Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  6. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  7. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Leere der kirchlichen Lehre
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt

5. Dezember 2022 in Weltkirche, 73 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Politisch und theologisch Konservative sehen in vielen Maßnahmen und Aussagen von Papst Franziskus eine ‚besorgniserregende Missachtung der Rechtgläubigkeit’.


New York City (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Ausgerechnet die linksliberale Zeitung New York Times habe den Konflikt zwischen Traditionalisten und Progressiven in der Kirche richtig erfasst, stellt Evan Stambough in einem Beitrag für LifeSiteNews fest.

Der Autorin Ruth Graham gelinge es, die traditionalistischen Katholiken und ihre Liebe zur Alten Messe „menschlich“ darzustellen, auch wenn vielleicht die eine oder andere Formulierung zu wünschen übrig lasse. Sie habe verstanden, dass der Konflikt zwischen Traditionalisten und Progressiven in der Kirche nicht nur ein Konflikt um die Liturgie sei. Vielmehr stünden einander verschiedene Vorstellungen über die Kirche gegenüber. Es gehe „nicht nur um Lieder und Gebete, sondern auch um die Zukunft des Katholizismus und seine Rolle in Kultur und Politik“, schreibt Stambough wörtlich, der sich selbst zu den traditionsorientierten Katholiken zählt.


Fast alle Katholiken, die vom neuen zum alten Ritus wechseln, seien von dessen besonderen Sinn für Ehrfurcht, Schönheit, Form und Mysterium angezogen. Im Licht der Formel lex orandi, lex credendi – das Gesetz des Gebetes ist das Gesetz des Glaubens – wird deutlich, dass daraus eine Theologie und eine Ekklesiologie folgen, die eher traditionell orientiert sind. Der Wunsch nach mehr Ehrfurcht, Schönheit, Formen und dem Mysterium der Liturgie entspringt der Überzeugung, dass die gegenwärtige progressive Vorstellung von Kirche diese Qualitäten vermissen lässt. Damit werde die Interaktion der Kirche mit der Welt geschwächt und ebenso ihre Aufgabe Seelen zu retten, schreibt Stambough.

Papst Franziskus, der die Feier der Alten Messe eingeschränkt hat, habe der Kirche ein sanfteres Auftreten bei Themen wie Abtreibung und Homosexualität verordnet. Er habe eine große Enzyklika zum Umweltschutz geschrieben, für Immigranten an der Grenze zwischen Mexiko und den USA gebetet und Frauen in hohe Positionen der Kirche befördert. Graham stelle richtig fest, dass politisch und theologisch Konservative in vielen Maßnahmen und Aussagen von Papst Franziskus eine „besorgniserregende Missachtung für die Rechtgläubigkeit“ sehen würden. Der Journalistin der New York Times sei es gelungen, die Sorgen der traditionalistischen Katholiken zu verstehen und darzustellen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Liturgie

  1. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Brasilianischer Bischof: Junge Katholiken haben ein ‚Recht‘ auf traditionelle Liturgie
  5. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  6. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  7. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  8. Vom Elend der Fürbitten
  9. „Laetare Jerusalem“ – Freude mitten in der Bußzeit
  10. Umkehr – Beichte – Bußsakrament






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  4. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  5. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  6. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  7. Zehn Jahre heilig: Feier für Mutter Teresa im Stephansdom
  8. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  9. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  10. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  11. Die Kirche mitten in der Welt
  12. Nicht mehr ernst zu nehmen
  13. Französischer Bischof Mica: Der Papst ist in der Rupnik-Frage „wirklich sehr entschlossen“
  14. Als Mutter Teresa im Wiener Stephansdom zu Gebet und Lebensschutz aufrief
  15. Auf Christus schauen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz