Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Rom: Neues Lebensschutz-Denkmal von kanadischem Bildhauer Schmalz

2. Juni 2022 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Paglia weihte Kunstwerk in römischer Kirche San Marcello al Corso -Auf dem Petersplatz steht seit 2019 Schmalz' Bronzeskulptur "Angels Unawares"


Rom/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Eine neue Bronzestatue des kanadischen Bildhauers Timothy Schmalz ist am Sonntag in der römischen Kirche San Marcello al Corso aufgestellt worden. Sie trägt den Titel "Denkmal für das Leben" und zeigt die Gottesmutter Maria mit dem noch ungeborenen Jesus in ihrem Bauch. Dabei ist Marias Gebärmutter als Glaskörper dargestellt, in dem der bronzene Jesu zu schweben scheint. Geweiht wurde das Kunstwerk vom Vorsitzenden der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Vincenzo Paglia.

"Ich fand es sehr, sehr spannend, diese Skulptur zu schaffen", sagte Schmalz in einem Interview mit Radio Vatikan (Sonntag). Inspiriert worden sei er durch ein Zitat des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski: "Schönheit kann die Welt retten". Für ihn sei es ein interessantes Projekt gewesen, "wenn ich eine der schönsten, lebensbejahenden Skulpturen schaffen könnte, eine Pro-Life-Statue, die von der Hoffnung handelt, dass Schönheit das Leben retten kann".


Bekannt wurde Schmalz durch seine Figur "Homeless Jesus". Sie zeigt einen unter einer Decke liegenden Obdachlosen auf einer Parkbank, der wegen der Wundmale an seinen Füßen als Jesus erkennbar ist. Auf dem Petersplatz in Rom steht zudem seit dem Welttag für Migranten und Flüchtlinge im September 2019 Schmalz' große Bronzeskulptur "Angels Unawares".

Diese stellt ein Boot dar, auf dem Migranten verschiedener Zeiten und Kulturen zu sehen sind. Aus der Mitte der Menge ragt ein Paar Engelsflügel heraus. Die Skulptur spielt auf einen Satz im Brief an die Hebräer im Neuen Testament an: "Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt!"

In der Kirche San Marcello al Corso befindet sich auch das mittelalterliche Pestkreuz, das Papst Franziskus während der Covid-19-Pandemie öfter in den Vatikan bringen ließ; erstmals zu der Andacht, die er am 27. März 2020 allein auf dem verregneten Petersplatz feierte.

Links - kath.net-Interview mit dem Künstler Timothy Schmalz: 'Christentum ist Hardcore-Religion, Kunst sollte dies reflektieren'

kath.net-Kommentar: "Zeitgenössisches Kunstobjekt: 'Obdachloser Jesus' –- Armes Christentum?!"

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Timothy Schmalz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 J. Rückert 2. Juni 2022 
 

Beim Anblick

dieser Statue jetzt in Rom wurde mir bewusst, wie sehr das Abbild der Pachamama meine Augen geschädigt hat.


0
 
 winthir 2. Juni 2022 

Das Bild mit "Jesus im Bauch" hat eine lange Tradition.

seit dem Mittelalter.

Und: den "homeless Jesus" (kathnet berichtete) finde ich einfach nur GENIAL. Auf der Parkbank ist ja noch Platz, damit sich jemand neben den Jesus setzen kann.

Hätte ich genug Geld übrig - Konjunktiv - (ich vermute, das Teil ist teuer), würde ich dafür sorgen, daß das in unserer Stadt aufgestellt würde.


0
 
 Chris2 2. Juni 2022 
 

Das erinnert mich an eine Glasskulptur,

bei der ein abgetriebenes Kind seinen verzweifelten Eltern versöhnlich die Hände entgegenstreckt, um sie mit sich in den Himmel zu ziehen.

kath.net/news/73393


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz