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Katholische Pastoralreferentin kann Papstaussagen über Abtreibung ‚nicht akzeptieren’

6. Oktober 2022 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
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Papst Franziskus’ Vergleich der Abtreibung mit einem Auftragsmord mache sie ‚wahnsinnig wütend’. Mit dem Verbot von Verhütung und Abtreibung entscheide die Kirche über ihre Sexualität und ihren Körper, sagt Katharina Leser.


Stuttgart (kath.net/jg)

Papst Franziskus hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters Abtreibung mit dem Anheuern eines Auftragsmörders verglichen. Wenn der Papst so spreche, mache sie das „wahnsinnig wütend“. Sie könne „nicht akzeptieren, was der Papst sagt“, sagt Katharina Leser, eine katholische Pastoralreferentin aus Stuttgart, in einem Beitrag für den Sender SWR3.

Sie fühlt sich bevormundet. Wörtlich sagt sie: „ Wenn die katholische Kirche die Verhütung verbietet und die Abtreibung verurteilt, dann entscheidet sie über mich, über meine Sexualität als Frau und meinen Körper.“

Jede Frau stehe „vor einer großen ethischen Entscheidung“, wenn sie über eine Abtreibung nachdenke. Sie habe es nicht leicht, verdiene individuelle Beratung und respektvolle Unterstützung. Papst Franziskus sage über Frauen, die abtreiben, sie würden einen Mord in Auftrag geben. Ein „Schwangerschaftsabbruch“ sei auch heute noch ein Tabuthema, fährt Leser fort. Die Worte des Papstes würden hier nicht helfen.

Sie glaube an einen Gott, „der uns allen zutraut, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“ Hinderlich sei, wenn Themen tabuisiert oder Frauen abgewertet würden. Sie könne daher nicht akzeptieren, was Papst Franziskus über die Abtreibung sage, „Nicht für mich, nicht für meine Töchter, nicht für uns Frauen.“ Seit Jahrhunderten würden sie „systematisch unterdrückt und mundtot gemacht, auch von der katholischen Kirche.“ Deshalb wolle sie sich „klar gegen solche Äußerungen“ stellen, sagt Leser.

Bei Abtreibung gebe es nicht „die eine, gute Lösung für alle Szenarien“. Man müsse darüber „offen und respektvoll sprechen“. Durch die „Vorverurteilung des Papstes“ wird Abtreibung zum Tabuthema. Das müsse verhindert werden, sagt sie abschließend.

Die Kirche hat Abtreibung von Beginn an für moralisch verwerflich erklärt. Diese Lehre hat sich nicht geändert (KKK 2271) Das Zweite Vatikanische Konzil erklärt, „Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuungswürdige Verbrechen“ (GS 51,3)

 


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Lesermeinungen

 modernchrist 12. Oktober 2022 
 

Wahnsinnig wütend

Wo kommen wir hin, wenn jeder, der "wahnsinnig wütend" über irgendetwas in der katholischen Kirche ist, dies dann auch offen ablehnen und auf Kirchengehalt verbreiten könnte? Bald hat jeder Kleriker und jeder Pasti dann seine eigene Sexualmoral, macht und lehrt "angstfrei" und offen das, was er für sich lustbringend hält! Warum soll diese Freiheit des Urteils nicht auch für die Abtreibung gelten, so denkt wohl diese Frau Pasti. Dass sie damit Mord an Menschen für eine "verantwortungsvolle Entscheidung" hält, damit eines der zentralen Gebote des Dekalog aushebelt - und damit eigentlich den ganzen Dekalog zur Disposition stellt, das geht wohl über ihren in wahnsinniger Wut vernebelten Horizont. Wut, Betroffenheit und Hybris sind jedoch keine guten Ratgeber für Entscheidungen über Leben und Tod.


0
 
 ottokar 12. Oktober 2022 
 

Der Fluch des radikalen Feminismus

Ich sah kürzlich im Fernsehen, wie hunderte von vor Freude laut kreischenden Frauen auf einem Platz in Virginia tanzten, als sie erfuhren, dass in diesem US Bundesstaat das Obergericht "Abtreibung" wieder erlaubte.Da kam in mir der Gedanke auf , dass es wiederum die "Eva" ist, welche die Früchte vom verbotene Baum isst und die Menschheit verführt.Entsprechend hat es der radikale Feminismus geschafft, dass Abtreibung zum Menschenrecht erklärt wurde und es gelingt niemandem, diesem Geschehen Einhalt zu gebieten.Wieder hat der Teufel gewonnen und wieder stimmen diesem Unheil viele Männer schweigend zu.


0
 
 lakota 9. Oktober 2022 
 

@Alecos

Ihre Kommentare sind ganz schön hart - aber Sie haben recht.
In Deutschland werden jedes Jahr ca. 100.000 Kinder abgetrieben - wie viele davon stammten wohl aus einer Vergewaltigung und wie viele der Frauen waren minderjährig?

Und wie viele sind Frauen wie die Grüne Jutta Ditfurth, die laut verkündete "sie fände 2 Abtreibungen auf ein lustvolles, 20-jähriges Geschlechtsleben nicht zviel."


1
 
 Alecos 8. Oktober 2022 
 

@Vox coelestis II

Die Wahrheit ist, dass Abtreibung ein Unrecht ist, das zum Himmelt schreit. Sie ist eine grausame
Todesstrafe für unschuldige Babys, deren einziges Verbrechen, ungewollt zu sein, war.

Es ist vielmehr emotionalisierend und unsachlich krasse Ausnahmefälle herzuholen, um die Mehrheit der Abtreibungen, die aus Bequemlichkeit vorgenommen werden, zu rechtfertigen und moralisch zu begründen. Außerdem nicht wenige Frauen, die
behaupten, sie seien zur Abtreibung gedrängt
worden, haben in Wirklichkeit leichtfertig sich für eine Abtreibung entschieden oder trieben ab nur weil sie ein "RECHT" dazu hatten. Immer mehr Frauen auf den sozialen Medien outen sich, dass sie abgetrieben haben, nicht aus Zwang, Bedrängung oder Not, sondern freiwillig, selbstbestimmt und gerne. In was für eine Welt leben wir, wo sadistische Serien-Mörder und Kriegsverbrechern ABSOLUTEN Schutz vor der Todesstrafe genießen während die Todesstrafe für unschuldige Babys mit billigen Ausreden erlaubt und verteidigt wird.


3
 
 Alecos 8. Oktober 2022 
 

@Vox coelestis I

Man kann Abtreibung, Kindstötung nie scharf und hart genug verurteilen. Millionen hilflose Babys, gefangen im Mutterleib müssen grausam, qualvoll und würdelos sterben, nur weil ihre Mütter sich entschieden haben, diese mit dem Tod für die
eigenen falschen Entscheidungen und das eigene Versagen, zu bestrafen. Sie finden das Wort
"Auftragsmord", was mehr als nur zutreffend ist, unpassend, weil Sie scheinbar die Wahrheit nicht ertragen können oder wollen. Frauen, die das unschuldige Blut ihre Kinder vergossen haben oder wollen, werden ohnehin auf ein Podest gestellt und wie Heilige Kühe von den Mächtigen, Medien, der
Gesellschaft und Kirche behandelt. Die ungeborenen Babys hingingen, haben kaum Freunde, meist nur Feinde. Es ist nicht unsachlich oder
emotionalisierend, die brutale und unzensierte Wahrheit über Abtreibung zu zeigen und diese offen aussprechen. 


3
 
 Alecos 8. Oktober 2022 
 

@SalvatoreMio

Die übliche pro-Abtreibung-Rhetorik u. Masche.
Erzähle die Anekdote von einem vergewaltigtes, 12-jähriges Mädchen, die zur Abreibung gezwungen wurde, um die 99 % der Abtreibungen, die aus
Bequemlichkeit, kein Bock auf Baby, mein Bauch gehört mir -Mentalität, geschehen zu rechtfertigen und abzusegnen. Ein sündiges, hartes Herz, Selbstsucht und Verantwortungslosigkeit sind die Hauptgründe für Abtreibung und keine Vergewaltigung oder Zwang. Ihr Versuch Abtreibung, die Gott ein Gräuel, nennt zu verharmlosen, zeugt von Herzlosigkeit gegenüber den millionenfachen ermordeten Babys. Abgetriebene Babys wurden grausam im Mutterleib zerstückelt u. zerhackt, um als Klinikmüll entsorgt zu werden. Alles nur, weil ihre
Mütter, gedankenlosen Sex ohne Schutz, aber kein Baby haben wollten. Ihre Entschuldigungen für die Massentötung von unschuldigen Babys sind weder barmherzig noch katholisch. Nicht der treffende Vergleich vom Papst, sondern ihre Verharmlosung von Kindstötung ist schlimm.


1
 
 UnivProf 8. Oktober 2022 
 

Ungebildet und arrogant

Wer ist für die Ausbildung und Anstellung dieser Person verantwortlich gewesen? Hat sie jemals ordnungsgemäß studiert?
Bei einer Weiterbeschäftigung macht sich der zuständige Ordinarius schuldig!


2
 
 lesa 7. Oktober 2022 

Auch Mutter Teresa von Kalkutta

Übrigens sprach auch Mutter Teresa von Kalkutta wortwörtlich davon, dass Kinder im Mutterleib gemorderdet werden.


3
 
 lesa 7. Oktober 2022 

Unwiderlegbar

[email protected] Schlegl: Danke für die sehr eingängig, klar formulierte und so wesentliche Unterscheidung! Dieses Argument ist unwiderlegbar!


2
 
 Stefaniewillswissen 7. Oktober 2022 
 

verantwortungsvolle Entscheidung

Ja, Gott traut uns zu, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Wie das geht, sagen uns die Heilige Schrift und die Lehre der Kirche. In der Äußerung der Dame scheint mir eine weit verbreitete Einstellung aufzuleuchten, dass Maßstab unserer Forderungen auf keinen Fall mehr der Wille Gottes, das "Gesetz Christi" sein darf, sondern allein die eigenen Befindlichkeiten. Setzt denen jemand etwas entgegen, fühlt man sich nicht nur beleidigt, nein, sogar stigmatisiert, kriminalisiert, ausgegrenzt, bevormundet und sogar als Frau unterdrückt. Bei Abtreibungen kann es nicht die eine gute Lösung für alle Szenarien geben, denn Abtreibung an sich ist keine gute Lösung: Ein Mensch, der mir (nach meiner Einschätzung) im Wege steht, wird beiseite geräumt. Ja, Gott traut uns verantwortungsvolle Entscheidungen zu, über die sollte ich aber viel früher schon nachdenken. Bevor ich mit jemandem ins Bett gehe, zum Beispiel.


1
 
 Chris2 7. Oktober 2022 
 

Fassen wir zusammen

- Jede "erfolgreiche" Abtreibung ist die Tötung mindestens eines wehr- und fluchtunfähigen Kindes, dessen Menschsein eindeutig durch die Genetik nachgewiesen ist
- Je nach Fall handelt es sich auch um Mord, also die Tötung eines Menschen aus niedrigen Beweggründen (bis hin zur Beseitigung künftig konkurrierender Erben)
- Häufig werden die Mütter von Vater, Eltern, Verwandten und "Freunden" alleingelassen, gedrängt oder sogar massiv unter Druck gesetzt, ihr Kind zu töten. Dann liegt die größere oder gar gesamte "Schuld bei denen, die mich Dir ausgeliefert haben"
- Die Definition des Papstes passt auf in vorgenannten Fällen (insbesondere Zwang), wenn dieses Faktum für den Arzt ersichtlich ist und er das Kind dennoch tötet, anstatt die Frau/das Mädchen erst einmal an eine Stelle zu verweisen, die Hilfe anbieten kann
- "Schwangerschaftsunterbrechung" ist eine unwissenschaftlich-propagandistische Lüge. Das gibt es nur, wenn ein Embryo tiefgefroren und später eingepflanzt wird


3
 
 SalvatoreMio 7. Oktober 2022 
 

Ab der 6. Woche ist der Herzschlag hörbar

@modernchrist: Ab der 6. Woche ist der Herzschlag des Kindes hörbar. Gut, dass Sie das erwähnen. In Ungarn müssen seit dem 15. September Abtreibungswillige sich per Ultraschall den Herzschlag des Fötus anhören. Das ist ein "Schritt nach vorn" und zeigt, dass die ungarische Regierung bereit ist, Mitverantwortung zu übernehmen. Mindestens in diese Richtung muss es gehen - auch bei uns und in der Kirche "ohne Wenn und Aber"!


5
 
 SalvatoreMio 7. Oktober 2022 
 

Abtreibung und unsere Wirklichkeit

@Sehr geehrter AlbMag! Lassen Sie mich ruhig aus dem Spiel! Ich stehe ganz auf Ihrer Seite! Sie schreiben von Ihrer Mutter, die von Maria Goretti erzählte - berichten, was Sie geprägt hat und wie Sie betend Ihren Weg gefunden haben! Darum geht es ja! Vielen fehlt diese solide Grundlage. Sie werden verführt nach Strich und Faden, besonders durch die Medien! Aber jeder ist Teil der Gesellschaft: wenn ein Mädchen mit 12 Jahren keinen festen Freund vorweisen kann, wird sie verlacht. Wenn es mit 16 noch keinen Jungen bei sich im Bett hatte, ist es nicht normal! So sieht das aus! Der Druck von außen ist enorm! Das hat hier @ Vox coelestis erwähnt! Viele sind nicht glaubensstark. Wie auch, wenn es an Vorbildern fehlt? Viele Katholiken sind in ihrem Denken ganz an "die Welt" angepasst! Man sieht es beim Synodalen Weg. Beten und Vorbild sein - ist der Auftrag Christi!


3
 
 Chris2 7. Oktober 2022 
 

@lakota

Es sei ergänzt, dass sie den Staat auch aufgefordert hat, Medizinstudenten zu vorgeburtlichen Kindstötungen zu drängen oder gar zu zwingen (irgendetwas wie "durch geeignete Maßnahmen bei der Ausbildung von Ärzten"). Beides zusammen ist das Schrecklichste, was ich je aus dem Mund eines "Kirchenvertreters" gehört habe. Geradezu teuflisch...


3
 
 lesa 6. Oktober 2022 

Abtreibung wurde bagatellisiert. Die Folgen müssen aber getragen werden.

Die Situation so vieler Frauen und Mädchen, die in diese Lage geraten sind, und, ohne richtig zu wissen, was sie tun oder in großer Not zu diesem Schritt gelangen, ist erstens dem Mangel an Erziehung und Bildung auf dem Gebiet des 6. Gebotes. Dort muss man ansetzen. Aber inzwischen wurde durch verbales Zerreden und Zerpflücken der Begriffe das Faktum der Abtreibung verharmlost und bagatellisiert. Wer möchte diese ohnehin bedrängten Frauen mit krassen Wörtern schockieren! Aber die Gewöhnung an das "Recht auf Abtreibung" ist furchtbar! Vielleicht ist es das kleinere Übel, wenn der öffentlichen Verkündigung deutlicher gesprochen wird als angenehm, als die Menschen weiterhin in diesem Lügennebel in das Elend laufen zu lassen in immer noch größeren Scharen. Im Einzelgespräch in Beratung und Seelsorge ist der Ort für Behutsamkeit. Aber es geht darum dass wie Bernanos es treffend sagte: "Die Allgemeinheit der Verfehlung stumpft das Gefühl für ihre Verwerflichkeit ab."


2
 
 lakota 6. Oktober 2022 
 

@Einfach

Schicken Sie eine Mail - aber erwarten Sie keine Reaktion.

Ich habe an unseren Fürstbischof vor einigen Wochen auch geschrieben, wegen der Forderung der ZdK-Vorsitzenden "für flächendeckende Möglichkeiten zur Abtreibung" zu sorgen -
es kam keine Antwort und Irma darf weiter ihr Unwesen treiben.


4
 
 Stefan Fleischer 6. Oktober 2022 

Wir sollten, glaube ich, sauber unterscheiden

zwischen einerseits der Mutter und andererseits der ausführenden Personen. Die ausführenden Personen wissen in der Regel, was sie tun. Sie nehmen den Auftrag entgegen, sind also (meines Wissens auch rechtlich) - in der Regel – die eigentlichen Auftragsmörder.
Die Frage nach der Rolle der Mutter im ganzen Ablauf und ihrer Schuld ist eine ganz andere. Ihr "Auftrag" erfolgt heutzutage meist nicht oder zumindest nicht ganz freiwillig. Und auch über das notwendige Glaubenswissen verfügen längst nicht alle. (Dabei ist unsere Verkündigung nicht ganz unschuldig). Ihr die «Anheuerung eines Auftragsmörders» anzulasten dürfte in dem allermeisten Fällen ein allzu hartes Urteil sein.
Überhaupt sollten wir in der Abtreibungsfrage viel mehr die Schuld jener anprangern, welche es der Mutter (unmöglich?) machen, ihr Kind zu behalten. Das aber geht nicht, ohne dass wir aufhören, ständig Sünde und Schuld und Gerechtigkeit Gottes aus unserer Verkündigung und Pastoral auszuklammern


3
 
 modernchrist 6. Oktober 2022 
 

modernchrist

Nicht durch unseren Papst wird die Abtreibung zu einem Tabuthema! Sie wird zu einem Tabu des Tuns durch seine tapfere Formulierung, dh. man tut so etwas nicht, da die abtreibende Frau einen Auftragsmörder anheuert. Das Thema selbst ist kein Tabu, im Gegenteil. Ab der 6. Woche ist der Herzschlag hörbar: Was schlägt denn da für ein Herz? Niemals kann es eine "verantwortbare" Entscheidung für einen Mord geben, von ganz wenigen Ausnahmen bei Lebensgefahr abgesehen. Niemals ist es zu "verantworten", ein Kind, einen Verbrecher, einen Sterbenskranken zu töten. Erst recht nicht heimtückisch das unschuldige und völlig wehrlose Ungeborene. Diese Pastoralassistentin gehört mit einem Schweigegebot belegt.


2
 
 AlbMag 6. Oktober 2022 
 

Kausalitätsprinzip: Darum lässt sich Abtreibung nicht rechtfertigen! - Teil 1

@SalvatoreMio: In meinem ersten Kommentar habe ich mich verschrieben. Das habe ich aber korrigiert (siehe 2. Kommentar mit KORREKTUR). Aber Sie interessieren sich nicht für meine Argumentation, wie ich sehe! Dann antworte ich Ihnen so: Meine Frau und ich sind jetzt schon über 42 Jahre verheiratet (Ehesakrament) und wissen nur zu gut, was alles inner- und ausserhalb einer Ehe alles passieren kann und in den meisten Fällen auch warum. Aber immer hat ein Kind eine Ursache, kein Kind kommt auf diese Welt ohne Ursache, nicht einmal Jesus Christus, obwohl Herodes ihn auch töten wollte. Was auch immer die Ursache (ich nenne es mal «Zeugung») ist bei Kindern, die auf der Todesliste stehen, das wissen wir nicht genau und steht wie gesagt nicht im Fokus meines Kommentars und das können wir auch nicht beurteilen oder verurteilen. Aber meine Mutter selig hat mir schon als Kind immer wieder die Geschichte der hl. Maria Goreti erzählt.

www.ifit.website/?p=851


2
 
 AlbMag 6. Oktober 2022 
 

Kausalitätsprinzip: Darum lässt sich Abtreibung nicht rechtfertigen! - Teil 2

@SalvatoreMio: Das hat mich geprägt und bewogen, darüber nachzudenken und zu beten, vor allem auf ihre Fürbitte hin für die Keuschheit. Gott liebt diese Keuschheit und lässt weder Frauen noch Männer zu Schanden werden. In einer Zeit des Neo-Hedonismus, wo das Maximum an Lust und das Minimum an Schmerz im Vordergrund stehen, tritt dieser Zeugungstrieb völlig in den Hintergrund. Es kommt mir vor, wie wenn jemand Gott leugnet und dann meint, es gäbe Gott nicht. Irrtum, dann gibt es ihn erst recht. Denn wie kann man etwas leugnen, das es nicht gibt? Und jetzt sollen wir, die wir an Gott glauben, ihn auch leugnen. Oder sollen wir die Abtreibung auch befürworten, weil die Menschen, die wahrlich nicht zu beneiden sind, auf jämmerliche Weise ein Kind bekommen? Das Kind kann doch nichts dafür. Oder doch? Die Menschen wollen ständig zeugen, sind getrieben von der Lust, meinen das sei Liebe. (Sie wollen wissen, was ich unter Liebe verstehe, lesen Sie: Joh 17, 25-26, Theologie des Leibes).

www.ifit.website/?p=5512


2
 
 AlbMag 6. Oktober 2022 
 

Kausalitätsprinzip: Darum lässt sich Abtreibung nicht rechtfertigen! - Teil 3

@SalvatoreMio: Aber sie verdrängen den Zeugungstrieb, weil sie Lust haben wollen. Vieles, was Grund für eine ungewollte Zeugung spricht, geschieht aus der Sünde heraus, von Mann und Frau. Christus hat aber die Sexualität erlöst! Dies sollen wir rechtfertigen: Hass, Egoismus, Ungerechtigkeit, Unfriede und Krieg können nicht gerechtfertigt werden, damit eine Abtreibung in Auftrag gegeben werden kann. Oder doch? Soll ich Sie hassen, weil man mich auch hasst? Nein, ich denke, Gott spricht das letzte Wort, er ist der gerechte Richter. Aber ich denke, Gott ist doch auch gegen Abtreibung, gegen alles, was in den 10 Geboten steht. Deswegen liebt Gott den Sünder, aber hasst die Sünde!

www.ifit.website/?tag=suende


2
 
 a.chibe 6. Oktober 2022 
 

Nicht nur "Frauenthema"

Abtreibung als „Mord“ fällt im objektiven Sinn sicher unter die Kategorie „schwere Sünde“, aber selbst moraltheologisch ist Mord nicht gleich Mord (Krieg, Totschlag, Notwehr, Unfall…)

Subjektive kann darüber nicht die Allgemeinheit, Lehre oder der Papst entscheiden, letztlich nur Gott, der alle Zusammenhänge kennt und ins Herz sieht.

Im Alltag ist es kein philosophisches Problem, sondern eine Frage der Verantwortung von jedem Betroffenen: Kindsmutter, Vater!, deren Eltern, Gemeinwesen/Kirche.

Somit gibt es immer mehrere Täter/Schuldige je nach Grad der Verantwortung.

Schuldzuweisungen sind problematisch.
Siehe: Johannes 8,7


1
 
 Vox coelestis 6. Oktober 2022 
 

@SalvatoreMio

Zustimmung. Ich finde den Vergleich des Papstes in diesem Punkt auch nicht sehr passend und zutreffend. Nicht wenige Frauen werden tatsächlich oft zur Abtreibung gedrängt, was ich immer wieder höre, wenn wir uns zur Gebetsvigil für die Ungeborenen treffen.
Es wäre aber wirklich gut und notwendig, wenn über dieses wichtige Thema wieder mehr sachlich und weniger emotional gesprochen wird, und dass aber auch absolut klar ist, dass es sich bei der Abtreibung nicht um eine Sache, sondern eine Person handelt.


3
 
 SalvatoreMio 6. Oktober 2022 
 

"Also hat der Papst Recht" ?

@AlbMag: Ihrer Argumentation kann ich so nicht folgen. Die Worte der Pastoralreferentin sind mir äußerst suspekt, aber das Wort des Papstes erinnert mich an einen Elefanten im Porzellan-Laden. -Das Leben ist doch so: es kommt z. B. vor, dass ein Onkel die 12jährige Nichte vergewaltigt. Das Mädchen kennt vielleicht keine Nestwärme der Familie, weiß nicht, wie mit der Situation umgehen und wird zur Abtreibung gedrängt. - Oder junge Leute sind so verliebt, dass ihre Gefühle übersprudeln, bis die Realität im Raum steht: eine Schwangerschaft! Es gäbe viele Beispiele. - Abtreibung rundweg mit dem Anheuern eines Auftragsmörders zu vergleichen, geht so nicht. Das Thema Liebe, Sex, Schwangerschaft muss vielmehr im Sinne der kath. Kirche, z. B. in der Schule, erläutert werden, damit junge Leute wissen, worum es beim körperlichen Einswerden zwischen Mann und Frau im Sinne Gottes wirklich geht.


3
 
 mampa 6. Oktober 2022 
 

werdendes Leben

Ich würde gerne alle die (sogenannten christliche) Abtreibungsbefürworter gerne fragen: Wie sehen sie es, dass ihre Mütter zu ihnen ja gesagt haben und sie nicht abgetrieben haben? War bei diesen Müttern die Kirche schuldig, dass sie heute leben und geboren wurden?
Man kann diese verblendeten Leute nur bedauern.


2
 
 hape 6. Oktober 2022 

Klassische Empörungspastoral.

Tip: Vortrag von Norbert Bolz – Die Tyrannei der Wehleidigen.

kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/podium-und-kanzel/audimax-das-kontrafunkkolleg/norbert-bolz-die-tyrannei-der-wehleidigen


1
 
 AlbMag 6. Oktober 2022 
 

Kausalitätsprinzip: Es gibt keine Wirkung ohne Ursache! - KORREKTUR!

Das Prinzip des hinreichenden Grundes ist in seiner allgemeinen Formulierung ein transzendentales Prinzip. In seiner Anwendung auf das endliche Sein wird es zum Kausalitätsprinzip (Alles, was entsteht/wird, hat eine Ursache – omne quod fit, habet causam), und dieses ist nicht mehr transzendental, da es sich nur auf das endliche Sein bezieht.

Ein Kind ist niemals ein Zufall. Ein Zufall wäre eine Wirkung ohne Ursache. Das Kausalitätsprinzip besagt aber: Es gibt keine Wirkung ohne Ursache!

Frage: Wie ist ein Kind entstanden? Wenn kein Kind da ist, muss man es auch nicht abtreiben. Aber wenn ein Kind da ist, kann man es auch nicht abtreiben, ohne einen Mord zu begehen. Also hat der Papst recht!!!

www.ifit.website/?tag=seinsprinzipien


1
 
 ThomasR 6. Oktober 2022 
 

@jaeger

auch der ganze Apparat der Kirche (außer z.T. üppig gezahlten Bürokratie in den Ordinariaten) funktioniert nicht mehr.

Es ist davon auszugehen, daß inzwischen in manchen Bistümern über 50% der Priesterstellen (und damit auch Pfarren mit Priestern) insbesondere auf dem Lande nicht besetzt sind
und die einfachen Gläubigen weder den Zugang zu der priesterlichen Seelesorge noch zu den Sakramenten der Kirche haben.
Noch ca vor 15-20 Jahren hat man versucht Priesterstellen mit den ausländischen Priestern zu besetzen- heute ist oft selbst Wille zur Anstellung ausreichender Anzahl der Priester vom Ausland nicht in allen Diözesen erkennbar.
Ohne Zugang zur Hlg.Messe wird die Glaubenserneuerung weder heute noch in der Zukunft in Deutschland möglich
Kirche ist kein Tanzverein , Kirche ist selbst Sakrament


1
 
 AlbMag 6. Oktober 2022 
 

Kausalitätsprinzip: Es gibt keine Ursache ohne Wirkung!

Das Prinzip des hinreichenden Grundes ist in seiner allgemeinen Formulierung ein transzendentales Prinzip. In seiner Anwendung auf das endliche Sein wird es zum Kausalitätsprinzip (Alles, was entsteht/wird, hat eine Ursache – omne quod fit, habet causam), und dieses ist nicht mehr transzendental, da es sich nur auf das endliche Sein bezieht.

Ein Kind ist niemals ein Zufall. Ein Zufall wäre eine Wirkung ohne Ursache. Das Kausalitätsprinzip besagt aber: Es gibt keine Ursache ohne Wirkung!
Frage: Wie ist ein Kind entstanden? Wenn kein Kind da ist, muss man es auch nicht abtreiben. Aber wenn ein Kind da ist, kann man es auch nicht abtreiben, ohne einen Mord zu begehen. Also hat der Papst recht!!!

www.ifit.website/?tag=seinsprinzipien


3
 
 jaeger 6. Oktober 2022 
 

Vorbild ZDK

Das kommt davon, wenn die nach wie vor skandalösen Äußerungen von Frau Stetter-Karp ohne Konsequenzen bleiben. Angesichts dieses Exempels trauen sich nun auch andere Abtrünnige "aus der Deckung". Zerfall und Zerstörung, wohin man blickt. Die deutschen Bistümer sind angesichts des Ausfalls der Leitung an ihrer Spitze oder gar - wie inzwischen im "synodalen Weg" deutlich wird - dem offenen Glaubensabfall zahlreicher Bischöfe am Ende angelangt. Der ganze Apparat, die äußere Hülle, wird nur noch durch die Klammer der Kirchensteuer notdürftig zusammengehalten. In der Substanz, dem Kern des Glaubens und der Lehre, ist der Zerfall bereits weiter fortgeschritten, als wir je befürchtet hatten.


5
 
 gebekrev 6. Oktober 2022 
 

Das 5. GEBOT

Das 5 Gebot kommt nicht vom Papst, sondern von Gott. Kann man Gott widersprechen?,oder machen
wir die Gesetze heute selbst?


7
 
 Einfach 6. Oktober 2022 
 

@Lämmchen

Da werde ich doch gleich mal eine email hinschicken, gelegen oder ungelegen !


2
 
 Stock 6. Oktober 2022 
 

@nemrod

Es tut mir leid, aber ich habe wohl versehentlich zweimal "Zustimmung" gedrückt, was zu einem nicht korrigierbaren "Minus" führte. Ich stimme Ihrer Ausführung vollauf zu! Beste Grüße!


0
 
 siebenbuerger 6. Oktober 2022 
 

Wieder ein Riesen-Skandal

Die Deutsche "Kirche" ist wirklich das Letzte, wenn solche Leute von der Kirche auch noch bezahlt werden!
Im Übrige bin ich auch für die Fusion der neu entstehenden Bätzing-Marx-Fürst Kirche mit der schon in Deutschland bestehenden Nationalkirche, die sich dort "altkatholisch" nennt. Auch eine Gründung obrigkeitshöriger Liberaler... nur so nebenher gesagt.


2
 
 Heinz1 6. Oktober 2022 
 

Es gibt Ausnahmen

aber in fast allen Fällen haben sich verantwortungslose Frauen (wie auch Männer) durch unchristliches Verhalten in die Situation gebracht und wollen auch dann noch keine Verantwortung übernehmen.

Viel lieber versuchen sie die Menschlichkeit ihres Kindes mit der Objektbezeichnung Fötus zu verdrängen was ihnen im Anschluss massive psychische Probleme einbringt.

Die Kirche entscheidet nicht über Körper und Sexualität sondern erklärt, dass Gott allein das Leben gibt und nimmt und Mord niemals eine Option ist.

Wie kann eine solche Frau in dieses Amt kommen?


7
 
 SCHLEGL 6. Oktober 2022 
 

Offensichtliche Unklarheit!

Völlig zu Recht möchte die Dame SELBST über IHREN KÖRPER entscheiden! Das kann sie, wenn sie zum Beispiel jemand eine Niere spendet, oder einen Teil ihrer Leber für eine Transplantation zur Verfügung stellt. Sie hat sozusagen das "Recht auf ihren Bauch", aber NICHT über den, DER DRINNEN ist.
Das ungeborene Kind ist kein Organ, kein Teil ihres Körpers, sondern eine eigenständige menschliche Person, die darauf wartet geboren zu werden. Ich gehe davon aus, hoffe es auch, dass diese "Pastoralassistentin" von ihrem Dienst "entpflichtet" wird.


9
 
 ottokar 6. Oktober 2022 
 

Das ist doch ein Trugschluss , dem diese Dame unterliegt:

Nicht die katholische Kirche, von der sie unterhalten wird, gebietet über ihren Körper , sondern sie ganz alleine. Genauso gebietet sie und nur sie alleine und freiwillig für sich selbst, dass sie Mitglied dieser Kirche sein will. Aber meiner Kirche vorschreiben, was mir gerade genehm ist oder nicht, das ist nicht Aufgabe der Kirche. So etwa: gerne würde ich sündigen, aber diese Kirche verbietet es mir, was soll ich machen? Es empfiehlt sich, dann einmal sein Gewissen zu befragen.


2
 
 Lämmchen 6. Oktober 2022 
 

@Einfach

Bischof Fürst - der gleiche, dessen langjährige Ordinariatsrätin für Caritas mittlerweile Vorsitzende des ZD"K" ist.

Gleich und gleich gesellt sich gern........


3
 
 Johannpeter 6. Oktober 2022 
 

Ein neuer Mensch wächst im Körper der Mutter heran, ist aber eigenständiges Leben!

Frau Leser hat den Vorgang einer Geburt eines Menschen nicht verstanden. Ein neuer Mensch wächst im Körper der mutter heran,ist aber nicht ein Teil des mütterlichen Körpers. Mutter und Ungeborenes sind ernährungstechnisch und emotional verbunden, doch es handelt sich um zwei eigenständige Menschen, mit je eigenem Lebensrecht! Bedauerlicherweise haben Frau Leser und viele Abtreibungsbefürworter, das noch immer nicht vestanden.


6
 
 nemrod 6. Oktober 2022 
 

Das Problem hier dürfte sein, dass mindestens 98 Prozent aller bei Kirchens beschäftigter Berufskollegen obiger Dame zumindest ähnliche Ansichten vertreten. Man möge sich nur die Liste der Synodenteilnehmer und Befürworter anschauen.....bestens aus Kirchensteuermittel gemästet aber die Lehre der Kirche zumindest ablehnen, wenn nicht sogar von innen offensiv bekämpfen. Und bei der Mase unserer Bischöfe darf diese Brut weiter giften.


7
 
 ThomasR 6. Oktober 2022 
 

und ich kann nicht akzeptieren

daß der Dame ein Gehalt (es sind vorwiegend Kirchensteureinnahmen) von der Kirche gezahlt wird

Über die Kirchensteuereinnahmen ist v.A. Zugang zu den Sakramenten für die Gläubigen zu finanzieren!

Als erste Maßnhame nach Vaticanum II ließ Kard Döpfner (RIP)- hier ist auch Ausdruck einer fehlerhaften Rezeption des letzen Konzils durch Kardinal Döpfner (RIP) zu erkennen- Priesterseminar in Freising aufzulösen (unter Anschein der Verlegung nach München- zu diesem Zeitpunkt verfügte EB Mün chen selbst über kein geeigentes Gebäude in Mücnhen und die Gemeinischaft über mehrere Wohnstätten zerstreut wurde)
und als zweite Maßnahme die ersten Pastoralassistenten und -assistentinen zu ernennen
dazu kam privater Kampf des Kardinals (RIP) mit der knienden Mudkommunion und der Kommunionpatene


4
 
 lesa 6. Oktober 2022 

UN (!) PASTORALer geht es nicht, als Kindern das Recht auf Leben abzusprechen

Die arme, sich sebst entfremdete Frau!
Sie ist sich doch von Gott geschenkt? Nicht auf ihren eigenen Befehl ist sie ins Leben gekommen. Sterben kann sie auch jeden Augenblick, auch wenn sie sich nicht sleber das Leben nimmt. Es ist in Gttes Hand
Und da will sie Frauen das Recht zugestehen, zu bestimmen, ob das von Gott geschenkte neue Menschenkind, das ihm gehört, im Leib einer Frau leben darf oder nicht.
Hier liegt der WAHNsinn, in dieser brutalen Verirrung!


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 blumenwiese 6. Oktober 2022 
 

Dann bestimmt die katholische Kirche

aber nicht nur über ihren Körper, sondern auch darüber, dass sie z.B. den Sonntag heiligen, die Eltern ehren, nicht stehlen und nicht lügen soll. Welch eine Bevormundung! Ja, die Kirche hat noch mehr Gebote. Wichtig ist doch, herauszufinden, wofür diese Gebote gut sind, anstatt Gebote an sich zu verwerfen.


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 Kucki 6. Oktober 2022 
 

An die erste Stelle, Gott

Ich frage mich, was hat das mit katholischem Glauben zu tun, wenn Gott nicht an die erste Stelle gestellt wird? Sondern ich mich als kleinen Wurm. Gott liebt uns Menschen, einen jeden von uns. Egal ob geboren oder ungeboren, ob alt oder jung, krank oder gesund.
Gott liebt das Leben, darum hat er uns die Welt gegeben, damit wir sie uns untertan machen, aber nicht missbrauchen. Eine Abtreibung an einem unschuldigen Menschen kann nicht Gottes Wille sein. Auch wenn hier von „Schwangerschaftsabbruch“ die Rede ist, ist dies schon falsch. Ich kann nicht abbrechen, was nicht fortgeführt werden kann. Eine Abtreibung ist endgültig und kann nicht fortgesetzt werden und kostet mindestens einem Menschen das Leben.
Die Pastoralreferentin braucht Hilfe, dass sie erkennt, dass wir uns alle Gott unterwerfen müssen, um zum Heil zu gelangen.
Sie braucht Gebet für ihre Bekehrung.
Was nützt es sie und uns, wenn auf sie draufgehauen wird. Jesus lehrt uns Barmherzigkeit.


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 elmar69 6. Oktober 2022 
 

Befreiende Gebote

Gerade das 5te Gebot befreit den Menschen von vielen Überlegungen, die nicht gut für ihn sind:

- Wann ist es an der Zeit, das Leiden alter oder kranker Menschen zu beenden?

- Wann ist es an der Zeit, sein eigenes Leben zu beenden?

- Soll ich das Kind am Leben lassen, obwohl es mir eigentlich nicht in den Kram passt?


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 Einfach 6. Oktober 2022 
 

Aufklärung

Kann nicht irgendjemand dieser „katholischen Pastoralassistentin“ vermitteln, dass das nicht „ihr Körper“ ist, sondern von Jesus Christus erschaffen und somit ein Tempel Gottes ist, und das die katholische Lehre nicht vom Papst stammt, sondern von Jesus Christus, der im 5. Gebot sagt: „ Du sollst nicht töten“. Solche Leute dürfen nicht in der Kirche Christi beschäftigt werden ! Wer ist der zuständige Bischof ?


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 borromeo 6. Oktober 2022 

Aber bei der Kirche

in Lohn und Brot stehen, um genau dort ihre kirchenfeindlichen und dem Glauben der Kirche widersprechenden Thesen zu platzieren? Das Geld der Kirche nehmen, aber massiv gegen sie opponieren?

Das macht mich "wahnsinnig wütend", verehrte Dame!

Seien Sie wenigstens so konsequent und legen Sie Ihre Arbeit bei der Katholischen Kirche nieder, das würde Ihren Aussagen entsprechen und ein öffentliches Ärgernis innerhalb der Kirche entfernen helfen!


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 lakota 6. Oktober 2022 
 

Pastoralreferentin?

"Sie glaube an einen Gott, „der uns allen zutraut, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“

Von den 10 Geboten, die Gott uns gegeben hat und von denen das 5. ganz deutlich "Du sollst nicht töten" heißt, haben Sie auf Ihrem Weg zur "Pastoral"referentin noch nichts gehört oder?


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