Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Lassen wir die betenden Kinder in der Ukraine nicht alleine!

24. Februar 2022 in Kommentar, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Putin wird zur größten Gefahr für den Weltfrieden - Stehen wir der Ukraine bei - JETZT - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz-Lemberg-Kiev (kath.net)
Schockstarre. Frisch am Morgen liest man auf Twitter usw. vom tagelang vorbereiteten, von westlichen Geheimdiensten präzis vorausgesagten und geplanten Angriff von Russland auf die Ukraine. Schockstarre. Angewidert von den Lügen von Putin, der tagelang behauptet hat, dass er die Ukraine nicht angreifen werde. Genügend im Westen haben das bis heute Morgen noch geglaubt oder versuchen sogar, die Bomben über die Ukraine als FakeNews zu verkaufen. Auch einige Christen versuchen noch immer die Lügen von Putin zu relativieren und Menschen, die jetzt für die Ukraine beten, als "einseitig" hinzustellen, denn man müsse doch für alle beten. Der russische Präsident begründete den Angriff in seiner jüngsten Kriegsrede übrigens mit folgenden Worten: „Wir haben nicht vor, die ganze Ukraine zu besetzen, aber sie zu demilitarisieren. Das Ziel der russischen Spezialoperationen ist es, die Menschen zu schützen, die acht Jahre lang vom Kiewer Regime misshandelt und ermordet wurden. Zu diesem Zweck werden wir versuchen, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren.“ Unfassbar.

Wolodymyr Selenskyj ist übrigens seit dem 20. Mai 2019 der 6. Präsident der Ukraine, in freien und unabhängigen Wahlen vom Volk gewählt. Selenskyj ist auch Jude. Die Ukraine ist neben Israel das einzige Land der Welt mit einem jüdischen Präsidenten. Und „Nazis“ haben einen Juden zum Präsidenten eines Landes gewählt. Das ist die Logik von Putin, der sich binnen Wochen zur größten Bedrohung des Weltfriedens hochgearbeitet hat. „Jeder, der versucht, sich bei uns einzumischen, oder mehr noch, eine Bedrohung für unser Land und unser Volk zu schaffen, muss wissen, dass Russlands Antwort sofort erfolgen und zu solchen Konsequenzen führen wird, wie Sie sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben!“ So redet kein normaler Staatsmann, so redet ein Tyrann.


Man kann natürlich diskutieren, ob alles in der Vergangenheit von den Europäern und der NATO so klug war. Seit heute wissen wir, warum viele Oststaaten Mitglied der Nato werden möchten: aus Angst vor Russland. Mir ist trotz aller Schwächen die NATO und ein westliches Militärbündnis noch tausend Mal lieber als Länder wie Russland oder China, wo de facto Demokratie und Freiheit nur Fremdwörter sind und wo Lüge und Wahrheit vertauscht werden. „Putin beginnt militärische Sonderoperation zum Schutz des Donbass und Entnazifizierung der Ukraine“, schreibt daher Putins Fernsehsender heute Morgen. Die Antwort von Joachim Nikolaus Steinhöfel, der bekannte Anwalt aus Deutschland, auf Twitter ist klar: „Das ist die aktuelle Version von: ‚Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen!‘“ Und man sollte sich auch an die Worte von Lech Kaczynski aus dem Jahr 2008 erinnern, als Russland Georgien angegriffen hat: „Heute Georgien, morgen Ukraine, übermorgen die baltischen Ländern und danach könnte die Zeit für Polen kommen“.

Aber zurück zum Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zu den ersten Opfern eines Krieges zählt nicht nur die Wahrheit. Die ersten Opfer in einem Krieg sind die Menschen und das sind derzeit vor allem die Menschen der Ukraine, die um ihr Leben fürchten und flüchten müssen. Opfer sind ebenso auch russische Soldaten, die von Putin in den Krieg gehetzt werden und möglicherweise dort auch ihr Leben verlieren werden, weil sich die Ukraine natürlich gegen den Angriff zur Wehr setzt.

Boris Reitschuster, der bekannte Blogger, der 16 Jahre für den FOCUS in Moskau als Journalist tätig war, schreibt dazu heute auf Twitter: „Gerade über private Kanäle einen Augenzeugenbericht aus Odessa bekommen. Massive Bombenangriffe, auch zivile Objekte massiv mit getroffen. Die Nachricht war so schrecklich, so bewegend, dass ich weinen musste, als ich mir das anhörte. Was für ein Irrsinn! Was für ein Verbrechen!“

Auch Paul Ronzheimer von der BILD schreibt auf Twitter: "Bei einer Live-Schalte heute morgen sind mir kurz Tränen gekommen, aber Emotionen kann man als Reporter nicht einfach ausschalten manchmal. Auch wenn sich Putin-Freunde darüber lustig machen - ich denke gerade neben der Reporterarbeit auch an viele ?? Freunde. #PrayForUkraine"

Bewegend sind die vielen Bilder aus der Ukraine heute Morgen, z.B. Bilder aus Charkow, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, wo Menschen betend und auf den Knien zu sehen sind. Bewegend sind auch die Bilder von den betenden ukrainischen Kindern, die den Rosenkranz für den Frieden in der Ukraine beten. Lassen wir diese Kinder nicht alleine. Daher eine Einladung. Beten wir täglich den Rosenkranz oder ein anderes Gebet, für den Frieden in der Ukraine und für ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine. Zumindest das können wir als Christen machen. Wer ist dabei?

 

POLITIKO - Ukraine’s Jewish President Zelenskiy asks Putin: ‘How could I be a Nazi?’

 

RUMBLE - Betende Menschen in der Ukraine

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  2. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  3. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  4. Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer
  5. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  6. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  7. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  8. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  9. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  10. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz