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Der Dammbruch!

25. Juli 2023 in Interview, 83 Lesermeinungen
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"Die jüngsten Entwicklungen (im Vatikan) deuten jedoch auf einen regelrechten Dammbruch hin" - "Diese Flut könnte vernichten, was noch standgehalten hat" - kath.net-Interview mit Papstbiograph Peter Seewald über Bruch von Franziskus mit Benedikt XVI.


München (kath.net/rn)

kath.net: Herr Seewald, anlässlich der Bekanntgabe der neu nominierten Kardinäle und des künftigen Präfekten des Glaubensdikasteriums titelte der Spiegel: „Papst Franziskus räumt mit Benedikts Erbe auf“. Die Frankfurter Rundschau schrieb: „Franziskus bricht endgültig mit Benedikt“. Waren Sie überrascht von den Schlagzeilen?

Seewald: Nicht wirklich. Sie entsprechen einerseits dem Wunschdenken einschlägiger Medien, andererseits war zu beobachten, dass sich der Kurs von Papst Franziskus mit zunehmendem Alter radikalisiert, oder sagen wir: entschleiert. Wenn dann auch noch ein verdienter Mitarbeiter wie Erzbischof Georg Gänswein aus dem Vatikan verbannt und gleichzeitig ein Protegé zum obersten Glaubenswächter berufen wird, dessen Qualifikation für das bedeutendste Amt der katholischen Kirche fraglich erscheint, ist das schon eine Ansage.

kath.net: Der künftige Chef der Glaubensbehörde, der Argentinier Victor Fernández, definierte seine künftige Aufgabe mit den Worten, „ein harmonisches Wachstum wird die christliche Lehre wirksamer bewahren als jeglicher Kontrollmechanismus“.

Seewald:  Das ist klingt nicht nur schwammig, sondern angesichts der dramatischen Krise der Kirche im Westen geradezu grotesk. Es muss einem zu denken geben, dass Papst Franziskus zeitgleich erklärt, in der Vergangenheit habe das Dikasterium „unmoralische Methoden verwendet“. Wie sollte das nicht als eine Anspielung auf den früheren Glaubenspräfekten Joseph Ratzinger zu sehen sein? Sowie als den Versuch, die Kursänderung zu legitimieren.

kath.net: In Ihrem jüngsten Buch „Benedikts Vermächtnis“ zitieren Sie noch die lobenden Worte, die Franziskus für seinen Vorgänger übrighatte. Er würdigte ihn als „großen Papst“: „Groß ob der Kraft seiner Intelligenz, seines Beitrags zur Theologie, groß ob seiner Liebe gegenüber der Kirche und den Menschen, groß ob seiner Tugenden und seines Glaubens“.

Seewald:  Das hat mich sehr bewegt. Und es ist ja auch treffend. Kein kundiger Beobachter würde in Ratzinger nicht auch einen der bedeutendsten Lehrer auf dem Stuhl Petri erkennen. Heute muss man sich allerdings fragen, ob Bergoglios Bekenntnisse nicht doch nur Lippenbekenntnisse waren, oder gar Nebelkerzen. Wir erinnern uns alle an die warmen Worte Ratzingers beim Requiem für Johannes Paul II. Worte, die ans Herz gingen, die von christlicher Liebe sprachen, von Respekt. Aber niemand erinnert sich an die Worte Bergoglios beim Requiem für Benedikt XVI.. Sie waren so kalt wie die ganze Zeremonie, die gar nicht kurz genug sein konnte, um dem Vorgänger ja keinen Zoll zu viel an Ehre zu erweisen.

kath.net: Was heißt das?

Seewald: Ganz einfach: Wenn man es ernst meint, versucht man doch, das Erbe eines „großen Papstes“ zu pflegen und zu nutzen ­– und nicht, es zu beschädigen. Benedikt XVI. hat es vorgemacht. Im Umgang mit dem Erbe Johannes Paul II. unterstrich er die Bedeutung der Kontinuität und der großen Traditionen der katholischen Kirche, ohne sich gleichzeitig Neuerungen zu verschließen. Franziskus dagegen will aus der Kontinuität ausbrechen. Und damit aus der Lehrtradition der Kirche.

kath.net: Braucht es aber nicht immer auch Änderungen, Fortschritt?

Seewald:  Die Kirche ist auf dem Weg. Aber sie lebt nicht aus sich selbst heraus. Sie ist keine Manövriermasse nach dem Geschmack der jeweiligen Führung. Erneuerung lag für Ratzinger in der Wiederentdeckung der Kernkompetenz der Kirche – um dann wieder zu jener Quelle zu werden, die die Gesellschaft braucht, um nicht geistig, moralisch und seelisch zu versteppen. Reform bedeute, in der Erneuerung zu bewahren, in der Bewahrung zu erneuern, um das Zeugnis des Glaubens mit neuer Klarheit in die Dunkelheit der Welt zu bringen. Die Suche nach dem Zeitgemäßen dürfe nie zu einer Preisgabe des wahren und Gültigen und zu einer Anpassung an das gerade Aktuelle führen.

kath.net: Und das ist jetzt anders?

Seewald: Man hat den Eindruck. Die Berufung des künftigen Glaubenspräfekten bringt signifikant zum Ausdruck, was die eingangs zitierten Schlagzeilen mit der Zerstörung des Erbes Benedikts meinen. Während Franziskus den von Benedikt berufenen Kardinal Müller bei erstbester Gelegenheit abservierte, hievt er jetzt mit seinem langjährigen argentinischen Gefolgsmann jemanden ins Amt, der sofort eine Art Selbstdemontage ankündigte. Er wolle den Katechismus ändern, die Aussagen der Bibel relativieren, den Zölibat zur Diskussion stellen.

kath.net: Victor Fernández gilt als der Ghostwriter des Papstes.

Seewald: Ja, für häufig recht inhaltsleere Reden, oder auch für die umstrittene Enzyklika „Amoris Laetitia“. Mit Bausteinen, die Kritiker als „unlesbar bis wischiwaschi“ beschrieben und die Experten hart an der Grenze zur Häresie sehen.

kath.net: Franziskus gilt noch immer als „Reformer-Papst“.


Seewald: Der Beginn ließ aufhorchen. Mich beeindruckte sein Einsatz für die Armen, die Flüchtlinge, für den unverbrüchlichen Schutz des Lebens. Gleichzeit beobachtete die erstaunte Öffentlichkeit, dass Bergoglio viele seiner Versprechen nicht einlöste, einmal „hü“ und einmal „hott“ sagt, sich immer wieder selbst widerspricht und damit erhebliche Verwirrung stiftet. Hinzu kamen die vielen Fälle, in denen er hart durchregiert, missliebige Leute absetzte und wertvolle, unter Johannes Paul II. geschaffene Einrichtungen schloss.

kath.net: Bergoglio hat freilich für sich andere Aufgaben gesehen als Benedikt.

Seewald: Das kann man ihm nicht vorwerfen. Die jüngsten Entwicklungen deuten jedoch auf einen regelrechten Dammbruch hin. Und der könnte sich angesichts des dramatischen Niedergangs des Christentums in Europa auswirken zu einer Flut, die vernichtet, was noch standgehalten hat.

kath.net: Ein starkes Wort.

Seewald:  Mich haben die jüngsten Nachrichten aus dem Vatikan an einen berühmt gewordenen Essay Georgio Agambens erinnert. In seinem Text über das „Geheimnis des Bösen“ bringt der meistdiskutierte Philosoph unserer Zeit Benedikt XVI. ins Spiel. Als junger Theologe habe Ratzinger in einer Auslegung zu Augustinus einmal zwischen einer Kirche der Niederträchtigen und einer Kirche der Gerechten unterschieden. Von Anfang an sei die Kirche unentwirrbar vermischt. Sie sei sowohl Kirche Christi, als auch Kirche des Antichrist. Es gebe, so Agamben, jedoch auch die Idee des katechon…

kath.net: Wie bitte?

Seewald: Damit ist mit Blick auf den 2. Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher das Prinzip des Aufhaltens gemeint. Ein Begriff, der auch als „Hemmnis“ gedeutet wird, für etwas oder für jemanden, der das Ende der Zeit aufhält. Benedikt XVI. sei so etwas wie ein „Aufhalter“ gewesen, so Agamben. Vor diesem Hintergrund habe seine Demission unweigerlich eine Trennung der „schönen“ von der „schwarzen“ Kirche heraufbeschworen, jene Spanne, in der sich die Spreu vom Weizen scheidet. Eine steile These. Aber der emeritierte Papst sah das offenbar ähnlich. Er müsse noch dableiben, antwortete er auf meine Frage, warum er nicht sterben könne. Als ein Mahnmal für die authentische Botschaft Jesu, als ein Licht auf dem Berg. „Am Ende wird Christus siegen“, setzte er dabei hinzu.

kath.net: Kam die Entwicklung, die sich jetzt im Vatikan abzeichnet, für Sie überraschend?

Seewald: Papst Franziskus versuchte vom ersten Tag seines Pontifikats an, sich von seinem Vorgänger abzusetzen. Dass die beiden nicht nur gegensätzliche Temperamente, sondern auch gegensätzliche Auffassungen von der Zukunft der Kirche hatten, war kein Geheimnis. Bergoglio wusste, dass er Ratzinger in dessen theologischer Brillanz und Noblesse nicht das Wasser reichen konnte. Er konzentrierte sich auf Effekte und hatte dabei Rückenwind durch Medien, die nicht so genau hinschauen wollten, um nicht auch sehen zu müssen, dass sich hinter dem als aufgeschlossen und progressiv gezeichneten Papst ein mitunter sehr autoritärer Regent verbarg, als der Bergoglio schon in Argentinien bekannt war.

Gewisse Journalisten machen aus der Inszenierung eines „Reformer-Papstes“ regelrecht ein Geschäftsmodell für ihre Bücher: Der „Kämpfer im Vatikan“, der sich gegen die „Wölfe“ wehrt, insbesondere gegen den „Schattenpapst“ Benedikt und seine reaktionäre Clique. In Wahrheit gab es nie einen Schattenpapst. Als Papst emeritus hatte Benedikt alles vermieden, was auch nur annähernd den Anschein hätte erwecken können, er würde in das Pontifikat seines Nachfolgers hineinregieren. Und wenn man sich nach den „Wölfen“ umschauen wollte, sieht man, dass sie alle auf der Strecke geblieben sind.

kath.net: Es hieß, zwischen den Ex-Papst und den amtierenden passe kein Blatt Papier.

Seewald: Na ja, das war eher ein Wunschdenken. Es gab das Foto von der ersten Begegnung. Zwei Männer in Weiß. Zwei Päpste, und beide leben. Das war ein Schock, der bewältigt werden musste. Bergoglio förderte das Bild von der Eintracht, indem er sich ab und zu positiv über seinen Vorgänger äußerte. Benedikt vertraute ihm. Umgekehrt hatte Franziskus keinerlei Skrupel, mit einem Federstrich eines der Lieblingsprojekte seines Vorgängers aus der Welt zu schaffen.

kath.net: Was meinen Sie damit?

Seewald: Das Apostolische Schreiben „Summorum Pontificum“. Es liberalisierte den Zugang für die klassische Liturgie. Ratzinger wollte damit die Kirche befrieden, ohne dabei die Gültigkeit der Messe nach dem Römischen Messbuch von 1969 in Frage zu stellen. „Im Umgang mit der Liturgie“, erklärte er, „entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche“. Franziskus hingegen bezeichnet traditionelle Formen als „nostalgische Krankheit“. Es gebe die „Gefahr“ einer Rückwärtsgewandtheit als Reaktion auf die Moderne. Als ob man Trends, Sehnsüchte, Bedürfnisse durch Verbots-Dekrete steuern könnte. Das hatten schon die Bolschewisten vergeblich versucht.

kath.net: Angeblich gab es eine Umfrage, nach der die Mehrheit des Weltepiskopats für eine Rücknahme war.

Seewald. Das stimmt nicht. Zum einen wurde die Umfrage nur von wenigen Bischöfen überhaupt beantwortet, zum anderen hatten diese sich meines Wissens keinesfalls mehrheitlich gegen Benedikts „Summorum Pontificum“ ausgesprochen. Die Ergebnisse wurden wohlweislich nie veröffentlicht. Und wie stillos, dass der emeritierte Papst die Änderung dann auch noch aus dem „L‘Osservatore Romano“ erfahren musste. Für ihn war das wie ein Stich ins Herz. Er hat sich davon gesundheitlich nicht mehr erholt. Kurz nach seinem Tod konnte alle Welt dann mitverfolgen, wie Bergoglio die Gangart noch verschärfte.

kath.net: Sie sprechen auf den Fall Gänswein an?

Seewald: Mit der sich Bergoglio keinen Gefallen getan hat. Es macht ihn unglaubwürdig. Man kann nicht mit der Bibel in der Hand andauernd von brüderlicher Liebe, gegenseitiger Achtung und Barmherzigkeit sprechen und gleichzeitig diese Tugenden mit Füßen treten. Die Brutalität und öffentliche Demütigung, mit der ein verdienstvoller Mann wie Gänswein abserviert wurde, ist beispiellos. Noch nicht einmal die Gepflogenheit, einem scheidenden Mitarbeiter ein Wort des Dankes zuzusprechen, wie das im kleinsten Unternehmen üblich ist, wurde eingehalten.

kath.net: Die Medien sprechen von einem „Racheakt“ gegenüber Gänswein.

Seewald: Aber Rache für was? Weil hier jemand bei Einhaltung der Loyalität keine Untertanenmentalität, sondern jene Mündigkeit zeigte, die Bergoglio immer einfordert? Weil er ein Buch veröffentlichte, das angesichts der anhaltenden Falschdarstellungen von Werk und Person des deutschen Papstes wichtig und notwendig ist? Ein Buch, in dem Franziskus im Übrigen alles andere als schlecht weg kommt? Der Papst deklassierte Gänswein, aber er meinte den, für den Gänswein steht. Und dessen Vermächtnis, das man beiseiteschieben will, wie man seinen engsten Mitarbeiter beiseiteschob. Für die Übersetzung des Gänswein-Buches ins Deutsche durfte der Herder-Verlag, wie mir aus Verlagskreisen berichtet wurde, nicht wie üblich die Übersetzer für den Vatikan nutzen. Der Job war ihnen strikt verboten worden.

kath.net: Noch einmal zur Personalie Fernández, des künftigen Glaubenspräfekten. Als er Rektor der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien werden sollte gab es Vorbehalte.

Seewald: Die Glaubenskongregation hatte lehramtliche Bedenken und die Bildungskongregation hielt ihn für eine so wichtige Führungsposition für ungeeignet. Durchgesetzt wurde er dann vom damaligen Erzbischof von Buenos Aires: Jorge Mario Bergoglio. Als Papst macht ihm Bergoglio nun den Weg nach Rom frei, indem er die Aufgaben eines Präfekten des Glaubensdikasteriums neu definiert. Es ginge nicht so sehr um das Bewahren der Lehre, sondern um ein wachsendes Verständnis der Wahrheit, „ohne sich auf eine einzige Ausdrucksform festzulegen“. Im Klartext: ohne sich festzulegen.

Gefragt sei weniger ein Wächteramt, schrieb Franziskus Fernández ins Stammbuch, sondern das eines Förderers des Charismas der Theologen, was immer das heißen mag. Stets sei die Wirklichkeit wichtiger als die Idee. Klartext: das, was gerade gefragt ist. Vor allem solle Fernández „das jüngste Lehramt berücksichtigen“ – also das von Franziskus. Schon vorab hatte Bergoglio jenen von Johannes Paul II. erlassenen Artikel über die Ordnung des Dikasteriums verwässert, der sich mit dem Schutz der „Wahrheit des Glaubens und der Unversehrtheit der Sitten“ befasste.

kath.net: Wie ist das Wort von Franziskus von den „unmoralischen Maßnahmen“ seitens der früheren Glaubenskongregation zu sehen?

Seewald: Das ist infam. Die Aussage soll das hohe Niveau der Kongregation unter Kardinal Müller und Ratzinger diskreditieren, um den Relativismus hoffäig zu machen. Schlimm, dass man dabei an die Lesart kirchenfeindlicher Medien vom "Panzerkardinal" und "Hardliner" Joseph Ragthinger anknüpft.

Der „Spiegel“ griff die Vorlage sofort auf und sprach wieder einmal vom früheren „Glaubenspolizisten“, der auch für den Entzug der Lehrerlaubnis für Hans Küng verantwortlich sei. Ein völliger Unfug, genau wie die allermeisten der gängigen Klischees über den früheren Kardinal. Ratzinger verstand sich als Präfekt der Glaubenskongregation alles andere als ein Verfolger und schon gar nicht als jemand, der mit „unmoralischen Methoden“ operiert.

Sofort nach seiner Amtsübernahme wurden beanstandete Bischöfe, Theologen und Priester nicht mehr abgekanzelt, wie das zuvor üblich war, sondern in bedeutenden Fällen nach Rom eingeladen, um sich persönlich mit den unterschiedlichen Auffassungen auseinanderzusetzen. Ratzinger stärkte die Rechte von Autoren und gab den der dogmatischen Abweichung beschuldigten Theologen erstmals das Recht auf Verteidigung. Es gab auch nie, wie eine schwarze Legende erzählt, ein förmliches Schweigegebot gegenüber Leonardo Boff. Bei der Auseinandersetzung ging es auch nicht um die Befreiungstheologie, sondern um Boffs fragwürdige christologische Aussagen.

kath.net: Statt einer Kirche von oben oder einer Kirche von unten empfahl Ratzinger eine „Kirche von innen“.

Seewald: Gerade in unstabilen Zeiten, erklärte er, müsse sich die Kirche doppelt stark auf ihr Eigenes besinnen. Nur durch ihre entschiedene Ethik könne sie zu einem wirklichen Ratgeber und Partner in den schwierigen Fragen moderner Zivilisation werden. Im Gegensatz zu anderen Theologen, urteilte der liberale Münchner Theologe Eugen Biser, „die Stein für Stein aus dem alten Bauwerk verworfen haben, weil er nicht in ihr neues Gebäude passte“, sei Ratzinger stets „treu am Ursprung“ geblieben. Er nahm die ewige Warnung Jesu an seine Kirche ernst, die Christus nach dem Markus-Evangelium in einem dramatischen Wort an Petrus ausdrückte: „Weg mit dir, Satan! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“

kath.net: Es heißt, Fernández habe die Berufung zum Glaubenspräfekten zunächst abgelehnt.

Seewald: Erst als ihm der Papst zusicherte, er müsse sich nicht mit dem sexuellen Missbrauchs in der Kirche befassen, gab er sein Okay. Auch hier ein deutlicher Unterschied in der Ausrichtung. Während Fernández die Verantwortung für den Missbrauch abgibt, zog Ratzinger als Präfekt sie in seinen Bereich, weil er sah, dass anderswo die Delikte unter den Tisch gekehrt und die Opfer alleine gelassen wurden. Fernández ist bei diesem Thema allerdings kein unbeschriebenes Blatt. Über den künftigen Glaubenspräfekten meldete die argentinische Zeitung „La Izquierda Diario“, als Erzbischof von La Plata habe er mindestens elf Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester „in unterschiedlicher Form vertuscht“. Der bekannteste Fall sei der des ehemaligen Gefängnisseelsorgers Eduardo Lorenzo gewesen, der sich 2019 durch Selbstmord einer Verhaftung durch die Polizei entzogen hatte.

kath.net: Ist die Aufarbeitung von Missbrauch eine Schattenseite im Pontifikat Bergoglios?   

Seewald: Zwei Beispiele: Der belgische Kardinal Godfried Danneels geriet 2010 in die Schlagzeilen, weil er als Erzbischof Kindsmissbrauch durch Priester vertuscht und danach einen Bischof gedeckt hatte, der seinen eigenen Neffen missbrauchte. Was Papst Franziskus nicht daran hinderte, ihn im Herbst 2014 zum Synodalen der Familienkonferenz in Rom zu ernennen. Danneels war einer der treibenden Kräfte der sogenannten „Mafia von St. Gallen“, einer Gruppe von Kardinäle, die Bergoglio bereits beim Konklave von 2005 als Papst durchdrücken wollte; was ja auch fast gelungen wäre.

Franziskus hatte auch kein Problem damit, den als Missbrauchstäter bekannten Theodore McCarrick, den früheren Erzbischof von Washington, in vatikanische Gremien zu berufen. Benedikt XVI. war gegen McCarrick vorgegangen, Franziskus hingegen betraute ihn mit Verhandlungen mit der Volksrepublik China. Diese führten zu einem Abkommen, mit dem die von Benedikt XVI. noch geförderte katholische Untergrundkirche den staatlichen Behörden untergeordnet wurde. In Chinas Kirchen hängen seither Transparente mit Aufschriften wie „Liebe die Kommunistische Partei“. Anfang April dieses Jahres ernannten die Kommunisten einen neuen Bischof für Shanghai, ohne den Vatikan einzubeziehen. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin protestierte, Papst Franziskus dagegen entschied, „die kirchenrechtliche Regelwidrigkeit zu heilen“, sprich: den Fall abzunicken.

kath.net: Wie nachhaltig kann sich die Wahl der neuen Kandidaten auswirken, die beim Konsistorium im September zu Kardinälen kreiert werden?

Seewald: Inzwischen wurden rund 70 Prozent der künftigen Papstwähler von Franziskus ins Amt gehoben. „Anders als seine Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI.“, analysierte der Vatikan-Beobachter Ludwig Ring-Eifel von der KNA, „hat Franziskus weitgehend solche Männer ins Kardinalskollegium gerufen, die auf seiner theologischen Linie liegen“. Das Kardinalskollegium werde „immer mehr zu einem Abbild seines Denkens und seiner Herkunft“.

Auffallend ist nicht nur der stark angestiegene Anteil der Hispanics, sondern auch das Alter der neuen Purpurträger. Mit zumeist um die 60 Jahren sollten sie nicht nur das nächste, sondern mitunter auch das übernächste Konklave beeinflussen. Allerdings hat da der Heilige Geist bekanntlich noch ein Wörtchen mitzureden. Und viele, die heute darüber jubeln, dass Franziskus das Erbe Benedikts aus dem Weg räumt, könnten schon morgen bitterlich darüber weinen.

kath.net: DANKE für das Interview!

Großer kath.net-Buchtipp!
Benedikt XVI.
Ein Leben
Von Peter Seewald
Hardcover, 1184 Seiten
2020 Droemer/Knaur
ISBN 978-3-426-27692-1
Preis Österreich: 39.10 Euro


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Lesermeinungen

 modernchrist 29. August 2023 
 

Wie Hw. Dr. Heimerl sagt:

Wir müssen beten u n d handeln! Denn es heißt "Ora et labora"! In dieser Situation - so auch im Lebensschutz - genügt Beten alleine nicht mehr, wir müssen viel aktiver werden, handeln, Briefe schreiben, auf Demonstrationen gehen, auf Versammlungen gehen und aufstehen, Kritik in guten, aber klaren Worten äußern, Mitglieder von Lebensschutz-Organisationen, CDL, ALfA usw, und auch romtreuen Vereinigungen werden, wie etwa dem Forum Deutscher Katholiken, auch von Maria 1.0, dem Neokatechumenat, dem Opus Dei, dem Neuen Aufbruch und ähnlichen Gruppen. Ratzinger empfahl schon dringlich: Bildet kleine Gemeinschaften! Er ahnte, was kam.


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 JP2B16 2. August 2023 
 

@Zeitzeuge, zu "Elias23" ...

"Konnten wir Sie hier schon unter anderen
Nicknamen begrüßen?"

Ich tippe auf "Jakob19", der hier offensichtlich nicht mehr postet. Ich bat die Redaktion diesen User einmal zu prüfen, weil er auffällig provozierend kommentierte, offensichtlich hier nur unterwegs war, die anderen, aufrichtigen User herauszufordern. Gewisse Ähnlichkeiten im Stil scheint es es durchaus bei "Elias23" zu geben. Die Redaktion wird das sicher ein weiteres Mal prüfen.


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 Waldi 2. August 2023 
 

Am Montag den 29. April 2002

erfuhr ich an der Fatimagrotte von Maria Vesperbild von einer Mutter, dass ihre 13-jährige Tochter vor Jahren am Grünen Star erkrankt sei, den 5 Augenärzte eindeutig diagnostizierten. Ein zusätzlich aufgesuchter Heilpraktiker hat diese Diagnose voll bestätigt. "Man könne die Erblindung etwas verzögern, aber aufhalten könne man sie nicht!" Er habe aber noch eine kleine Hoffnung: "Fahren sie mit ihrem Kind nach Maria Vesperbild!" Als Kommunistin und Atheistin über diesen "Unsinn" entrüstet, fuhr sie doch hin. An der Grotte kam ihr nur der Gedanke: "Muttergottes, wenn es dich wirklich gibt, hilf, dass mein Kind nicht erblindet. Die in den darauf folgenden Wochen konsultierten Augenärzte haben eindeutig die völlige Gesundheit der Augen der kleinen Patientin festgestellt. Ich bezeuge die volle Wahrheit dieser Geschichte mit meinem Ehrenwort!


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 Waldi 2. August 2023 
 

Danke lieber Zeitzeuge füt Ihr Gebet!

Auch ich schließe Sie jeden Abend um 18 Uhr an der Erscheinungsgrotte Massbielle in Lourdes beim italienischen Rosenkranz ins Gebet mit ein. Mit dem unten stehenden Link haben Sie die Möglichkeit, Lourdes über 24 Stunden live mitzuerleben. Von 21 bis 22 Uhr wird auch die Lichterprozession übertragen. Alles Gute für Sie und Gottes Segen, auch allen Beteiligten in diesem Forum.

www.lourdes-france.org/de/tv-lourdes/#_


2
 
 SCHLEGL 2. August 2023 
 

An alle interessierten User

Der Dammbruch erfolgte bereits unter Papst Paul VI.! Es ist damals in Holland losgegangen, der holländische Katechismus, obgleich teilweise gut formuliert, wies wesentliche Defizite auf.Die von Rom beigefügten Klarstellungen, wurden kaum beachtet. Mittlerweile gehen verzweifelte Katholiken in Holland bei orthodoxen Priestern zur Beichte!
Ein Aufstand der "modernen Katholiken" in Holland vereitelte einen Pastoralbesuch von Papst Johannes Paul II. Weder Paul VI, noch Johannes Paul II, noch Benedikt XVI haben das Kirchenrecht gegen solche "Revolutionäre" angewendet. Die Suspendierung von Hans Küng machte ihn weltbekannt.
Die Suspendierung und spätere zwangsweise Laisierung des Priesters Dr. Adolf Holl durch Kardinal Dr. Franz König bewirkte, dass er eine Anstellung im ORF bekam und lange Zeit den Club II moderierte.
Mit anderen Worten, das Strafrecht zeigt keine Wirkung mehr, im Gegenteil, es provoziert die Aggression der Medien und großer Teile der Gesellschaft gegen die Kirche.


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 lakota 2. August 2023 
 

@Elias23 2.Versuch

„Der Mensch denkt - Gott lenkt. Ich lasse mich nicht von verrückten Ideen beeinflussen und bleibe meinem Glauben treu."

Ganz genau so denke ich auch - aber ich denke auch an alle, die nicht so fest im Glauben stehen wie Sie und ich und die sich von den "verrückten Ideen" beinflussen lassen und ihr Seelenheil gefährden.


2
 
 placeat tibi 1. August 2023 
 

Kardinäe wähen den Papst, nicht Gott

@edgar

Ihrer Position, die Wahl eines Papstes im Konklave drücke stets den Wollen Gottes aus, hat kein geringerer als Joseph Ratzinger im ersten Interview mit eben jenem Peter Seewald entschieden und zu Recht widersprochen. Und nur, weil Gott etwas zuläßt, ist es keineswegs immer von ihm auch so gewollt.


2
 
 Elias23 31. Juli 2023 
 

lakota : Chef ersetzt gute Mitarbeiter durch schlechte

Das ist mir sogar im Berufsleben passiert als nach Tod des Firmeninhabers sein Sohn die Firma übernahm und er das bisherige Stammpersonal komplett kündigte und durch ungelernte (günstige) Leiharbeiter ersetzte. Das Ergebnis war eine saumäßige Qualität und Aufträge wurden storniert. Nun erkannte der Chef den Ernst der Lage und bemühte sich, die alten Mitarbeiter zurückzuholen. So wird es auch mit dem Reformprozess hier passieren: man vergrault die Treu-Gläubigen und setzt auf Erneuerung und stellt enttäuscht fest, dass alles umsonst war weil die für die der ganze Zirkus gemacht wird eh nicht kommen aber das bisherige Stamm-Publikum ist nicht mehr da und nun muss man bei den Rechtgläubigen Abbitte leisten um die Kirche wieder mit leben zu füllen. Vielleicht sollten wir auf den Spruch vertrauen „Der Mensch denkt - Gott lenkt. Ich lasse mich nicht von verrückten Ideen beeinflussen und bleibe meinem Glauben treu.


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 SalvatoreMio 31. Juli 2023 
 

"Kirche light"!

@Danke, lieber Zeitzeuge! In Bischof Strickland treffen wir auf einen Zeugen Jesu, der die Glaubenswahrheiten nicht verdreht und nicht verkürzt. - Unsere Supermärkte bieten "Margarine light, Butter und Käse light, Bier light", Cola light. So auch manche Priester: wir hören nicht alle Lesungen, sondern eine weniger; Inhalt der Predigt ist auch "light", damit weder Herz, Nerven noch Galle der Zuhörer zu viel verdauen müssen. "Kirche light": das ist die Kirche der Zukunft!


5
 
 Zeitzeuge 31. Juli 2023 
 

Und Neues von Bischof Strickland aus Texas!

www.lifesitenews.com/news/bishop-strickland-cardinals-dont-deserve-the-red-hat-if-they-contradict-the-catholic-faith/


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 Zeitzeuge 31. Juli 2023 
 

Im Link ein interessanter Diskussionbeitrag aus Argentinien

von Msgr. Aguer, dem Vorgänger von "Tucho" als
Bischof von La Plata.

Ich wünsche allen hier eine gesegnete neue Woche!

beiboot-petri.blogspot.com/2023/07/argentinier-in-rom.html


3
 
 golden 31. Juli 2023 
 

Alle jetzt lebenden Gläubigen sind genau für diese Zeit des "Dammbruchs"

auf dieser Erde gesetzt zu Zeugen,Betenden und Opfernden.Und wir glauben noch stetig,gegen allen menschlichen (und un-menschlichen,dämonischen) Widerstand...+


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 SalvatoreMio 31. Juli 2023 
 

„Kritik an neuem Chef, nachdem der Alte im Ruhestand ist: das passt nicht!

@Elias23; Der „Chef“ der Kirche ist Gottes Sohn. Jeder Papst mitsamt den Bischöfen hat den Auftrag, sein Erbe durch alle Generationen weiterzugeben. –Benedikt XVI und Franziskus sind „Namen“ für die Botschaft Christi, die uns überlieft ist durch AT und NT und die kirchliche Überlieferung im Hl. Geist. -Benedikt XVI hat sich mit großer Ernsthaftigkeit bemüht, die Lehre der Kirche in Ehren zu halten; sie durch Meditationen und Buchveröffentlichungen aufzuhellen. Darum wird er hoch geehrt. – Es ist aber unüberhörbar, dass von Theologen und einfachen Leuten wegen Reden und Handeln von Franziskus ein Aufschrei durch das katholische Volk weltweit geht. Das Wort eines Papstes kann aufbauen und Erdrutsche auslösen, wie wir u. a. erlebten an dem leichtfertigen Ausspruch über einen Homosexuellen: „Wer bin ich, darüber zu urteilen?“ Dass homosexuelle Handlungen Sünde sind, sagte Franziskus später selber mal sagte. Aber er lässt die Dinge schleifen und handelt nicht klar!


4
 
 lakota 31. Juli 2023 
 

@Elias23

Für mich ist Franziskus der 6.Papst den ich erlebe.
Ich muß keine Vergleiche mit seinen Vorgängern anstellen - ich muß nur sehen, was P.Franziskus sagt und tut.

Ihr Beispiel vom Chef ist gut: wenn Sie nun einen Chef hätten, der alle guten, fleißigen Mitarbeiter rauswirft und dafür faule, unzuverlässige einstellt - würden Sie da nicht mit Wehmut an Ihren alten Chef denken?

Maria Vesperbild ist übrigens ein sehr schöner, kleiner Wallfahrtsort und allein die Mariengrotte im Wald sehenswert. Es sind auch immer Beter da - auch viele Junge.
Bin wie @Waldi durch den Bericht über den Busfahrer darauf gestoßen und inzwischen schon oft dort gewesen.


6
 
 SalvatoreMio 31. Juli 2023 
 

„Ist die Heilung des Busfahrers offiziell untersucht … und anerkannt?“

@Elias23;
Warum sollte die Heilung untersucht und anerkannt worden sein? Das ist kein Muss, und die Kirche hat nicht gefordert, dass wir an das Wunder glauben. Aber es war der Eingriff Gottes in das Leben eines Schwerkranken: die Ärzte hatten Unterlagen; die Familie, die Freunde, das Busunternehmen: alle kannten das Leid des Mannes. Er wurde einfach mit Gnaden beschenkt und war froh über das unerwartete Wunder. Wenn @Waldi hier davon berichtet, ist das dankenswert – und fertig! - Ich kann auch ein solches Wunder erzählen an einem gesunden 12jährigen Schüler. Es war rätselhaft, dass er körperlich immer mehr nachließ, bis er im Rollstuhl saß. Der Arzt in der Klinik in Lübeck sagte: „Wir sind machtlos. Nur ein Wunder kann ihm helfen!" Und er wurde geheilt aus dem Krankenhaus entlassen, obwohl die Ärzte nichts Sinnvolles unternommen hatten. Die Oma von Th. aber hatte ohne Unterlass gebetet. Eines Tages stand der Junge munter und fidel vor mir - auf zwei gesunden Beinen.


4
 
 Zeitzeuge 31. Juli 2023 
 

@Elias23;

im Link die Website von Maria Vesperbild.

Zur Beurteilung auch päpstlicher Aussagen
genügt ein Blick in den Weltkatechismus und
ein gewisser "sensus catholicus"..... .

Konnten wir Sie hier schon unter anderen
Nicknamen begrüßen?

maria-vesperbild.de/


3
 
 Schillerlocke 31. Juli 2023 
 

Wenn Herrn Seewalds Einschätzungen

die Realität beschreiben, wird man den freiwilligen Rückzug von Papst Benedikt als krasse Fehlentscheidung kritisieren müssen. Dann hat er sich vorzeitig aus der Verantwortung genommen.


3
 
 Elias23 30. Juli 2023 
 

Ich bin nicht so kundig .. vielleicht vermag man uns kurz sagen bitte: was verbirgt sich hinter

Maria Vesperbild. wo das ist? Ist die Heilung des Busfahrers offiziell untersucht und als Wunderheilung dort anerkannt? Mir war das bislang nicht bekannt.**** An alle Kritiker des Papstes: Ich persönlich kann mit Papst Franziskus gut leben und ich finde seine Art das Amt auszufüllen gut. Ich bin vermutlich zu ungebildet um hier Kirchenrecht auszulegen und zu „jung“ um Vor-2.Konzil-vergleiche anzustellen. Und ständige Vergleiche mit Benedikt und Johannes Paul finde ich mit Verlaub unangemessen. Wie wäre es für Sie alle hier als neuer Chef einer Firma (nach dem der Alte in Ruhestand getreten ist) wenn Ihre Mitarbeiter ständig hinter Ihrem Rücken schlecht über Sie reden und Ihren Vorgänger als einzig wahren Chef ansehen? Würden Sie Ihrem Führungsstil treu bleiben als offizieller Chef oder würden Sie alles ändern nur weil altgediente Mitarbeiter sich die alten Zeiten zurückwünschen? Ich möchte niemand hier persönlich angreifen sondern nur zum Nachdenken anregen.


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 Zeitzeuge 30. Juli 2023 
 

Lieber Waldi, danke für das großartige Zeugnis, gerne werde ich

Sie ab sofort in meine täglichen Gebete aufnehmen,
wie ich auch um Ihr Gebet bitte.

So verbunden wünscht eine gesegnete neue Woche,
Ihr Zeitzeuge


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 clavigo 30. Juli 2023 
 

Gott ist bei uns, welch ein Geschenk

@lieber Waldi, auch wenn wir manchmal daran zweifeln
und fragen WARUM???und WARUM SO??
schade dass das nicht in den Medien thematisiert wird, sondern diese Schmierfinke (sorry), nur mit Häme, Spott und Schadenfreue umgehen können.
Ihnen Danke, ich werde am 15.8. fest an Sie und Ihren Freund denken und beten


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 Waldi 30. Juli 2023 
 

Verehrter @SalvatoreMio,

ich freue mich, dass Sie Sich über meinen Bericht von der wunderbaren Heilung vom Augsburger Busfahrer Erwin Glink in Maria Vesperbild so dankbar zeigen. Ich muss noch hinzufügen, dass dieser Busfahrer Erwin Glink nach der wunderbaren Heilung sogar seinen Beruf als Busfahrer auch wieder voll ausüben konnte. Und er hat es nicht versäumt, seine Heilung den Fahrgästen weiter zu erzählen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und Gottes Segen.


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 SalvatoreMio 30. Juli 2023 
 

"Der Herr hat Großes an uns getan!

@Lieber Waldi! Ihr Bericht über die wundersame Heilung eines Pilgers in Maria Vesperbild erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und soll mich durch diesen Sonntag begleiten. Der Herr griff auf die Fürsprache Mariens vor über 40 Jahren in das leidgeplagte Leben jenes Pilgers ein und wird von da an sein Leben überstrahlt haben wie der Morgenstern die dunkle Nacht. - Möge der Herr auch Ihnen "liebliche Musik" und ein helles Licht sein auf Ihrem Weg ...


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 Waldi 29. Juli 2023 
 

@lesa und @clavigo,

als ich noch Linienbusfahrer in München war, stand am 16. Dezember 1986 in der Bildzeitung ein Bericht über eine Wunderheilung an der Fatimagrotte von Maria Vesperbild. Der Augsburger Busfahrer Erwin Glink wurde nach 4 schweren Kopfoperationen, Tumor bösartig, am 23. Dezember 1984 aus dem Klinikum Großhadern, fast blind und gehunfähig als unheilbar entlassen. Am 24. Dezember, Heiligabend, fuhr ihn seine Frau nach Maria Vesperbild. Nach einem Gebet vor der Grotte auf den Knien, vernahm er plötzlich eine Geigenmusik von unvorstellbarer Schönheit und dazu eine innere Frauenstimme, "du hast gelitten genug, du wirst gesund". Nach zwei Wochen wurden die Dränageschleuche aus seinem Hals entfernt - und er war vollkommen gesund. Ich habe oft mit ihm telefoniert. 1987 fuhr ich zum ersten Mal nach Maria Vesperbild und von da an 32 Jahre bis 2019, sogar mehrmals pro Jahr für mehrere Tage, bis zum Corona-Unglücksjahr 2020. Leider bin gesundheitlich nicht mehr in der Lage für einen weiteren Besuch!


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 clavigo 29. Juli 2023 
 

Mariä Himmelfahrt nach Maria Vesperbild

Lassen Sie uns… ein ergreifendes Pontifikalamt mit EB Gänswein erleben, seinen berührenden ausgewogenen Worten folgen und seinen Segen empfangen.
Lassen Sie uns… mit unserer Teilnahme Liebe und Anerkennung, allem voran ein STATEMENT !!!! abgeben.
Gäbe es ein schöneres (Geburtstags-) Geschenk – als Liebe . J.W.v.Goethe „die Lieb“

Im Anschluss bin ich auf den Spuren meines Herzenspabstes: Marktl, Altötting, Pentling, das Institut Regensburg, wo ich hoffentlich DEN Schreibtisch sehen darf, an dem so wunderbare einzigartige Texte geschrieben wurden und die in die Geschichte eingehen werden.
Ich werde ZU Benedikt (dem ich in Heiligenkreuz in seine gütigen Augen schauen konnte) – FÜR seine Excellenz beten, wir brauchen ihn, dringender war es nie……wir erleben die Entfremdung unseres Glaubens
Es werden Tage der Glückseligkeit und großer Traurigkeit sein.

@lesa:…. wir beten zusammen in Maria Vesperbild ………..………..Gott hält uns
...nothing compares.


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 clavigo 27. Juli 2023 
 

lesa

am Ende wird die Liebe und die Hoffnung für und mit Jesus Christus siegen


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 lesa 26. Juli 2023 

Gott sieht

@clavigo: Ihre Hoffnung steht auf biblischem Grund. Gestern war das Fest des Hl. Jakobus - mit den dazugehörigen Lesungen.2 Kor 4, 7-15; Mt 20, 20-28.
Wenn Nachfolge so konkret wird, wird auch der Lohn im Himmel groß sein.


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 lesa 26. Juli 2023 

Vom Himmel kommt das Licht. Der Sieg gegen das Böse wird kommen. (Schio)

@edgar: Der Heilige Geist macht nicht Urlaub. Zum Vorgang der Reinigung gehört aber auch, dass wir die Folgen jahrzehntelangen Ungehorsams zu tragen bekommen und wohl noch lange zu tragen haben. Der Kirche, die in weiten Teilen in Liturgie und Glauben lax und sogar verkehrt wurde, sind nicht ausreichend neue geisterfüllte Hirten erwachsen. Als die Israeliten hartnäckig wie die anderen Völker sein wollten, anstatt Jahwe als ihren einzigen König zu verehren und im zu vertrauen, ließ Gott das Exil zu, weil sie nicht auf SEINE Stimme hören wollten. Danach begann ein kleiner Rest Rückkehrer den Neuaufbau. (siehe Esr.u. Neh).
"Meine Kirche, die daniederliegt, weil sie sich von der Heiligen Schrift abgewandt hat, muss mit euch, die ich gerufen habe, wieder erstehen" (Schio). Nichts ist umsonst. Der Gott der Wandlungen und der Geduld hört nicht auf mit Seinem Rettungswerk. Wir sind fast führerlos von Häresien bedroht. Aber der Heilige Geist hat längst Neuanfang begonnen. Und er braucht uns.


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 golden 22. Juli 2023 
 

Wenn erklärt wird,dass Sünde okay ist,dann schaut

nicht einmal das "Gesamtbild" des Dammbruchs:
Wer Gottes Gebote verachtet,Blasphemie betreibt,
darf sich nicht wundern über
a)zielungewisse Obrigkeit (Politik)
b)Raubbau in Natur und Wirtschaft
c) absolut irrationale Kriege
d)aufkeimende Macht der organisierten Kriminalität
e) Pläne,das menschliche Gewissen (den "innengeleiteten Menschen) zu ersetzen durch den von aussen geleiteten menschen (durch Künstl. Intelligenz)

Es bleibt dabei: NUR Gott kann uns retten,der Mernsch führt sich selbst in die Hölle,seit ca. 1968 ist der teufel als Verführer m. erachtens beinahe arbeitslos wegen der umgreifenden Dummheit
der Gottesverachtung,gerade auch bei christlichen Leitern...+


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 Alecos 21. Juli 2023 
 

@Stephaninus

"Ich denke, das Ganze hat auch sein Gutes. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich in der Kirche ein immer stärkerer Papalismus entwickelt. Eine solche Position hat durchaus problematische Seiten. Ein Papst hat eine wichtige Funktion in der Kirche - aber er ist nicht die Kirche in Person. Eigentlich hätten wir es längst wissen müssen, dass es so ist. Einzelne Päpste sogar Kriminelle und Sittenstrolche, Diebe und Schlimmeres. Trotzdem ist die Kirche nicht untergegangen."

Sie haben schon recht. Diese einzelnen Päpste, die gar Kriminelle und Sittenstrolche, Diebe und Schlimmeres waren, haben im Unterschied zu diesem amtierenden Papst nicht gewaltig an den Fundamenten der Kirche gerüttelt oder die Lehre angegriffen.


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 Chris2 21. Juli 2023 
 

@raquel roper

Zu Ihrer Frage an Hanno.B: Man muss nicht der Heilige Geist selbst sein, um zu wissen, dass Gott sich nicht nach 2000 Jahren gleich mehrfach massiv widersprechen kann (Unauflöslichkeit der Ehe, Weihefähigkeit von Frauen, "Segnung" homosexueller Beziehungen, Verbote einer teils jahrtausendealten Liturgie, die 400 Jahre die der Kirche war etc.). Denn Gott ist der Ewige, kein Fähnlein im Wind des jeweiligen Zeitgeistes...


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 clavigo 21. Juli 2023 
 

Herr Seewald, DANKE für diese offenen Worte, DANKE für die Veröffentlichung und für das große positive Feedback.
Ich kann nur hoffen und beten, dass EB Gänswein nicht ganz zerstört wird und uns noch vieles zu all dem einmal sagen kann und wird.

Vielen Dank


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 Pilgrim_Pilger 21. Juli 2023 
 

Peter Seewald hat die Zeichen dieser Zeit erkannt

Peter Seewald ist ein kluger und aufmerksamer Mensch er hat die Zeichen dieser Zeit erkannt und eine ausgezeichnete Analyse mit mutigen Worten erstellt.

Der Zusammenbruch der "Amtskirche" in Europa steht unmittelbar bevor, der Bischof von Rom sieht vom Rand am Ufer der Kirche tatenlos zu wie der Fluss die Diktatur des Relativismus die Kirche in Europa hinwegreißt. "Er lässt es laufen" Seine vielen Worte sind leer das Salz der Erde ist Schal geworden und wird von den Menschen zertreten.


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 Benediktus2018 21. Juli 2023 
 

PF - Master of disaster

Man erinnert sich an die Worte von George Kardinal Pell, die posthum veröffentlicht wurden ....


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 Josephus 21. Juli 2023 
 

Kathechon

Woher weiß man denn mit Sicherheit, dass der verstorbene, emeritierte Papst Benedikt XVI. der "kathechon" war (vgl. 2 Thess 2,6-7)?


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 Stephaninus 21. Juli 2023 
 

Ende des Papalimus

Ich denke, das Ganze hat auch sein Gutes. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich in der Kirche ein immer stärkerer Papalismus entwickelt. Eine solche Position hat durchaus problematische Seiten. Ein Papst hat eine wichtige Funktion in der Kirche - aber er ist nicht die Kirche in Person. Eigentlich hätten wir es längst wissen müssen, dass es so ist. Einzelne Päpste sogar Kriminelle und Sittenstrolche, Diebe und Schlimmeres. Trotzdem ist die Kirche nicht untergegangen.


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 girsberg74 21. Juli 2023 
 

Ja, der Apparat kann zusammenbrechen und viel Staub aufwirbeln,

die Kirche Jesu Christi aber nicht !!!

[@Cosmas „Es ist eine Revolution ...“]


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 golden 21. Juli 2023 
 

Uns bleibt die Vorbereitung auf die Parusie (Wiederkunft) unseres HERRN

und also dürfen wir inmitten der Bedrückungen den Kopf ausschauend erheben (Lukas 21,28).
Jene Anderen und ihr Sklavenhalter sollten sich füprchten,denn ihre Zeit läuft ab (Offenbarung 12,12) "Herr, stärke uns den Glauben !"(Lukas 17,5)


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 Cosmas 21. Juli 2023 
 

Es ist eine Revolution - und so benehmen sich eben Revolutionäre!

...sie diffamieren das organisch Gewachsene , zerstören, täuschen, sind brutal, ekeln die Guten hinaus und kriminalisieren sie, decken die Verbrecher, usw.
Wer von den pfarrlich Engagierten hat das nicht in verschiedenen Schattierungen und Intensitäten in den letzten Jahrzehnten im Pfarrgemeinde"sowjet" /=rat) erlebt?
Dieser maligne Prozess hat seine Metastasen in alle Bereiche und Ebenen der Kirche gestreut!
Daher ist eine Reform auch durch einen zukünftigen guten Papst nicht mehr möglich. Der Modernismus endet im Atheismus - das lesen wir schon in der Antimodernistenenzyklika "Pascendi dominici gregis...". Die Revolution ist ganz oben angekommen - und nun kann es auch mit dem Zusammenbruch des Apparates sehr schnell gehen. Wir haben den Trost, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden werden. Sie wird allerdings schon bis vor die Pforten der Hölle kommen...


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 girsberg74 21. Juli 2023 
 

"Das Geheimnis des Bösen"

Giorgio Agamben
„Das Geheimnis des Böden“
Untertitel: „Benedikt XVI.“ und „Das Ende der Zeiten“
ISBN 978-3-95757-097-0
Um die 70 Seiten,kostete mal ungefähr € 10,--


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 greti 20. Juli 2023 
 

Zu Zeiten der Katharina von Siena

und Hildegard von Bingen gab es GEGENPÄPSTE!

(((Vielleicht war zu Lebzeiten von Papst Benedikt der Papst Franziskus schon ein "Gegenpapst"? Wer weiß!)))

Hildegard lebte jedenfalls unter 12 Päpsten und mindestens 10 (oder gar 11) Gegenpäpsten!

Wie wäre es mit dem "berühmten Wink" mit dem Zaunpfahl?

Aber wenn ich mal die eine Aussage eines Mädchens aus Garabandal zitieren darf, dann gibt es nach den 60-er Jahren nur noch 3 Päpste - hätte ihr die Mutter Gottes gesagt! (na ja, eigentlich 4, aber der eine ist nicht lang und wird nicht gezählt.) Wäre das "Soll" da nicht schon erfüllt?

Garabandal ist zwar von Papst Paul VI. anerkannt, aber nicht vom Ortsbischof/Diözesanbischof. Und prompt kam die Mutter Gottes 20 Jahre später nach Medjugorje!

Was nun?


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 Freude an der Kirche 20. Juli 2023 
 

Bitte an Papst und Bischöfe schreiben + opfern und leiden

- aus Liebe zur Kirche
- aus Liebe zur Wahrheit
- aus Liebe zum Heil der Seelen der Gläubigen
- aus Liebe zum Heil der Seele des Heiligen Vaters
- aus Liebe zum Heil der Seelen der Bischöfe und Priester

Bitte schreibt Papst und Bischöfen und bittet Sie um Rückkehr zur Wahrheit und Reinheit der apostolischen Lehre. Es steht alles auf dem Spiel!

Vorbild sind Heilige wie Katharina von Siena, Franziskus, Ignatius von Loyola, … Sie alle setzten sich mutig für die Reinigung der Kirche und um Heiligung ihrer Diener ein.

Leiden und opfern wir zudem wie der hl. Pater Pio für die Kirche Christi und ihre Amtsträger.

Vergelt‘s Gott!


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 ottokar 20. Juli 2023 
 

Das ist der Unterschied, der alles erklärt:

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern lehnt es Papst Franziskus ab, der Stellvertreter Christi auf Erden zu sein. Fühlt er sich zu noch Höherem berufen oder traut er es sich nicht zu, die Botschaft unseres Herrn würdig zu vertreten?


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 raquel roper 20. Juli 2023 
 

@Hanno.B

Woher wissen Sie das so genau, sind Sie der Heilige Geist?


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 Chris2 20. Juli 2023 
 

@Joachim Heimerl

Sowohl das vorläufige Ende von "Papstromantik" wie auch eines unkritischen "Papalismus" bei frommen Katholiken. Die Progressisten haben sich in D sowieso schon früher einen feuchten Kehrricht um Vorgaben aus Rom geschert)


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 Waldi 20. Juli 2023 
 

Als Katholik mit bald 86 Lebensjahren,

habe ich noch nie ein so banges Angstgefühl in Bezug auf den Zustand der katholischen Kirche von heute empfunden. Durch die Konzentration auf den desolaten Zustand der deutsch-katholische Kirche, haben wir übersehen, dass die katholische Kirche inzwischen bis in ihrem tiefsten Wesenskern, bis in ihr Allerheiligstes hinein, einem fortschreitenden geistigen Verfall zum Opfer fällt!
Im Buch, "Der Diktator Papst", von Marcantonio Colonna über Papst Franziskus steht folgender Satz, Zitat:
"Franziskus macht Klarchiff; neue Statuten, neue Mitglieder und eine neue Ausrichtung entsprechend Amoris laetitia".


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 Joachim Heimerl 20. Juli 2023 
 

Ich möchte alle ermuntern, sich aktiv einzusetzen! Bitte schreiben Sie!

An die Bischöfe und auch an den Papst! Respektvoll, das ist ja klar, aber deutlich und hart in der Sache. Ein Brief bewirkt natürlich nichts, aber tausende Briefe schon und da muss halt jeder seinen Beitrag leisten. Ich mache es so. Bitte machen Sie mit! Haben Sie keine Angst! Was soll Ihnen passieren? Die Exkommunikation? Sicher nicht!! Lassen Sie sich nicht mundtot machen. Jeder hat eine Stimme in der Kirche und darf und soll sie erheben, auch dem Papst gegenüber. Wir müssen beten - und handeln!


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 Johannes14,6 20. Juli 2023 
 

Ich bin sehr froh über dieses offene Interview und danke für die Veröffentlichung. Wie Peter Seewald sagt: es war alles schon angelegt, aufgehalten durch Benedikt, den Katechon,JETZT wird es entschleiert.

Und auf die St.Gallen Mafia hinzuweisen, war ein Tabu und Verschwörungstheorie.

Erhellend fand ich Artikel in Communio veritatis, darunter zB folgende Zitate:
"EB Fulton Sheen.. spricht von der „Versuchung, eine neue Religion anzunehmen ohne das Kreuz, eine Liturgie ohne jenseitige Welt, eine Religion zur Vernichtung der Religion oder eine Politik, die eine Religion ist – eine, die dem Kaiser auch gibt, was Gottes ist“

https://communioveritatis.de/der-abgrund-der-antikirche/

B. Dr. Rudolf Graber fasste die diabol. Taktik präzise zusammen: „Die Kirche ihres übernatürl Charakters zu entkleiden, sie mit der Welt zu amalgamieren, das konfessionelle Nebeneinander zu einem ökumenischen Ineinander zu machen und so die Welt-Einheits-Religion im einheitlichen Weltstaat vorzubereiten"

communioveritatis.de/die-finsternis-der-grossen-apostasie/


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 723Mac 20. Juli 2023 
 

Es ist nur ein Gerücht dass Papst Benedikt nicht mehr lebt

Seine Seele Seine Person Sein Werk leben weiter und brauchen uns als Werkzeuge in dieser Welt und fuer diese Welt Mit Papst Benedikt sind wir auch nie allein


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 Waldi 20. Juli 2023 
 

Eines geht aus diesem ausführlichen Bericht

von Peter Seewald hervor: "Noch nie hat ein Papst das Lebenswerk seines Vorgängers so brutal zerpflückt und außer Kraft gesetzt, wie Papst Franzikus es mit Papst Benedikt XVI. getan hat! Mit der Kaltstellung von Erzbischof Gänswein beseitigt er auch noch den letzten Rest, der ihn an unseren guten Papst Benedikt XVI. unangenehm erinnern könnte! Die St. Gallen-Mafia lässt grüßen!


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 JP2B16 20. Juli 2023 
 

Idee: dieses Interview als Prolog für Teil 2 von ...

..."Nichts als die Wahrheit: und dem Untertitel: "Meine Interverviews mit Benedikt XVI."


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 Chris2 20. Juli 2023 
 

@Edgar

Vielleicht ist ja genau das, was @Smaragdos gerade beschrieben hat, der Zweck dieses Pontifikates? Alle Ebenen der Kirche (und vor allem die Kardinäle) so weit aufzurütteln, dass wir uns wieder auf den Kern zurückbesinnen und wehrhaft werden, anstatt brav bis ängstlich zu schweigen oder hoffnungslos dem jeweiligen Zeitgeist und seinen Ideologien hinterherzuhecheln...


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 Chris2 20. Juli 2023 
 

@München kontra

Meine Zustimmung zu Ihrem ersten Post gilt für die (von mir angenommene) Formulierung "in der Kirchensteuer verbleiben".


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 Chris2 20. Juli 2023 
 

Also hatten die Warner doch recht,

die es beileibe nicht nur in der Piusbruderschaft gab. Ein Priester hatte im kleinen Kreis bereits unmittelbar nach der Wahl eine vernichtende Einschätzung abgegeben.
Was übrigens bei Franziskus auffällt, ist, dass er revolutionäre Dinge nicht selbst verfügt, sondern verfügen lässt, machmal um mehrere Ecken. Etwa die de-facto-Aufhebung der Unauflöslichkeit der Ehe durch seine Interviewaussage, ein Kommentar eines Kardinals sei die korrekte Deutung einer Fußnote zu seiner Enzyklika Amoris Laetitiae. Irre. Oder die Auslagerung der Verbote des überlieferten Ritus im "Gefängniswärter der Tradition" (TC) in die Hand der Bischöfe. Ein Priester sagte mir dazu, de facto werde es keine neuen Messorte mehr geben.
Aber warum vergt Franziskus "Neue Lehren" nicht direkt? Ist es vielleicht der Heilige Geist, der falsche "Quasi-Antidogmen" verhindert? Oder doch eine gewisse Angst vor der Verdammnis?


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 kleingläubiger 20. Juli 2023 
 

Die Zerstörung der Kirche von innen heraus, auf die Spitze getrieben. Da gibt es nichts mehr zu beschönigen, dieser Papst schadet der katholischen Kirche Jesu Christi!


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 Smaragdos 20. Juli 2023 
 

Der Papst, der gerne Prozesse anstösst

In Anlehnung an den letzten Post von Joachim Heimerl würde ich auch sagen, dass PF zumindest einen Prozess ohne Zweifel angestossen hat, und zwar denjenigen der Reinigung und Scheidung der Geister innerhalb der Kirche! Dafür sollten wir ihm vielleicht sogar dankbar sein.


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 Joachim Heimerl 20. Juli 2023 
 

Man darf das Papsttum nicht verklären, insofern ist dieses Pontifikat ein Prozess

der Reinigung. Unter Franziskus beginnen allerdings Häresien die Lehre der Christi zu überlagern (Unauflöslichkeit der Ehe usw.) und das kann gar nicht ohne Folgen bleiben. Die Vorstellung, dass ein nächster Papst mit alldem aufräumt, halte ich persönlich eher für unwahrscheinlich. Meine Prognose ist eine Spaltung der ganzen Kirche, die auch das Papstamt erfasst. Franziskus ist wohl erst der Anfang von alldem, und ich wäre froh, wenn ich mich hier irren würde! Wenn es aber so kommt, dann weil Gott es zulässt, und nicht weil er den oder jenen Papst erwählt; das hat er bei Alexander VI. nicht und bei Franziskus auch nicht. Es war ein abgekartetes Spiel in beiden Fällen und weiter nichts. Franziskus ist sozusagen das Ende der neuzeitlichen katholischen "Papstromantik" - ein ernüchterndes Ende, wenn Sie mich fragen. Vielleicht aber auch eine Chance im Sinne der Reinigung, wer weiß?


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 edgar 20. Juli 2023 
 

Joachim Heimerl

Natürlich ist es wahr, dass der Heilige Geist nicht persönlich in die Wahl eingreift, aber er lässt zumindest zu, dass ein bestimmter Kandidat das Papsttum erlangt. Es ist also offensichtlich in seinem Plan mit der Kirche Gottes gelegen, dass Papst Franziskus von den Kardinälen gewählt worden ist. Worin langfristig dessen Aufgabe besteht, können wir Menschen noch gar nicht abschätzen.
Und was die früheren sehr problematischen Päpste anbetrifft, so hat selbst Alexander VI., der weiß Gott nicht gerade ein Vorbild war, doch sein Gutes durch den Vertrag von Tordesillas gehabt, der einen längerfristigen Frieden zwischen Spanien und Portugal erreicht hat. Wie gesagt: Gottes Wege sind nicht unsere Wege.


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 Hanno.B 20. Juli 2023 
 

Der derzeitige Papst sollte umgehend zurücktreten. Danach sollten die Kardinäle einen der ihren wählen, der gleichzeitig glaubenstreu ist und auch politischen Durchblick hat. M.E. ist seine Eminenz Kardinal Müller am besten von allen Kardinälen dafür geeignet.


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 Joachim Heimerl 20. Juli 2023 
 

@ Edgar/ Der Papst wird nicht vom Heiligen Geist erwählt, da gäbe es auch

genügend Gegenbeispiele. Die Wahl erfolgt idealerweise unter Beistand des Heiligen Geistes. Das ist etwas völlig anderes und das bedeutet auch, dass schlechte Päpste von Gott zugelassen werden können, Wahlabsprachen, sogar gekaufte Wahlen ( gab es alles!!)- wie alles Schlechte in der Welt.Aber eine direkte göttliche Erwählung gibt es nicht. Wir hoffen aber, dass Gott jedem Papst i besonderer Weise besteht.


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 Tante Ottilie 20. Juli 2023 
 

@edgar

Ich bin durchaus Ihrer Meinung, was das letzte Konklave und die Rolle des Hl. Geistes dabei angeht.

So, durch die Wahl J. M. Bergoglios, zum Papst werden jedenfalls himmelschreiende geistliche Defizite in der rk Kirche Lateinamerikas vor der ganzen Welt offensichtlich.

Ich hatte kürzlich auf einen Focis-Artikel verwiesen, wonach in eben Lateinamerika die RKK im Laufe der Jahre rd die Hälfte ihrer Gläubigen durch Abwanderung zu evangelikalen Freikirchen verloren hat!

Kein Wundet bei solch einem "Spitzenpersonal" des dortigen Klerus.

Für mich sind die ENTZAUBERT.


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 MPDE 20. Juli 2023 
 

Ehrlichkeit unvermeidbar

Ich bin strikt gegen jeden persönlichen Angriff auf den Papst. Aber aus der Perspektive sachlicher und nüchterner Feststellungen muss ich sagen, dass es hier einfach nichts mehr zu beschönigen gibt. Die eindeutige Tendenz und die Weichenstellungen durch PF sind einfach zu deutlich. In so ziemlich allen wesentlichen Problemfeldern der Kirche (Säkularisation im Westen, Angriffe auf den christlichen Glauben durch Ideologen und Extremisten, Missbrauch, häretische Tendenzen vor allem in der deutschen Ortskirche) haben sich die Probleme nur weiter verschlimmert - die Fälle Danneels und McCarrick wurden bereits erwähnt. Der Papst ernennt Amtsträger nicht aufgrund fachlicher oder "spiritueller" Kompetenz und Eignung, sondern aufgrund persönlicher Beziehungen. Ein System, dass in der Kirche nicht neu ist, aber ihr keineswegs gut getan hat. Tatsache ist: das jetzige Pontifikat wird als eines der schlechtesten der Neuzeit in die Geschichte eingehen.


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 Bene16 20. Juli 2023 
 

Ein ausgezeichneter Kommentar

Ganz herzlichen Dank!
Die drei unmittelbaren Vorgänger von Papst Franziskus, habe ich geschätzt, geliebt - ihnen zutiefst vertraut. Das gegenwärtige Pontifikat hingegen hat in mir einen (ich hoffe heiligen!) Trotz geweckt.
Himmlischer Vater, ich danke Dir für alle Stärkung im Glauben; besonders auch durch kath.net und viele der hier schreibenden "Mitforisten".


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 edgar 20. Juli 2023 
 

Adamo

Meinen Sie, dass der Heilige Geist beim Konklave 2013 gerade Urlaub gemacht hat?
Ich bin überzeugt, dass Gottes Geist bei JEDEM Konklave dabei ist und genau weiß, warum die Entscheidung gerade so und nicht anders gefallen ist, auch wenn es uns nicht passt. Seine Wege sind nicht unsere Wege.
" ... nicht wie ich will, sondern wie du willst".


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 Smaragdos 20. Juli 2023 
 

Anthropozentrismus

Fortsetzung

Man könnte es so zusammen fassen: die konkrete Wirklichkeit der Menschen ist unter PF zum neuen Massstab der Kirche geworden, und nicht mehr die geoffenbarte Wahrheit Gottes wie unter JPII und BXVI.

Es ist immer dasselbe: das Abgleiten vom Theozentrismus zum Anthropozentrismus und somit das Anbiedern an die Welt. "Ohrenkitzel", wie Paulus sagen würde.


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 Adamo 20. Juli 2023 
 

Herzlichen Dank Peter Seewald für Ihre Klarstellung!

@Palmsonntag, die Weichen für PF stellte die ungute St.Gallen-Mafia, von der kath.net vor Jahren ausführlich berichtet hatte.

Sie ist die eigentliche Ursache für die heutige katastophale Personalbesetzung wichtiger Ämter und die Kardinalsernennungen durch den amtierenden Papst Franziskus.

Aber sind wir getrost, bei den nächsten Konklaven wird der HEILIGE GEIST bekanntlich noch ein Wörtchen mitzureden haben, wie Peter Seewald am Schluß richtig anmerkte.


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 Juandiego 20. Juli 2023 

Austritt aus der rö.k. Steuergemeinschaft ist kein Abfall vom Glauben

Der Austritt aus der rö.k. Steuergemeinschaft hat nichts mit dem Austritt aus der Kirche zu tun. Letzteres geschieht nur bei einem Abfall vom Glauben.
Die Irrwege zu finanzieren war für mich ein echter Gewissenskonflikt.
Wie froh bin ich, aus dieser Steuergemeinschaft ausgetreten zu sein.
Die Pflicht, die Kirche zu unterstützen, bleibt unverändert... Und jeden Monat habe ich die Freude, ein neues Projekt zu unterstützen... Es gibt genug Projekte in der katholischen Kirche, die dem Herrn und seiner Kirche dienen. Mal diese Ordensschwester in diesem Land, mal Projekte für Kinder hier oder dort, mal für dieses Seminar oder für jene Priester.
Mein monatlicher Beitrag ist von einer Qual zu einer wahren Freude geworden.
Mir persönlich ist meine „irreguläre Situation“ (welch dummes Wort) vor den kirchlichen Autoritäten ein Ansporn, noch inständiger für unsere Bischöfe zu beten. Möge der Herr uns den Tag schenken, an dem sie wieder mit der Una Sancta vereint sind.


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 Smaragdos 20. Juli 2023 
 

Papst Franziskus geht es um Wirklichkeit, nicht um Wahrheit

Danke, Peter Seewald, dass Sie kein Blatt vor den Mund nehmen. Wie Sie sage ich ja schon lange, dass PF mit den Pontifikaten von BXVI und JPII gebrochen hat, wenn auch nur schleichend. Aber es geht um einen regelrechten Bruch.

Ging es JPII und BXVI noch um die göttliche Wahrheit, geht es PF nur noch um die menschliche Wirklichkeit. Somit gleitet die Kirche unmerklich von absoluten Wahrheiten hin zu relativen Wirklichkeiten und somit zum lehrmässigen und ethischen Relativismus. Und das ist in der Tat nicht nur ein Bruch, sondern ein Dammbruch, eine Katastrophe.

Wie gut, dass es den Katechismus der Katholischen Kirche gibt! Das ist und bleibt der wahre Glaubenskompass. Er ist in gewisser Weise ein gemeinsames Werk von Kardinal Ratzinger und JPII. Ewiges Vergelt's Gott an sie!


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 Palmsonntag 20. Juli 2023 
 

".....'ist !' von Anfang an eine Katastrophe ... "

@ Tante Ottilie

Das 'war' wird noch kommen ...


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 Dottrina 20. Juli 2023 
 

Super Interview!

Danke an Peter Seewald und kath.net für die Veröffentlichung dieses Interviews. Hier spiegelt sich meine persönliche Einschätzung der Situation der Kirche und das Verhältnis der beiden Päpste zueinander zu 100% wider. Das gehört weit verbreitet!


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 Joy 20. Juli 2023 
 

Komm, Hl. Geist!

Beten wir - der Herr wird Seine Kirche nicht verlassen.


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 Palmsonntag 20. Juli 2023 
 

Und das alles verdanken wir den Machenschaften der "St. Gallen - Mafia" .


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 Tante Ottilie 20. Juli 2023 
 

Dieser Papst war von Anfang an eine Katastrophe für die rk Kirche

Bloß gut, dass er nicht schon 2005 gewählt wurde und dass Benedikt XVI. noch so lange lebte.

Man kann nur beten, dass es nicht zu schlimm für die Kirche und unseren Glauben wird.


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 Zeitzeuge 20. Juli 2023 
 

Dank an Herrn Seewald und die Redaktion für die Veröffentlichung

dieses grundlegenden Interviews!


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 lakota 20. Juli 2023 
 

Jedes Wort wahr und klar

danke, Peter Seewald!

"dass sich der Kurs von Papst Franziskus mit zunehmendem Alter radikalisiert, oder sagen wir: entschleiert..."
Genau so ist es!
Die Falschheit von Anfang an wird jetzt "entschleiert"...enthüllt, immer deutlicher.

Können die "Nibelungen" all diese Punkte widerlegen oder ist das auch wieder "Papstbashing"?


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 je suis 20. Juli 2023 

Zusammenfassend gesagt:

Evita Peron ist Papst!


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 je suis 20. Juli 2023 

Zusammen fassend gesagt:


0
 
 München kontra 20. Juli 2023 
 

@Stephaninus

Unter Austritt verstehe ich eine Weigerung finanziell diese Entwicklung mitsamt seinen Akteuren mitzufinanzieren. Deutschland liefert meines Wissen einen nicht unbedeutsamen Beitrag nach Rom.
Dieser Schritt hat für mich nicht das geringste mit meiner Glaubenshaltung zu tun. Ganz im Gegenteil, ich fühle mich dem katholischen Glauben zutiefst verbunden.


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 Taubenbohl 20. Juli 2023 
 

Franziskus bricht nicht nur mit Benedikt XVI. mit der neuen „Theologie von Francesco“ (lesen Sie die vielen Interviews mit Erzbischof Fernandez), sondern auch mit der von Papst Johannes Paul II.

Veritatis Splendor scheint nicht mehr die inpiration zu sein...theologie durch Fussnoten scheint bis jetzt die modus operandi gewesen zu sein aber jetzt nicht mehr. Jetzt ist alles unverhüllt in den Brief des Papstes an Fernandez.

Das ist eine neue Theologie und eine neue Ethik ... Kardinal Roche hat mit Traditionis custodes (motu proprio) deutlich auf eine veränderte Theologie hingewiesen.

Der Situationalismus der Theologie von Francesco wird zu einem moralischen Chaos führen, da die äußerst hypothetischen Beispiele von Erzbischof Fernandez absurd sind.

Nach der Logik von Franziskus und Fernandez gibt es keine moralischen Absolutheiten ... das wäre starr und unbarmherzig, und Gott ist barmherzig. Liebe ist alles ... die alte Agape der 1960er Jahre.

Sehr, sehr besorgniserregend.


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 SalvatoreMio 20. Juli 2023 
 

Am Ende wird Christus siegen!

Das ist unsere Hoffnung, der Trost, der uns heute nährt. Wer die letzten Jahre aufmerksam verfolgt hat, muss obigem ausgezeichneten Interview leider vollen Glauben schenken. Darin erwähnt Herr Seewald u. a. die kostbaren Gedanken von Papst Benedikt XVI: "Erneuerung" bedeutet: "In der Erneuerung bewahren; in der Bewahrung erneuern, um das Zeugnis des Glaubens mit neuer Klarheit in die Dunkelheit der Welt zu bringen". Helfen wir dabei in Gebet, Wort und Tat! Es dient recht düster aus!


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 Stephaninus 20. Juli 2023 
 

@München kontra

Ich verstehe nicht, was Sie meinen. Ein Kirchenaustritt hat im Wesentlichen damit zu tun, dass ich der Kirche in D, A oder CH die Steuer nicht mehr zahle. Das hat aber mit der Universalkirche kaum einen Zusammenhang. Oder fordern Sie hier zum Abfall vom der katholischen Religion auf?


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 Joachim Heimerl 20. Juli 2023 
 

Endlich nennt jemand die Dinge beim Namen!

Die Beseitigung des Erbe Benedikts ist eine Beseitigung des wahren katholischen Glaubens. Darum geht es, das ist jedem klar, seit langer Zeit, aber niemand traut es sich zu sagen, weil alle Angst vor Franziskus haben und sich wegducken, zuerst die Kardinäle (bravi!) und dann die allermeisten Bischöfe. Stattdessen wird ein durch und durch positives Bild von Franziskus gezeichnet, das mit der hier geschilderten Wahrheit überhaupt nichts zu tun hat. Meine Güte, Leute! Wacht auf und geht auf die Barrikaden! So kann es doch nicht mehr weitergehen!! Danke für diese klaren Worte von Peter Seewald, der Gott sei Dank kein Kleriker ist, sonst würde er sich das wohl nicht trauen - und das ist doch gerade das Problem! Vonwegen: Wir hören alle aufeinander und einander zu. Das ist nichts als Propaganda der "Synodalkirchler" - und des Papstes. Aber es ist eine Farce!


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 München kontra 20. Juli 2023 
 

Kirchenaustritt unvermeidbar

Wer bislang noch meinte mit Kompromissfähigkeit in der katholischen Kirche verbleiben zu können, kommt nun an einer persönlichen Klärung nicht vorbei.
Dieser Papst ist ein Fiasko. Vielen Dank für dieses kostbare Interview.


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 CusanusG 20. Juli 2023 
 

Starke Worte

Hier spricht ein Insider Klartext. Übersetzt: PF ist nicht nur unfähig als Theologe, er ist auch revanchistisch und bösartig im Umgang mit Mitarbeitern und hat keinerlei Skrupel aus der Kirche Jesu Christi eine Kirche der Sozialisten zu machen.

Es wird einiges ans Tageslicht kommen, wenn er nicht mehr im Amt sein wird. Ein Tiefpunkt für das Papsttum in den letzten 200 Jahren.


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