Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Es sind die kleinen Dinge in denen Gott groß ist.

29. April 2022 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Du musst nur treu Deinen Weg mit ihm gehen. Der Alltag ist nicht Dein Gefängnis, sondern Dein Weg zur Heiligkeit und es sind die kleinen Dinge, in denen Gott in Deinem Leben groß werden möchte Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Der Alltag ist etwas mit dem ich zurzeit oft hadere. Die Eintönigkeit, die sich manchmal in mein Leben schleicht. Tage, die einander ein bisschen zu sehr ähneln und inmitten dessen die Fragen: Wo ist Gott und wo bin eigentlich ich? Wie kann ich Gott im Alltag begegnen?

Ich versuche gegenwärtig zu sein und doch bin ich es oft nicht. Wie oft ergreift mich die Verzagtheit darüber, wie alles ist und wie es hätte sein können. Das ist die Tür, durch die Neid und Missgunst eintreten können. Das ist aber auch die Tür, durch welche ich aus der Eintönigkeit auf den aufregenden Weg der Heiligkeit gehen kann.

Vielleicht haderst ja auch Du ab und an mit dem Kairos, vielleicht rangelst ja auch Du manchmal mit dem Hier und Jetzt. Vielleicht führt dieser Kampf auch Dich letztendlich zu der einen entscheidenden Frage: Wo ist Gott und wo bin ich? Ja, wie kann ich ihn hier finden und wie kann das, was mir als nicht nennenswerter Alltag erscheint zu einem Dienst für ihn werden?


Wenn ich Dir heute eines mitgeben möchte, dann: Der Alltag ist nicht Dein Gefängnis, sondern Dein Weg zur Heiligkeit.

Siehst Du die Hand, die sich nach Dir ausstreckt und nach einer Gabe – vielleicht Deiner Zeit – bittet? Ergreif sie, denn das würde Jesus tun.
Hörst Du das Kind, das sich hilfesuchend an Dich wendet? In seinem Rufen ist der Ruf Jesu.
Siehst Du die Person, die sich schwer tut sich alleine auf den Beinen zu halten? Sei ihr Stütze.

Es sind die kleinen Dinge in denen Gott groß ist. Er kam nicht als König in prächtige Gewänder gehüllt, sondern als König in einer Krippe. Es ist die Einfachheit, die sein Haupt ziert. Nicht die Krone aus Gold und Edelsteinen, sondern jene aus Dornen wählte er.

Es ist Dein Geben, Dein Treu-sein in den kleinen Dingen des Alltags, des täglichen Lebens und der täglichen Begegnungen, die wie Rosen sind, die dem König zu Füßen gelegt werden. Deine Treue im Alltäglichen steigt wie Weihrauch auf, um ihn zu verherrlichen. Du musst nicht mehr tun, Du musst nicht Werke von außergewöhnlicher Größe schaffen, um ihm dienen und ihm nahe sein zu können.

Du musst nur treu Deinen Weg mit ihm gehen. Vergiss nicht: Der Alltag ist nicht Dein Gefängnis, sondern Dein Weg zur Heiligkeit und es sind die kleinen Dinge, in denen Gott in Deinem Leben groß werden möchte.

Denk an die Heiligen: Nicht alle haben das Martyrium erlitten, nicht alle waren große Theologen oder Apologeten, nicht alle haben Rosen regnen lassen. Aber sie alle haben das eine getan: Sie waren treu in dem, was sie konnten und wozu sie berufen waren. Sie waren treu auf dem Weg, den der Herr sie entlangsandte. Sie waren treu, zuallererst im Kleinen, im Hier und Jetzt, denn dort ist es, wo der Dienst an Gott anfängt.

Sei auch Du im Augenblick bei Gott, denn er wartet, dass Du ihn im Alltagstrott, im Nicht-Besonderen, findest. Er will auch hier geehrt werden, er will auch hier geliebt werden.

Ich bete, dass Du jenen Ort annehmen kannst, wo Du gerade stehst. Ich bete, dass Du dort mit dem einen Atemzug bekennst „Mein Herr und mein Gott.“, während der nächste Atemzug ausruft „Mir geschehe, wie Du es gesagt hast.“  Ich bete, dass Du danach strebst Gott im Kleinen zu suchen, ihn findest und ihn dort mit Deinem ganzen Herzen, mit Deiner ganzen Seele und mit all Deiner Kraft ehrst.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz