Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen

Lyon: Kapuzinermönche zündeten 5G-Masten an

14. Oktober 2021 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die beiden wollten die Bevölkerung vor den schädlichen Wirkungen des 5G-Netzes schützen, was ein Sprecher des Klosters für ein achtenswertes Motiv hält.


Lyon (kath.net/LifeSiteNews/mk) Zwei Kapuzinermönche sollen vor einigen Wochen in der Nähe von Lyon, Frankreich, versucht haben, zwei 5G-Antennen anzuzünden. Die erste Antenne wurde beschädigt, was sogar vorübergehende Störungen bei Orange zur Folge hatte, bei der zweiten Tatbegehung wurden die Mönche von der Polizei verhaftet. Sie gehören dem Kapuzinerkloster in Villié-Morgon an, das der Piusbruderschaft nahe steht und in dem auch deren ehemaliger Distriktsoberer, Father Régis de Cacqueray, beherbergt ist.


Die beiden Mönche wurden wegen „Vandalismus und versuchter Brandstiftung“ dem Richter vorgeführt und befinden sich nun bis zu ihrer Strafverhandlung unter gerichtlicher Aufsicht. Sie verteidigten sich vor Gericht damit, dass sie die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen des 5G-Netzes schützen hätten wollen. Der örtliche Bürgermeister bezeichnete die Angelegenheit als traurig, zumal sich angrenzend an eine der Antennen eine Kapelle befinde. Auch der Obere des Klosters zeigte sich „erstaunt und betrübt“. Ein anderer Sprecher des Klosters nannte die Tat aber einen Jugendfehler und hob die achtenswerten Motive hervor: „Diese Wellen sind sehr schädlich für die menschliche Gesundheit, und sie wollten für die Menschheit etwas Gutes tun.“

Viele vermuten, dass 5G gesundheitsschädlich sein könnte, und einige Wissenschaftler haben auch ernste Bedenken in Richtung erhöhtes Krebsrisiko und genetische Schäden geäußert. Die zuständige französische Behörde sprach aber unlängst davon, dass es für Gesundheitsbeeinträchtigungen keinen Beweis gebe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. "Derselbe Polarstern"
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  14. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz