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New Yorker Elternteil möchte das eigene (erwachsene) Kind heiraten

14. April 2021 in Aktuelles, 25 Lesermeinungen
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Der anonym bleibende New Yorker Elternteil klagt auf Aufhebung der Inzest-Gesetze und nennt dies eine Frage der „individuellen Autonomie“.


New York (kath.net) Ein New Yorker Elterteil, der seinen eigenen erwachsenen Nachwuchs heiraten will, klagt darauf, die Gesetze aufzuheben, die die inzestuöse Praxis verbieten, und nennt dies eine Frage der „individuellen Autonomie“. Das berichtete die US-Zeitung „New York Post“.


Der Elternteil versuche anonym zu bleiben, weil seine Bitte laut Gerichtsakten „eine Handlung ist, die ein großer Teil der Gesellschaft als moralisch, sozial und biologisch abstoßend ansieht“. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, lässt sich aus dem „New York Post“-Bericht nicht ablesen. Der Elternteil argumentiert in der Anfang April beim Bundesgericht von Manhattan eingereichten Klage, das „durch die dauerhafte Bindung der Ehe zwei Personen, unabhängig davon, welche Beziehung sie sonst zueinander haben, ein höheres Maß an Ausdruck, Intimität und Spiritualität finden“ könnten. In der Gerichtakte heißt es weiter: „Die vorgeschlagenen Ehepartner sind Erwachsene… leibliche Eltern und Kinder. Die vorgeschlagenen Ehepartner können sich nicht gemeinsam fortpflanzen.“


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