Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  5. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Écône, zum Zweiten
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. Ein unvermeidliches Schisma?
  10. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  11. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  12. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  13. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  14. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  15. Kirche SOS

Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen

22. September 2022 in Prolife, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das verlangt die Akademie Johannes Paul II. für das Leben und die Familie. Seine Unterstützung für das Gesetz widerspreche nicht nur der kirchlichen Lehre sondern auch der Grundidee der Päpstlichen Akademie für das Leben, welcher er vorsteht.


Rom (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Akademie Johannes Paul II. für das Leben und die Familie hat Erzbischof Vincenzo Paglia, den Vorsitzenden der Päpstlichen Akadamie für das Leben (PAL) aufgefordert, seine Zustimmung zum italienischen Abtreibungsgesetz zu widerrufen. Andernfalls sollte er von jemand ersetzt werden, der die Lehre der Kirche über die Heiligkeit und Unverletzlichkeit des Lebens vertritt.

Die Akademie Johannes Paul II. hat in einer Stellungnahme festgehalten, dass Erzbischof Paglia in einem Interview das italienische Gesetz 194 aus dem Jahr 1978 gutgeheißen hat, welches die Abtreibung legalisiert hat. Paglia sprach mit dem italienischen Sender Rai 3 und wurde zu seiner Meinung zum Abtreibungsgesetz gefragt. Paglia antwortete, das Gesetz 194 sei „jetzt eine Säule unseres gesellschaftlichen Lebens“. Später wurde er gefragt, ob er das geltende Abtreibungsgesetz in Frage stellen würde. Paglia antwortete: „Nein, absolut, absolut.“


Die Akademie Johannes Paul II. verurteilte Paglias Aussagen und verwies darauf, dass seit der Legalisierung der Abtreibung in Italien 6 Millionen Ungeborene abgetrieben worden seien. Die Lehre der Kirche habe Abtreibung stets als schwere Sünde verurteilt. Es sei widersprüchlich, einerseits gegen Abtreibung zu sein, aber gleichzeitig ein Gesetz zu unterstützen, welches Abtreibung legalisiert, stellte die Akademie Johannes Paul II. fest.

Die Stellungnahme enthielt Zitate aus der Instruktion der Glaubenskongregation „Donum vitae“ und der Enzyklika „Evangelium vitae“ von Papst Johannes Paul II. in welchen die Abtreibung klar verurteilt wird und stellte dann fest, dass die Worte von Erzbischof Paglia im Widerspruch zu Lehre der Kirche stehen.

Die Worte Paglias stünden nicht nur im Widerspruch zur Vergangenheit der Päpstlichen Akademie für das Leben sondern auch zu ihrer Identität, zu welcher der Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod gehöre, erinnerte die Akademie Johannes Paul II.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. Écône, zum Zweiten
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  5. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  6. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  7. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  10. Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
  11. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  12. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  13. Kirche SOS
  14. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  15. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz