Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

Also haben wir ja zwei Mamas!

27. Mai 2023 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Maria, unsere Mutter – es klingt so selbstverständlich und doch ist es das nicht - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Maria, unsere Mutter – hast du schon einmal darüber nachgedacht was das bedeutet? Vor einiger Zeit sagte mir einmal ein Kind in der Erstkommunionsvorbereitung „Also haben wir ja zwei Mamas!“ – ehrlich gesagt, hab ich gestaunt, denn ich hatte die Vermutung, dass dieses Kind die Mutterschaft Marias tiefer verstand als es manche von uns Erwachsenen zeitweilen tun.

Maria, unsere Mutter – es klingt so selbstverständlich und doch ist es das nicht. Welches Anrecht haben wir darauf, dass die Mutter Jesu, die Mutter Gottes, auch unsere Mutter ist? Keines. Und doch wollte ihr Sohn es und doch hat sie diese Mutterschaft angenommen.

In Röm 8,17  schreibt Paulus: „Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi.“ Sind wir Kinder, dann sind wir Erben – man könnte auch sagen, sind wir Kinder Gottes, dann sind wir auch Erben der Mutter des Sohnes. Genau das, was Jesus uns zusagte als er zu Johannes sprach „Siehe, deine Mutter.“ (Joh 19,27) und ihr damit uns alle übergab. In dem Moment seines Todes durften wir eine Erbschaft antreten, die aus der Mutterschaft Marias besteht.


Ich kann dir sagen, Mama sein ist nicht leicht, aber Mama sein bedeutet bereit zu sein alles für das Kind zu geben, weil die Liebe letztendlich über jede Herausforderung oder Schwierigkeit siegt. Weil die Liebe es ist, die das Herz einer Mutter antreibt und erhält. Und diese Liebe ist es, die Maria für uns in ihrem Herzen trägt!

Ehrlich gesagt, ich kann nur staunen – staunen darüber, wie gut Gott es mit uns meint. Er stellt uns die Mutter des Sohnes, die Mutter Jesu als unsere Mutter zur Seite. Jeder, der schon einmal einen Menschen verloren hat, der ihm lieb war, jeder, der schon einmal von einem Menschen im Stich gelassen wurde, von dem er meinte in ihm Treue gefunden zu haben, aber auch jeder, der genau diese Treue erfahren durfte, weiß: Was für ein Geschenk ist es einen Wegbegleiter zu haben, der nicht weggeht!

Und das will uns Maria sein: Wegbegleiter. Es geht ihr nie um sich, sie führt uns immer einen Weg zu einem höheren Gut hin: Immer zu ihrem Sohn, das ist der Weg des Lebens, den sie uns zeigt und entlangführt. Maria ist der kürzeste Weg zu Jesus, denn er ist es, für den ihr Herz vollumfänglich schlägt und dem sie jedes unserer Herzen bringen möchte.

Jetzt stell dir mal vor, da gibt es einen Menschen durch den der Himmel auf die Erde gekommen ist, durch den Himmel und Erde auf so besondere Weise verbunden wurden: Die Mutterschaft Marias war für Jesus das Tor des Himmels zur Erde. Wenn der Himmel durch Maria auf die Erde gekommen ist, dann kann sie auch für uns das Tor von der Erde hin zum Himmel sein.

Wenn der Himmel durch Maria auf die Erde gekommen ist, dann ist sie auch der kürzeste und sicherste Weg um von der Erde in den Himmel zu finden.

Wie denn sonst als durch das Herz der Mutter, das Herzen für ihren Sohn sammeln möchte?
Wie denn sonst als durch die Hingabe der Mutter Gottes, die nur für ihn lebt?
Wie denn sonst als durch die Führung jener Mutter, die Gott selbst auf dieser Erde von der Wiege bis ans Kreuz geführt hat?
Wie denn sonst als durch jene Mutterschaft, die uns Jesus vom Kreuz herab als Erbschaft zukommen ließ?

Ihre Mutterschaft ist unsere Erbschaft. Treten wir sie an. Werfen wir uns in die Arme jener Mutter, die vor nichts zurückschreckt. Werfen wir uns in die Arme jener Mutter, die uns liebt auch wenn wir uns vielleicht manchmal denken, wie schwer es doch sein muss uns zu lieben. Werfen wir uns in die Arme jener Mutter, der alles um ihren Sohn geht. In ihr wartet der Sohn auf uns.
Nie wirst du schneller zu Jesus kommen als durch ihr Herz. Nie wirst du sicherer zu ihm kommen als durch ihr Herz.  Nie wirst du weniger Gefahr laufen fehl zu gehen als durch ihre Mutterschaft.

Komm, vertrauen wir uns heute ihrem mütterlichen Herzen an, um eines Tages bei ihrem Sohn anzukommen. Denn wenn sie den Himmel auf die Erde brachte, dann kann sie auch uns in den Himmel bringen.

Gehen wir mit Maria zu Jesus: Ganz dein, Maria.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  13. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz