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CDL: Hohe Abtreibungszahlen dürfen nicht länger ignoriert werden

27. Juni 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Susanne Wenzel/Christdemokraten für das Leben: "Wir brauchen endlich eine Kampagne für Kinder und Familie statt der Förderung von Abtreibung."


Berlin (kath.net/CDL) Während die Ampelkoalition und viele Medien beklagen, dass es immer weniger Ärzte gäbe, die Abtreibungen vornehmen, meldet das statistische Bundesamt für das erste Quartal des Jahres 2023 eine Steigerung der Abtreibungszahlen um 6,8 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2022. Und dieser Anstieg ist keine Ausnahme." Mit diesen Worten reagiert Susanne Wenzel, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), auf die neuesten Abtreibungszahlen. Das statistische Bundesamt hat die neuen Abtreibungszahlen für das erste Quartal 2023 veröffentlicht. 


Wenzel erläuterte weiter: "Schon im Jahre 2022 gab es für das erste Quartal eine ähnliche Meldung, als die Abtreibungszahlen innerhalb des Vergleichszeitraumes um 4,8 Prozent gestiegen waren. Im Jahr 2022 hat das Statistische Bundesamt insgesamt rund 104.000 Abtreibungen erfasst, also rund 9,9 Prozent mehr als 2021. Angesicht derartiger Steigerung muss sich die Regierungskoalition die Frage gefallen lassen, wie sie ihrer Verpflichtung nachkommen will, ungeborene Kinder zu schützen, wenn sie, nach der Abschaffung des §219a StGB, nun auch noch die Streichung des §218 StGB plant? Eine verantwortungsvolle Regierung würde vor allem die Gründe untersuchen, warum die Abtreibungszahlen steigen. Die wirtschaftliche Situation mit fortlaufend steigenden Lebenshaltungskosten, die auch von den Medien geschürte Klima-Panik, die in der Forderung gipfelt, zur Rettung des Klimas auf Kinder zu verzichten, sowie auch das bewusste Negieren von Familie in der breiten öffentlichen Diskussion sorgen sicher nicht für eine lebensbejahende und positive Einstellung von jungen Menschen. Hier ist die Bundesregierung, namentlich die Familien- und Frauenministerin Paus, dringend zum Handeln aufgefordert. Wir brauchen endlich eine Kampagne für Kinder und Familie statt der Förderung von Abtreibung.

Hinter jedem gemeldeten Fall steht die Tötung eines ungeborenen Kindes und die Verzweiflung einer Mutter. Das Tötungsangebot zu erleichtern kann für einen humanitären Staat keine Option sein. Die CDL fordert die Bundesregierung auf, die steigenden Abtreibungszahlen nicht weiter zu ignorieren und Familien zu stärken und Frauen mehr zu unterstützen, damit ein Leben mit Kindern eine Bereicherung ist und nicht zum finanziellen Risiko wird. "


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Lesermeinungen

 Chris2 27. Juni 2023 
 

Interessant, dass die Union die CDL noch duldet.

Hat sie doch nie den strammen Linkskurs Merkels korrigiert. Offenbar hofft man so, doch noch ein paar christliche Stammwähler zu halten. Manchmal frage ich mich, ob das nicht das selbe Spielchen ist, wie bei den "Grünen" mit Palmer oder bei der SED mit Wagenknecht: Viel Publicity, die Parteiführung kann sich für die eigene Klientel lautstark empören und der Eine oder die Andere wählt entgegen seinen Überzeugungen womöglich nur wegen Palmer oder Wagenknecht radikale linke Parteien...


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 bibelfreund 27. Juni 2023 
 

Was für ein Widersinn

Jetzt wollen diese Schreckens-Herrscher von Grün bis CSU alte menschen vor dem Hitzetod „retten“, weil sie dringend ein neues Angstthema brauchen. Nur die ungeborenen Kinder haben keine Lobby mehr, außer eindeutig bei der AfD oder auch FPÖ/SVP etc. Und die Kirchen machen lieber einen auf „queer-Seelsorge“ oder ähnlichen Blödsinn.Man rettet lieber die Umwelt statt die Innenwelt einer werdenden Mutter. Wir werden das alles einmal bitter büßen müssen.


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