Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  12. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  15. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

Katholische Pastoralreferentin kann Papstaussagen über Abtreibung ‚nicht akzeptieren’

6. Oktober 2022 in Deutschland, 47 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus’ Vergleich der Abtreibung mit einem Auftragsmord mache sie ‚wahnsinnig wütend’. Mit dem Verbot von Verhütung und Abtreibung entscheide die Kirche über ihre Sexualität und ihren Körper, sagt Katharina Leser.


Stuttgart (kath.net/jg)

Papst Franziskus hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters Abtreibung mit dem Anheuern eines Auftragsmörders verglichen. Wenn der Papst so spreche, mache sie das „wahnsinnig wütend“. Sie könne „nicht akzeptieren, was der Papst sagt“, sagt Katharina Leser, eine katholische Pastoralreferentin aus Stuttgart, in einem Beitrag für den Sender SWR3.

Sie fühlt sich bevormundet. Wörtlich sagt sie: „ Wenn die katholische Kirche die Verhütung verbietet und die Abtreibung verurteilt, dann entscheidet sie über mich, über meine Sexualität als Frau und meinen Körper.“


Jede Frau stehe „vor einer großen ethischen Entscheidung“, wenn sie über eine Abtreibung nachdenke. Sie habe es nicht leicht, verdiene individuelle Beratung und respektvolle Unterstützung. Papst Franziskus sage über Frauen, die abtreiben, sie würden einen Mord in Auftrag geben. Ein „Schwangerschaftsabbruch“ sei auch heute noch ein Tabuthema, fährt Leser fort. Die Worte des Papstes würden hier nicht helfen.

Sie glaube an einen Gott, „der uns allen zutraut, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“ Hinderlich sei, wenn Themen tabuisiert oder Frauen abgewertet würden. Sie könne daher nicht akzeptieren, was Papst Franziskus über die Abtreibung sage, „Nicht für mich, nicht für meine Töchter, nicht für uns Frauen.“ Seit Jahrhunderten würden sie „systematisch unterdrückt und mundtot gemacht, auch von der katholischen Kirche.“ Deshalb wolle sie sich „klar gegen solche Äußerungen“ stellen, sagt Leser.

Bei Abtreibung gebe es nicht „die eine, gute Lösung für alle Szenarien“. Man müsse darüber „offen und respektvoll sprechen“. Durch die „Vorverurteilung des Papstes“ wird Abtreibung zum Tabuthema. Das müsse verhindert werden, sagt sie abschließend.

Die Kirche hat Abtreibung von Beginn an für moralisch verwerflich erklärt. Diese Lehre hat sich nicht geändert (KKK 2271) Das Zweite Vatikanische Konzil erklärt, „Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuungswürdige Verbrechen“ (GS 51,3)

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"

Abtreibung

  1. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  2. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  3. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  4. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  5. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  6. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  7. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  9. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  12. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  13. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  14. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  15. Erneut hochrangige Sprecher bei der Adoratio Altötting im Oktober 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz