Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

"Missio"-Gründerin Pauline Jaricot wird im Mai 2022 seliggesprochen

10. Oktober 2021 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französische Laienmissionarin gilt als "Mutter der Weltmission"


Wien (kath.net/KAP) Das Datum für die Seligsprechung der Gründerin der heutigen Päpstlichen Missionswerke "Missio", Pauline Jaricot (1799-1862), steht fest. Die französische Laienmissionarin wird am 22. Mai 2022 in Lyon bei einem Festgottesdienst mit dem Leiter der vatikanischen Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kurienkardinal Luis Antonio Tagle, seliggesprochen. Das gab der Generalsekretär der Päpstlichen Missionswerke in Frankreich, Gaetan Boucharlat de Chazotte, am Montag bekannt. Die aus Lyon stammende Jaricot gründete 1822 als 23-Jährige das "Werk der Glaubensverbreitung". Aus dieser Organisation gingen 100 Jahre später die "Päpstlichen Missionswerke" (Pontificia Opera Missionalia) hervor, die im deutschen Sprachraum unter dem Namen "Missio" bekannt sind.


Mit Blick auf beide Jubiläen planen die Päpstlichen Missionswerke für 2022 ein weltweites Festjahr. "Wir freuen uns riesig", reagierte der Nationaldirektor der Päpstliche Missionswerke in Österreich, P. Karl Wallner, am Montag auf die Nachricht vom nun festgelegten Termin der Seligsprechung. Als "Mutter der Weltmission" habe Jaricot 2,4 Millionen Franzosen motiviert, täglich ein Rosenkranz-Gesätz zu beten und wöchentlich einen Sous für die Mission zu spenden. Auf diese Weise seien Gnade und finanzielle Mittel für die Ausbreitung des Evangeliums vorhanden gewesen, so Wallner. In Österreich werde ein im ganzen Land aufgeführtes Kindermusical über Pauline Jaricot Teil der Missio-Jubiläumsfeiern im kommenden Jahr sein.

Den Seligsprechungsprozess für Jaricot leitete 1926 Papst Pius XI. ein. 1963 erkannte Papst Johannes XXIII. den heroischen Tugendgrad der Kandidatin an. Am 27. Mai 2020 gab die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse die Seligsprechung von Jaricots bekannt, nachdem ein Wunder auf ihre Fürsprache anerkannt worden war. Das Datum der Feier konnte wegen der Pandemie zunächst nicht bekannt gegeben werden. Die künftige Selige ist seit 1935 in der Kirche Saint-Nizier in Lyon bestattet.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz