Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  9. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

FBI beobachtet ‚radikale’ Anhänger der Alten Messe

13. Februar 2023 in Chronik, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die US-Bundespolizeibehörde folgt dabei Empfehlungen des linken Southern Poverty Law Center. Update: FBI zieht das Dokument zurück.


Richmond (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die US-Bundespolizeibehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) plant, in den nächsten 12 bis 24 Monaten so genannte „radikale traditionalistische Katholiken“ intensiver zu beobachten und diese „einzudämmen“. Die Behörde geht davon aus, dass „weiße Nationalisten“ verstärkt Verbindungen zu Besuchern der Alten Messe suchen. Dies geht aus einem FBI-internen Dokument hervor, welches der ehemalige FBI-Agent Kyle Seraphin auf UncoverDC veröffentlicht hat.

Das FBI-Büro in Richmond (US-Bundesstaat Virginia) sei deshalb auf der Suche nach Quellen in der katholischen Kirche. Die Empfehlung sei vom linken Southern Poverty Law Center (SLPC) gekommen, schreibt Seraphin auf Twitter.

Er hat das achtseitige Dokument, welches von einem Analytiker des FBI in Richmond verfasst worden ist, am 8. Februar veröffentlicht. Er habe es von einem Mitarbeiter des FBI erhalten. Dokumente dieser Art können von FBI-Mitarbeitern als Grundlage für die Intensivierung bestimmter Ermittlungen herangezogen werden.


Es handle sich um das erste Dokument des FBI, welches sich auf das Interesse rassistisch oder ethnisch motivierter gewalttätiger Extremisten für die radikale traditionalistische Bewegung konzentriert, schreiben die Verfasser.

Zu den brisantesten Aspekten des Dokuments zählt die Tatsache, dass es sich auf eine Studie des SLPC zum Thema „radikaler traditionalistischer Katholizismus“ bezieht. Das SPLC werde vom FBI schon seit langem nicht als zuverlässige Quelle betrachtet. In diesem Fall sei es jedoch als eine Hauptquelle herangezogen worden, stellt Seraphin fest. Weitere drei antikatholische Artikel, welche von den linken Internetseiten Salon und The Atlantic veröffentlicht worden sind, werden in dem Dokument ebenfalls zitiert.

Das Dokument unterscheidet verschiedene Gemeinschaften, darunter die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) und die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX). Beide hätten Niederlassungen im Großraum Richmond.

Die Grundannahme sei, dass rassistisch oder ethnisch motivierte gewalttätige Extremisten die „Ideologie“ der „radikalen traditionalistischen Katholiken“ attraktiv finden und Kontakt zu diesen suchen. Dies würde sowohl über soziale Medien, als auch persönlich und an den Niederlassungen der Gemeinschaften geschehen.

Das Dokument behauptet, dass das FBI die Sorge habe, die „radikale traditionalistische katholische Ideologie“ beinhalte Antisemitismus, Anti-LGBT, Antimigration und weißen Nationalismus. Dies sei eine Bedrohung für den inneren Frieden der USA. Anhänger der genannten „Ideologie“ würden häufig Ausdrücke und Symbole verwenden, die auch von weißen Nationalisten verwendet würden. Als Beispiele werden Bezüge zu den Kreuzzügen und antisemitische Positionen gebracht.

Anschließend werden Anhänger der Ideologie des „radikalen traditionalistischen Katholizismus“ von anderen traditionalistischen Katholiken unterschieden, welche „die Messe im alten Ritus und die Traditionen und Lehren vor dem II. Vatikanischen Konzil bevorzugen“, aber nicht den „extremistischen ideologischen Überzeugungen und der gewalttätigen Rhetorik folgen“.

Das FBI-Dokument nennt neun Organisationen namentlich, die dem „radikalen traditionalistischen Katholizismus“ folgen sollen. Darunter sind „Catholic Family News“, „The Remnant“ und „Catholic Apologetics International“. Alle neun Gruppen werden auch im Bericht des SPLC genannt.

 

Update: Das FBI hat nach Anfragen der Catholic News Agency (CNA) und anderer Medien bekannt gegeben, dass es das Dokument zurückziehen wird. Es entspreche nicht den hohen Standards, welche die Behörde von Dokumenten dieser Art erwartet, gab das FBI in einer Stellungnahme bekannt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  2. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  3. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  4. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  5. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten
  6. US-Grenzschutzbeauftragter Homan: Wir haben 62.000 Kinder gerettet
  7. Nach Kritik: Universität Notre Dame führt Verpflichtung auf katholische Mission wieder ein
  8. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  9. Paul S. Coakley ist neuer Vorsitzender der US-Bischofskonferenz
  10. 10.000 Teilnehmer bei Staffellauf für den Lebensschutz in den USA






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz