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Kontroverse um die "Tagespost"

12. August 2020 in Chronik, 34 Lesermeinungen
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Zwischen dem Papst-Biografen Peter Seewald und der katholischen "Tagespost" hat sich eine Kontroverse um einen Beitrag auf der Titelseite der "Tagespost" entsponnen, den Seewald als tendenziös und seiner Reputation schädigend empfindet.


München (kath.net)

Zwischen dem Papst-Biografen Peter Seewald und der katholischen Tagespost hat sich rund um die Berichterstattung der Erkrankung Papst Benedikt eine Kontroverse um einen Beitrag auf der Titelseite der "Tagespost" entsponnen, den Seewald als tendenziös und seiner Reputation schädigend empfindet. Der Münchner Autor hat sich in einer Stellungnahme, die kath.net vorliegt und unten zitiert wird, dagegen zur Wehr gesetzt.

 

Die Stellungnahme im Wortlaut:

 

Auf der Titelseite der "Tagespost" vom 6. August 2020 wurde ich im Zusammenhang mit der Berichterstattung um die Erkrankung von Papst Benedikt persönlich angegriffen. Ich bin darüber verärgert und enttäuscht. Der Beitrag ist tendenziös und entspricht nicht den wahren Gegebenheiten. Er ist geeignet, meine Reputation zu beschädigen. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, bei mir nachzufragen, ob es sich wirklich so verhält, wie es in dem Artikel dargestellt wird.



Es ist eben nicht richtig, wie die "Tagespost" schreibt, dass ich nach meinem jüngsten Besuch beim emeritierten Papst zur Presse geeilt wäre, um aus der Erkrankung des Emeritus gewissermaßen Kapitel zu schlagen. Ich wusste von der Gesichtsrose, an der Papst Benedikt leidet, seit längerer Zeit. Erst nach meinem Besuch im Vatikan hatte ich im Rahmen des Berichtes über die persönliche Übergabe meiner Biografie "Benedikt XVI., auch über das gesundheitliche Befinden Benedikts gesprochen. Die akute Erkrankung des 93-jährigen Emeritus zu verschweigen, hätte meinem Berufsethos eklatant widersprochen. Ich bin kein Hofberichterstatter, sondern unabhängiger Journalist. Gerade das Bemühen um Wahrhaftigkeit war es, warum mir Joseph Ratzinger seit nunmehr fast dreißig Jahren sein Vertrauen geschenkt hat.



Im vorliegenden Fall hat meine Meldung eine internationale Anteilnahme und eine Welle der Sympathie für Benedikt XVI. ausgelöst. Die "Tagespost" jedoch schwang sich danach zu einer Art Oberzensor auf, um mir eine Rüge zu erteilen: "Die jüngsten Schlagzeilen zum Emeritus waren überflüssig", hieß es darin. Zwischentitel: "Ist jede Viruserkrankung ein Grund, an die Presse zu gehen?" Wie gesagt, ich bin nicht aufgrund der Viruserkrankung an die Presse gegangen, das hätte ich weit früher tun können. Ich schätze den Autor des "Tagespost"-Beitrages, Guido Horst, als einen hervorragenden und engagierten Journalisten. Und ich weiß, dass jedem Kollegen in der Hitze des Gefechtes auch einmal die Gäule durchgehen können. Aber in so einem Fall müsste die Chefredaktion eingreifen. Mit der Platzierung auf Seite 1 (und nicht im Kommentarteil) wurde dem Beitrag jedoch eigens noch ein herausgehobener Stellenwert beigemessen.
 

Auch Papstsekretär Erzbischof Georg Gänswein hat die Öffentlichkeit über die Erkrankung des Papstes unterrichtet. Mit deutlichen Worten: "Das sind Schmerzen, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche". Will die "Tagespost" auch hier den Rotstift ansetzen, gemäß ihrer Zeile "Der Emeritus hat ein Recht auf Diskretion"? Gänsewein hat dabei ausdrücklich klargestellt, dass alleine durch manche Überschriften - und nicht durch den Inhalt meines Statements - suggeriert wurde, dass Benedikt XVI. bereits auf dem Sterbebett liege. Ich selbst habe darauf hingewiesen, dass Papst Benedikt optimistisch sei, bald wieder zu Kräften zu kommen. Er habe noch das eine oder andere Thema im Kopf und denke sogar daran, noch einmal zur Feder zu greifen.
 

Dass ausgerechnet ein katholisches Organ wie die "Tagespost" einen Autor, dessen Papst-Biografie man zuvor noch als "genialen Wurf" gelobt hatte, um einer billigen Schlagzeile wegen vorzuführen bereit ist, finde ich enttäuschend. Bei einem medialen Umfeld in Deutschland, das vielfach von einer Anti-Ratzinger-Haltung geprägt ist, wäre es das Gebot der Stunde, dass sich diejenigen, die für eine zutreffende Berichterstattung über das Werk des deutschen Papstes eintreten, nicht auch noch gegenseitig an die Gurgel gehen.

Aktuelles kath.net-Interview mit Peter Seewald: „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“

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Lesermeinungen

 Andrzej123 13. August 2020 
 

Passage 2 und Kommentar

"Wohltuend waren die Diskretion und die Zurückhaltung, mit denen die Medien den Abschied Benedikts von seinem Bruder Georg in Regensburg begleitet haben. Das war dem traurigen Anlass angemessen. Angemessen sollte auch die weitere Berichterstattung über die letzte Phase im Leben des emeritierten Papstes sein, in der es auch Gebrechen und Erkrankungen geben muss, der Schutz der Privatsphäre aber jeder Sensationsberichterstattung den Riegel vorschieben sollte."

Kommentar:
Der Sinn diese Passagen ist klar, ebenso sind es die genannten Gründe und die beiden unschwer zu erratenden Motive.
Der Glauben wird das eigentlich sich schon lange Vorbereitende ertragen lassen, wenn es denn doch entgegen der Hoffnung eingetreten ist.


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 Andrzej123 13. August 2020 
 

Passage 1

"Kaum zurück in Deutschland hat Seewald von der Erkrankung des emeritierten Papstes die "Passauer Neue Presse" unterrichtet. Musste das sein? Wie schon gesagt: Wenn es um einen 93 Jahre alten Mann geht, kann immer wieder mal von einer Erkrankung, vielleicht auch mal von einer längeren Untersuchung in einer Klinik, von einem Krankenhausaufenthalt, von weiteren größeren oder kleinen Gebrechen die Rede sein. Aber ist jede Viruserkrankung ein Grund, damit sogleich an die Presse zu gehen - zumal in Zeiten des Nachrichten-Sommerlochs, wenn die Redaktionen auch die kleinen Sachen mal ganz groß erscheinen lassen."


2

2
 
 Federico R. 13. August 2020 
 

@chorbisch

Der Vorwurf Richtung “unlautere Werbung“ wurde in der Tat nicht von Guido Horst in der „Tagespost“ gemacht. Er findet sich in zumindest einem Leser-Kommentar auf einer anderen kath.net-Seite zum selben Thema.


2

0
 
 lesa 13. August 2020 

Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

@Herrliberg: Was den Artikel über P.Kentenich betrifft, kann man nur @Zeitzeuge zustimmen. Ohne gerichtliche Abklärung darf so etwas nicht sein, wenn es auch einen "Gegenartikel" gegeben hat.
Aber von "false flag" und "Qualität nach unten offen" zu reden, scheint m.E. mehr als unangebracht und ungerecht. Wenn man nur an die Bemühungen um theologische Klärungen zu den Themen des synodales Weges bedenkt. Hochkarätige theologische Orientierung!
In welcher Zeitung finden Sie denn so etwas - abgesehen von kath.net?
@Marianus und @m: Schn.Flagm.: Sicher ist da eine Portion Gegenwind mit der Waffenrüstung Gottes (Eph6)anzugehen. Zu ihr gehört auch, wie man nachlesen kann, die Bereitschaft, zu vegeben und Frieden zu schließen. Das gehört zur Rechtgläubigkeit dazu - die wird hier ja sehr geschätzt, nicht wahr?

. .: .


2

1
 
 Lilia 13. August 2020 
 

Dass Papst Benedikt an einer Gesichtsrose leidet,

konnte jeder klar und deutlich sehen, der sich die Bilder seines Besuches in Regensburg angesehen hat - vorrausgesetzt, man hatte keine Tomaten auf den Augen!!

Dass die Tagespost ein Drama aus der Seewaldgeschichte macht, hat ohne Zweifel auch etwas mit Auflagensteigerung zu tun. Wenn's um die Sensationslust geht, agieren alle Zeitungen gleich, egal welche Weltanschauung sie vertreten!


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 chorbisch 13. August 2020 
 

@ Federico R.

Ich habe mir den Beitrag von Herrn Horst eben noch einmal durchgelesen und konnte nichts finden, was man als Vorwurf interpretieren kann, Herr Seewald habe mit seiner Handlungsweise Werbung für sein Buch machen wollen.

Ich finde den Appell von Herrn Horst Punkt, bei Berichten über den Gesundheitszustand Benedikts XVI. Zurückhaltung zu üben, richtig, unabhängig davon, dass Herr Seewald seine Publikation abgestimmt hatte.

Darüber muss amn diskutieren können, ohne daß gleich auf die Ebene persönlicher Verumglimpfung zu heben. Auch ein Peter Seewald sollte akzeptieren, daß jemand sein Verhalten kritisch beurteilt.

Daß Herr Seewald über jene Formulierung erbost ist, die man so interpretieren kann, als sei er nach seiner Rückkehr mit "fliegenden Rockschößen" zur PNP geeilt, ist verständlich. Aber dazu sagt er in seiner Gegenrede eben nichts Konkretes.


4

1
 
 Federico R. 13. August 2020 
 

Lieber @Zeitzeuge, aus Zeitgründen kann ich mich derzeit ...

... nur sehr wenig an aktuellen kath.net-Diskussionen beteiligen. Doch gerne stimme ich Ihnen zu, dass man es unserem verehrten betenden Papst Emeritus selbst überlassen sollte, zu bestimmen, ob und wann über seinen Gesundheitszustand öffentlich berichtet werden soll. Lt. Peter Seewalds hier veröffentlichter Stellungnahme hat er dafür die Erlaubnis aus dem Kloster Mater Ecclesiae erhalten.

Im übrigen halte ich Herrn Seewald für einen absolut integren und verantwortungsvoll arbeitenden Journalisten, der es bestimmt nicht nötig hat, auf die ihm vorgeworfene Weise Werbung für seine jüngst erschienene Ratzinger-/Benedikt-Biographie aufmerksam zu machen. Trotz des erheblichen Umfangs wird das Buch sicher ein zukünftiges Standardwerk in der Literatur zu Benedikt XVI. sein. Der in die Kritik geratene „Tagespost“-Aufmacher von Guido Horst bleibt mir unverständlich.


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 Andrzej123 13. August 2020 
 

Geschäftsmann in eigener Sache

Als vor einiger Zeit eine Führungskaft in meiner Firma zu Fall kam, gab es d. einen oder anderen ehemals eher liebedienerischen, der dem inzwischen liegenden noch ein paar Tritte verpasste.
D. Fallen hatte seine Gründe, doch d. beflissene sofortige Abstandnehmen mancher, die gestern noch mit ihm beste Freunde waren, legte doch eine Nachfrage nahe. Antwort: Seien wir realistisch, hier ist jeder Geschäftsmann in eigener Sache.

Dass kath.net d. Mut hat,Peter Seewald gegen d. Attacke seitens eines befreundeten Mediums in Schutz zu nehmen, las ich mit Dankbarkeit.

Großer Respekt auch Schwester Dr. Doria Schlickmann, die auf Grundlage eigener intensiver Forschungstätigkeit auf katholisch.de d. längst verstorb. Kenntenich (von dem man im übrigen halten kann, was man will) gegen (umsatzheischende, sehr dünne und daher aufzublasende) Vorwürfe in Schutz nimmt.
Sie wird wissen, was d. für ihre Zukunft bedeutet.
Eine Geschäftsfrau in eigener Sache, aber so wie man es als Christ sein sollte.


3

5
 
 Zeitzeuge 13. August 2020 
 

Meine Meinung zu diesem ärgerlichen Thema:

Falls überhaupt, sollten Berichte über den

Gesundheitszustand des em. Papstes Benedikt XVI.

nur mit dessen persönlicher, ausdrücklicher

Genehmigung an die Öffentlichkeit gelangen!


Meldungen über einzelne Archivfunde und deren

subjektive Interpretation sollten ebenfalls

nicht vor dem offiziellen Abschluß eines Ver-

fahrens veröffentlicht werden, das sollte

m.E. auch für die Namen Verdächtiger in

Missbrauchsfällen gelten bis zur gerichtlichen

Klärung mit einem unanfechtbaren Urteil, denn

leider zählt bei den Medien die erste Meldung,

ein zu Unrecht Beschuldigter ist trotz ggfls.

erwiesener Unschuld "gebrandmarkt", das finde

ich aber zutiefst unchristlich!


Trotzdem bleibt Herr Seewald und die "Tagespost"

gerade für konservative Katholiken unverzichtbar!


Die Kontroverse sollte schnellstens beendet

werden, denn nützen tut diese nur der "anderen

Seite" und das will doch wohl keiner der

Beteiligten!


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2
 
 KatzeLisa 12. August 2020 
 

kontroverse Meinungen

Vielleicht sollte man solch kontroverse Meinungen einfach nebeneinander stehen lassen. Ich freue mich immer, wenn ich von Papst em. Benedikt höre, wobei ich bei dieser Nachricht Mitleid mit ihm hatte und um baldige Genesung gebetet habe.
Wenn Guido Horst das anders sieht, kann ich das auch akzeptieren. Er fürchtet wohl, daß die Sensationspresse aus der Meldung Honig saugt.
Eigentlich bin ich sogar froh, wenn kontroverse Meinungen gleichberechtigt zu Wort kommen. Das ist heutzutage nämlich längst nicht mehr selbstverständlich.


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 mphc 12. August 2020 

@bibelforscher

Da Sie ein Forscher sind, lesen Sie bitte Dorothea M.Schlickmann "Josef Kentenich- Ein Leben am Rande des Vulkans"Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2019.


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 M.Schn-Fl 12. August 2020 
 

Sehr bedauerlich

Auch ich bedaure sehr den sinnlosen Angriff ausgerechnet auf der Titelseite der Tagespost, die schon über 20 Jahre meine Zeitung ist.
Auch hier fällt mir wieder der Spruch eines meiner akademischen Lehrer ein:
"Der Teufel ist nur da interessiert, wo es sich lohnt. Die anderen hat er schon im Sack."
Über allem aber steht das Wort Jesu an die Apostel und an uns:
"Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander."


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 Herrliberg 12. August 2020 

Pater Kentenich Story und Peter Seewald Bashing haben in der Tat etwas gemeinsam!

Schon lange hege ich den Verdacht, dass die Tagespost unter einer 'false flag' segelt. Es gehört sich nicht für eine Zeitung, die eine katholische im ursprünglichen Sinne des Wortes sein will, dem Seligsprechungsprozess von Pater Kentenich mittels unseriöser Quellenforschung vorgreifen zu wollen und Journalistenkollegen öffentlich bloß zu stellen, zumal Herr Seewald für die Übertreibungen in der Tagespresse keine Verantwortung trägt. Zwischen sich katholisch geben und katholisch sein ist ein großer Unterschied, der leider von vielen offenbar nicht bemerkt wird.


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 Marianus 12. August 2020 

@Gandalf: Nun muss ich doch einmal nachfragen:

Ich habe vorhin von "Fehlern" gesprochen und eine Falschmeldung als solche benannt. Wie kommen Sie darauf, dass ich die bei Peter Seewald sehe?!
Im übrigen sind wir alle, Sie und ich und jeder andere tagtäglich, auch hier im Forum, den Versuchungen Satans ausgesetzt. Bitte nicht wieder falsch verstehen: nicht ausgeliefert!
Ziel Satans ist es bekanntlich, Verwirrung im Volk Gottes zu stiften und uns zu spalten. Was ihm fatalerweise! in diesem Fall "Tagespost vs. Peter Seewald" sogar zwischen zwei wichtigen katholischen Stimmen & Akteuren gelungen ist, die ich beide gleichermaßen schätze, so wie das kath.net übrigens. Sonst wäre ich nicht hier.
Den Auftrag Christi an uns alle, Ihm zu folgen, verstehe ich auch in dem Sinne, dass wir den Frieden, den er verkündet, untereinander nicht unnötig in Frage stellen. Auch hier im Forum.
In diesem Sinne wünsche ich allen, die sich hier geäußert haben und noch äußern werden, Gottes reichen Segen und mit Christus: Der Friede sei mit Euch!


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 JP2B16 12. August 2020 
 

@verehrter Stefan Fleischer: Ihnen ein Grüezi nach Grenchen

Ich bin absolut bei Ihnen und es ist ganz wichtig, was Sie uns allen ins Gewissen gerufen haben. Manchmal ist es angezeigt, besser zu schweigen, um eines größeren Zieles willen. Das sollten wir alle, die wir gerade GEMEINSAM auf stürmischster See fahren, bei allem Eifer und guten Willen bedenken können.


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 y.stark 12. August 2020 
 

Vollkommen unabhängig davon, ob Herr Seewald Recht hat oder nicht, verstößt er mit seiner Handlung gegen die Regel "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing". Er muss nun damit rechnen, bei der Tagespost gesperrt zu werden, d.h. man wird in Zukunft auf seine Mitarbeit verzichten, wie das anderswo oft sehr schnell passiert.


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 Diasporakatholik 12. August 2020 
 

Ich lasse auf "Die Tagespost" nichts kommen.

Und keineswegs hat sie bzw. ihr Romkorrespondent Guido Horst "Mist(!)" verbreitet, sondern in besagtem Artikel schlichtweg und unaufgeregt Tatsachen geschrieben und zu etwas mehr Diskretion und Zurückhaltung bzgl. der Berichterstattung um die Gesundheit des emeritierten und hochbetagten Papstes Benedikt XVI. aufgerufen.

Was, bitteschön, ist daran ehrenrührig, dass es so rüde abgekanzelt werden müsste?


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4
 
 Eisenherz 12. August 2020 
 

Ist das wirklich notwendig gewesen, liebe Tagespost?

Ich hoffe, dass die beiden Kontrahenten das miteinander lösen können - ansonsten springe ich gerne ein mit einer Flasche Rotwein!


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0
 
 Andrzej123 12. August 2020 
 

Peter Seewald und Pater Kenntenich haben etwas gemeinsam

Die beiden Angeklagten, so vermutete ich sofort, haben etwas gemeinsam, das gewisse Journalisten bzw Theologen in gewissen katholischen Kreisen am meisten in Rage versetzt.
Bei Pater Kenntenich ging es schon aus den wie üblich nebulösen Tiraden hervor, bei Peter Seewald musste ich noch googeln.
Keine Überraschung: Es stimmt!


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 Gandalf 12. August 2020 

@Marianus v

Mag alles sein, nur Mist hat hier nicht Hr. Seewald verbreitet, sondern ganz klar und ohne Not die Tagespost.. wenn man so seine Freunde via Zeitung fertig macht, der braucht keine Feinde mehr... p.s. und Peter Seewald ist ein großer Ehrenmann!


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 chorbisch 12. August 2020 
 

@ Gandalf; Marianus

Gandalf, vielen Dank für diese ergänzende und wichtige Information. Ich frage mich, warum Herr Seewaldt das nicht erwähnt hat. Das entkräftet die Vorwürfe doch weitaus mehr als seine durchaus mit etwas Eigenlob ob seiner Diskretion("Ich wusste von der Gesichtsrose schon seit längerer Zeit")angereicherten Ausführungen über journalistischen Ethos.
Wobei über die Frage von Herrn Horst, ob man "über jeden Virus berichten" müsse, schon diskutiert werden kann und darf.

@ Marianus: Theologisch gesehen haben Sie vermutlich recht. Aber wir Menschen haben immer noch die Wahl, ob wir uns für oder gegen die Sünde und das Schlechte entscheiden. Vor dieser Wahl stehen wir praktisch täglich.
Es war die Entscheidung von Herrn Horst, den Kommentar ohne vorherige Rücksprache mit Herrn Seewaldt zu publizieren. Er saß am Schreibtisch, nicht der Leibhaftige, und er trägt dafür die Verantwortung.


3

0
 
 bibelforscher 12. August 2020 
 

@AlbinoL

... aber Gott sei Dank hat unser Emeritus Benedikt klargemacht, dass Pater Kenntenich seitens vatikanischer Behörden nie rehabilitiert worden ist.
Also müssen wir uns doch hier zu diesem Thema keine Gedanken mehr machen.


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 Marianus 12. August 2020 

Dass Sie, Gandalf, allerdings meinen Beitrag

als "nicht zum Thema" verstehen, wundert mich sehr. Wer hat denn für diese Kontroverse gesorgt? Wer steht letztlich hinter den div. Spaltungen in der Kirche?
Natürlich sind immer wir Menschen es, die die Fehler machen. Und oft genug gerade in solchen Situationen, ist es der Teufel, der uns zu solchen Falschmeldungen o. a. verführt, wie hier offensichtlich geschehen.
Das mindert nicht unsere persönliche Verantwortung. Schärft aber unseren Blick & Aufmerksamkeit darauf, dass wir nicht dem Teufel auf den leim gehen.


8

1
 
 Marianus 12. August 2020 

Sorry, Gandalf, mein Post ging zu früh ab.

wie wäre es, wenn Sie, anstatt 2x zu löschen, das zusammenfügen, was zusammen gedacht war? Danke!
Für die Zukunft verspreche ich mehr Disziplin.


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1
 
 AlbinoL 12. August 2020 

@Fink

Wie lang würde bis zu Redaktionsschluss zeit gegeben? ;-)
Es wurden ganz einfach einzelne Dokumente veröffentlicht der reiserischen Überschrift Willen.
Es wurde sogar zugegeben nicht ausreichend recherchiert zu haben


5

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 Gandalf 12. August 2020 

@Marianus

Bitte hier zum Thema posten und nicht 3 Sätze in 3 Beiträgen. DANKE!


2

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 Marianus 12. August 2020 

Wer ist der Meister der Lüge, der Täuschung und der Spaltung?


3

1
 
 Fink 12. August 2020 
 

@ AlbinoL - nachdem Sie ein neues Thema bringen, sollten Sie

aber schon sachlich bleiben! In dem Artikel zu Pater Kentenich in der Tagespost vom 6.8.2020, Seite 12, heißt es ausdrücklich: "Eine Anfrage bei der Pressestelle des Schönstattwerks mit der Bitte um Stellungnahme zum ...blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet." Also, was ?


6

3
 
 Walahfrid Strabo 12. August 2020 

Sommerloch?

*Popcorn raushol*


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1
 
 Gandalf 12. August 2020 

@chorbisch

Peter Seewald hat dies mit Benedikt XVI. dh. mit Erzbischof Gänswein abgesprochen, die hatten nichts dagegen. Daher war das völlig korrekt und in Ordnung.


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 AlbinoL 12. August 2020 

Naja die Tagespost hat auch neulich auf Basis zweifelhafter Faktenlage

Anschuldigungen gegen Pater Kentenich erhoben, ohne die andere Seite anzuhören und umfangreich zu recherchieren.
Die Qualität scheint hier in letzter Zeit nach unten offen.


7

5
 
 chorbisch 12. August 2020 
 

@ Gandalf

Sicher hat Herr Seewald das Recht, sich zur Wehr zu setzen, aber seine Begründung, warum er die Erkrankung publik gemacht und nicht den zuständigen Stellen im Vatikan bei der Entscheidung den Vortritt gelassen hat, ob und wann das öffentlich gemacht wird, überzeugt mich nicht.

"Journalistischer Berufsethos" als Grund ist da doch ein sehr allgemeiner Begriff.

Gibt es eine Stellungnahme von Herrn Horst, warum kein Kontakt mit Herrn Seewaldt aufgenommen worden ist?


7

2
 
 Gandalf 12. August 2020 

@stefan fleischer

Prozesse führt ja keiner, nur Peter Seewald wurde hier von der Tagespost ohne Rücksprache und vorherige Kontaktaufnahme (!) ein bösartiges Verhalten unterstellt. Natürlich darf er sich dagegen zur Wehr setzen.


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 Stefan Fleischer 12. August 2020 

Ich bin sehr traurig

Dass solches unter uns passieren muss. Und noch trauriger, dass es an die Öffentlichkeit gezerrt wird.
(1.Kor 6,7)
"Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt? Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber ausrauben?"


13

2
 

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