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US-Bischof Tobin kritisiert Vatikan: „Das scheint mir nicht der ‚Stil Gottes‘ zu sein“23. Februar 2023 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bischof Thomas Tobin notiert auf Twitter: „Die Art und Weise, wie der Vatikan mit der traditionellen lateinischen Messe umgeht, scheint mir nicht der ‚Stil Gottes‘ zu sein.“
Providence (kath.net) Bischof Thomas Tobin notiert auf Twitter: „Die Art und Weise, wie der Vatikan mit der traditionellen lateinischen Messe umgeht, scheint mir nicht der ‚Stil Gottes‘ zu sein. Papst Franziskus selbst hat betont, dass diejenigen, die mit dem TLM verbunden sind, ‚begleitet, angehört und Zeit eingeräumt bekommen‘ sollten.“ Das schreibt der Bischof von Providence (US-Bundesstaat Rhode Island), Thomas Joseph Tobin, auf seinem Twitterauftritt. Dabei steht „TLM“ für „Traditionelle lateinische Messe“, Ausdruck und Abkürzung sind im deutschen Sprachraum eher ungebräuchlich und stehen für die Liturgie in der außerordentlichen Form. 
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Lesermeinungen| | Alecos 23. Februar 2023 | | | | Weitere Ausführungen von Tück über die Einschränkung der römischen Messe. "Nicht minder problematisch ist, dass Franziskus die Entscheidung seines Vorgängers offen kassiert hat. Dadurch macht der amtierende Papst klar, wer in der katholischen Kirche die Deutungskompetenz innehat, zu bestimmen, was Tradition ist. Statt sich um Kohärenz und Konsistenz lehramtlichen Sprechens zu mühen, hat er den Bruch mit Benedikt XVI. in Kauf genommen. Das weckt bei vielen den Eindruck, ein Papst könne die Lehre seiner Vorgänger korrigieren und revidieren, wie er wolle. Dieser für alle sichtbare Einbruch der Kontingenz in lehramtliche Stellungnahmen droht die päpstliche Autorität zu unterspülen. Petrus, der Fels, gerät ins Rollen." |  6
| | | | | ottokar 23. Februar 2023 | | | | ad Alecos „Alles fließt, spricht Heraklit, der Felsen Petri der fließt mit“. Weitsichtiges Zitat des deutschen Historikers und SPD-Vordenkers Carlo Schmid am Ende des 2.vatikanischen Konzils. |  2
| | | | | winthir 23. Februar 2023 | |  | danke, Alecos, für den Hinweis auf den Artikel von Jan-Heiner Tück - (die Quelle haben ich unten nachgetragen).
Noch ein Gedanke aus dessen Artikel: Die von Papst Franziskus propagierte Dezentralisierung wird nun zentralistisch unterlaufen.
Ich meine,
1.Der gute Mann hinkt der Entwicklung gewaltig hinterher - die Zeiten, als Piusbrüder oder Leute in deren Umfeld den NOM (Wandlungsworte!) für ungültig erklärten, sind nun schon länger vorbei.
Derzeit kein Handlungsbedarf.
2. Ich würde das einfach so lassen, wie es ist - dann sehen wir schon, was dabei rauskommt. Schon immer hat es in der einen Kirche verschiedene Riten nebeneinander und miteinander - nicht gegeneinander - gegeben.
Und: Wenn der Papst sonst keine Sorgen hat ... www.nzz.ch/feuilleton/nein-zur-alten-messe-papst-franziskus-korrigiert-benedikt-xvi-ld.1636939 |  4
| | | | | Everard 23. Februar 2023 | | | | Alecos Sehr gut, dass Sie Tück rezitieren, der fern davon konservativ oder dergleichen zu sein als Intellektueller Theologie die Problematik klar benennt und sich nicht in die Tiefen eine sehr zynischen formal-reduktionischter Apologetik herabbegiebt, welche hier massivst aufgefahren wird um die Altrituellen zu desavouieren und zu diskreditieren. |  4
| | | | | tieviekath 23. Februar 2023 | | | | Friedliche Koexistenz - wenigstens Ich danke dem Bischof für seine freundlichen Worte. Zu dem Thema ist schon viel gesagt worden. Ich dachte mir eben: Wenn nach diesen ganzen Restriktionen deutlich wird, dass offiziellerseits schon kein gutes Miteinander erwünscht ist - dann wäre es barmherzig und christlich, wenigstens ein friedliches Nebeneinander zu ermöglichen. |  8
| | | | | Alecos 23. Februar 2023 | | | | Zitate von Prof. Tück: Der Fels gerät ins Rollen II "Am Ende wird in «Traditionis Custodes» mit ungleichem Mass gemessen: Während reformfreudige Gruppen an römischen Vorgaben vorbei zeitgeistaffine Gottesdienstangebote unterbreiten, ohne «Hüter der Tradition» auf den Plan zu rufen, wird die alte Messe nun «musealisiert» (Helmut Hoping). Dabei zeigen jüngste religionssoziologische Studien, dass die alte Messe auch von jungen Zeitgenossen gut frequentiert wird. Die Diagnose einer Erosion der Gnadenanstalt trifft hier nicht zu. Die Zähmung oder gar Exklusion dieser Tradition ist deshalb fraglich. Sie verkennt die kulturproduktive Kraft der alten Messe und ist, wie sich bereits abzeichnet, tendenziell spaltungsträchtig. Ob der Brückenbauer Franziskus dies bedacht hat?" |  7
| | | | | Fatima 1713 23. Februar 2023 | | | | ? "...dass diejenigen, die mit dem TLM verbunden sind, ‚begleitet, angehört und Zeit eingeräumt bekommen‘ sollten.“
Klingt irgendwie als wären die psychisch krank oder so... |  5
| | | | | Alecos 23. Februar 2023 | | | | Zitate von Prof. Tück: Der Fels gerät ins Rollen „Ein Verbot der alten Messe ist letztlich Ausdruck der Schwäche. Es traut der erneuerten Liturgie nicht zu, dass sie sich von selbst als die bessere Variante durchsetzt. Das kann sie nur, wenn sie vor bunten Optimierungsversuchen bewahrt bleibt." ..."Die Petrusbruderschaft hingegen wird nun für die Treue zum Papst vom Papst selbst abgestraft.
Ihr Status als bestenfalls geduldete Minorität ist in vielen Diözesen jetzt ziemlich instabil. Ein kleiner Teil wird wohl zur Piusbruderschaft überlaufen, ein anderer Teil im Katakombenmodus weitermachen oder sogar eine Konversion zur Orthodoxie erwägen.„ |  7
| | | | | Chris2 23. Februar 2023 | | | | Natürlich kann das nicht der Stil Gottes sein Denn was wäre das für ein Gott, der sich mindestens jahrhundertelang in einem Kult anbeten lässt, den er eigentlich verabscheut? |  9
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