Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan verbietet Messe im Alten Ritus für spanische Wallfahrer
  2. Papst Franziskus beruft umstrittenen Moraltheologen in Studiengruppe der Synode über die Synodalität
  3. Stadtdekanat Köln nimmt an der LGBT-Veranstaltung ‚Cologne Pride’ teil
  4. ‚Die Schönheit der Messe in der außerordentlichen Form evangelisiert’
  5. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  6. Wie tief kann Kriegstreiber Putin noch sinken?
  7. Verbot von Gehsteigberatungen ist eine unnötige Kriminalisierung von Betern und Beratern
  8. Der Vierungsturm der Kathedrale von Rouen brennt!
  9. Vatikan kündigt Dokument zu kirchlichen Ämtern und Frauen an
  10. Ist das Kunst, oder kann der Kopf ab?
  11. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung
  12. 'Auf die russischen Mörder und Angreifer wartet das gerechte Urteil Gottes'
  13. FAZ: Abtreibungswillige müssen Kritik aushalten
  14. Toni Kroos möchte nicht mehr nach Deutschland zurück - Das "Sicherheits-Gefühl" ist weg
  15. Johannes Verlag Einsiedeln distanziert sich von der „Unterstellung“ von Bischof Bätzing

Bloggerin: ‚Ich soll mundtot gemacht werden, weil einigen Leuten meine Meinung nicht passt’

17. Jänner 2024 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rona Duwe äußert sich immer wieder kritisch zu Forderungen der Transgender-Bewegung. Jetzt ist zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung vorgeladen – ein absolut unübliches Vorgehen, wie ihr Anwalt betont.


Dortmund (kath.net/jg)
Die deutsche Bloggerin Rona Duwe muss sich bei der Polizei einer „erkennungsdienstlichen Behandlung aus präventiv-polizeilichen Gründen“ unterziehen. Gegen die 53-Jährige, die sich in den sozialen Medien kritisch zu Transgender-Fragen äußert, wird ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung durchgeführt. Die Vorladung dürfte auch mit einer Broschüre zusammenhängen, die sich kritisch mit Forderungen der Transgender-Bewegung auseinandersetzt, berichtet die Onlineausgabe der WELT.

Anlass für das Vorgehen der Polizei sind mehrere Ermittlungsverfahren gegen Duwe im Zusammenhang mit ihrem Blog beziehungsweise Wortmeldungen auf der Plattform X. Duwe, die sich selbst als Feministin bezeichnet, vertritt unter anderem die Standpunkte, dass niemand im falschen Körper geboren wird und es nur zwei Geschlechter gibt. Seit vier Jahren äußert sie sich kritisch zu Transgender-Fragen, zum Selbstbestimmungsgesetz und den damit verbundenen Fragen der medizinischen Eingriffe zur „Veränderung“ des Geschlechts. Zwischen der Bloggerin und Transgender-Aktivisten sowie Befürwortern des Selbstbestimmungsgesetztes tobe ein „erbitterter Streit“ auf der Plattform X, schreibt die WELT.


Duwes Anwalt hält das Vorgehen der Polizei für „absolut unüblich“. In der Regel werde eine erkennungsdienstliche Behandlung nur dann durchgeführt, wenn Wiederholungsgefahr besteht und Fingerabdrücke von Verdächtigen oder bereits verurteilten Straftätern weitere Ermittlungserfolge versprechen. Sie müsse verhältnismäßig und gut begründet sein, sonst könnte jeder Bürger vorgeladen werde, nur, wenn er mehrfach angezeigt werde. Duwe sei wegen Meinungsäußerungen angezeigt worden, die sie noch dazu unter ihrem eigenen Namen gemacht habe.

Rona Duwe sieht sich als Ziel einer politischen Kampagne. „Ich soll mundtot gemacht werden, weil einigen Leuten meine Meinung nicht passt“, sagt sie wörtlich gegenüber der WELT.

Der Rechtsanwalt und Wirtschaftsjurist Jonas Jacob hat mehrfach Mandate für Personen übernommen, die nach Aussagen zur sexuellen Identität und Selbstbestimmung mit Anzeigen und Abmahnungen konfrontiert waren. Transgender-Gruppen und Aktivisten fühlten sich durch Aussagen wie jene von Duwe provoziert, sähen sich als Opfer von Einzelpersonen, welche die Existenz eines selbstbestimmten Geschlechts anzweifeln. „Dahinter stehen eine gut organisierte Lobby-Gruppen, die in die Politik vernetzt sind und teilweise vom Bund finanziell gefördert werden“, sagt er wörtlich gegenüber der WELT. Sie konzentrieren sich darauf, unliebsame Personen anzuzeigen und Prozesse zu führen, um ihre politischen und ideologischen Ziele durchzusetzen, schreibt die Zeitung.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 chorbisch 18. Jänner 2024 
 

@ Lakota

Natürlich ist ein Wort wie "Hassrede" verletzend. Aber ich fürchte, es ist grundsätzlich auch durch das Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt.

Was das Internet betrifft, haben in Foren von Zeitungen oder Seiten, wie kath.net die Herausgeber/Betreiber immer noch ein Hausrecht, das ihnen gestattet, Beiträge zu löschen, oder nicht zu veröffentlichen.

Ob das bei Facebook, Twitter usw. wegen deren sehr großer Reichweite anders zu sehen und zu handhaben ist, darüber ist die Debatte unter den Juristen meines Wissens noch nicht abgeschlossen.

Ich kenne auch die Umfragen, dass sich immer mehr Menschen in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt fühlen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass manche Leute dieses Gefühl schon bekommen, nur wenn ihnen widersprochen wird.

Dass auch scheinbar fest gefügte Meinungsbilder wanken können, zeigt für mich der seit dem 7. Oktober zunehmende Druck auf Muslime und Linke, die ihren hinter Phrasen verborgenen Judenhass nicht mehr ungestraft rauslassen dürfen.


0
 
 lakota 18. Jänner 2024 
 

@chorbisch

"Wir haben Meinungsfreiheit, daher darf man auch Dinge sagen, die anderen als kompletter Blödsinn erscheinen."

Genau so ist es eben nicht!
Wie oft hat man Leuten gegenüber - die nur an 2 Geschlechter glauben und daß, laut Bibel, gelebte Homosexualität Sünde ist -
von Hassrede gesprochen?
Wie oft wurden da schon Beiträge im Internet gelöscht?
Meinungsfreiheit steht heute oft nur noch auf dem Papier.


3
 
 blaulaub 18. Jänner 2024 
 

Bloggerin Rona Duwe

Ich kann es mir jetzt wirklich NICHT vorstellen, wegen (s)einer freien Meinungsäußerung zu einer erkennungsdienstlichen Erfassung zu müssen. DENN: Dann müsste ich ja auch...Ich glaube AUCH nur an 2 Geschlechter [man kann sich jedoch "im falschen Körper fühlen", kommt sicher vor...] , halte Cancel culture für eine Wichtigtuerei einer Gruppe von "Neo-Jakobinern" im 21. Jahrhundert, Gendern und den Schwachsinn von LQTBC [Haha, das ist ABSICHT!!!] für ideologische "Spielchen" von studentischen "Wohlstandsverwahrlosten".
Das Problem (von denen) ist wohl eher, dass sie permanent austeilen, aber nicht einstecken können. Man müsste allerdings ebenso den Wortlaut der Bloggerin nachlesen, vielleicht waren da doch einige grenzwertige herbe Beleidigungen dabei...(?)


2
 
 chorbisch 17. Jänner 2024 
 

@ Herbstlicht, Chris2

Danke für Ihre Antworten, aber die Formulierungen enthalten erneut das, was mich stört. Warum sollte jemand juristisch belangt werden, weil er "Ideologien" verbreitet?

Wir haben Meinungsfreiheit, daher darf man auch Dinge sagen, die anderen als kompletter Blödsinn erscheinen.

Nochmal, ich finde die Ermittlungen gegen Frau Duwe ebenso überzogen wie Sie, und sehe darin auch eine gefährliche Tendenz. Ebenso, dass die Fakten und Ansichten, die Sie meinen, inzwischen immer weniger durch die Meinungsfreiheit gedeckt werden.

Aber warum sich dann nicht darauf beschränken, diese Tendenz zu kritisieren?

LGBT & Co. haben es im öffentlichen Diskurs leichter, ja. Aber bitte versetzen Sie in die Lage eines Homosexuellen, der nur sein Leben leben will, wenn ihm wildfremde Leuten im Namen ihrer Religion, der er möglicherweise nicht angehört, immer vorhalten, er sei pervers oder widernatürlich.


0
 
 Herbstlicht 17. Jänner 2024 
 

bitte fair bleiben!

Geehrter @chorbisch!
Wie Menschen privat ihre Sexualität leben, ist ihre Privatsache und geht andere -auch mich nichtnichts an.

Doch Sie werden mir vielleicht zustimmen, dass immer mehr der Eindruck entsteht, dass LGBT- HS- und lesbisch orientierte Personen sehr hofiert werden, während jene, die konservative Werte hochschätzen, sehr schnell in die rechte Ecke geschoben werden.

Wir sind es -hier erneut belegbar durch das Beispiel der Bloggerin- die schlichte Tatsachen kaum noch äussern können, die über Jahrtausende keineswegs als justiziabel galten.

Unterstellen Sie mir bitte nicht, ich würde juristische Konsequenzen für LGBT-Leute befürworten.


2
 
 Chris2 17. Jänner 2024 
 

@chorbisch

@Herbstlicht meint sicherlich, dass man im ideologiegeateuerten "Neuen Deutschland" inzwischen weniger mit Strafverfolgung rechnen muss, wenn man Ideolögien verbreitet, als wenn man wissenschaftliche Fakten bzw. das Offensichtliche vertritt - und nebenbei auch für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor irreparablen Operationen und gefährlichen Hormongaben appelliert..


2
 
 chorbisch 17. Jänner 2024 
 

@ Herbstlicht

Ich finde nach Lektüre des Berichts der "Welt" das Vorgehen der Polizei auch überzogen und ein Zeichen einer Entwicklung in eine gefährliche Richtung.

Aber was soll Ihre Aussage, Menschen, die behaupteten, es gebe mehr als zwei Geschlechter, hätten keine juristischen Nachteile zu befürchten?

Wollen Sie, dass Polizei und Justiz gegen solche Leute vorgehen?

Wenn ja, warum?


0
 
 Philippus02 17. Jänner 2024 

Es geht dabei nicht um Sachfragen...

... sondern um die Umsetzung einer Agenda. Zu Beginn stehen "Verunsicherung" und "Angst verbreiten". Damit einher geht in zunehmendem Maße "aufteilen und zersplittern", um die Bildung einheitlich agierender Kräfte zu be- und verhindern. In der letzten Phase geht es um Auflösung und Zerschlagung jeglichen Widerstandes.
Gender, Klima, Corona, CO2, Feinstaub, Massenmigration, Ukraine etc. mögen ebenso wie die damit einhergehende Spaltung in der deutschen Bevölkerung Zufälle sein. Aber sind das für den Zeitraum von acht Jahren nicht etwas viele Zufälle?
Die Menschheit lehnt sich gegen Gott auf.
Die katholische Kirche wird zunehmend angegriffen. Pastoralteams ersetzen Pfarrer, in den Priesterseminaren der Diözesen herrscht gähnende Leere. Skandale und Skandälchen jagen einander. Der Glaube erodiert mit erschreckend zunehmendem Tempo. Vom Papst kommen widersprüchliche und teilweise abschreckende Signale. Bis auf wenige Ausnahmen beugen sich Bischöfe und Priester dem weltlichen.


2
 
 Chris2 17. Jänner 2024 
 

"Es gibt nur zwei Meinungen: Meine und Nazi"

Immerhin wird man bei uns noch nicht wegen "Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit" angeklagt, wenn man wissenschaftliche Thesen vertritt oder die Bibel zitiert - so wie in Finnland...


1
 
 Herbstlicht 17. Jänner 2024 
 

Es ist erschreckend zu beobachten, wie eine antidemokratische Ausrichtung sich immer mehr herausbildet.
Es gibt Bürger, die zig-Geschlechter gutheißen und deshalb keine juristischen Nachteile befürchten müssen.
Und dann gibt es andererseits Bürger, die meisten wahrscheinlich, die sich wie bisher auf zwei Geschlechter festlegen, was ja biologisch auch der Wahrheit entspricht.
Und solche müssen sich nun zukünftig fürchten, im schlimmsten Fall zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Wer sich für die bisherige Wahrheit einsetzt, geht also ein Risiko ein!

Wie könnte ich einer Politik, die so etwas hinnimmt, besser gesagt bestimmt, noch vertrauen?


2
 
 kleingläubiger 17. Jänner 2024 
 

Wir haben mittlerweile eine Situation, in der eine kleine, aber lautstarke und gut vernetzte Minderheit die schweigende Mehrheit terrorisiert, mit Klagen, Cancel Culture, Einschüchterung (Antifa) und Bespitzelung überzieht, die es wagen, noch den Mund aufzumachen. Alle, die nur einen Hauch konservativ sind, kann und wird es treffen. Derweil werden die Verfolger mit allerlei staatlicher Unterstützung bedacht.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  2. US-Höchstrichter warnt vor Einschränkungen der Religions- und Redefreiheit
  3. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  4. 'Nur mehr Elon Musk steht dem Totalitarismus im Weg'
  5. ‚Es ist Aufgabe des Staates, das Recht durchzusetzen, nicht über Einstellungen zu wachen’
  6. Deutsche Bundesregierung will Meinungsfreiheit einschränken
  7. Kritik oder Beleidigung grüner Politiker? Strafbefehl gegen Unternehmer
  8. Türkischstämmiger Blogger Akif Pirinçci wegen Volksverhetzung zu neun Monaten Haft verurteilt
  9. Christlicher Pastor wegen Schild mit Bibelzitat vor Abtreibungsklinik in London verurteilt
  10. USA: Fotograf muss nicht bei Hochzeit gleichgeschlechtlicher Paare fotografieren






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  2. Vatikan verbietet Messe im Alten Ritus für spanische Wallfahrer
  3. Ist das Kunst, oder kann der Kopf ab?
  4. Stadtdekanat Köln nimmt an der LGBT-Veranstaltung ‚Cologne Pride’ teil
  5. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  6. Der Vierungsturm der Kathedrale von Rouen brennt!
  7. Johannes Verlag Einsiedeln distanziert sich von der „Unterstellung“ von Bischof Bätzing
  8. Papst Franziskus beruft umstrittenen Moraltheologen in Studiengruppe der Synode über die Synodalität
  9. Vatikan gibt grünes Licht für Marienseherin
  10. ‚Die Schönheit der Messe in der außerordentlichen Form evangelisiert’
  11. Der Sieger der Frankreichwahlen ist ein Antisemit, ein Anti-Deutscher und ein Putin-Freund
  12. Toni Kroos möchte nicht mehr nach Deutschland zurück - Das "Sicherheits-Gefühl" ist weg
  13. Vatikan kündigt Dokument zu kirchlichen Ämtern und Frauen an
  14. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung
  15. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz