Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

US-Vizepräsidentin Harris behauptet: ‚Frauen werden sterben’, wenn Abtreibung eingeschränkt wird

16. Dezember 2021 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lebensschützer widersprechen: Nur wenige Frauen seien vor der Legalisierung bei illegalen Abtreibungen ums Leben gekommen. Abtreibungsverbote haben zur Folge, dass Frauen ihre Babys zur Welt bringen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat in einem Interview mit der Zeitung San Francisco Chronicle behauptet, „Frauen werden sterben“, wenn der Oberste Gerichtshof die Möglichkeit einräumt, die geltende Abtreibungsregelung einzuschränken.

Der Oberste Gerichtshof hat am 1. Dezember einen Fall aufgenommen, der die geltende Abtreibungsregelung in Frage stellen könnte. Seit dem Urteil „Roe v. Wade“ aus dem Jahr 1973 sind Abtreibungen bis zur Lebensfähigkeit des Babys außerhalb des Mutterleibs legal.

Sie sei „sehr besorgt“, sagte Harris der Zeitung. Sie wolle nicht schwarzmalen, aber falls der Zugang zu Abtreibungen eingeschränkt oder verboten werde, würden Frauen sterben. Das betreffe vor allem Frauen, die nicht die Möglichkeit hätten, an Orte zu reisen an denen Abtreibungen legal und sicher seien.


Lebensschützer haben diese Behauptung der Vizepräsidentin zurückgewiesen. Zum einen gebe es selbst bei Abtreibungsverboten immer eine Ausnahme für die wenigen Fälle, in denen das Leben der Mutter in Gefahr sei. Die Lebensschutzbewegung schätze sowohl das Leben der Mutter als auch das Leben des ungeborenen Babys hoch. In wenigen, tragischen Fällen könne nur das Leben der Mutter gerettet werden. In diesen Fällen sei die Rettung eines Lebens der Zweck, nicht dessen Zerstörung.

Zum anderen seien in den zehn Jahren vor deren Legalisierung nur wenige Frauen bei illegalen Abtreibungen ums Leben gekommen. Der Einsatz von Antibiotika scheine der wichtigste Faktor bei der Reduktion der Müttersterblichkeit zu sein, nicht die Legalisierung der Abtreibung, betont Micaiah Bilger für LifeNews.

Befürworter der Legalisierung von Abtreibungen würden behaupten, dass Frauen bei Abtreibungsverboten illegale Abtreibungen heimlich und unter schlechten hygienischen Bedingungen durchführen lassen würden. Das würde viele Frauen in Gefahr bringen. Untersuchungen in El Salvador würden das widerlegen. Dort sind Abtreibungen verboten, die Krankenhäuser sind aber nicht voll mit Frauen, die nach illegalen Abtreibungen behandelt werden müssen. Auch in Irland sei die Müttersterblichkeit vor der Legalisierung der Abtreibung deutlich niedriger als in anderen Ländern, in denen Abtreibungen legal und leicht zugänglich seien. Abtreibungsverbote hätten vielmehr zur Folge, dass Frauen ihre Babys zur Welt bringen, betont Bilger.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  8. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  11. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  15. Die Nazi-Projektion

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz