Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  5. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  8. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  13. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. Iran: Mindestens 12.000 Tote bei Protesten gegen das Regime

"Nur Gott kann mich richten. Und mein Gewissen ist rein“.

30. Juni 2023 in Deutschland, 72 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Deutschland wurde ein Arzt zu 2,5 Jahre Haft verurteilt, weil er in der Corona-Zeit laut dem Gericht bei ca. 200 Menschen Impfatteste ausgestellt hat. Bei dem Prozess gibt es einige Ungereimtheiten. Der Arzt spricht von einem "politischen Prozess"


Bochum (kath.net/rn)

In Deutschland sorgte gestern ein Gerichtsurteil, bei dem ein Mediziner aus Recklinghausen, zu zwei Jahren und zehn Monate Freiheitsstrafe verurteilt wurde, für heftige Diskussionen. Der Mediziner aus Recklinghausen hatte während der Corona-Zeit auf Patientenwunsch laut dem Urteil bei ca. 200 Menschen Impfatteste ausgestellt, obwohl diese nicht geimpft wurden. Laut "Reitschuster" hat der Rechtsanwalt des Arztes nach dem Urteil heftige Kritik am Landgericht Bochum und der Staatsanwaltschaft geübt. Die Vorsitzende Richterin habe laut dem Anwalt so gut wie alle Anträge der Verteidigung abgelehnt. Die Urteilsbegründung sei die schlechteste, die er in seiner Berufslaufbahn erlebt habe und enthalte laut dem Anwalt nur Behauptungen. Besonders brisant ist der Vorwurf des Anwalts, dass die Aussagen von Zeugen, die zur Verurteilung geführt haben, nur auf Betrug beruht haben. So wurden Menschen unter Druck gesetzt, unter anderem durch Hausdurchsuchungen. Es wurden Blutanalysen bei verschiedenen Menschen durchgeführt und der Schein vermittelt, dass sich damit eine Impfung nach vielen Monaten noch feststellen lasse.


Der Arzt berief sich vor Gericht auf sein Gelöbis bei der Ärztekammer und sagte, dass es ihm untersagt sei Anweisungen zu befolgen, die in seinen Augen gegen seinen Ethos und die Menschlichkeit sind.  Seiner Meinung nach sei aber die Nötigung der Menschen zur Impfung genau das der Fall gewesen. Laut "Reitschuster" hat die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer sogar behauptet, dass es gar  keine Fälle von schweren Impfnebenwirkungen gäbe und dies obwohl seit Wochen auch große deutsche Medien von ganz konkreten Nebenwirkungen bei verschiedensten Menschen berichten und 2023 sogar entsprechende Prozesse in Deutschland stattfinden. Der Arzt selbst sitzt übrigens seit über einem Jahr in Untersuchungshaft und findet Trost in seinem Glauben. "Nur Gott kann mich richten. Und mein Gewissen ist rein“.

Wenig barmherzig ist die deutsche Justiz  auch im Umgang mit seiner Ehefrau. Laut  Tichys Online darf ihn diese nur zweimal im Monat unter Aufsicht besuchen. Zusätzlich zur Anwesenheit eines Justizvollzugsbeamten hat die Staatsanwältin Tophoff die Anwesenheit einer Frau angeordnet, die bei den Gesprächen des Ehepaares genauestens mithört.

Doch dem Arzt droht weiteres Ungemach. So soll noch ein weiterer Prozess stattfinden, bei dem es um "400 Impfungen" gehen soll.

 

VIDEO-Bericht von Boris Reitschuster - Exklusive Bilder und unfassbare Hintergründe durch den Anwalt

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. ADIOS!
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  9. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  12. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  13. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  14. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  15. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz