Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  2. Franziskus bei Pressekonferenz: Tod von Benedikt XVI. wurde instrumentalisiert
  3. Auf dem Weg zur Kirchenspaltung
  4. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  5. Das „ZdK“ und die Macht in der Kirche
  6. Wie sich der österreichische 'Familienbischof' Glettler erneut an die Gay-Bewegung anbiedert
  7. Gott schütze ÖSTERREICH - Gott schütze WIEN - Wird Glettler neuer Erzbischof von Wien?
  8. "Viele, die in der Kirche sind, kennen weder die Bibel noch die Lehre der Kirche!"
  9. Polnische Delegierte in Prag: „Ich erwarte, dass wir klar darlegen, was die Kirche lehrt“
  10. Corona-Studie: Hat die Maskenpflicht gar nichts gebracht?
  11. ‚Satanische goldene Medusa’ – Pro-Abtreibungsstatue auf New Yorker Gerichtsgebäude
  12. Ein Löwe der Kirche!
  13. "Der Papst hat Recht, wenn er dem Synodalen Weg vorwirft, eine Elitenveranstaltung zu sein"
  14. Kirche kann auch ohne Kirchensteuer und ohne Beamtentum funktionieren
  15. Ein Menschenbild und eine Erziehung, die einem vorkommt, als stamme sie aus einem Horrorfilm!

"In Jesu Angesicht muss Satan schweigen"

21. Oktober 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Ich will Dich einladen, halte Du dem Teufel einen Spiegel vor, wenn er Dir einen reichen möchte. Lass Jesus diesen Spiegel sein, den Du ihm vorhältst" - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

In den letzten Monaten hat mich Gott auf eine Reise der Selbstentäußerung geschickt. Dieser Weg fühlte sich oft sehr steinig an. Dieser Weg war begleitet von vielen inneren Kämpfen, in denen ich mich Goliaths stellen musste, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie in meinem (geistlichen) Leben gab. Dieser Weg hatte eines zum Ziel: Ich musste innerlich so leer werden, dass das einzige das mein Herz beherbergen sollte, nur noch Gott und das Ja zu seinem Willen war.

Auf diesem Weg lernte ich auch eines: Es gibt zwei Arten, wie wir mit inneren Wunden konfrontiert werden.

Es gibt die Art Gottes, der uns helfen möchte und uns auffordert aus den Banden, die unsere Wunden in uns hinterlassen haben, herauszutreten um in unsere Berufung mit ganzem Herzen eintreten zu können. Das kann eine Konfrontation mit jenem, das unser Herz verletzt hat, erfordern – aber auf eine Weise, die es ermöglicht Frieden in diese Wunde strömen zu lassen. Einen Frieden, aus dem dann etwas viel größeres entstehen kann. Einen Frieden, der Licht bringen kann.

Und dann gibt es da die Art des Teufels und Du ahnst vielleicht schon: Sie ist hinterlistig. Er liebt es uns mit unseren Wunden und jenen Umständen, die daraus hervorgegangen sind, zu konfrontieren. In den letzten Wochen und Monaten fühlte sich das für mich so an als würde mir jemand einen Spiegel vorhalten, mir jeden Schmerz, jede Wunde, jede Unsicherheit, die ich je empfunden habe, aufzeigen und mir davon ausgehend die Konklusion darlegen, warum ich nie fähig sein würde, jenem Ruf zu folgen, den ich als meine Berufung (oder zumindest einen Teil meiner Berufung) sehe.


Du siehst also: Es gibt die Art Gottes mit Wunden zu konfrontieren, die darauf abzielt aufzurichten und Frieden zu bringen. Und es gibt die Art des Teufels mit Wunden zu konfrontieren, die aber darauf abzielt Verunsicherung zu bringen und uns von dem Weg der Nachfolge abzuhalten.

Ich kann Dir gar nicht sagen, wie mühsam es war so oft an meine Grenzen getrieben zu werden. Aber ich habe in diesen Wochen und Monaten etwas Entscheidendes gelernt: Durchzuhalten, wenn der Teufel mich mit aller Kraft von meinem Weg abbringen möchte. Ich habe gelernt meinen Blick darauf zu richten, was hinter meiner Konfrontation mit dem Versucher steht: Etwas Großes bei dem ich Gott dienen darf – ansonsten wäre es dem Teufel doch gar nicht so viel wert.

Was tue ich also, wenn ich mich in Kämpfen vorfinde in denen ich eigentlich gerade nicht stehen möchte? Ich habe gelernt zu dem zu fliehen, der meine Wunden nicht ausnutzen will, sondern nutzen für etwas, das mich – und auch den Teufel – bei weitem übersteigt. Ich habe gelernt der Stimme Satans die Stimme Gottes entgegenzuhalten.

Falls Du Dich jetzt fragst wie das ganz praktisch aussehen kann, kann ich Dir etwas von meinem persönlichen Lösungsansatz erzählen: Freitags ist meist der Tag an dem sich diese inneren Kämpfe am meisten erheben. Freitags ist meist der Tag an dem ich mich diesen Wunden am schmerzvollsten stellen muss und an dem der Spiegel des Teufels mich am härtesten trifft. Zugleich ist Freitag jener Tag, an dem es bei mir zur Tradition wurde mich in die Anbetung zu begeben. Und ich kann Dir sagen, der Weg dahin ist nicht einfach – diese fünf Minuten Gehzeit fühlen sich an diesen Tagen nicht wie fünf Minuten an, sondern als müsste ich erstmal in den Himalaya reisen, um dann den Mount Everest zu besteigen und mich von dort mit dem Paragleiter zu meinem eigentlichen Ziel zu begeben. Fünf Minuten Gehzeit sind an diesen Tagen keine fünf Minuten Gehzeit. Aber sobald ich die Kirche betrete, sobald ich in der Gegenwart Jesu bin, muss der Teufel verstummen. Jeder Kampf wird in Jesu Gegenwart so viel leichter.

Ich will Dich einladen, halte Du dem Teufel einen Spiegel vor, wenn er Dir einen reichen möchte. Lass Jesus diesen Spiegel sein, den Du ihm vorhältst. In Jesu Angesicht muss Satan schweigen. In Jesu Blick ist Leben, was des Todes ist, hält Jesu Blick nicht stand und muss gehen. Zugleich möchte ich Dir den Mut zusprechen, Dir von Gott zeigen zu lassen, offenlegen zu lassen, wo in Deinem Herzen noch eine Wunde ist, über deren Bande Du gerufen bist hinwegzuschreiten, um dort anzukommen, wo Du in Gottes perfektem Plan stehen solltest, wo Du dienen darfst und wo Du Deine Berufung leben darfst. Lass Dich fallen – in die Hände Gottes, nicht in die Fallstricke des Teufels.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Adamo 21. Oktober 2022 
 

"In Jsu Angesicht muss Satan schweigen"

Zum Glück wird der "Satan" wieder als Gegenspieler Gottes benannt.

Was vom Satan geführte Politiker tun, das kann man an Putin sehen, der das ukrainische Volk zynisch in den kalten Winter bombt, in Trümmerwohnungen ohne Strom, ohne Heizung und ohne Wasser.

Was hat denn das ukrainische Volk den Russen überhaupt angetan? NICHTS! Es kann sich nur gegen den satanisch geführten Angreifer zur Wehr setzen.


0
 
 Katholikheute 21. Oktober 2022 
 

Amen.

Danke und vergelt´s Gott für diese schöne und wahre Betrachtung!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Welcher Kelch willst du ihm sein?
  2. Das Herz Jesu steht offen. Wie begegnest du ihm?
  3. Das schönste Lied
  4. Ich schaue auf IHN...
  5. Lass zu, dass Dein Herz (wieder) für die Eucharistie entflammt und dann trag diese Flamme weiter!
  6. Jesus kommt mich holen
  7. Klammere Dich nicht mit aller Kraft an dieses irdische Leben, sondern an Gott selbst!
  8. 'Heimkehren werde ich ins Haus des Herrn für lange Zeit.'
  9. Ist Gott (wirklich) alles für Dich?
  10. Jetzt liegt es an uns für das Gute zu kämpfen






Top-15

meist-gelesen

  1. Franziskus bei Pressekonferenz: Tod von Benedikt XVI. wurde instrumentalisiert
  2. Auf dem Weg zur Kirchenspaltung
  3. Gott schütze ÖSTERREICH - Gott schütze WIEN - Wird Glettler neuer Erzbischof von Wien?
  4. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  5. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  6. Das „ZdK“ und die Macht in der Kirche
  7. Ein Menschenbild und eine Erziehung, die einem vorkommt, als stamme sie aus einem Horrorfilm!
  8. "Viele, die in der Kirche sind, kennen weder die Bibel noch die Lehre der Kirche!"
  9. Erzbischof Chaput: „Tod von Ratzinger und Pell ist schwerer Verlust für die Kirche“
  10. Ein Löwe der Kirche!
  11. Wie sich der österreichische 'Familienbischof' Glettler erneut an die Gay-Bewegung anbiedert
  12. Cora Evans - Wird das Mormonenmädchen, dem Unsere Liebe Frau erschienen ist, seliggesprochen?
  13. Neue Untersuchungsberichte zu Missbrauchsskandal um Jean Vanier
  14. Der CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi ist mit 64 Jahren gestorben
  15. Verwirrte "Klimasektierer" stören jetzt Hochzeitsmessen mit Kindersärgen

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz