Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Der CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi ist mit 64 Jahren gestorben

5. Februar 2023 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der meinungsstarke moderate Muslim warnte vor dem Salafismus und lebte in persönlicher Gefährdung durch extremistische Kräfte - Die kath.net-Redaktion trauert um den hessischen Landtagsabgeordneten


Wiesbaden (kath.net/pl) Die kath.net-Redaktion trauert um den hessischen Landtagsabgeordneten Ismail Tipi. Wir haben ihn und seinen Einsatz gegen den Salafismus, gegen Schwächungen der Demokratie, gegen die Vollverschleierung und für volle Rechte auch für muslimische Mädchen und Frauen sehr geschätzt und haben viel über ihn berichtet (siehe Link).

Tipi starb am Freitag nach schwerer Krankheit. Manfred Pentz, Generalsekretär der hessischen CDU, sagte: „Ismail Tipi war ein sehr engagierter Teil unserer Unions-Familie und hat sich im Kampf gegen religiösen Extremismus, insbesondere dem Salafismus, bundesweit einen Namen gemacht.“


Tipi war 1959 in Izmir/Türkei geboren worden. Seine Familie kam 1972 nach Deutschland, er wuchs als Gastarbeiterkind auf. Sein Vater war Industriearbeiter, seine Mutter Hausfrau und Analphabetin. Immer wieder erinnerte er sich dankbar an Lehrerinnen und Lehrer, die ihm hilfreich zur Seite standen. Schon mit 14 Jahren zog es ihn in den Journalismus, er bewarb sich beim Regensburger Wochenblatt als freier Mitarbeiter. Bald baute er dort eine eigene türkisch-deutsche Seite auf, damals eine absolute Neuheit. Auch während seines Studiums (Maschinenbau) schreibt er weiter und wird für die türkische Tageszeitung „Hürriyet“ der Chefreporter für Deutschland. 1995 erhielt er die deutsche Staatsangehörigkeit, 2010 kann er das Landtagsmandat für die CDU in Offenbach holen.

Eines seiner Schwerpunktthemen war die Integrationspolitik. Er machte sich über die hessische Landes-CDU hinaus einen Namen im Engagement gegen den Salafismus. Dies setzte ihn auch konkreter persönlicher Gefährdung aus, denn ein meinungsstarker moderater Muslim wie er hat mit Repressalien durch Extremisten zu rechnen.

kath.net dankt Ismail Tipi für seine wichtigen Einschätzungen in der Integrationsdebatte. Wir werden ihn sehr vermissen!

Archivfoto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  7. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  11. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  14. Wahrheit ist heilsrelevant
  15. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz