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"Nur Gott kann mich richten. Und mein Gewissen ist rein“.

30. Juni 2023 in Deutschland, 72 Lesermeinungen
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In Deutschland wurde ein Arzt zu 2,5 Jahre Haft verurteilt, weil er in der Corona-Zeit laut dem Gericht bei ca. 200 Menschen Impfatteste ausgestellt hat. Bei dem Prozess gibt es einige Ungereimtheiten. Der Arzt spricht von einem "politischen Prozess"


Bochum (kath.net/rn)

In Deutschland sorgte gestern ein Gerichtsurteil, bei dem ein Mediziner aus Recklinghausen, zu zwei Jahren und zehn Monate Freiheitsstrafe verurteilt wurde, für heftige Diskussionen. Der Mediziner aus Recklinghausen hatte während der Corona-Zeit auf Patientenwunsch laut dem Urteil bei ca. 200 Menschen Impfatteste ausgestellt, obwohl diese nicht geimpft wurden. Laut "Reitschuster" hat der Rechtsanwalt des Arztes nach dem Urteil heftige Kritik am Landgericht Bochum und der Staatsanwaltschaft geübt. Die Vorsitzende Richterin habe laut dem Anwalt so gut wie alle Anträge der Verteidigung abgelehnt. Die Urteilsbegründung sei die schlechteste, die er in seiner Berufslaufbahn erlebt habe und enthalte laut dem Anwalt nur Behauptungen. Besonders brisant ist der Vorwurf des Anwalts, dass die Aussagen von Zeugen, die zur Verurteilung geführt haben, nur auf Betrug beruht haben. So wurden Menschen unter Druck gesetzt, unter anderem durch Hausdurchsuchungen. Es wurden Blutanalysen bei verschiedenen Menschen durchgeführt und der Schein vermittelt, dass sich damit eine Impfung nach vielen Monaten noch feststellen lasse.


Der Arzt berief sich vor Gericht auf sein Gelöbis bei der Ärztekammer und sagte, dass es ihm untersagt sei Anweisungen zu befolgen, die in seinen Augen gegen seinen Ethos und die Menschlichkeit sind.  Seiner Meinung nach sei aber die Nötigung der Menschen zur Impfung genau das der Fall gewesen. Laut "Reitschuster" hat die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer sogar behauptet, dass es gar  keine Fälle von schweren Impfnebenwirkungen gäbe und dies obwohl seit Wochen auch große deutsche Medien von ganz konkreten Nebenwirkungen bei verschiedensten Menschen berichten und 2023 sogar entsprechende Prozesse in Deutschland stattfinden. Der Arzt selbst sitzt übrigens seit über einem Jahr in Untersuchungshaft und findet Trost in seinem Glauben. "Nur Gott kann mich richten. Und mein Gewissen ist rein“.

Wenig barmherzig ist die deutsche Justiz  auch im Umgang mit seiner Ehefrau. Laut  Tichys Online darf ihn diese nur zweimal im Monat unter Aufsicht besuchen. Zusätzlich zur Anwesenheit eines Justizvollzugsbeamten hat die Staatsanwältin Tophoff die Anwesenheit einer Frau angeordnet, die bei den Gesprächen des Ehepaares genauestens mithört.

Doch dem Arzt droht weiteres Ungemach. So soll noch ein weiterer Prozess stattfinden, bei dem es um "400 Impfungen" gehen soll.

 

VIDEO-Bericht von Boris Reitschuster - Exklusive Bilder und unfassbare Hintergründe durch den Anwalt

 


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