SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
- Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
- Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
- Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
- "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
- Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
- Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
- "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
- Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
- Ein Gott, der nichts mehr verlangt
- 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
- "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
- Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
| 
Abtreibungsarzt (70) arbeitet noch, weil er muss und es ihm ‚Spaß macht’29. August 2022 in Prolife, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Gehsteigberater bezeichnen sich zwar als ‚Pro Lifer’, seien es aber in Wirklichkeit nicht, behauptet Abtreibungsarzt Hostenkamp. Er fordert eine Bannmeile um seine Ordination.
Bregenz (kath.net/jg)
„Weil ich muss und weil es mir Spaß macht. Wenn man Schwangerschaftsabbrüche anbietet, sieht man darin eine Aufgabe.“ Mit dieser Aussage antwortete der Abtreibungsarzt Benedikt-Johannes Hostenkamp (70) auf die Frage, warum er noch arbeitet.
Hostenkamp gab den Vorarlberger Nachrichten ein ausführliches Interview. Er ist der einzige Arzt, der im Bundesland Vorarlberg Abtreibungen durchführt. Nach eigenen Angaben sind es rund 300 pro Jahr. 
Wenig Verständnis hat er für die Gehsteigberater, die Frauen vor seiner Ordination ansprechen um sie zu einer Entscheidung für ihr Kind zu bewegen. Lebensschutz geschehe in seiner Ordination, in der sich immer wieder Frauen gegen eine Abtreibung entscheiden, behauptet Hostenkamp. Insgesamt seien es ungefähr zehn bis fünfzehn Prozent der Frauen, die sich nach der Beratung bei ihm entscheiden würden „schwanger zu bleiben“, wie er sich wörtlich ausdrückt. Die „sogenannten ‚Pro Lifer’ nenen sich vielleicht so, sind das aber gar nicht. Wir, die für eine Wahl (‚Pro Choice’) eintreten, sind ‚pro Lifer’, weil wir was bewegen können, weil wir uns auf das Thema einlassen“, sagt er wörtlich.
Die Angebote der Gehsteigberater nennt er „kontraproduktive Beiträge“. Die Frauen müssten zwischen ihrem Selbstbestimmungsrecht und dem „Lebensrecht des Ungeborenen“ abwägen. Das führe zu einer „großen Last, Überforderung und Angst“. Die Tätigkeit der Gehsteigberater ist in seinen Augen eine Belästigung seiner Patientinnen. Er fordert deshalb eine Bannmeile.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Haggai 30. August 2022 | | | |
Interessante Antwort des Abtreibers Benedikt-Johannes Hostenkamp auf eine Anfrage vom 18.Juli 2009 der Initiative Nie wieder! e.V. aus Weinheim :
http://www.abtreiber.com/c-m/fakten/88131.htm www.abtreiber.com/c-m/fakten/88131.htm |  0
| | | | | lesa 29. August 2022 | |  | "Töten ist nie eine Lösung" Lbr. als Antwort zu Hostemkamp Teil 1 @chris 2: Hier meine Antwort an diesen Herrn (am Samstag, den 27.8. als Leserbrief veröffentlicht):
Auf dem Gebiet der Bioethik wurden Begriffe zurechtgebügelt und manipuliert, so dass die Eindeutigkeit der entsprechenden Gebote Gottes derzeit verschleiert ist. Das betrifft auch die Abtreibung. Gleichzeitig wurde durch die Gesetzgebung das falsche Bewusstsein gefördert bis zur fatalen Gewöhnung, dass eine Option darstellt, was Gott zu unser aller Schutz ausdrücklich verboten hat. Aber Kompromisse beim Lebensschutz führen die Anarchie und das Ende des Rechtsstaates herbei. Warum? „Jeder Mensch ist von Gott gekannt und geliebt. Jeder ist von Gott gewollt. Jeder ist Bild Gottes. |  3
| | | | | lesa 29. August 2022 | |  | Töten ist nie eine Lösung Lbr. zu Hostenkamp Teil 2 "Darin besteht nun erst die tiefere und größere Einheit der Menschheit, dass wir alle, dass jeder Mensch, das eine Projekt Gottes erfüllt. Darum sagt die Bibel: Wer sich am Menschen vergreift, der vergreift sich an Gottes Eigentum. (Gen 9, 5) Menschliches Leben steht unter dem besonderen Schutz Gottes, weil jeder Mensch Gottes Atem in sich trägt, Gottes Bild ist. Dies ist der tiefste Grund für die Unverletzlichkeit der Menschenwürde, und darauf steht letzten Endes jede Zivilisation. Wo der Mensch nicht mehr so als unter Gott stehend, Gottes Atem in sich tragend, gesehen wird, da fangen die Überlegungen an, ihn nach seinem Nutzwert zu betrachten. Da tritt die Barbarei hervor, die die Würde des Menschen zertritt.“ (J. Ratzinger) |  3
| | | | | Chris2 29. August 2022 | | | | Da läuft es einem eiskalt Den Rücken herunter. Menschen, denen die Tötung anderer Menschen "Spaß macht" / Lust bereitet, kannte ich bisher nur aus Kriegsfilmen und Geschichtsdokus (insbesondere zur deutschen Geschichte)... |  5
| | | | | Herbstlicht 29. August 2022 | | | | Spaßfaktor Abtreibung! Konkret:
Abtreiben macht diesem Herrn also Spaß?
Und das sagt ein Arzt im schon etwas vorgerückten Alter?
Dieser Arzt hat damit mehr über seine charakterlichen "Qualitäten" verraten, als er sich dessen bewusst sein mag. |  4
| | | | | J. Rückert 29. August 2022 | | | | Gute Idee So eine Bannmeile um seine Praxis wäre doch eine gute Idee, oder? |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuAbtreibung- Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
- USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
- Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
- US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
- Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
- Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
- ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
- Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
- US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
- USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
| 






Top-15meist-gelesen- ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
- "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
- "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
- "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
- "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
- Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
- Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
- Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
- Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
- Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
- 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
|