten Freiheiten als Amerikaner einschließlich der Freiheit, Entscheidungen über unseren eigenen Körper zu treffen, ohne dass die Regierung uns sagt, was wir tun sollen“, fuhr sie fort.

 


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Lesermeinungen

 modernchrist 31. Jänner 2024 
 

Kamala Harris spricht von Entscheidung über den eigenen

Körper: Diese Entscheidung muss vor dem Geschlechtsverkehr fallen! Das Kind hat einen eigenen Blutkreislauf, einen eigenen Körper, eigene Augen und Hände und vieles mehr. Was davon gehört zum Körper der Frau? In ihr wächst ihr e i g e n e s Kind! Ist das eigentlich allen prochoicern überhaupt klar?


1
 
 Chris2 28. Jänner 2024 
 

Schöne Karikatur

Besser hätte man es mit Worten nicht beschreiben können


2
 
 Chris2 28. Jänner 2024 
 

Und ausgerechnet diesen Mann soll der Papst zur Kommunion eingeladen haben

Sogar ausdrücklich. Also den Leib des Herrn zu empfangen. Man kann nur noch fassungslos den Kopf schütteln.
Was war da los? Keine auch nur halbwegs plausible Erklärung für diese Behauptung Bidens (die nie vom Vatikan dementiert wurde - wie so oft bei unfassbaren Aussagen, die Franziskus zugeschrieben wurden), die mir dazu einfällt, beruhigt mich. Entweder wirft sie ein sehr schlechtes Licht auf Biden oder auf den derzeitigen Papst...


1
 
 Chkhp 27. Jänner 2024 
 

Wer lässt sich schon von einer Kamala Harris in Glaubensdingen belehren

Was diese Person sagt, hat doch keinerlei Bedeutung für einen Katholiken und kann ihn diesbezüglich überhaupt nicht beeinflussen.
Dass der derzeitige amerikanische Präsident nur ein Taufscheinkatholik ist, ist auch schon lange hinreichend bekannt - also nichts Neues unter der Sonne.


3
 
 sr elisabeth 27. Jänner 2024 
 

Joe Biden

soll sich schämen, dass er die Abtreibung unter dem Deckmantel einer Notfallversorgung legalisieren will und Kamela Harris hat anscheinend null Ahnung von der christlichen Lehre, wo doch jedes Leben, auch das ungeborene, vor Gott einzigartig und unantastbar ist. Herr Jesus Christus, Sohn Gorres, erbarme dich unser!


3
 

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