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Fünf Strafanzeigen wurden gegen Freiburger Alterzbischof Robert Zollitsch gestellt

4. Mai 2023 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Sowohl die weltliche Justiz wie der Heilige Stuhl überprüfen die Vorwürfe gegen den früheren DBK-Vorsitzenden - Zollitsch hatte seinerzeit sich für den sogenannten „Dialogprozess“ stark gemacht, Vorläufer des heutigen (deutsch-)Synodalen Wegs


Freiburg i.Br. (kath.net) Fünf Privatpersonen haben Strafanzeige gegen Alt-Erzbischof Robert Zollitsch gestellt. Dies teilte die Freiburger Staatsanwaltschaft mit und ließ dabei offen, ob darunter auch Anzeigen von Missbrauchsopfern sind. Die Anzeigen erfolgten zeitlich nach der Veröffentlichung des Missbrauchsberichts des Erzbistums Freiburg. Medienangaben zufolge scheint auch der Vorwurf der Strafvereitelung zur Anzeige gebracht worden zu sein. Hintergrund: Zollitsch war von 2003-2013 Erzbischof von Freiburg und obendrein von 2008-2014 der Vorsitzende der Bischofskonferenz (DBK) gewesen, Zollitsch hatte seinerzeit sich für den sogenannten „Dialogprozess“ stark gemacht, der als ein Vorläufer des heutigen (deutsch-)Synodalen Weges gilt. Gegen Zollitsch läuft auf Betreiben seines Nachfolgers als Erzbischof von Freiburg, Erzbischof Stephan Burger, auch ein kirchliches Verfahren, das beim Heiligen Stuhl in Rom eingeleitet wurde. Der Abschlussbericht über sexuellen Missbrauch durch Geistliche im Erzbistum Freiburg, der im April veröffentlichte worden war, listet in der Amtszeit von Zollitsch erhebliche Versäumnisse auf. Zollitsch hat daraufhin jüngst sogar sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben.



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Lesermeinungen

 elmar69 5. Mai 2023 
 

Strafvereitelung

Nur durch Unterlassung kann der das nicht begangen haben. Nach weltlichem Recht ist und war er nicht zur Anzeige verpflichtet.

Die Unterlassung der Meldung nach Rom wird dort nach Kirchenrecht geahndet werden müssen.


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 Schillerlocke 4. Mai 2023 
 

Wenn sich erweisen sollte,

dass Erzbischof Zollitsch tatsächlich die Maßnahmen von Papst Benedikt zur Aufklärung der Missbrauchsskandale hintertrieben haben sollte, und dazu noch und vielleicht sogar zu diesem Zweck den damaligen Papst bei sog. liberalen Katholiken in Verruf gebracht haben sollte, dann täte sich ein Abgrund an Niedertracht auf.


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 winthir 4. Mai 2023 

Der Missbrauchsskandal ist progressiv?

Nun, vom Gründer der "Legionäre Christi" beispielsweise wird man wohl nicht behaupten können, er sei progressiv gewesen.


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 J. Rückert 4. Mai 2023 
 

Die wahre Buße

für den ehemaligen Frontmann der Bischöfe besteht darin, dass er, der sich so gern im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit aufpflusterte, nun verfemt und verlassen ist.
Ich mochte den "Geschaftelhuber" nie. Wäre er aber mein Nachbar, so würde ich ihn gerade jetzt besuchen. Ein Lackmustest auf Christlichkeit?


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 Freude an der Kirche 4. Mai 2023 
 

Zustimmung - Chris2

In einem Artikel vom Februar 2023 schreibt Hubert Hecker:

www.kath.net/news/80674


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 Chris2 4. Mai 2023 
 

Der Missbrauchsskandal ist "progressiv,

davon bin ich inzwischen überzeugt, obwohl es dazu offenbar keine offiziellen Untersuchungen gibt. Das sicherste Indiz: Niemand wagt es, das Thema zu thematisieren - ebensowenig wie die Tatsache, dass fast alle Taten buchstäblich homosexuelle Vergehen an Minderjährigen waren...


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