Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Vom Benehmen mit Majestäten
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  8. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Ein Moment zum Schämen
  11. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Ein Akt der Demut?
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Papst Leo XIV.: Lange Beschäftigung mit Kirchenkrise

Mexiko: Bildnis der umstrittenen Pachamama wurde in katholischer Pfarrei als Monstranz eingesetzt

5. Juli 2021 in Weltkirche, 55 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mexikanischer Pfarrer postete Fotos einer Monstranz, bei der eine nackte schwangere Frau die hl. Eucharistie im Leib trägt – Die Fotos auf dem Facebookauftritt der Pfarrei wurden später wieder gelöscht


Zapopa (kath.net/pl) Fotos, die der mexikanische Pfarrer José Luis González Santoscoy auf Facebook gepostet hatte und die später gelöscht wurden, zeigen die Monstranz in Form der Pachamama, einer nackten schwangeren Frau, die die Eucharistie in ihrem Leib trägt (siehe Foto). Die Fotos wurden in der Pfarrei St. John Macías in Zapopan, unmittelbar westlich von Guadalajara, aufgenommen. Das berichtet der „National Catholic Reporter“. Hintergrund: „Pachamama“ ist in den Anden eine weibliche Gottheit, die die Mutter Natur verkörpern soll, ihr werden auch häufig Opfergaben dargebracht. Am 4.10.2019 hatten lateinamerikanische katholische Laien und Kleriker in Anwesenheit von Papst Franziskus und Kardinälen Zeremonien in den Vatikanischen Gärten durchgeführt, die von vielen Katholiken als knieende Verehrung von Pachamama interpretiert wurden. Seither wird in der katholischen Kirche über die umstrittenen Darstellungen diskutiert, in Rom wurden auch bereits welche in den Tiber geworfen.


Der spanischsprachige Nachrichtendienst AciPrensa hatte Pfarrer Gonzales nach Bekanntwerden des Fotomaterials Presseanfrage gestellt. Der Pfarrer sagte: „Ich habe dazu absolut keinen Kommentar“. Das Thema habe er „bereits mit meinem Bischof und meinen Kirchenbehörden besprochen“. Die Erzdiözese Guadalajara hat sich zu dem Vorfall nicht geäußert.

Pfarrer Juan Pedro Oriol, einer der Hirten der Pfarrei St. John Macías, wies darauf hin, dass er die Monstranz in Form der Pachamama nicht kenne oder deren Verwendung erlaube, berichtete der „National Catholic Register“ weiter. Er sei am Montag zuvor „für ein paar Tage Urlaub abgereist, und dies geschah ohne mein Wissen und ohne meine Erlaubnis“, erläuterte er und betonte eigens, dass der Vorgang für ihn „wirklich enorm abstoßend“ sei.

Oriol erläuterte weiter, dass „diese Monstranz offensichtlich nicht zur Pfarrei gehört", und dass in der Pfarrei für die tägliche eucharistische Anbetung „immer dieselbe Monstranz“ verwendet werde. „Während dieses Urlaubs versuche ich zwar tatsächlich, eine ähnliche Monstranz zu finden, die etwas neuer ist, aber wir haben noch nie eine andere Monstranz als die in unserer Sakristei verwendet“.

Weitere kath.net-Artikel zum umstrittenen Thema "Pachamama": siehe Link.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  6. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  9. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  10. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  11. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  12. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  13. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  14. Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerin
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz