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Ein "ökumenisches Missverständnis" in der Kathedralkirche des Papstes?

21. April 2023 in Aktuelles, 59 Lesermeinungen
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50 anglikanische Priester und ihr Bischof feierten Gottesdienst am Hauptaltar der Lateranbasilika und verstießen damit gegen kirchenrechtliche Normen


Rom (kath.net/KAP) In der Lateranbasilika in Rom hat sich ein "ökumenischer Zwischenfall" ereignet. Wie das Domkapitel der Kathedralkirche des Papstes (Donnerstag) mitteilte, feierten 50 anglikanische Priester und ihr Bischof am Dienstag am Hauptaltar der Lateranbasilika einen Gottesdienst und verstießen damit gegen kirchenrechtliche Normen. Der stellvertretende Kapitelvikar und römische Weihbischof Guerino Di Tora erklärte dazu schriftlich, der Vorfall beruhe auf einem Missverständnis; dies sei sehr bedauerlich.

Die römisch-katholische und die anglikanische Kirche, deren weltliches Oberhaupt seit der Reformation der König von England ist, stehen trotz ähnlicher Riten und Gottesdienstgewänder nicht in kirchlicher Gemeinschaft miteinander. Nach katholischem Kirchenrecht können christliche Kirchen und Gemeinschaften, die mit der katholischen Kirche nicht in voller Gemeinschaft stehen, nicht in katholischen Kirchen Gottesdienste feiern, solange diese katholisch genutzt werden. Umgekehrt können aber katholische Gottesdienste in Kirchen anderer Konfessionen gefeiert werden, sofern eine Notlage gegeben ist und eine entsprechende Genehmigung beider Seiten vorliegt.


Das von Weihbischof Di Tora genannte Missverständnis ergab sich möglicherweise aus der Tatsache, dass es innerhalb der katholischen Kirche seit 2009 eine Gruppe von Priestern gibt, die ursprünglich anglikanisch waren, nun aber - unter Beibehaltung ihrer anglikanischen Riten und Gewänder - zur katholischen Kirche übergetreten sind. Details zu dem "Missverständnis" teilte das Domkapitel jedoch nicht mit.

 

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Lesermeinungen

 Everard 24. April 2023 
 

Benno Faessler-Good

Sehr guter Kommentar. Man könnte bezüglich Photographien sogar bis in das Jahr 1951 als die Princess Elizabeth, damals noch die Duchess of Edinburgh, gemeinsam mit ihrem Gatten, Prince Philip In Rom Pius XII. besucht haben. Begehung, Austausch haben längst die aggressive Polemik der Kontroverstheologie überwunden.


2
 
 Zeitzeuge 24. April 2023 
 

Berichtigung: ".......die von Georg May bzgl. der Taufe........."

Es geht um eine Gesamtbetrachtung der Tauflehre,
nicht "nur" um die richtige Form.

Noch mehr über Luther im Link!

www.kath.net/print/71711


1
 
 SalvatoreMio 24. April 2023 
 

Luther und die 7 Sakramente

@Zeitzeuge: Danke für den Link! Komisch, der Inhalt führt mich zielstrebig zu den Ideen und Zielen des Synodalen Weges. Das kann doch kein Zufall sein, sondern eher mit der Schieflage der deutsch-katholischen Kirche zusammenhängen.


1
 
 Zeitzeuge 24. April 2023 
 

Hallo winhir,

bzgl. Luther kannst Du Dich ausführlich im
Link informieren.

Leider bist Du nicht auf die theol. Schwachstellen
von Protestanten (nicht der Protestanten) einge-
gangen, die von Georg May bzgl., beschrieben wurden, sondern hast einen Aspekt herausgriffen um
dann Georg May pauschal fast schon zu diffamieren.

Schau Dir mal seine wissenschaftliche Bibliographie an, dann wirst Du sehen, daß er auch ein
hervorragender Kirchenhistoriker ist.

Bzgl. der Gültigkeit von (nicht der) prot. Taufen
kannst Du gerne selber weiter im Internet recher-
schieren.

Für mich ist diese Diskussion beendet, da ich
keinen Sinn darin erkennen kann.

Gerne wünsche ich einen gesegneten Tag, den ich
auch im Gebet für Deine Gesundheit begonnen habe.

werwarluther.de/zur-sakramentenlehre-luthers/


2
 
 SalvatoreMio 23. April 2023 
 

"Aggiornamento"

Gewiss, @ sehr geehrter winthir! Das Problem dabei: in jener Zeit gab es vielerlei Veränderungen auf einmal, von denen auch die Priester überrascht wurden. Sie mussten so manches erst selbst verdauen bzw. führten Änderungen durch, die gar nicht richtig durchdacht waren. Und sie hatten durchweg gar nicht die Zeit, die Konzilsdokumente zu studieren. Somit wurde auch dem allgemeinen Kirchenvolk vieles nicht verdeutlicht, und die Dinge nahmen ihren Lauf - oft anders, als sie gemeint waren!


0
 
 winthir 23. April 2023 

"aggiornamento" (Papst Johannes XXIII.), SalvatoreMio,

bedeutet eben _nicht_ die Anpassung an den Zeitgeist oder, dem Zeitgeist hechelnd hinterherlaufen und zu japsen:"Wir auch! Wir auch!"; sondern das

Heutig-werden (mir fällt keine bessere Übersetzung ein).

Die Frohe Botschaft verkünden in der und in die Welt von heute, mit den Mitteln von heute, und in der Sprache von heute.


0
 
 winthir 23. April 2023 

Danke, Zeitzeuge.

Eigentlich hatte mich _Deine_ Argumentation interessiert.

Nun, aus deinem Link zwei Sachen herausgegriffen:

1. Martin Luther hat die (Einzel-)Beichte nicht verworfen, sondern geschätzt. Lediglich damit, das als Sakrament zu betrachten, hatte er Schwierigkeiten.

2. Die zu Recht bestehenden Unsicherheiten in der Taufspendung ("Deutsche Christen") wurden bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch interkonfessionelle Vereinbarung ausgeräumt ("gießen, nicht tupfen!")

Entweder Georg May verschweigt bewußt "ökumenische" Fakten, oder seine Kirchengeschichtskenntnisse lassen einfach sehr zu wünschen übrig


1
 
 Benno Faessler-Good 23. April 2023 
 

Papst feiert ökumenischen Gottesdienst in Westminster Abbey, am 17. September 2010

wurde Papst Bendedikt XVI von Dr. Rowan Williams , dem Oberhaupt der anglikanischen Gemeinschaft in der Westminster Abbey empfangen.

Youtube Link:

https://www.youtube.com/watch?v=SYmwvLOoQRU
Wie soll ich diesen Besuch des Heiligen Vaters bewerten? In meinen Augen ein Besuch auf Augenhöhe, oder nicht?

Stimmen zum Papstbesuch

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/benedikt-xvi-papstbesuch-spaltet-grossbritannien-a-717601.html

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-09/papst-benedikt-xvi-reise-grossbritannien-jubilaeum-nichols-erinn.html

Papst feiert ökumenischen Gottesdienst in Westminster Abbey

https://kath.net/news/28170

Mir bleibt das Lächen von Papst Bendedikt XVI und sein gutes Englisch in Erinneerung.


2
 
 Zeitzeuge 23. April 2023 
 

Liebe SalvatoreMio, danke für Ihr Zeugnis, in einem Artikel (2007) über den

damaligen EKD-Vors. Huber schrieb A. Winter
"Er wirft Rom eine „ökumenische Blockadepolitik“ vor und übersieht geflissentlich, daß Rom sich seit dem letzten Konzil „bis zum Ausbluten“ (so der verstorbene Kardinal Volk mir gegenüber in einem persönlichen Gespräch) der evangelischen Seite angenähert hat, während man sich dort um keinen Zentimeter bewegt habe.

Das gilt bis heute – wie es Huber selbst ja auch ausdrücklich bestätigt: „weil wir evangelisch sind und bleiben wollen“. Über die vielen Annäherungen Roms an die kirchlichen Gemeinschaften der sog. Reformation handelt schon ein ganzes Buch: (Friedrich-Wilhelm Schilling v. Canstatt, Ökumene katholischer Vorleistungen).
Sogar an dem „Consilium“, der Reformkommission, die mit der Vorbereitung des neuen „Ordo Missae“ beauftragt war, waren 6 prominente protestantische „Beobachter“ beteiligt, wie der (ltd.) Sekretär Bugnini dieses Gremiums berichtet."

Ökumenismus als Relativismus ist unkath., so auch
Pius XI. i. Link!

www.kathpedia.com/index.php/Mortalium_animos_(Wortlaut)


1
 
 SalvatoreMio 23. April 2023 
 

Irenismus - Indifferentismus

Teil 2) Das II Vaticanum: manches Übel sollte aufgearbeitet werden, auch die Feindlichkeiten zwischen den Konfessionen, und das war dringend nötig. Dennoch: als Papst Johannes XXIII vom "aggiornamento" ("Anpassung") sprach, wurde es mir mulmig. Meine Befürchtung, dass manche jetzt nicht mehr die 10 Gebote und Kirchengesetze als Maßstab sehen würden, sondern die eigene Befindlichkeit. - Bald ging es auch los: war gestern noch der Messgang das A + O, für den alles Andere hintan gestellt wurde, erhielt nun der Wohlstand durch Wirtschaftsboom den 1. Rang! Die Folgen: Sonntagmorgen um 7.00: Busunternehmen 'Meyer' bietet "Fahrt ins Blaue" an: einmal von der Messe wegbleiben, kann doch keine Todsünde sein oder? So ging es los mit dem Indifferentismus, für den es Beispiele ohne Ende gibt. Die Kontakte zu evang. Christen, die doch auch nette Leute sind, obwohl viele nie in die Kirche gehen, nahmen zu. "Wandelt Euch durch ein neues Denken!- hieß es. - Und heute? Da kommt noch einiges auf uns zu!


1
 
 matthieu 23. April 2023 
 

@Zeitzeuge

Lieber Zeitzeuge, vielen Dank, auch ich profitiere gern von Ihren Kommentaren und Links. Gesegneten Sonntag


2
 
 SalvatoreMio 23. April 2023 
 

Irenismus - Indifferenzismus

1. Teil: Die christl. Konfessionen und kath. Kirche: viele der Beiträge möchte ich so "zusammenfassen" aus eigener Biographie: ich entstamme religiös recht gleichgültigem protestant. Umfeld; durch Gottes Gnade kam Kontakt zur lutherischen Gemeinde zustande, wo ich gute christl. Grundlagen erhielt. Die Bindung zur Kirche war aber eher locker - wie häufig üblich. Als ich eine Weile in England lebte, begab ich mich freudig in Gottesdienste aller möglichen Konfessionen: Anglikaner, Methodisten und mehr. Überall war es schön. Bis ich las, was katholische Kirche ist: also auch dorthin... Hier, so spürte ich, war "mehr"! Ich wusste nur nicht, weshalb. Es war auch anstrengend mit (damals noch) diesem Latein! Aber zum Horror meiner Familie nahm ich 1 Jahr lang Konvertitenunterricht, hatte Erstkommunion, Firmung und fand in Gott und der Kirche festen Halt und war glücklich.


2
 
 Zeitzeuge 23. April 2023 
 

Guten Morgen winthir, danke für Dein Interesse,

ich habe bereits weiter unten die entsprechende
Predigt von Professor May verlinkt, für Dich dann
unten nochmals.

Gerne wünsche ich Gottes Segen und einen besinn-
lichen Sonntag!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/irrlehren_und_unglaube/20040620/


0
 
 GlaubeHoffnung 22. April 2023 
 

Zeitzeuge Kurz Danke und Adios. Dieser Austausch hier ist mir zu einseitig und ich bin dann erstmal

Mein Wochenende wird geprägt sein vom Besuch Algerischer Freunde aus den Niederlanden. Da wir ihre Tradition und Religion achten ist der Besuch bewusst ans Ende des Ramadan gelegt. Wir alle feiern dann nochmal zusammen eine Art Zuckerfest und meine Frau hat neben erlaubten Lebensmitteln auch kleinere Geschenke für die Kinder gekauft, die es traditionell zum Zuckerfest gibt. Morgen lädt die örtliche protestantische KIRCHENgemeinde zum ökumenischen Pfarrfest. Die Damen der katholischen Frauengemeinschaft backen Kuchen und verkaufen ihn für einen guten !! ökumenischen!! zweck - nämlich für unser örtliches !katholisches! Krankenhaus. Ich verabschiede mich nun für die kommenden Tage oder ggf auch länger. Gesegneten Sonntag Allen.


2
 
 GlaubeHoffnung 22. April 2023 
 

Zeitzeuge Kurz Danke und Adios. Dieser Austausch hier ist mir zu


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 GlaubeHoffnung 22. April 2023 
 

Zeitzeuge Kurz Danke und


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 Zeitzeuge 22. April 2023 
 

GlaubeHoffnung: Ihre Ausführungen habe ich zur Kenntnis genommen,

Irenismus führt wohl oft zum Indifferentismus.

Zum Thema empfehle ich im Link die allgemein
verständliche Kleinschrift von Prof. Georg May.

Ich wünsche Ihnen eine objektiv gute, besinnliche
Zeit!

bu-bu.de/shop/item/9783909065189/der-okumenismus-als-hebel-der-protestantisierung-der-katholischen-kirche-von-georg-may


1
 
 winthir 22. April 2023 

Die Tauflehre ist nicht immer eindeutig bei Protestanten, Zeitzeuge?

Bitte: Wie und wo genau?

Das interessiert mich.

danke,
winthir.


0
 
 GlaubeHoffnung 22. April 2023 
 

Zeitzeuge _ irgendwie habe ich nicht das theologische Niveau um das zu verstehen was Sie

Hier stets aufführen zu deuten. Es muss Ihrer Ansicht und der Lehre der Kirche nach die Trennung der Konfessionen unabdingbar strikt eingehalten werden da die protestantischen Gemeinden in Ihren Augen ja keine Kirche sind. Hm da habe wohl nicht genug den Religionsunterricht meiner Kinder und Enkel verfolgt denn bislang sah es und sieht es hier aus eher wie zusammenführen anstatt zu Trennen. Aber bin nur ein einfacher unstudjerter Rentner der alle Religionen achtet und akzeptiert und niemals irgendjemandem seine Religion als „Nichts Wahres“ absprechen würde. Ich bin mit vielen Protestanten befreundet und es gab nie ein negatives Feedback zum Katholizismus. Von daher empfinde ist es als persönlich etwas abgehoben zu sagen dass nue die katholische Kirche eine echte wahre Kirche ist. Ich verabschiede mich für die kommenden Tage und vielleicht kommentiere ich dann mal wieder. Momentan braucb ich eine Auszeit um alles sacken lassen.


1
 
 jakob19 22. April 2023 
 

Meiner Meinung nach geht es HIER nicht um die Einheit der christlichen Konfessionen, sondern um Gastfreundlichkeit, wenn die Kirche einer anderen Glaubensgemeinschaft ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, so wie es in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg von beiden Seiten her guter Brauch ist.

Und was das Kirchenrecht anbelangt, so ist es positives Recht, das aus den Erfordernissen der jeweiligen Zeitumstände heraus entstanden ist und immer wieder angepasst werden muss. (Beispiel: Anpassung der Nüchternheitsregel beim Kommunionempfang oder Indexverfahren)


2
 
 Zeitzeuge 22. April 2023 
 

Hochw. Msgr. Schlegl/GlaubeHoffnung!

Hochw. Msgr. Schlegl, danke für Ihre Replik, ja
so wie Sie es beschreiben ist es Fakt.

GlaubeHoffnung:

Mit Ihren Ausführungen haben Sie meine Kritik
eigentlich bestätigt. Väterlicherseits entstamme
ich einer uralten prot. Hugenottenfamilie, habe auch
prot. Bekannte, darunter einen Nachkommen aus
der Familie der Mutter M. Luthers.

Das Hervorheben der konfessionellen Unterschiede
ist kein "abwertendes Reden über den Protestantismus", denn hier geht es um Wahrheit und Irrtum,
die niemals vernmischt werden dürfen!


1
 
 Ulrich Motte 22. April 2023 
 

Der Bischof von Fulham

ist sog. "fliegender" anglikanischer Bischof für konservativere Anglo-Katholiken. Einen solchen "fliegenden" Bischof gibt es auch für konservativere Evangelikale. Sie sind ergänzend zum Ortsbischof zuständig für Gemeinden, die weibliche Priester/Pastoren ablehnen. Daneben gibt es in England und in anderen Zentren des anglikanismus konservative(re) Kirchen ohne Bindung an die Kirche von England. Auch in der BRD gibt es die Reformierte Episkopalkirche und eine betont liturgische anglikanische Gemeinde in Baden-Baden, in der- soweit ich weiß- der Co-Vorsitzende von "Christen in der AfD" Diakon ist.


1
 
 Benno Faessler-Good 22. April 2023 
 

Wie kathlolisch sieht und hört sich die anglikanische Kirche an?

Grüss Gott und guten Morgen

Ich habe ein schönes Beispiel gefunden! Wenn dort vor Ort gewesen wäre, dann kam mir der Einzug an Weihnachten, sehr, sehr, sehr katholisch vor!

https://www.google.com/search?q=youtube+venite+adoremus+westminster+abbey&rlz=1C1CHZN_deCH991CH991&ei=eJ5DZJIq9P_v9Q-Fs6CwDA&oq=youtube+venite+adoremus+westminster&gs_lcp=Cgxnd3Mtd2l6LXNlcnAQAxgAMgUIIRCgATIFCCEQoAE6CggAEEcQ1gQQsAM6BggAEBYQHjoICCEQFhAeEB06CgghEBYQHhAPEB06BwghEKABEApKBAhBGABQuAZY3Rdg7iNoAXABeACAAXqIAZQHkgEEMTAuMpgBAKABAcgBB8ABAQ&sclient=gws-wiz-serp#fpstate=ive&vld=cid:a7f2a63e,vid:l1wHyMR_SCAA

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag mit der Hoffnung, dass die Kinder vom Weissen Sonntag auch an diesem und kommenden Sonntag, zusammen mit ihren Eltern, den Weg in die Heilige Messe noch kennen.


0
 
 SCHLEGL 22. April 2023 
 

@Everard /@ Zeitzeuge

Das Problem der anglikanischen Weihen besteht darin, dass nicht alle auf Bischof Thomas Cranmer, auf den das common prayer book zurückgeht, zurückzuführen sind. Thomas Cranmer hatte eindeutig eine CALVINISTISCHES Sakramentsverständnis. Es ist aber praktisch unmöglich die einzelnen Weihelinien Anglikanischer Amtsträger bis in die Zeit Heinrichs VIII zurückzuverfolgen. Darum hat eben Papst Leo XIII die Ungültigkeit dieser Ordinationen festgestellt. In den 20er Jahren des 20.Jh. hat die orthodoxe Kirche diese Erklärung der katholischen Kirche übernommen und erteilt deshalb einem anglikanischen Amtsträger, der orthodox werden will, die erforderlichen Weihen. Auch beim coetus Anglikanorum wird dies so gemacht.
Übrigens haben einzelne lutherische Anhänger von Bischof Stälin,gültige Weihen bei gültig geweihten Vagantenbischöfen geholt, sodass Mitglieder dieses Kreises ebenfalls gültig geweiht sind.leider gibt es aber keine eindeutige Zustimmung und Lehre, alles ist relativ.


1
 
 GlaubeHoffnung 22. April 2023 
 

Ökumenismus Ohne Wahrheit /@zeitzeuge

Ja Sie haben sicherlich Recht dass vielen Menschen der Unterschied der Konfessionen nicht (mehr) bewusst ist. Ich habe eine äußerst strenge katholische Erziehung erhalten und es war uns Geschwister verboten, auch nur annähernd auf die Idee zu kommen, mit den wenigen Protestanten im Dorf zu spielen. Das seien alles Sündern und Kontakt mit ihnen wäre fast eine Todsünde. Heute ist das zum Glück anders. Unsere Kinder hatten und haben selbstverständlich anders Gläubige Freunde und mein Nachbar ist Moslem aber und seine Frau sind immer für uns da. Und wie gesagt, warum muss man immer wieder abwertend über die Evangelische Kirche sprechen. Stellen Sie doch bitte vor, in einem protestantischen Land würde man stets den katholischen Glauben verurteilen. Wäre das schön für Sie? Ich finde Ökumene gut und akzeptiere jede friedliche!! Religion. Meine Schwiegertochter ist protestantisch und man hat ökumenisch geheiratet in der evangelischen Kirche und meine Tochter war Trauzeugin.


0
 
 GlaubeHoffnung 22. April 2023 
 

Ökumenismus Ohne Wahrheit /


0
 
 ThomasR 22. April 2023 
 

da hat nur noch Dr. Margot Käßmann

als Konzelebrantin oder als Predigerin gefehlt

Für die Einladung Dr.Käßmann in die Münchner Frauenkirche (erzbischöfliche Kanzel) mit der sog.Pillenpredigt hat sich bei dem Kirchenvolk von München noch niemand entschludigt

www.youtube.com/watch?v=vx1QZzQh_dM&t=245s


0
 
 Zeitzeuge 22. April 2023 
 

@Richelius:

Aufgaben für die Gemeinschaft wahrzunehmen bedeutet
doch keinesfalls Priester oder gar Bischof Jesu
Christi zu sein.
Die Ungültigkeit der anglikanischen Weihen wurde
übrigens auch von Kardinal Ratzinger als Beispiel
für eine unfehlbare veritati catholicae in den
Erläuterung zum Treueid v. 29.6.98 angeführt.

Bei dem "Laienbischof", der in der Lateranbasilika
feierte, handelt es sich um den "wiederverh.
Geschiedenen" Jonathan Baker, der bis zu seiner
Ernennung 2011 Freimaurer war.

Daß ein "Ökumenismus ohne Wahrheit" inzwischen
bei vielen getauften Katholiken quasi Allgemein-
gut geworden ist, kann man mitunter sogar hier
bei kath.net feststellen....... .

Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, daß
sogar die Tauflehre nicht immwe eindeutig
bei Protestanten ist, ganz zu schweigen davon,
daß bzgl. des Schriftkanons bis heute keine
Übereinstimmung zwischen Katholiken und Protestanten herrscht - nach über 50 Jahre ökumenischer
Gespräche.........!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/irrlehren_und_unglaube/20040620/


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 Everard 22. April 2023 
 

Als Papst Paul VI.

1966 den Erzbischof von Canterbury, Michael Ramsey, mit allen protokollarischen Ehren des damals noch existierenden römischen Hofes empfangen hat, hat er dem englischen Primas in einer spontanen Geste der Freundlichkeit sogar seinen Bischofsring (welcher bis heute im Londoner Lamberh Palace aufbewahrt wird) als ein Geschenk überreicht. Zusammengetroffen ist man nicht nur im Apostolischen Palast privatim zur Audienz sondern auch in St. Peter, der Sixtina und St. Paul vor den Mauern. Er hätte dies doch nicht getan wenn er Erzbischof Ramsey als bloßen Laien betrachtet hätte. Die Nachfolger Pauls VI. haben bei den folgenden Begegnungen mit dem jeweiligen englischen Primas ganz ähnliche Gesten gesetzt.


2
 
 Richelius 21. April 2023 
 

@ Zeitzeuge

Ich bin mir nicht sicher, ob Benedikt XVI. die Aussage unterschrieben hätte, daß es keine anglikanischen Priester und Bischöfe gibt. Es stimmt, daß ihre Weihe nichtig ist, aber sie nehmen doch auch Aufgaben für ihre Gemeinschaft da. Und manche Vertreter der englischen Kirche sind christlicher als die deutschen Synodalen.


0
 
 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

@zeitzeuge Welch fundiertes Wissen Sie hier einbringen ist gigantisch.

Man kann Ihnen dazu gratulieren. Aber mir ist -mit Verlaub- bei Ihrem letzten Post eine gewisse Gereiztheit aufgefallen. Sie müssen sich nicht so ereifern. Das schadet nur der Gesundheit und macht die Situation auch nicht besser. Stichwort Ökumene: das muss doch nicht negativ sein. Hier gibt’s viele ökumenische Gottesdienste - Schulgottesdienste, Ökumenische Trauungen. Tradition hat hier der Osterkerzen Tausch zwischen unserer Pfarrei und der örtlichen protestantischen Gemeinde. Das findet jedes Jahr abwechselnd in den Gotteshäusern statt. Beide Pfarrer und jeweils 2 Vertreter der jeweiligen Pfarrgemeinderäte. Ein schöner Brauch und es nimmt doch niemanden seinen Glauben. Ich werde doch nicht protestantisch nur weil ich anlässlich der goldenen Hochzeit meiner Nachbarn der Zeremonie in der protestantischen Kirche beiwohne. Wenn das passieren würde, dann müsste ich aber meinen Glauben schnell und Ganz stark hinterfragen!


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

@zeitzeuge welch fundiertes Wissen Sie hier einbringen ist gigantisch

Man kann Ihnen dazu gratulieren. Aber mir ist -mit Verlaub- bei Ihrem letzten Post eine gewisse Gereiztheit aufgefallen. Sie müssen sich nicht so ereifern. Das schadet nur der Gesundheit und macht die Situation auch nicht besser. Stichwort Ökumene: das muss doch nicht negativ sein. Hier gibt’s viele ökumenische Gottesdienste - Schulgottesdienste, Ökumenische Trauungen. Tradition hat hier der Osterkerzen Tausch zwischen unserer Pfarrei und der örtlichen protestantischen Gemeinde. Das findet jedes Jahr abwechselnd in den Gotteshäusern statt. Beide Pfarrer und jeweils 2 Vertreter der jeweiligen Pfarrgemeinderäte. Ein schöner Brauch und es nimmt doch niemanden seinen Glauben. Ich werde doch nicht protestantisch nur weil ich anlässlich der goldenen Hochzeit meiner Nachbarn der Zeremonie in der protestantischen Kirche beiwohne. Wenn das passieren würde, dann müsste ich aber meinen Glauben schnell und Ganz stark hinterfragen!


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 athanasius1957 21. April 2023 
 

Graz, Österreich Ende 1990/Anfang 2000

Der altkatholische Kongreß tagte in Graz. Der damalige Bischof Johann Weber überließ diesen die Basilica Minor Maria Hilf von den Minoriten. Nicht nur diese Geste wurde freundlich aufgenommen, nein der altkatholische Bischof zelebrierte auch noch mit zwei Diakoninnen.
Außerdem ist der heutige altkatholische Pfarrer von St Christophorus ein ehemaliger Lazarist und ehedem röm kath Pfarrer von Don Bosco Graz.
Irgendwelche Sanktionen gegen Weber? Nein!


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

Zeitzeuge / ich hatte meinen Kommentar mal wieder nicht gespeichert und dann kommt


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

Welch fundiertes Wissen @Zeitzeuge Sie immer hier anführen können ist erstaunlich!

Haben Sie Theologie oder Kirchenrecht / Kirchengeschichte studiert? Ihr letzter Kommentar klingt allerdings etwas -Verzeihung falls ich es falsch deute- „genervt“ / „verärgert“. Es stimmt, Ökumene ist allerorten ein Thema und wird gelebt. Aber durch ökumenische Friedensgebete oder Ökumenische Schulentlassungen gibt doch niemand seine Religion auf. Zu Ostern gibt es hier seit Jahren den Brauch des „Osterkerzen-Tausch“ der katholischen und evangelischen Kirche. Das Einzige was etwas Traurig ist, dass man überlegt ab einer gewissen Schulstufe (Klasse) mangels Lehrkräften den Religionsunterricht für beide Konfessionen zusammenzulegen. Kritik gibt es natürlich- aber merkwürdigerweise vor allen Dingen von Leuten die selber nur „Papier-Katholisch“ sind.


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 golden 21. April 2023 
 

In Rom und anderswo: feiert Gottesdienst !

Das halte ich für gut und notwendig; da es in Rom genug Evangelische Gemeinden gibt, freuen sie sich gewiss auch dort über englische Geschwister.Wer zu Jerusalem die Grabeskirche besucht hat, weiß,dass unterschiedlichste Christen diese Kirche für Gottesdienste nutzen; ob immer zur Ehre Gottes (verhalten einiger Priester/Mönche/Besucher dort) wäre ein anderes Thema...


1
 
 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

Welch fundiertes Wissen @Zeitzeuge Sie immer


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 Zeitzeuge 21. April 2023 
 

In "Apostolicae curae" vom 13.09.1896 hat Papst Leo XIII.

die anglikanischen Weihen für ungültig und nichtig
erklärt.

Es gibt keine anglikanischen Bischöfe und Priester!

Da wird auch jeder anglikanische Konvertit bestätigen.

Der falsche Ökumenismus ist mittlerweile auch
im "Kirchenvolk" anscheinend schon Allgemeingut
geworden, mehr im Link von Professor Georg May.

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/irrlehren_und_unglaube/20100620/


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

berno - danke für Ihre Antwort.


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

berno - danke


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 berno 21. April 2023 
 

Theorie und Wirklichkeit

Die Sprachregelung, dass nur die von Msgr. Schlegl genannten Kirchen "Kirchen" seien und alles andere "Gemeinschaften" ist so theoretisch, dass selbst Papst Benedikt bisweilen von der "evangelischen Kirche" gesprochen hat, wenn der Text nicht schriftlich vorbereitet war. Papst Franziskus hält sich überhaupt nicht dran, und viele andere auch nicht. Ich frage mich, ob es überhaupt einen deutschen Bischof gibt, der es durchzieht.


1
 
 Everard 21. April 2023 
 

Das ist schon allein aus der Courtoisie kein

Skandal. Die anglikanische Kirche bietet oft Katholiken Gotteshäuser für bestimmte Feiern an, sowohl im Vereinigten Königreich als auch in anderen Ländern.


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

@SCHLEGL .. interessante Sichtweite des Papstes Benedikt

Dennoch erklärte Papst Franziskus im Bezug auf den deutschen synodalen Weg sinngemäß.. „ in Deutschland gibt es eine sehr gute evangelische *KIRCHE* - wir brauchen nicht zwei davon“..
Er sprach von einer KIRCHE. Ich habe bisher noch nie gehört dass unser Pfarrer oder einer unserer Kirchenvertreter nicht von der „evangelischen“ St… -Kirche sprach. Als in Corona die Konfirmationen in unser Pfarrkirche stattfanden, kam ein Grußwort unsres Weihbischofs zur Verlesung in dem er u.a. Die jungen Menschen zur vollwertigen Aufnahme in die protestantische *KIRCHE* beglückwünschte… Ist das ein Lapsus.?


1
 
 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

@SCHLEGL .. interessante


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 Taubenbohl 21. April 2023 
 

Die Anglikaner trafen sich mit dem Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen und wurden von Papst Franziskus nach seiner wöchentlichen Generalaudienz am 19. April 2023 persönlich begrüßt. Einige schöne Fotos auf Facebook.

Am selben Tag (dem 19.) erhielten sie offenbar die Erlaubnis, im Lateran Eucharistie zu feiern.

Der Bischof von Fulham ist geschieden und wiederverheiratet, aber traditionalistisch anglo-katholisch.

Der traditionalistische Anglo-Katholik ist in seiner Mentalität einer traditionalistischen katholischen Gruppe sehr ähnlich. Er glaubt, Teil eines Überrests wahrer Gläubiger zu sein, deren Aufgabe es ist, den Glauben zu bewahren und standhaft zu bleiben, während alle anderen in seiner Kirche in moralischen Verfall, Häresie, Schisma und Abfall vom Glauben abdriften. Anstatt die volle Gemeinschaft mit Rom als Antwort zu sehen, sieht er es so, als würde er aus der Bratpfanne ins Feuer gehen. Er ist nicht davon überzeugt dass Rom reiner ist als Canterbury.


0
 
 Stephaninus 21. April 2023 
 

Einwände

Die Geistlichen auf dem Bild tragen aber meiner Einschätzung nach keine anglikanischen liturgischen Gewänder.

Sodann: In der Schweiz gab und gibt es teilweise immer noch paritätische Kirchen, die sich reformierte und katholische Christen teilten oder eben noch teilen.


1
 
 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

Eine tolle Geste antony

Bei uns hier lief es andersherum. Als die Kriegsflüchtlinge kamen waren viele Protestanten unter ihnen. Hier ist man fast Mehrheitlich katholisch und so gab es keine protestantische Kirche und Gottesdienst, Taufen und Konfirmationen wurden in der katholischen Kirche abgehalten. Dann später erfolgte der Bau einer protestantischen Kirche am Ort. Auch heute noch sind beide Gemeinden eng miteinander verbunden. Das ist praktizierte Nächstenliebe.


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 SCHLEGL 21. April 2023 
 

@Sol

Das ist ganz einfach! Papst Benedikt hat es genau erklärt. Als KIRCHEN bezeichnen wir jene, die mit der katholischen Kirche die Tradition des 1. Jahrtausends mittragen und die apostolische Sukzession = ununterbrochene Folge der Handauflegungen zum Zweck der Spendung des Weihesakramentes anerkennen,wodurch sie gültig geweihte Bischöfe und Priester haben.
Das sind: Die orthodoxen Nationalkirchen, die Altorientalen, also Assyrer (früher fälschlich Nestorianer), die Kopten, Äthiopier, die Westsyrer und die Armenier. Alle anderen Gruppierungen tragen den Titel "christliche Gemeinschaften".


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 Sol 21. April 2023 
 

Christliche Kirchen und Gemeinschaften

Wenn das katholische Kirchenrecht von christlichen Kirchen ausgeht frage ich mich, wieviel christliche Kirchen es neben der katholischen Kirche noch gibt?


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 SCHLEGL 21. April 2023 
 

@Walahfrid Strabo

Das stimmt nicht! Gar nicht so selten werden in römisch-katholischen Kirchen auch Liturgien einer orthodoxen Nationalkirche, oder einer altorientalischen Kirche gefeiert, weil diese Schwesterkirchen in der betreffenden Stadt kein eigenes Gotteshaus besitzen!
Es müssen dazu nur die Erlaubnis des katholischen Ordinarius und natürlich auch des orthodoxen, beziehungsweise altorientalischen zuständigen Bischofs eingeholt werden.
in dem vorliegenden Fall könnte das Missverständnis vielleicht darin liegen, dass die betreffende Kanzlei der Lateranbasilika vielleicht geglaubt hat, es würde sich um eine Liturgie des " coetus Anglikanorum" handeln, weil interessanterweise keine anglikanischen "Pastorinnen" zu sehen sind. Mit Englisch haben sehr viele Italiener ziemliche Probleme, das weiß ich auch von Ärzten.


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 antony 21. April 2023 

Mein Vater feierte 1948 seine erste heilige Kommunion in einer evangelischen Kirche.

Da die vertriebenen Katholiken in der ländlichen evangelischen Gegend keine Pfarrkirche hatten, stellte der lutherische Pfarrer alle zwei Wochen seine Kirche für die Heilige Messe zur Verfügung.
Vor der Erstkommunion schenkte er jedem Erstkommunikanten eine Kerze. Die Flüchtlinge hatten sowas nicht.

Mein Vater erzählt bis heute voller Dankbarkeit davon.


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 Bene16 21. April 2023 
 

Alles halb so schlimm

Es war ja keine Hl. Messe der FSSPX. Wo also ist das Problem?
(Ironie off)


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 AngelView 21. April 2023 
 

"Missverständnis"?

Wo lag da genau das Missverständnis?
In der Personalauswahl der Verwaltung der/dieser Kirche? Oder beim "Hausherrn"?

Jeder fremde Priester muss, wenn er nicht bekannt ist, um in einer fremden Kirche zelebrieren zu dürfen, seinen "Dienstausweis" vorher vorzeigen, um genau solche Situationen zu vermeiden.
Wieso dann nicht auch dort?
Oder konnte der zuständige Bedienstete vor Ort den Inhalt nicht lesen/verstehen?

Also, wo genau lag das "Missverständnis"?


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

Interessant vox coelestis dass das auch andernorts so gehandhabt wird.


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 Vox coelestis 21. April 2023 
 

Kirchenrecht hier - Praxis dort

Bei uns sind alle evangelischen Beerdigungen in der katholischen Stadtpfarrkirche, weil dort der Friedhof ist.


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 GlaubeHoffnung 21. April 2023 
 

Walahfrid Strabo das würde mich auch interessieren. In den Corona Jahren sind in unserer großen Hau

Die jährlichen Konfirmationen gefeiert worden um möglichst vielen Gläubigen ein Mitfeiern zu ermöglichen. Die protestantischen Kirchen boten nicht den Raum für Abstandsregeln. Die Verabschiedung des protestantischen Ortspfarrers fand ebenfalls in unserer katholischen Hauptkirche statt / im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes. Auch werden größere Beerdigungen protestantischer Mitbürger aufgrund der Größe auch schon in den katholischen Gotteshäusern gefeiert. Da hilft man hier gern aus.. Kürzlich nutzten muslimische Mitbürger das katholische Gemeindezentrum um im Ramadan abends zusammen zu essen. Der katholische Pfarrer war dabei und auch die Presse hat fleißig Fotos gemacht.


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 Siri 21. April 2023 
 

Ist das Foto davon?

Das Foto zeigt doch ganz evident nicht den Hauptaltar der Lateranbasilika, sondern einen überflüssigen Volksaltar, der vor dem Hauptaltar aufgestellt wurde.


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 maran atha 21. April 2023 
 

Nach der Verehrung von Pachamama wundert mich nichts mehr:-(


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 Walahfrid Strabo 21. April 2023 

Dumme Frage:

"Nach katholischem Kirchenrecht können christliche Kirchen und Gemeinschaften, die mit der katholischen Kirche nicht in voller Gemeinschaft stehen, nicht in katholischen Kirchen Gottesdienste feiern, solange diese katholisch genutzt werden..."

Aber da gibt es doch sicher auch Sonderregelungen, oder wie verhält es sich mit evangelischen Konfirmationen in katholischen Kirchen? Das kommt doch auch immer wieder vor.


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