Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

FBI beobachtet ‚radikale’ Anhänger der Alten Messe

13. Februar 2023 in Chronik, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die US-Bundespolizeibehörde folgt dabei Empfehlungen des linken Southern Poverty Law Center. Update: FBI zieht das Dokument zurück.


Richmond (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die US-Bundespolizeibehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) plant, in den nächsten 12 bis 24 Monaten so genannte „radikale traditionalistische Katholiken“ intensiver zu beobachten und diese „einzudämmen“. Die Behörde geht davon aus, dass „weiße Nationalisten“ verstärkt Verbindungen zu Besuchern der Alten Messe suchen. Dies geht aus einem FBI-internen Dokument hervor, welches der ehemalige FBI-Agent Kyle Seraphin auf UncoverDC veröffentlicht hat.

Das FBI-Büro in Richmond (US-Bundesstaat Virginia) sei deshalb auf der Suche nach Quellen in der katholischen Kirche. Die Empfehlung sei vom linken Southern Poverty Law Center (SLPC) gekommen, schreibt Seraphin auf Twitter.

Er hat das achtseitige Dokument, welches von einem Analytiker des FBI in Richmond verfasst worden ist, am 8. Februar veröffentlicht. Er habe es von einem Mitarbeiter des FBI erhalten. Dokumente dieser Art können von FBI-Mitarbeitern als Grundlage für die Intensivierung bestimmter Ermittlungen herangezogen werden.


Es handle sich um das erste Dokument des FBI, welches sich auf das Interesse rassistisch oder ethnisch motivierter gewalttätiger Extremisten für die radikale traditionalistische Bewegung konzentriert, schreiben die Verfasser.

Zu den brisantesten Aspekten des Dokuments zählt die Tatsache, dass es sich auf eine Studie des SLPC zum Thema „radikaler traditionalistischer Katholizismus“ bezieht. Das SPLC werde vom FBI schon seit langem nicht als zuverlässige Quelle betrachtet. In diesem Fall sei es jedoch als eine Hauptquelle herangezogen worden, stellt Seraphin fest. Weitere drei antikatholische Artikel, welche von den linken Internetseiten Salon und The Atlantic veröffentlicht worden sind, werden in dem Dokument ebenfalls zitiert.

Das Dokument unterscheidet verschiedene Gemeinschaften, darunter die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) und die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX). Beide hätten Niederlassungen im Großraum Richmond.

Die Grundannahme sei, dass rassistisch oder ethnisch motivierte gewalttätige Extremisten die „Ideologie“ der „radikalen traditionalistischen Katholiken“ attraktiv finden und Kontakt zu diesen suchen. Dies würde sowohl über soziale Medien, als auch persönlich und an den Niederlassungen der Gemeinschaften geschehen.

Das Dokument behauptet, dass das FBI die Sorge habe, die „radikale traditionalistische katholische Ideologie“ beinhalte Antisemitismus, Anti-LGBT, Antimigration und weißen Nationalismus. Dies sei eine Bedrohung für den inneren Frieden der USA. Anhänger der genannten „Ideologie“ würden häufig Ausdrücke und Symbole verwenden, die auch von weißen Nationalisten verwendet würden. Als Beispiele werden Bezüge zu den Kreuzzügen und antisemitische Positionen gebracht.

Anschließend werden Anhänger der Ideologie des „radikalen traditionalistischen Katholizismus“ von anderen traditionalistischen Katholiken unterschieden, welche „die Messe im alten Ritus und die Traditionen und Lehren vor dem II. Vatikanischen Konzil bevorzugen“, aber nicht den „extremistischen ideologischen Überzeugungen und der gewalttätigen Rhetorik folgen“.

Das FBI-Dokument nennt neun Organisationen namentlich, die dem „radikalen traditionalistischen Katholizismus“ folgen sollen. Darunter sind „Catholic Family News“, „The Remnant“ und „Catholic Apologetics International“. Alle neun Gruppen werden auch im Bericht des SPLC genannt.

 

Update: Das FBI hat nach Anfragen der Catholic News Agency (CNA) und anderer Medien bekannt gegeben, dass es das Dokument zurückziehen wird. Es entspreche nicht den hohen Standards, welche die Behörde von Dokumenten dieser Art erwartet, gab das FBI in einer Stellungnahme bekannt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  2. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  3. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  4. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  5. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  8. US-Regierung beendet öffentliche Finanzierung für ‚Geschlechtsumwandlung‘ bei Kindern
  9. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz