Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  11. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  12. Gewalt gegen Israel
  13. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  14. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  15. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf

Muslim wird Christ: „Ich hatte immer sehr starke Gefühle, wenn ich an einer Kirche vorbeiging“

12. April 2021 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hunderte von syrischen Ex-Muslimen werden jedes Jahr getauft, in allen Konfessionen – „Ich suchte nach einem Sinn in meinem Leben und als ich Jesus kennenlernte, verstand ich, dass er das Leben ist.“


Damaskus (kath.net) „Ich hatte immer sehr starke Gefühle, wenn ich an einer Kirche vorbeiging. Der IS hat nur bestätigt, was ich zum Islam fühlte. Ich habe mich davon gelöst. Vor fünf Jahren traf ich Pater Raafat. Und zwei Jahre später wurde ich getauft. An diesem Tag wurde ich ein anderer Mann, es war ein unbeschreibliches Gefühl, so schön und tief.“ Das sagt der Syrer Ubada, der aus Sicherheitsgründen nicht seinen vollen Namen nennen kann, im Gespräch mit dem französischen katholischen Internetportal „aleteia“. Ubada stammt aus einer konservativen muslimischen Damaszenerfamilie, hat lange Zeit in Saudi-Arabien gelebt, besuchte öffentliche Koranschulen und war sehr daran interessiert, den Koran zu studieren. Aus Neugier beschließt er eines Tages, in das Evangelium und in das Leben Jesu einzutauchen. Während er seinen Lebensweg erzählt, greift seine Hand plötzlich nach einem Rosenkranz, den er immer in der Nähe hat.


Auch der Syro-Libanese Yahya war in eine muslimische Familie hineingeboren worden und stammt aus Homs. Seit einigen Jahren bewegte ihn das Christentum bereits, dann besuchte er das Kloster Saint Charbel im Libanon, ein Höhepunkt auf seinem Weg zum Christentum. „Ich suchte nach einem Sinn in meinem Leben und als ich Jesus kennenlernte, verstand ich, dass er das Leben ist.“ Jetzt fühle er sich „frei von einer Last, in Frieden mit mir selbst. Ich hatte das Gefühl, das gefunden zu haben, wonach ich lange gesucht hatte. Ich bin ruhig und glücklich. Ich wurde wiedergeboren… Heute bin ich Teil des Chores der katholischen Kirche in Erbil, Irak, wo ich mit meiner Frau und unserer 3-jährigen Tochter lebe, die direkt christlich geboren und getauft wurde.“

Und Oubada, der in Arabien lebt, muss seinen Glauben geheimhalten, da er ihn nicht öffentlich bezeugen darf. „Ich lebe meinen Glauben mit den Evangelien… und den byzantinischen Liedern. Ich bin ein Mann, der von der Liebe Christi erfüllt ist.“

Jedes Jahr werden hunderte syrische Ex-Muslime getauft, bestätigen Pfarrer Nihad Hassan, der bereits auch selbst schon hunderte syrische Flüchtlinge im Libanon getauft hat, sowie Pfr. Raafat Abou El Nasser von der melkitisch-katholische Kirche in Damaskus. Getauft wird in allen Konfessionen, beispielsweise lateinische und griechisch-katholische Melkiten, auch in den orthodoxen Kirchen.

Pfr. El Nasser erläuterte gegenüber „aleteia“: „Angesichts der Umstände, des Krieges und der Ankunft des IS hat die Nachfrage zugenommen. Die Menschen haben eine unbekannte oder nicht anerkannte Religion entdeckt. Sie gehen vom Islam zu Christus, von einem einfachen Propheten zum Erretter.“ Diese neuen Konvertiten wurden zwischen 6 und 24 Monaten bis zu ihrer Taufe begleitet, und es gebe da herzzerreißende persönliche Lebenswege. Der Priester bedauert, diese Lebenswege nicht detaillierter beschreiben zu können, doch sei da „Angst vor Familie und Umgebung. Darüber hinaus weigerten sich viele aus Angst, erkannt zu werden, darüber zu sprechen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Totus Tuus 12. April 2021 
 

Ein sehr gutes Zeugnis

Folgendes Video empfehle ich euch mal zu schauen. Auch wenn es ein protestantisches Zeugnis ist.

www.youtube.com/watch?v=IQsxAIXYFmQ


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Segnen geht anders
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  9. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  10. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  11. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  12. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  13. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  14. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  15. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz