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Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern

2. Februar 2023 in Kommentar, 41 Lesermeinungen
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Der synodale Handlungstext zur uneingeschränkten Akzeptanz von Homo-Klerikern dient der Vertuschung des ephebophilen Missbrauchskomplex‘ - Ein Gastkommentar von Hubert Hecker


Linz (kath.net)

Das Synodalpräsidium hat empfehlend einen Handlungstext vorgelegt, nach dem die Situation homosexueller Kleriker „normalisiert“ werden soll. Homosexualität sollte im Allgemeinen als Normvariante der Schöpfung angesehen und bei zölibatären Priestern im Besonderen mit wertschätzender Akzeptanz begegnet werden.

80 Prozent der sexuellen Übergriffe an minderjährigen Jungen …

Tatsächlich haben homosexuelle Geistliche keinen guten Ruf. Das ist darin begründet, dass sie in signifikant höherem Maße in sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendliche verstrickt sind: Die MHG-Studie hat aufgedeckt, dass 80 Prozent der Übergriffe an minderjährigen Jungen begangen wurden, davon der überwältigende Anteil an Pubertierenden und Heranwachsenden. Diese Tatsachen machen die These von der Risiko-Gruppe der homosexuellen Kleriker evident. Das Münchener WSW-Missbrauchs-Gutachten von 2022 bestätigt diesen Zusammenhang. Dort heißt es auf Seite 424:

„In einer namhaften Zahl der uns zur Überprüfung vorgelegten Unterlagen haben sich Anhaltspunkte und Belege für eine ausgeprägte Homosexualität von Priestern ergeben.“

Neben den absoluten Zahlen sind Vergleichsdaten aussagekräftig. Im Teilprojekt 3 der MHG-Studie auf S. 153 konnte bei einem Strafaktenvergleich von Missbrauchshandlungen seitens kirchlicher und nicht-kirchlicher Täter 19,1 Prozent der übergriffigen Geistlichen als homosexuell identifiziert werden, in der säkularen Vergleichsgruppe war es mit 6,4 Prozent nur ein Drittel. Da bei der Mehrzahl der Strafakten keine sexuelle Orientierung angegeben war, müsste die wirkliche Zahl der  homosexuellen Beschuldigten aus der Kirche deutlich nach oben korrigiert werden, vielleicht um das Doppelte.

Realitätsnäher dürften die Vergleichsergebnisse im 2. MHG-Teilprojekt sein: In der Gruppe der beschuldigten Kleriker bezeichneten sich 72 Prozent als homosexuell orientiert, in der Vergleichsgruppe nicht-beschuldigter Geistliche nur 12 Prozent.

… von homosexuellen Klerikern begangen

Schließlich ist für eine qualifizierte Aussage die Quote der homosexuellen Priester an der Gesamtzahl der Geistlichen wesentlich. Die seriösen Schätzungen bewegen sich um 20 Prozent. Wenn dieser Gruppe von 20 Prozent homosexueller Kleriker 70 bis 80 Prozent der Missbrauchsopfer zuzurechnen sind, bedeutet das eine vielfach höhere Quote homosexueller Missbrauchstäter als bei heterosexuellen Geistlichen.

Es gibt also gute Gründe für die kirchenrechtliche Festlegung, die von Papst Benedikt und erst vor drei Jahren von Papst Franziskus bestätigt wurde: „Im geweihten Leben und im priesterlichen Leben hat eine solche Form der (homosexuellen) Affektivität keinen Platz. Daher kann die Kirche jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder die sogenannte 'Gay Kultur' unterstützen.“

Seit dem Konzil ist auf diese Regel in manchen Bistümern nicht mehr geachtet worden. Papst Benedikt em. erinnert in seinem letzten Buch daran: „In mehreren Priesterseminaren wurden Homosexuellen-Clubs gebildet, die mehr oder weniger offen agierten.“ Als Folge davon wirken heute bis zu zwanzig Prozent gleichgeschlechtlich orientierter Kleriker in der Kirche – vielfach unbeanstandet, aber eben doch als Risiko-Gruppe.

Freilich sind die homosexuellen Missbrauchstaten qualitativ zu differenzieren nach der Schwere und anderen Kriterien: Knapp die Hälfte der Beschuldigten vergriff sich an einem Betroffenen, 41 Prozent an zwei bis zehn Opfern; zehn Prozent waren Serientäter wie der Münchener Geistliche Peter H., der 23 heranwachsende Jungen missbrauchte.

Somit bleibt es bei der empirisch fundierten Evidenz-Aussage: Die Gruppe der homosexuellen Kleriker ist als Risikofaktor für das Vorkommen von sexuellem Missbrauch in der Kirche einzuschätzen.

Die Homo-Lobby in und außerhalb der Kirche kämpft seit Jahren mit unlauteren Methoden dafür, diese offensichtlichen Tatbestände zu verwischen, zu vertuschen und zu verleugnen. Auch die führenden DBK-Bischöfe Marx, Bode und Bätzing sowie der Jesuitenpater Mertes beteiligten sich möglicherweise daran, homosexuellen Klerikern so genannte Persilscheine bezüglich Missbrauchsverstrickung auszustellen. Dafür haben sie drei Argumentationspfade ausgeheckt:

Erstens: Schuldverlagerung von den Missbrauchstätern auf das kirchliche System

Nach dem Motto: „Das (kirchliche) System ist schuld“ (an den Taten der übergriffigen Geistlichen) haben die DBK-Bischöfe eine institutionelle Schuld oder systemische Ursachen für Missbrauch erfunden.  Demnach wären die einzelnen Missbrauchstäter nicht selbst schuldig oder nur nachrangig verantwortlich für ihre pädokriminellen Taten, sondern die kirchlichen Strukturen hätten die Taten erst ermöglicht und begünstigt oder gar die Täter verleitet und verführt. Die Bischöfe Marx, Bode und Bätzing haben die angeblich institutionelle Schuld der Kirche zum Begründungsmärchen des Synodalen Wegs gemacht.


Die DBK-Bischöfe kommen mit der neo-marxistischen Schuldverlagerung vom Täter-Fehlverhalten auf kirchliche Verhältnisse den Entschuldigungsbestrebungen der Homo-Lobby und den homosexuellen Missbrauchstätern entgegen. Laut MHG-Studie „fanden sich häufig bei den Beschuldigten Tendenzen, eigene Verantwortung und Schuld zu externalisieren“, also nach außen abzuschieben auf die Kirche (S. 8). „Vergleichsweise viele Beschuldigte gaben der kirchlichen Institution eine Mitschuld“ sowohl an ihren eigenen Missbrauchstaten wie auch an den nach ihrer Meinung zu harten Strafen für ihre Vergehen, die sie selbst bagatellisierten (S. 117).

Zweitens: Missbrauchsverleitung durch Häufung männlicher Ministranten und Internatsschüler!?

Eine besonders freche Form von Faktenverleugnung hat das Synodalpräsidium in dem oben erwähnten Forums-Beschlusspapier vorgelegt. Den empirisch fundierten Befund, dass 80 Prozent der Missbrauchstaten von Tätern der Risikogruppe homosexuelle Kleriker begangen wird, bezeichnet der Text als „Gipfel der vielfältigen Formen von Diskriminierung“.

Noch dreister ist die synodale Erklärung für den hohen Anteil von Jungen als Missbrauchsopfer: „Dabei ist die Häufung männlicher Betroffener sexualisierter Gewalt schon durch den erhöhten Kontakt katholischer Priester mit männlichen Minderjährigen in früher rein männlicher Ministrantenarbeit und katholischen Internaten hinreichend erklärbar.“

Mit diesen Formulierungen berufen sich die Autoren auf eine Passage in der MHG-Studie auf Seite 11. In Wirklichkeit kommen die MHG-Forscher zu einer gegenteiligen Einschätzung: „Dies allein (hauptsächlich Jungen als Ministranten und Internatsschüler) kann jedoch das deutliche Überwiegen männlicher Betroffener nicht erklären.“

Diesen Satz aus der Zusammenfassung der MHG-Studie haben die Textautoren mit Sicherheit gelesen und er dürfte auch dem synodalen Co-Präsidenten Bischof Bätzing bekannt sein. Wer aber im Wissen um eine Tatsachenaussage das Gegenteil behauptet, ist kein Irrender, sondern ein Lügner. Dem Plenum wurde vom Präsidium die Zustimmung zu diesen Falschaussagen empfohlen, Änderungsanträge waren nur kosmetischer Art.

Somit ergibt sich das Urteil: Das Synodalpräsidium hat einen Lügentext vorgelegt.

Erschreckend ist die inhaltliche Aussage der abgesegneten Vorlage: Allein die schiere Quantität von Jungen als Messdiener und Internatsschüler wird dafür verantwortlich gemacht, dass es zu einer „Häufung“ von männlichen Missbrauchsopfern gekommen sei. Damit wären letztlich die Jungen selbst schuld gewesen, weil sie einfach so viele waren und dadurch die (ephebophilen) Kleriker zum Missbrauch reizten. Unglaublich, diese zynische Schuldverlagerung von den homosexuellen Tätern auf die Vielzahl der Opfer.

Drittens: Sexueller Missbrauch hat nichts mit sexuellem Begehren zu tun!?

Direkt im Anschluss an diese Passage wird eine weitere Exkulpierung homosexueller Missbrauchstäter aus dem Hut der MHG-Studie gezaubert: Die MHG-Forscher hätten nämlich aufgezeigt, „dass es der Mehrzahl übergriffiger Priester nicht um die Erfüllung sexueller Bedürfnisse ging, sondern um das Ausleben von Macht durch sexualisierte Demütigungen.“

Hier wie oben vermeiden die Autoren einen Hinweis auf die Belegstelle und Seitenzahl. Denn wenn ein Leser auf den Seiten 105f nachschaute, würde er nichts von den Behauptungen finden (Ausleben von Macht statt Erfüllung sexueller Bedürfnisse). Im Gegenteil resümiert die MHG-Studie:

Nur eine kleine Minderheit von 14 Prozent der beschuldigten Priester zeigte narzisstisches Verhalten, indem sie durchsetzungsstark und dominant ihre Amtsautorität benutzten zur Herstellung von Tatgelegenheiten wie auch zur Vertuschung. Wiederum tischen die Synodalautoren eine Lüge auf, in diesem Fall bezüglich der quantitativen Aussage der MHG-Studie.

Inhaltlich kann man zwar die Ausnutzung der Amtsautorität im weiteren Sinne als Machtmissbrauch wie bei der Synodalthese ansehen. Gleichwohl ist die Aussage der MHG-Forscher eine ganz andere: Sie stufen die Machtnutzung nicht als Ziel der Handlung ein (wie der Synodaltext behauptet), sondern als Mittel der Täter für die narzisstische Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse (ebenfalls im Gegensatz zum Synodal-Text).

Das empirische Ergebnis der MHG-Forscher wollen die meisten Synodalen schlicht nicht wahrhaben: Bei Missbrauch wird Macht und Gewalt genutzt, um sich sexuell zu befriedigen. Demnach ist Sexualität Triebkraft und Ziel der Missbrauchstaten. Diese dunkle Seite des Sexuellen möchten Bischöfe und Synodale vollständig ausblenden. Das versuchen sie mit der inzwischen politisch korrekten Bezeichnung der ‚sexualisierten Gewalt‘. Bei dem Wortkonstrukt unterstellt man generell, dass sexuelle Übergriffe Macht und Herrschaft über andere zum Ziel habe. Dabei wäre dann sexuelle Bedürfnisbefriedigung nur ein nachgeordnetes Mittel.

Das Ziel dieser synodalen Begriffs- und Denkvorschriften ist es, Sexualität im Allgemeinen von allen Schattenseiten frei zu halten als ausschließlich „positiven Wert“ (Bischof Dieser), im Besonderen die Homosexualität von Klerikern als Triebkraft für sexuellen Missbrauch reinzuwaschen.

Ein schwuler Kleriker wird Serientäter

Der Priester Peter H., dem Missbrauch an 23 Jungen nachgewiesen sind, hatte während seines Theologiestudiums in den 70er Jahren „regelmäßig homosexuelle Kontakte auf Bahnhofstoiletten gesucht“, so der FAZ-Bericht vom 15. 9. 2018. Er gehörte also zu den homosexuellen Priesteramtskandidaten, die nach (damaliger und heutiger) kirchlicher Vorschrift nicht hätte geweiht werden dürfen.

Als junger Kaplan im Bistum Essen entdeckte er dann seine sexuelle ‚Liebe zu Jungen‘. Er kümmerte sich insbesondere um (pubertierende)Jungen und Jugendliche der Unterschicht und aus schwierigen familiären Verhältnissen – ideale Opfer für seine sexuellen Übergriffe an sechs Jugendlichen. Nach seiner ersten Verurteilung musste er sich einer psychotherapeutischen Gruppentherapie in München „zur emotionalen Nachreifung“ seiner diagnostizierten „unreifen Sexualität“ unterziehen. Nach Abbruch der Therapie verging sich der „vielseitig einsetzbare Priester“ in der ihm zugewiesenen Seelsorgestelle erneut an mehreren männlichen Jugendlichen, ebenfalls nach der Versetzung an eine zweite Stelle. Doch selbst nach dem zweiten Strafurteil auf Bewährung wurde der „homosexuell-ephebophile“ Täter bald wieder in der Gemeindearbeit eingesetzt. Er war dort „wegen seines kommunikativen und lockeren Umgangs mit Kindern und Jugendliche äußerst beliebt und gerne gesehen, auch in vielen Familien“. Kirchenvorstand und der zuständige Weihbischof waren zufrieden mit der erfolgreichen Arbeit des Pfarrers. Dass der Priester H. dabei wieder fünf Jungen missbraucht hatte, wurde von ihnen als Kollateralschaden seiner exzellenten Jugendarbeit bedauert.

Die kirchlichen Selbsttäuschungen über homosexuelle Kleriker

Die kirchlichen Aufsichtspersonen zu dem homosexuellen Missbrauchskleriker wollten nicht erkennen, dass die moderne Jugendarbeit des Priesters H. insbesondere der Anbahnung von pädosexuellen Kontakten diente. Die zuständigen Weihbischöfe, Generalvikare und Bischöfe ließen sich von dem ephebophilen Serientäter täuschen, weil sie sich fahrlässig unter fünf Selbsttäuschungen bezüglich der Homosexualität gestellt hatten:

 • Die Marx‘sche These vom Klerikalismus als wesentliche ‚systemische Ursache‘ für Missbrauch in der Kirche behindert das Erkennen von modernen Verhaltens- und Pastoralmethoden zur Anbahnung von homosexuellen Missbrauchskontakten.

• Dass Kirchenverantwortliche die Täterschaft von homosexuellen Klerikern rundweg bestreiten, macht sie blind für durchgreifende Aufklärung und konsequente Bestrafung.

• Die Leugnung der evidenzbasierten Erkenntnisse, dass homosexuelle Kleriker unter einer erhöhten Anfälligkeit für Missbrauch stehen, fördert die Vertuschungstendenzen der Kirchenleitung, wie oben gezeigt.

• Die naive Annahme, dass Serientäter mit tiefsitzenden homosexuell-ephebophilen Neigungen durch ein paar psychologische Gruppensitzungen von ihrer angeblich „unreifen Sexualität“ therapiert werden könnten, führte zu den fatalen Serien-Versetzungen.

• Wenn homosexuelle Missbrauchstaten nicht mehr zu leugnen sind, folgen Bischöfe und Synodaler Weg dem Narrativ der Homo-Lobby: Die Schuld homosexueller Täter soll als „kirchliche Schuld“ auf das System Kirche übertragen werden (queer.de vom 4. 10. 2018).

Die Klerikalismusthese als Ablenkung vom homosexuellen Missbrauchskomplex

Es war auf der Frühjahrstagung 2019, als die DBK-Bischöfe sich selbst und der Öffentlichkeit vormachten, sexueller Missbrauch würde hauptsächlich von klerikalistisch eingestellten Geistlichen begangen. Dieses aus der Luft gegriffene Konstrukt war Teil einer perfiden Strategie, von der offensichtlichen Tatsache der mehrheitlich homosexuellen und progressiven Missbrauchstätern abzulenken, um sie den traditionsorientierten heterosexuellen Priestern in die Schuhe zu schieben.

Inzwischen kommt an vielen Einzelfällen die Wahrheit ans Licht, die schon die MHG-Studien statistisch eruiert hatte.

"Von weiteren Klerikern, die progressive pastorale Jugendarbeit zur Anbahnung und Vollstreckung von Missbrauch an Kindern und Jugendlichen nutzten, berichtete Die Tagespost vom 3. 11. 2022""

• Winfried Pilz, 1966 im Erzbistum Köln zum Priester geweiht, war der Prototyp eines Jugendseelsorgers der nachkonziliären Priestergeneration. Die nahm damals „Abschied von Hochwürden“ – so ein Bestsellertitel von 1969 -, indem sie sich „dezidiert von einem sakral überhöhten Priesterbild abgrenzte“. Die jungen Priester wollten insbesondere den (pubertierenden) Jugendlichen „auf Augenhöhe begegnen, sich ihnen als zugewandt und nahbar präsentieren“. Pilz wurde Diözesanjugendseelsorger im Erzbistum Köln und entwickelte als Rektor der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg innovative Konzepte kirchlicher Jugendarbeit. Ein Untersuchungsbericht legt nahe, dass es Pilz gerade dadurch gelang, „junge Männer emotional und existenziell von sich abhängig zu machen, um sie dann sexuell zu missbrauchen“.

• Der Pfarrer Ue. aus Gummersbach wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt wegen sexuellen Missbrauchs in 110 Fällen, begangen an neun Minderjährigen. In dem linksliberalen Zeitungsbericht heißt es, er sei in seiner Gemeinde besonders deshalb beliebt gewesen, weil er „frischen Wind gebracht und einen aufgeschlossenen Eindruck gemacht“ habe, „anders als die verstaubten katholischen Kirchenmänner, die man so kennt“.

• Gegen den Pfarrer F. lagen mehrere Vorwürfe von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche vor. Er wurde einige Zeit unter Auflagen in der Seelsorge eingesetzt und dann in den endgültigen Ruhestand versetzt. Er rechtfertigte sich in Ansprachen und Büchern damit, dass er wegen Lappalien von einer reaktionären Bischofsleitung mit Schikanen drangsaliert worden sei - allein wegen seiner progressiven Anschauungen, in denen er u.a. die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. als reaktionär darstellte.

• Ein Priester aus dem Bistum Limburg ist seit 2010 als Missbrauchstäter aktenkundig. Trotzdem bekam er in Köln einen Lehrauftrag an der Katholischen Fachhochschule NRW und wurde Aushilfsgeistlicher in einer Kölner Innenstadtpfarrei. Dort „erfreute er sich wegen seiner aufgeschlossenen, eloquenten Art und mitreißender Predigten großer Beliebtheit“. Dieser Priester stellte sich als Fluchtopfer dar, als wenn er vor dem als autoritär angesehenen Limburger Bischof Tebartz-van Elst geflohen wäre.

Die Selbsttäuschung und Falsch-Orientierung von DBK und Synodalem Weg durch Ausblendung der homosexuellen Missbrauchstäter mit ihren progressiven Pastoralmethoden führt auch zu Fehlleitung der Präventionsbemühungen in den Bistümern. Das Bistum Limburg hat seit Herbst 2019 insgesamt 60 verschiedene Präventionsmaßnahmen auf den Weg gebracht, einige sinnvolle, aber viele sind nur Modernisierungsprojekte in Pastoral und Lehre im Sinne des Synodalen Wegs. Eine Maßnahme, die sich auf die Missbrauchsprävention bei homosexuellen Klerikern bezieht, insbesondere bei der Ausübung von progressiver Jugendpastoral, findet sich nicht darunter.

Doch aufgrund der Ergebnisse der MHG-Studie sowie den oben aufgeführten Beispielen wäre es eine zwingend notwendige Präventionsmaßnahme, die Risikogruppe von homosexuellen Klerikern, die für bis zu 80 Prozent der Missbrauchsfälle verantwortlich ist, unter erhöhte Beobachtung zu stellen. Der synodale Handlungstext macht dagegen das Gegenteil, indem er die homosexuellen Täter als Opfer kirchlicher Diskriminierung bedauert. Diese Methode der Täter-Opfer-Umkehr betrieben viele Täter schon bei der Befragung im MHG-Teilprojekt 2 und ist oben als Strategie der Homo-Lobby beschrieben worden, alle Täterschuld auf die Kirche abzuschieben.

Schließlich gehört es zur längerfristigen Prävention, konsequenter als bisher schwule Kandidaten vom Priesteramt fernzuhalten. Das wichtigste Instrument dazu ist die oben erwähnte und erst kürzlich von Papst Franziskus bestätigte kirchenrechtliche Festlegung: „Im geweihten Leben und im priesterlichen Leben hat eine solche Form der (homosexuellen) Affektivität keinen Platz. Daher kann die Kirche jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder die sogenannte 'Gay Kultur' unterstützen.“

Wenn die bischöflich Verantwortlichen den schwulen Münchener Serientäter H. schon als Priesteramtskandidat abgewiesen hätten, wären 23 Jungen und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch bewahrt geblieben. Der Schrei der betroffenen Opfer sollte für die Bischöfe ein Weckruf sein, die kirchenrechtliche Ratio Fundamentalis Institutionis Sacerdotalis strikt anzuwenden.

Auch in diesem Punkt kümmert sich der synodale Handlungstext weniger um das Leid der Missbrauchsopfer als um die vermeintlichen Rechte von schwulen Kandidaten für das Priesteramt. Die Mehrheit der Synodalen setzt die deutschen Bischöfe sogar unter Zugzwang, sich auf weltkirchlicher Ebene für den Zugang zur Priesterweihe von praktizierenden Homosexuellen oder Mitläufern der Pride-Paraden einzusetzen.

Der synodale Handlungstext zur uneingeschränkten Akzeptanz von Homo-Klerikern dient der Vertuschung des ephebophilen Missbrauchskomplex‘. Nach der Methode der Täter-Opfer-Umkehr werden homosexuelle Geistliche ausschließlich als Opfer einer angeblichen Diskriminierungspolitik der Kirche bejammert. Mit diesem Ablenkungsmanöver versucht man, die notwendigen Präventionsaufgaben der Kirche zu unterlaufen.

Die aufgezeigten Beispiele von schwulen Serientätern sowie die durchsichtigen Lügen, Verdrehungen, Falschbehauptungen und fehlgeleiteten Forderungen der synodalen Textvorlage sollten den Bischöfen die Augen öffnen, um bei der zweiten Lesung im März 2023 gegen den verqueren Synodaltext zu stimmen.


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Lesermeinungen

 winthir 7. Februar 2023 

und noch zur zweiten Frage von Lydia 53:

" weshalb sich so viele von denen [den gleichgeschlechtlich empfindenden Klerikern, Anm. winthir] nicht an den Zölibat gebunden fühlen."

Nach meiner Erfahrung gibt es da keinen Unterschied zwischen den homosexuellen und den heterosexuellen Klerikern.

Übrigens: Beim Zölibat handelt es sich um die kirchenrechtliche Bestimmung, daß ein Kleriker ab Diakonatsweihe keine kirchenrechtlich gültige Ehe mehr eingehen kann. Nicht mehr - und nicht weniger. Alles andere fällt unter den Begriff "Keuschheit", zu der wir Alle(!) berufen sind.

Bis zum II. Vaticanum wurde das mit einer Unterschrift vor der Weihe in der Sakristei erledigt.

Die "spirituelle Überhöhung" des Zölibats "("Frei sein für Gott") kam so richtig erst auf, als der Zölibat immer mehr infrage gestellt wurde.


0
 
 winthir 7. Februar 2023 

"weniger als 1%"

nun,

die Priester machen ca. 0,03 % der männlichen Bevölkerung ab 18 in Deutschland aus.

Da fällt es nicht schwer, auf "weniger als 1 %" der Mißbrauchsfälle zu kommen.

Das ist für mich aber nicht der Punkt: Die katholische Kirche sagt, daß sie zuständig sei für die moralischen Maßstäbe, die an die Menschen anzulegen sind. Und wird daran gemessen. Das Ergebnis ist bekannt.


0
 
 modernchrist 6. Februar 2023 
 

und wenn die kath.Kirche sich

bis zur Unkenntlichkeit "reformieren" würde, dann wäre noch nicht ein einziges der derzeit mehr als 14 000 pro Jahr in Deutschland polizeilich angezeigten Sexualverbrechen an Kindern verhindert! Kümmern wir uns doch auch um die Tausende Fälle, die alle nichts mit Klerikern zu tun haben! Da gibt es genügend Frauen, die aber teils mitmachen, teils nicht wachsam genug sind. Da haben die Verbrecher keinen Zölibat! Sie haben alle Möglichkeiten zu Sex mit Erwachsenen, vergreifen sich aber an Kindern! Es kommt seit Jahren beim Hören des Wortes "Missbrauch" sofort die Verknüpfung zu Kleriker. Das ist eine verantwortungslose Schandtat an der Kirche! Eine absichtliche und permanente Beschmutzung der Kirche, auch durch das unkluge Agieren vieler Bischöfe! Weniger als 1 % der Taten fielen unter die Schuld - ohne diese verharmlosen zu wollen - von Klerikern!


3
 
 winthir 5. Februar 2023 

Die besten Fragen, Lydia 53,

sind für mich diejenigen, auf die mir keine spontane Antwort einfällt :-)

Meine Ideen dazu:

- Katholische Kleriker werden nicht gefragt, warum sie denn immer noch nicht verheiratet sind - anders als früher im Protestantismus, wo Pfarrer, die nicht dem Ideal des "evangelischen Pfarrhauses" (mit Pfarrfrau und Kindern) entsprachen, durchaus SEHR kritisch gesehen wurden (wie ich selbst miterlebt habe)

- Der katholische Klerus ist halt ein "Männerklub" , da besteht nicht die Gefahr, daß einem Frauen "zu nahe kommen" (auch hier spreche ich aus eigener Anschauung).

Untersuchungen dazu existieren meines Wissens nicht.


0
 
 Lydia 53 4. Februar 2023 
 

Für mich stellt sich die Frage, weshalb es unter den Klerikern eine signifikant höhere Anzahl von Homosexuellen gibt als in der Gesamtbevölkerung und weshalb sich so viele von denen nicht an den Zölibat gebunden fühlen. Fundierte Untersuchungen dazu habe ich nicht finden können.


0
 
 joh14,6 4. Februar 2023 
 

Niemand hat die Absicht....

An diesen Ausspruch des verehrten Genossen Ulbricht [Ironie off] wurde ich erinnert, als ich den Artkel las, betr.den Brief der Synodenleiter Kard.Grech und Hollerich.

@Zeitzeuge danke für den Link !

Niemand hat die Absicht...Lehre und Strukturen der KK in D zu ändern, verkündeten auch die synodal Be weg ten in D, und schlagen gleichzeitig Pflöcke ein, schaffen Tatsachen, wo es nur irgend machbar ist. Überrumpelt von soviel Chuzpe und unchristlich voraneilender Dreistigkeit bleiben die Gläubigen stumm und manche Bischöfe wie in Schockstarre, untätig, scheint mir.

Kardinal Meisner sagte nicht lange vor seinem Tod: die Kirche ist unter die Räuber gefallen. Ich denke, er hatte recht. Die, die einfach katholisch sein möchten, sind wie in Geiselhaft genommen von einer Gruppe Reformtrunkener Zeitgeistlicher respektive nicht legitimierter Laienfunktionäre, Verbandskathol. die ihre Vorstellungen um jeden Preis durchzusetzen versuchen.

Bleibt das Gebet und Hoffnung auf SEINE Verheißung...


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 Zeitzeuge 4. Februar 2023 
 

Mehr zum Thema "Weltsynode" im Link!

www.summorum-pontificum.de/themen/glaubenskrise/2367-die-katze-ist-aus-dem-sack.html


1
 
 joh14,6 4. Februar 2023 
 

Erzbischof von Denver weist Forderung Kard. MC Elroys zurück

Der liberale Kardinal MC Elroy forderte in einem Aufsatz in Jesuiten Zeitung die radikale Inklusion von LGBTQI Gruppen in der kath. Kirche.

Der Erzbischof von Denver weist das zurück.

Im Vorfeld der Weltsynode, eigentlich als "Hören aller auf den Heiligen Geist" melden sich lautstark Interessengruppen zu Wort, die IHRE Agenda durchsetzen wollen.
Ihre Protagonisten sitzen bereits an den Schalthebeln...

www.lifesitenews.com/news/archbishop-of-denver-challenges-cardinal-mcelroys-call-to-give-communion-to-homosexuals-adulterers/?utm_source=featured-news


2
 
 joh14,6 4. Februar 2023 
 

Weltsynode : Gruppen rüsten sich, IHRE Agenda durchzusetzen

Eigentlich sollte die Weltsynode ein "Hören aller auf den Heiligen Geist" sein, stattdessen: Interessengruppen werden laut


"Dass er ein [Liberaler] ist, hat McElroy jetzt mit einem Aufsatz bewiesen, den die Jesuitn-Zeitng „America“ am 24. Januar veröffentlicht hat.
Jetzt, da sich auch die amerikanischen Bischöfe und Gläubigen in der kontinentalen Phase zum Grundlagentext „Mach den Raum deines Zeltes weit (Jes 54,2)“ des römischen Synodensekretariats verhalten müssen, plädiert McElroy für eine „radikale Inklusion“, die vor allem LGBT-Leute und wiederverheiratete Geschiedene einbezieht.

Mit „Inklusion“ meint er nicht eine Einbeziehung in die Seelsorge, sondern die Zulassung aller zur Kommunion. „Die Kirche muss eine eucharistische Theologie hochhalten, die effektiv alle Getauften an den Tisch des Herrn einlädt“, schreibt der Kardinal, denn: „Die Kirche hat eine Hierarchie an Wahrheiten“ und „sexuelles Handeln, auch wenn es Bedeutung hat, macht nicht den Kern dieser Hierarchie aus“. "

Guido Horst, Tagespost 4.2.23


2
 
 SantaLuzia23 3. Februar 2023 
 

ThomasR Klerikerkleidung

Werter ThomasR. Ich stimme Ihnen zu, ein Priester soll als solcher erkennbar sein. Wir sind allerdings keine riesige Großstadtpfarrei und man erkennt unsere Pfarrer schon noch ohne Priesterkleidung. Bei offiziellen Anlässen kleiden sie sich üblicherweise mit dunklem Anzug und weissem Hemd, und je Nach Anlass, auch ab und an mal mit einer dunklen Krawatte. Es war für unsere Pfarrei erst eine Umstellung als wir nach dem Tod unseres bisherigen Pfarrers jüngere Pfarrer um die 40 herum bekamen. Einigen Gläubigen gefiel die Art und Weise der Messfeier nicht. Unser vorheriger Pfarrer hat stets von der Kanzel gepredigt, die neuen Pfarrer stehen im Mittelgang mit Mikrofon und gehen bei Familiengottesdiensten damit gern mal durch die Kirche und wenn Kinder Antworten auf seine Fragen geben wollen. Sind Kinder im normalen Gottesdienst, ruft man diese stets zu sich nach oben. So etwas kannten wir nicht und es war viel Unmut. Aber jetzt sind sie schon 6 bzw 8 Jahre in der Gemeinde.


1
 
 Zeitzeuge 3. Februar 2023 
 

Aus unserer Kleinstadtpfarrei gibt es statistische Zahlen bzgl.

des Besuches der Sonntagsmessen:

29.10.1963 = 3800 Katholiken, davon 1854 = ca. 49%
in den Sonntagsmessen, davon allerdings 444 zu spät!

19.02.1978 = 5.775 Katholiken, davon 1654 =
ca. 29%.

Leider keine neueren Werte gefunden, dafür
offizielle Zahlen aus dem Bistum:

1987 je 100 Katholiken = 25 Messteilnehmer,
2008 dto. 12 "
2018 vor Corona! 7 "

Wir sehen, daß die Zahl wirklich dramatisch
zurückging.

Vor dem Konzil war sicher auch nicht alles
tadelsfrei, aber wirklich besser als heute,
"wilde Ehen", "Ehescheidungen" waren sehr
selten hier bei uns.

Aber abusus matrimonii gab es auch schon leider
damals unter Katholiken (coitus interruptus),
nach der "Pille" wurde bei vielen getauften
Katholiken der schwer sündhafte Ehemissbrauch
"usus"..... .

Homosexuelle Priester haben sich das Amt
erschlichen, da eigentlich ein Weihhindernis
vorliegt.


3
 
 AlbinoL 3. Februar 2023 

Sehr gut klar und Übersichtlich beschriebener Artikel der die Wahrheit aufzeigt

einzig warum die Schuldverlagerung "neo-marxistisch" sein soll habe ich nicht verstanden


1
 
 winthir 3. Februar 2023 

ja, die Statistik.

Die von Chris2 verlinkte Statistik scheint(!) die These zu bestätigen, daß nach dem II. Vaticanum vieles "den Bach runterging". Nun werden aber dort absolute Zahlen genannt.

Auf den Seiten der DBK gibt es (leider neuerdings nicht mehr in ausführlicher Form) eine Statistik, die die Anzahl der Gottesdienstbesucher ins Verhältnis setzt(!) zur Anzahl der Katholiken.

Ich hatte das mal in eine Grafik verwandelt: Da gibt es dann seit 1950(!) eine kontinuierlich(!) absteigende Entwicklung - Konzil hin, Konzil her.

Abgesehen davon sind für eine Statistik auch die Methoden der Datenerhebung wichtig. Früher wurde das gern geschönt (an den Zähl-Sonntagen wurden gern Mozart-Messen aufgeführt, wie ich aus meiner früheren Pfarrei weiß ...)


2
 
 joh14,6 3. Februar 2023 
 

Mutter wehrt sich gegen skandalöse Arbeitsblätter für 11-jährige Tochter

@Paddel

"In einem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen werden Sechstklässler mit lupenreiner Ideologie „Sex. Vielfalt“ indoktriniert und an die operative Geschlechtsumwandlung herangeführt!

Auf den Arbeitsblättern mussten die Kinder u.a. lesen: „Jede*r hat das Recht auf die eigene Geschlechtsidentität. (…) Egal ob cis oder trans*, Mann oder Frau, oder weder noch – wir wissen selbst am besten, wer wir sind! Es gibt keine richtige und keine falsche Geschlechtsidentität. Es gibt nur die eigene, ganz persönliche Geschlechtsidentität.“

Außerdem sollten die Kinder üben, die Geschlechtsidentität zuzuordnen – mit Beispielsätzen wie: „Zeynep fühlt sich im falschen Körper geboren. Sie*Er möchte sich so rasch wie möglich operieren lassen, um endlich als Mann leben zu können.“

Von den massiven gesundheitl. Schäden, die Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Geschlechts-OPs nach sich ziehen können, ist an keiner Stelle die Rede."

Die NRW CDU Regierung rechtfertigt das Vorgehen.

demofueralle.de/2023/02/02/mutter-wehrt-sich-gegen-transgender-arbeitsblaetter-fuer-elfjaehrige-tochter/


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 Chris2 3. Februar 2023 
 

@winthir

Zum Thema "Zelebration versus Deum" fällt mir durchaus sehr viel ein, da ich seit 30 Jahren die Entwicklung sowohl bei dieser Form der Zelebration wie bei jener "versus Deum" erlebe. Nicht immer, aber oft identisch mit der des "Novus Ordo", der schon im offiziellen Namen zugibt, etwas neues zu sein und der des überlieferten Ritus. Aber lassen wir die harten Fakten sprechen:

de.statista.com/statistik/daten/studie/2637/umfrage/anzahl-der-katholischen-gottesdienstbesucher-seit-1950/#professional


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 joh14,6 3. Februar 2023 
 

Diesen Beitrag allen Bischöfen zur Kenntnis

VOR der Abstimmung bei der nächsten Synodalversammlung !

Der Missbrauch mit dem Missbrauch steht am Ursprung des synodalen Weges und wurde bisher nicht korrigiert.


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 Zeitzeuge 3. Februar 2023 
 

Die Ratio fundamentalis über die Priesterausbildung ist bei diesem

traurigen Thema eindeutig, vgl. Link ab Ziff. 199,
wonach prakt. HS, hs Tendenzen und Unterstützung
einer hs (Sub)kultur ein Weihehindernis darstellen,
letztverantwortlich ist der Ortsbischof.

Das Erschleichen der hl. Priesterweihe durch
Verschweigen der vorg. Weihehindernisse ist
eine schwere Sünde vor GOTT mit den bekannten
Folgen.

Meiner Meinung nach sollte bei Enttarnung solcher
Betrüger die Weihe für von vorneherein als ungültig erklärt werden, falls das kirchenrechtl.
möglich ist analog Weihesimulation.

Bzgl. der Piusbrüder erfordert es die Gerechtig-
keit, die Zahl der zweifelsfrei erwiesenen
Missbrauchsfälle seit 1970 in Beziehung zur
Gesamtzahl der PB zu setzen, auch hier ist ein
Generalverdacht falsch.

www.clerus.va/content/dam/clerus/Ratio%20Fundamentalis/Das%20Geschenk%20der%20Berufung%20zum%20Priestertum.pdf


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 Lydia 53 3. Februar 2023 
 

das Problem dürfte es schon seit sehr langer Zeit geben.

Die sexuelle Revolution der 60er und 70er Jahre hat sehr viel Unheil in die Welt gebracht, aber ein Gutes hat sie gehabt: Man traut sich seither über das Thema zu sprechen und so haben die Opfer den Mut fassen und ihr Schicksal öffentlich machen können. Vorher hätte man ihnen zudem nicht geglaubt. Ich jedenfalls hätte es früher aus ehrlicher Überzeugung niemals für möglich gehalten, dass sexueller Missbrauch durch Priester keine Einzelfälle sind und weltweit vorkommen. Ich fürchte, das war auch lange vor dem Konzil ein großes Problem, das nur nicht an die Öffentlichkeit gekommen ist.


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 Lydia 53 3. Februar 2023 
 

Die Schuld der Institution ist leider nicht wegzudiskutieren.

Meines Wissens gibt es kein Verbrechen, dass Jesus schärfer verurteilt hat, als Kindern "zum Ärgernis zu werden" bzw.durch Missbrauch ihr Leben zu zerstören. Jeder einzelne Fall, ob männlich oder weiblich, ist entschieden zu viel. Jeder Täter ist für seine Taten persönlich verantwortlich und kann Gottes Urteil darüber im Neuen Testament nachlesen. Aber auch alle Vorgesetzte bis hin zu den Bischöfen, die Kenntnis von einem derartigen Fall bekommen haben und den Täter nicht sofort und für immer aus dem Verkehr mit Kindern und Jugendlichen gezogen haben, tragen ein gerüttelt Maß an Mitschuld. Weil sie glaubten, Schaden am Ansehen der Kirche abwenden zu müssen, haben nicht wenige Bischöfe die Täter z. B. als "Brüder im Nebel" verharmlost und ihnen so Gelegenheit geboten, Wiederholungstäter zu werden. Es müsste dringend wissenschaftlich untersucht werden, warum gerade der Priesterberuf so überproportional viele Schwule anzieht.


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 ThomasR 2. Februar 2023 
 

@Chris2

es gibt auch andere Opfer der Unzucht von manchen Klerikern- verheiratete/alleinstehende erwachsene Frauen und oder Männer manchmal andere Kleriker

Problem betrifft nicht nur KIndermißbruch(Mißbrauch der Jugendliechen

Zölibat wird nicht überall als eine Verpflichtung zur sexuellen Enthaltsamkeit wahrgenommen- es gibt zu viele Priester die ohne eines fest geformtem Gefühlleben (es ist mehr als Sexualität) Priestersemianre verlassen- dazu kommt Sexualisierung der Gesellschaft allgemein + unbeschränkter Zugang zur Pornoseiten im Internet


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 CusanusG 2. Februar 2023 
 

Artikel ausdrucken und an alle Pfarrgemeinden schicken

Solche exzellenten Analysen müssen verbreitet werden und zwar flächendeckend in der Kirche und in der Öffentlichkeit außerhalb der Kirche.


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 Auxiliaris 2. Februar 2023 
 

Heiliger Pfarrer von Ars hilf

Ein heiliger Pfarrer von Ars hat das Priestertum gelebt. Zum Priester sein gehört die innere und äußere Haltung, d.h. die Liebe zu Gott und den unsterblichen Seelen und die angemessene Priesterkleidung. Bei einem guten Priester kommen diese Faktoren zusammen. Da wird die Priesterkleidung zum Zeichen dafür, dass man ganz Gott gehört und der Welt abgestorben ist. Wenn sich die priesterliche Seele regelmäßig mit Gott im Gebet vereint wird sie strahlen und kraftvoller Zeuge der Liebe Gottes werden. Es kommt also auf die innere Seelenhaltung an. Wenn das wieder von den Geistlichen gelebt wird, braucht kein Kind oder Jugendlicher Angst vor Missbrauch durch Kleriker haben! Dann werden die Priester wieder Führer zum Himmel, so wie es ihrem Weiheauftrag entspricht!


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 Paddel 2. Februar 2023 

Sexualkundeunterricht

hier schauen so viele Eltern weg und sind einfach still.

Aus der Praxis beobachte ich das seit Jahrzehnten. Die schweigende Mehrheit der Eltern.

Wollen sie nichts sehen?

Wenn sie da schon wegschauen und ihre Kinder damit allein lassen.

Die Kirche muss Eltern stark machen, den Mund aufzutun.
Das fängt im Kita an und geht bis zur Ausbildung/Studium.

Hier wird so oft, so oft weggeschaut.

Mich macht das fassungslos.

Täter werden unter uns leben, ob wirs wahr haben wollen oder nicht.

Starke Familien, das brauchen wir. Starke Eltern.


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 Paddel 2. Februar 2023 

Dann wärens halt andere

Serientäter suchen sich ihre Opfer. Wenn sie keine Priester werden dürfen, dann halt woanders. Als Trainer, Pädagoge, Ausbilder usw.

Natürlich ist es richtig, dass Täter keine Priesterweihe erhalten oder solche, die potentielle Täter werden könnten.

Aber damit sind die Hausaufgaben nicht fertig.

Die kath. Kirche muss die Familien stärken. Kommen Mißbrauchsopfer nicht oft aus schwierigen familiären Verhältnissen und aus Familien, in denen die Eltern wenig oder keine Zeit haben, aufmerksam sein zu können was ihre Kinder bewegt, was in Schule, Hobby, in der Jugendarbeit gesprochen und getan wird.
Wachsame Eltern, denen die Kinder vertrauen und die nicht wegsehen, wenn Grenzüberschreitungen passieren. Das ist es, was die Kirche stärken muss.

Stattdessen hofiert der Synodale Weg mit den Maria 2.0 Frauen. Wen wunderts?


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 Paddel 2. Februar 2023 

Ob die odere andere/ Einsame Kinder

Wäre es besser gewesen, dieser Priester H. wäre Pädagoge, Trainer, Ausbilder, Unternehmer oder sonst was geworden?

Mir fehlt ein Lösungsansatz. Solche Menschen/Täter werden wir nicht los, indem wir sie abweisen. Wenngleich das natürlich bzgl. der Priesterweihe trotzdem richtig ist.
Aber viel viel wichtiger erscheint mir, dass wir unsere Kinder stark machen. Wie werden sie stark? In einer intakten Familie!!!
Nicht selten kommen Opfer aus schwierigen familiären Verhältnissen. Familien, in denen niemand Zeit hat zum Zuhören, Hinhören, wo kein wachsames Auge auf die Bezugspersonen der Kinder schaut.
Wir brauchen starke Eltern, Eltern, die Zeit für ihre Kinder haben.
Was macht der Synodale Weg? Wo wird diese Thematik aufgegriffen? Wo sind Ansätze erkennbar, wie man Familien stärkt? Ist die einzige Antwort: Frauen in Führungsposititonen?
Kinder werden allein gelassen, so oft, so oft.


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 winthir 2. Februar 2023 

ja, ThomasR,

solche Vereine (ich nenne das eher "Selbsthilfegruppen"), wie von Dir erwähnt, gab es vor dem II. Vaticanum, und auch Jahre danach, nicht.

ja, warum denn wohl?

Des Rätsel Lösung ist ganz einfach: Damals wurden homosexuelle Handlungen mit Gefängnis bestraft (was im "weltlichen Bereich" dem Denunziantentum Tür und Tor öffnete). Ich stelle mir die (fiktive) Gründung einer solchen Gruppe damals vor - die Polizei macht Haudurchsuchung, beschlagnahmt Mitgliederliste, dann gibt es eine Serie von Gerichtsverhandlungen. So waren die Zeiten.

Und, natürlich gab es auch bei uns "soutanen-affine" Seminaristen. Das waren dieselben, die sich am Tisch ausmalten, welch hübsche Kleidung sie dann apäter mal als Domherren tragen würden. Und in welch prunkvollen Gewändern sie dann zelebrieren würden.

(Zu Deinem Thema: "Zelebration versus populum beschleunigt den Niedergang der Kirche" fällt mir übrigens nichts ein. Gar nichts.)


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 Paddel 2. Februar 2023 

Wenn nicht die, dann halt andere /Starke Kinder

dieser Artikel ist genial.
Trotzdem, wäre der Serientäter H. kein Priester geworden hätte er sich seine Opfer woanders gesucht. Also, ob die Anzahl der Opfer minimalisert geworden wäre, weiß ich nicht.
Natürlich sollten solche Kandidaten nicht zu Priestern geweiht werden.
Mir stellt sich aber eine prinzipielle Frage. Wäre es besser dieser Mensch wäre Pädagoge, Trainer oder Ausbilder oder sonst was geworden?

Prävention heißt, Kinder stark machen. Starke Kinder wachsen in intakten Familien auf.

Was macht der Synodale Weg? Frauen müssen an die Macht. Kein Wort zu den Müttern, zur Stärkung der Familie usw.


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 Chris2 2. Februar 2023 
 

Einer der besten und klarsten Beiträge zum Thema bisher!

Vergelt's Gott dafür, vor allem für die klare Entlarvung glasklarer Lügen und Selbsttäuschungen! Danke auch für die Erklörung der ominösen "sexualisierten Gewalt". Ein Begriff, der mir immer seltsam vorkam. Das Argument der "vielen Buben" ist sowieso Unsinn, denn wieso sollte sich jemand sexuell an Personen vergreifen, zu denen er sich gar nicht hingezogen fühlt - womöglich gar mit "ekligen" Praktiken? Das ist schlicht absurd...


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 Chris2 2. Februar 2023 
 

80-90% der Opfer weltweit waren männlich,

die meisten offenbar zwischen etwa 11 und 17. Kann man sogar in Wikipedia nachlesen (s. Link. Empfohlen sei besonders das Kapitel "Einschätzungen zum Ausmaß").
Schluss also mit dem Missbrauch des Missbrauchs! Zerschlagt endlich die Täternetzwerke, anstatt ihnen auch noch in den Ordinariaten und Pfarreien den roten Teppich auszurollen!

de.m.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche


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 ThomasR 2. Februar 2023 
 

@SantaLuzia23

Das Tragen der Klerikerkleidung sollte (wenigstens in der Theorie) Kleriker motivieren, Werte wie sexuelle Enthaltsamkeit ind er Öffentlichkeit zu vertreten
Andererseists das Tragen der Klerikerkleidung durch Kleriker sollte Nichtkleriker motivieren unter den Klerikern keine dubiöse Angebote zu unterbreitern (einfach Abstand nehmen, "nicht anmachen" wobei es gibt tatsächlich Damen die sich vermutlich auf Priester spezialisiert haben)

Klerikerkleidung in der Öffenetlichkeit nicht zu tragen ist Ausdruck vom postmodernen Klerkilaismus von heute (nach dem Motto "ich möchte Priester werden und trotzdem trage ich keine Priesterkelidung in der Öffentlichkeit, es ist allein meine Entschedung als Kleriker ")


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 physicus 2. Februar 2023 
 

Vielen Dank an Herrn Hecker

für diese faktenbasierte und sehr erhellende Zusammenstellung und Einordnung!

Der deutschsynodale Weg behauptet, der Kampf gegen Missbrauch sei sein Hauptmotiv - aber verschliesst bei einem wichtigen Thema fest die Augen und behauptet frech das Gegenteil, nur weil es besser in die gewünschte kirchenpolitische Richtung passt.

Wer ernsthaft gegen Missbrauch angehen will, kann diesen synodalen Texten keine Zustimmung geben.


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 SantaLuzia23 2. Februar 2023 
 

Kleriker Kleidung

Liebe Mitchristen. Hier wird vermehrt ein Zusammenhang mit der Kleidung der heutigen Priester hergestellt. Ich denke nicht, dass Äußerlichkeiten einen guten oder schlechten Pfarrer ausmachen. Unsere aktuellen und vorherigen Pfarrer haben wir noch nie in einer Soutane gesehen. Im Alltag tragen sie meistens dunkle Jeans mit hellem Oberhemd und ggf einen dunklen Pullover. Ich würde um Himmels Willen hier niemals einen Gedanken an möglicherweise schneller begangenen Missbrauch verschwenden. Selbst der in unserer Gemeinde lebende Emeritierte Pfarrer trägt im Alltag keinen dunklen Anzug. Dennoch sind diese Personen für mich Respektspersonen, auch wenn ich ihren teils zu modernen Ansichten nicht zustimmen kann. Als meine Geschwister und ich klein waren und uns kam im Dorf der Herr Pfarrer entgegen, sind wir vor Angst und Respekt schon auf die andere Straßenseite gewechselt.


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 Everard 2. Februar 2023 
 

winthir

Ich denke auch, daß diese Zahlen weit untertrieben sind. Das Modell des Seminars, welches an sich vollständigt überdacht werden sollte, zieht diese Personen geradezu an. Mir ist das sehr, sehr unangenehm auch als Außenstehender aufgefallen als ich mehrmals mit einem schweizerischen Seminar zu tun hatte, wo ein Verwandter Alumne war. Dort zu studieren und zu leben ist tatsächlich eine schwere Pfrüng!


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 ThomasR 2. Februar 2023 
 

@winthir

weiterhin kann ich nicht verstehen, warum ausgerechnet in den kirchlichen "schwulen Paradiesen" die alte Messe viel intensiver bekämpft wird

(selbst von Klerikern die gemeinsam zu zweit eine Wohnung nur mit einem Schlafzimmer bewohnen- und ausgerechnet das scheinen die Verantwortlichen in manchen Diözesen nicht erkennen wollen- und bei beinahe jedem ausländischen Priester sucht man beinahe immer nach einer Cousine aus dem Heimatland )
- so wengstens mein Eindruck- als an Orten wo die gelebte Homosexualität unter den Klerikern/Mönchen eher als verpönt gilt

In der Theorie mußten die Anforderungen überall gleich sein.


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 winthir 2. Februar 2023 

"Die seriösen Schätzungen bewegen sich um 20 Prozent"

vorab:

-Ich thematisiere hier nicht die Sache mit Mißbrauchstätern - damit kenne ich mich nicht aus.

- Da ich durchaus einiges Detailwissen zum Thema "homosexuelle Kleriker" habe, äußere ich mich nur allgemein.

Die Schätzungen sind weit untertrieben; außerdem sind Schätzungen hier schwer. Deshalb beteilige ich mich nicht daran. Und: Der Anteil an homosexuellen Klerikern ist verschieden von Kontinent zu Kontinent, von Land zu Land, von Diözese zu Diözese. "Je nachdem".

Wenn z. B. der Personalchef einer Diözese homosexuell ist, spricht sich das schnell herum. Und wirkt "anziehend". (Ebendas habe ich - in einer "weltlichen" Firma - einmal in meinem Berufsleben erlebt). Ist halt so.

Es wird auch schnell bekannt, welche Klöster als "Schwulenparadies" (ich zitiere wörtlich) gelten.

Wir "Nicht-Schwulen" waren in unserem Seminar eher in der Minderheit.

Und - die "homosexuellen Seilschaften" im Klerus gibt es wohl immer noch. Die werden wirauch nicht mehr los.


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 ThomasR 2. Februar 2023 
 

@MPDE

selbstverständlich gab es auch vor dem Konzil Mißstände,

trotzdem ihre Anzahl war viel geringer, auch deswegen, da priesterliche Formunung und Liturgie war anders (Gesellschaft hat sich auch geändert)

So eine Bewegung wie out in the Church oder solche HomoDate Vereine wie Münchner pastorosa (Vgl.Pastorosa und München über google) waren vor dem Konzil nicht vorstellbar

An das Leben in der sexuellen Enthalsamkeit (= in der körperlichen Reinheit) erinnern u.A. die von Paul VI eigenmächtig abgeschaffte Gebete in der Sakristei (beim Einkleiden und beim Waschen der Hände vor Heiligen Messe- heute nur im altem tridentinischen Ritus praktiziert)

Die freizügige Atmosphäre der 70er und 80er Jahre ist tatsächlich in manche diözesane Priesterseminare u.A. durch Aufhebung der Soutanepflicht,Aufhebung der Messpflicht in der Früh oder Besuche von Damen in den Priesterseminaren(inkl. Übernachtung)eingedrungen

(damit ist die Priesterausbildung wegen fehlnder Strenge auch unatraktiv geworden)


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 MPDE 2. Februar 2023 
 

@ThomasR

Das ist sehr vereinfacht von Ihnen dargestellt! Zwar sind in den Jahren nach "dem Konzil" die Missbrauchsfälle sprunghaft angestiegen, doch gab es bereits davor Missstände. Bitte informieren Sie sich über die publik gewordenen Missbräuche bei der FSSPX - 2020. Man kann also auch hier nicht äußere Faktoren (Liturgie, Soutane) monokausal verantwortlich machen. Gleichwohl gebe ich Ihnen recht, dass die freizügige Atmosphäre der 70er und 80er Jahre den Missbrauch begünstigt hat.


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 bibelfreund 2. Februar 2023 
 

Synodaler Irr- und Holzweg in Deutschland

Die Grünen haben sich bereits eine Ideologie gezimmert, mit denen sie sich ungehemmt am unseren Kindern vergreifen können: Gender, Reformpädagogik, Gesxchlechtsumwandlungs-Unterricht in CDU-Ländern wie NRW. Etc pp. Nun folgt die katholische Kirche. Bei Corona und Klima hat mans ja schon mal vorgemacht, wie widerstandslos man mit dem Regime mitmarschieren kann. Die bürgerlichen Leute schlafen…. Aber das Wahlergebnis von Niederösterreich und die aus Deutschlands Osten lassen hoffen.


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 ThomasR 2. Februar 2023 
 

Unterwanderung der Kirche ( auch vom Inneren der Kirche heraus?*) durch out in the church Bewegung

aber auch externe Beratung der Entscheidungsträger in der Kirche durch große sekuläre Beratungsfirmen

wird die bereits jetzt geringe Anzahl der Bewerber in den diözesanen Priesterseminar reduzieren
(man möchte einfach zu so einer Gemeinschaft nicht hingehören,wo Sexualität nicht mehr als strikt private Angelegenheit angesehen wird)

Sexualisierung der Klerkier ist v.A. eine postkonziliare Entwicklung und hängt einerseits von der Säkularisierung der Priesterausbildung ab (um es zu erreichen ließ Kard Döpfner z.B. eher konservative Priesterseminar in Freising auflösen -in Freising galt z.B.Soutanepflicht das Tragen der Soutane soll den Tragenden zum Bestimmten Verhalten motivieren-in den postkonzilären Priesterseminaren gilt keine Soutanepflicht bei den eingekleideten Klerikern in der Öffentlichkeit- man fühlt sich damit höchstwahrscheinlich auch freier? ungebundener?)
An das Lesen in der sexuellen Enthaltsamkeit und in Reinheit erinnern im alten Ritus u.A. Gebete in der Sakristei


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 Auxiliaris 2. Februar 2023 
 

Das Problem ist älter

Eine der Kernforderung einiger grüner Politiker in den 80iger Jahren Sex mit Minderjährigen nicht unter Strafe zu stellen sondern zu legalisieren zeigt, mit welchem "Geist" die Gesellschaft durchzogen werden sollte. Kompliment, das ist "hervorragend" gelungen! Vor allem homosexuell veranlagte Männer haben diesem Vorschlag applaudiert. Jetzt, wo wir in der Kirche dem Missbrauch den Kampf ansagen (wollen), sollen Homosexuelle Kleriker "normalisiert" werden! Ich frage mich, wie verlogen der Synodale Weg weiter gehen will. Die Mehrheit der missbrauchten Kinder und Jugendliche durch Priester sind männlich! Sprechen diese Zahlen nicht für sich? Der Synodale Weg wird immer absurder und gefährlicher! Der Rauch Satans ist ganz tief in die "deutsche" Kirche eingedrungen!


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 Fink 2. Februar 2023 
 

Die Schattenseiten der Sexualität werden geleugnet

Ein Beispiel ist der seinerzeit gefeierte Reformpädagoge Helmut Kentler von der Odenwaldschule. Pädosex und Päderastie in großem Stil. Und keiner hat hingeschaut.
Unten ein Link zu einem guten Video, hergestellt von DemofürAlle.

www.youtube.com/watch?v=U7LsOeWn8oU


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