Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

Der CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi ist mit 64 Jahren gestorben

5. Februar 2023 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der meinungsstarke moderate Muslim warnte vor dem Salafismus und lebte in persönlicher Gefährdung durch extremistische Kräfte - Die kath.net-Redaktion trauert um den hessischen Landtagsabgeordneten


Wiesbaden (kath.net/pl) Die kath.net-Redaktion trauert um den hessischen Landtagsabgeordneten Ismail Tipi. Wir haben ihn und seinen Einsatz gegen den Salafismus, gegen Schwächungen der Demokratie, gegen die Vollverschleierung und für volle Rechte auch für muslimische Mädchen und Frauen sehr geschätzt und haben viel über ihn berichtet (siehe Link).

Tipi starb am Freitag nach schwerer Krankheit. Manfred Pentz, Generalsekretär der hessischen CDU, sagte: „Ismail Tipi war ein sehr engagierter Teil unserer Unions-Familie und hat sich im Kampf gegen religiösen Extremismus, insbesondere dem Salafismus, bundesweit einen Namen gemacht.“


Tipi war 1959 in Izmir/Türkei geboren worden. Seine Familie kam 1972 nach Deutschland, er wuchs als Gastarbeiterkind auf. Sein Vater war Industriearbeiter, seine Mutter Hausfrau und Analphabetin. Immer wieder erinnerte er sich dankbar an Lehrerinnen und Lehrer, die ihm hilfreich zur Seite standen. Schon mit 14 Jahren zog es ihn in den Journalismus, er bewarb sich beim Regensburger Wochenblatt als freier Mitarbeiter. Bald baute er dort eine eigene türkisch-deutsche Seite auf, damals eine absolute Neuheit. Auch während seines Studiums (Maschinenbau) schreibt er weiter und wird für die türkische Tageszeitung „Hürriyet“ der Chefreporter für Deutschland. 1995 erhielt er die deutsche Staatsangehörigkeit, 2010 kann er das Landtagsmandat für die CDU in Offenbach holen.

Eines seiner Schwerpunktthemen war die Integrationspolitik. Er machte sich über die hessische Landes-CDU hinaus einen Namen im Engagement gegen den Salafismus. Dies setzte ihn auch konkreter persönlicher Gefährdung aus, denn ein meinungsstarker moderater Muslim wie er hat mit Repressalien durch Extremisten zu rechnen.

kath.net dankt Ismail Tipi für seine wichtigen Einschätzungen in der Integrationsdebatte. Wir werden ihn sehr vermissen!

Archivfoto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz