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Zugang zu Abtreibung kein wichtiges Thema bei US-Wahl

30. Oktober 2022 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Die Wähler machen sich Sorgen wegen der Inflation, Kriminalität und der Sicherheit der Grenzen. Nicht einmal unter Frauen hat Abtreibung höchste Priorität. Dennoch setzen die Demokraten massiv auf dieses Thema.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Kurz vor den Wahlen am 8. November zeigen Umfragen, dass Inflation, Kriminalität und sichere Grenzen die wichtigsten Anliegen der  US-Bevölkerung sind. Zugang zur Abtreibung, ein Thema auf welches die Demokratische Partei im Wahlkampf einen Schwerpunkt legt, ist den Menschen weniger wichtig. Das gilt auch für Frauen.

Laut einer Umfrage der Monmouth University wollen 54 Prozent der US-Amerikaner, dass die Politiker den Kampf gegen die Inflation an erste Stelle setzen, 38 Prozent wollen sichere und faire Wahlen, 37 Prozent Kriminalität, 34 Prozent Immigration und 32 Prozent Arbeitslosigkeit an erster Stelle sehen. Abtreibung kam nur an sechster Stelle. 30 Prozent der Wähler sehen dieses Thema als Top-Priorität.


Die US-Wähler sind mit den Leistungen der Regierung zunehmend unzufrieden, insbesondere hinsichtlich der Preissteigerungen bei Benzin, Strom und Nahrungsmitteln. 63 Prozent der Amerikaner wollen, dass sich die Regierung mehr diesen Themen widme, nur 31 Prozent sagen, die Regierung mache diesbezüglich genug.

Präsident Biden hat angekündigt, für ihn habe ein Pro-Abtreibungsgesetz die höchste Dringlichkeit, wenn die Demokraten mehr Sitze im Kongress gewinnen. Die Demokraten waren davon ausgegangen, dass die Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof ein Geschenk für ihre Partei sei. Sie hatten gehofft, dass insbesondere Frauen gegen die in vielen Bundesstaaten eingeführten Einschränkungen und Verbote bei Abtreibungen rebellieren und im November Demokratisch wählen würden. Sie haben deshalb im Wahlkampf dreimal so viel Geld in Werbung für ihre liberale Abtreibungspolitik gesteckt wie bei den Wahlen 2018.

Die Umfragen bestätigen diese Einschätzung nicht. Inflation, Kriminalität, Gesundheitsversorgung, wirtschaftliche Themen und Bildung sind die wichtigsten Themen bei der Wahlentscheidung von Frauen. Der Zugang zu Abtreibungen kommt erst nach diesen Anliegen. Das ergab eine Umfrage von RMC Research/America First Policy Institute.

Die meisten Frauen unterstützen darüber hinaus Einschränkungen bei der Abtreibung, die von der Demokratischen Partei abgelehnt werden. 60 Prozent der Frauen befürworten eine Fristenregelung, die Abtreibung auf die ersten 15 Schwangerschaftswochen beschränken würde. Nur 34 Prozent sind für legale Abtreibung bis zur Geburt, eine Position, die von der Demokratischen Partei vertreten wird.

 


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